Ende letzter Woche wurde der zweite große Contentpatch für WildStar veröffentlicht. „Sabotage“ hält für die Spieler des Sci-Fi MMOs ein neues 15-gegen-15-Schlachtfeld, neue Ausrüstungen, Bugfixes und Balancing-Verbesserungen bereit. Kurz nachdem der Patch live ging, gab es auch schon die nächsten Informationen für die weitere Zukunft des Spiels.
Am heutigen Dienstag trifft der „Gilden“-Patch die Server von The Elder Scrolls Online. Das dritte große Inhaltsupdate mit dem klangvollen Namen 1.3.3 bringt neben einigen Bugfixes und kleineren Balance-Verbesserungen auch eine Menge großer Änderungen mit sich.
Das Planeten-Erkundungsspiel Spiel No Mans Sky wird auch für den PC erscheinen. Das bestätigte nun der Managing Director des Entwicklers Hello Games in einem Interview mit dem englischen Magazin EDGE. Sean Murray erklärte, dass das Studio sich von Anfang an eine PC-Version vorgenommen habe, aber das Spiel zuerst für die Playstation 4 veröffentlichen werde.
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Das kostenlose Fantasy-MMO Herr der Ringe Online hat es zum Universitäts-Stoff gebracht. An der Vanderbilt in Nashville, Tennessee, beschäftigt sich ein Englisch-Seminar damit.
“Online Games: Literature, New Media, and Narrative” – so heißt ein neuer Kurs an der Vanderbilt University. Im Kurs soll das MMO allerdings nicht einfach nur gezockt werden – im Gegensatz zu anderslautenden Gerüchten machen Geisteswissenschaftler an der Uni auch noch was anderes. Stattdessen will man sich in dem Kurs anschauen, was mit Tolkiens Stoff passiert, wenn er als Basis für ein MMO herhält. Die Studenten sollen sich mit der Veränderung im Erzähl-Takt und der Erzählstruktur beschäftigen: Wie muss der Stoff in einem MMO funktionieren, im Gegensatz zu Herr der Ringe als Film oder Buch?
Im Begleittext zum Seminar gibt die Universität an, dass man heute MMOs aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung als Teil unserer Erzählkultur betrachten und sich damit beschäftigen muss, wenn man mit der Zeit gehen möchte. Die Vanderbilt sieht sich hier selbst in einer Vorreiterrolle. Die MMOs veränderten unsere Erzählkultur, die Art, wie wir Geschichten erlebten und weitergäben. Dabei dienten ihnen klassische romantische und phantastische Stoff als Grundlage.
Am letzten Wochenende hatte unser Tester Schuhmann die Gelegenheit, das Sandbox-MMO „ArcheAge“ in der Beta anzutesten.
Vorsicht, Meinung: Der Bericht gibt die subjektiven Eindrücke unseres Testers Schuhmann von den ersten 23 Leveln in ArcheAge wieder. Das ist weder ein Test, noch irgendein objektiver Bericht. Wir sind uns bewusst, dass es für allgemeingültige Aussagen über das Spiel zu früh ist. Der Text bezieht sich nur auf die ersten 10-15 Stunden im Spiel, das sogenannte „Early-Game“, und zwar in der Free2Play-Erfahrung, ohne Geld ins Spiel zu stecken, ohne einen „Gründer“- oder „Patron“-Status.
Das Schlechte vorneweg: Als Themepark taugt ArcheAge wenig
Das Early-Game in ArcheAge ist nix, zumindest nix Besonderes. Das muss man wohl so knallhart formulieren. Nach den vielen Vorberichten über das Spiel erwartet man „etwas Anderes“, eine neue Geschmacksrichtung, irgendwas, das einen flasht. Aber man bekommt „genau Dasselbe“.
Das Kampfsystem ist ein vernünftiges Tab+Hotkey-Ding. Telegraphen hab ich keine entdeckt, Fähigkeiten hatten die Mobs im Early-Game auch keine (jedenfalls keine auffälligen, einer hat mal Gift gespuckt und einer ist einmal ein Fernkämpfer … aber, wenn man grade von WildStar kommt, ist das nicht der Rede wert). Das heißt, man prügelt sich mit den immer gleichen Tastenkombinationen durch die Kill-Quests, spielt seinen Stiefel runter, muss weder auf die Umgebung, noch die Gegner groß achten. Die Quests sind dabei, man kann’s nicht anders sagen, uninspiriert.
Welt und Storyline haben einige kuriose Elemente: Wer-Haie oder ein paar sonnenbadende Touristen in einer heißen Quelle. Das ist schon gut gemacht und hat einen gewissen Irritationseffekt. Die Präsentation des Spiels ist ansonsten „solide“ bis „okay“, würde ich sagen, eher gedeckt und unaufällig; zweckmäßig und nett.
Das vielgelobte Klassen-System hat mich die ersten 23 Stufen (soweit hab ich am Wochenende gespielt) nicht überzeugt. Zwar kann man sich die eigene Klasse quasi zusammensetzen und aus 10 Skill-Linien 3 wählen und die Kombinations-Klasse hat dann auch einen eigenen Namen, allerdings hatte ich in der Beta so wenige Skill-Punkte, dass damit kaum was ging. Vielleicht öffnet sich das später.
Das Item-System ist fad gestaltet. Man bekommt bei Quests manchmal 3 Items zur Auswahl und sucht sich das aus, was zum Spielstil passt, und bei anderen Quests gibt es gleich 3 Rüstungsteile auf einmal. Random-Drops oder irgendeine Auswahl hab ich in den ersten 23 Stufen nicht mitbekommen. Das Gewicht der Items soll sich ins Crafting verlagern, heißt es. Gut und schön, nur hat man darauf als Free2Play-Spieler leider keinen richtigen Zugriff.
Hoffnungsschimmer: Innovationen und gute Ideen
Ein paar Sachen macht ArcheAge anders und das ist lobenswert. Bei Quests hat man die Möglichkeit, sie schon verfrüht abzugeben und bekommt dann eine geringere Entlohnung. Man kann sie allerdings auch „übererfüllen“ und erhält dann ein wenig mehr Erfahrung dafür gutgeschrieben. Fand ich eine hübsche Idee.
Auch dass man das Mount „selbst züchten“ kann, es mit der Zeit Erfahrung gewinnt und Rüstungsplätze offenstehen, gehört zu den wenigen frühen „Aha, das könnte gut werden“-Erlebnissen bei meinem Wochenend-Ausflug.
Schöner Moment auch: Der Gleiter, das Flugmount von ArcheAge, und wenn man sich damit zum Paragliden das erste Mal von einem Berg schwingt.
Große Probleme: Griefplay, der Chat, die Atmosphäre
Was allerdings schon früh auffällt bei ArcheAge: Das Spiel zieht eine bestimmte Klientel an Spielern an – zumindest in der Beta ist das so. Es gab schon Berichte in Foren, wo über die „spezielle“ Beta-Community gesprochen und gelästert wurde. Bei massively hat man gar einen eigenen Thread erstellt, ob die Community wirklich so furchtbar ist, wie man das hört. Jein. Brachland-Chat WoW war schlimmer, aber nicht viel.
Es ist dem Spiel anzumerken, dass sich hier nicht dieselben Spieler einfinden wie bei The Elder Scrolls Online oder WildStar, in deren Betas. Der Ton ist rau. Ich hab für mich festgestellt: Wenn ich in ein Spiel komme und das erste, was ich lese, sind irgendwelche „Alt+F4“-„Tipps“ oder – … sagen wir mal – einen Slang, den man nicht gerade in der Öffentlichkeit pflegen sollte, find ich’s schwierig. Wenn Spieler in ihren Gilden so miteinander umgehen, ist das deren Sache. In einem öffentlichen Chat finde ich’s unangebracht – so ähnlich wie öffentliches Urinieren oder wenn sich in der S-Bahn ein Typ neben mich setzt und seinen Kopf auf meine Schulter legt. Da ich von diesem Phänomen überall gelesen habe, gehe ich mal davon aus, dass es nicht auf den Server und die Gegend beschränkt war, wo ich gespielt habe.
Worüber redet man in einem MMO-Chat? Über alle anderen MMOs
Es ist jetzt nicht ständig so, dass die Leute sich gegenseitig anflaumen, anschreien, sich runterputzen oder sich selbst profilieren. Aber es fällt bei ArcheAge wahrscheinlich durch den fraktionsweiten Chat vielleicht eher auf, wenn sie es tun. In den letzten MMOs, die ich gespielt habe, war das anders. Insbesondere in Final Fantasy XIV hab ich jedesmal das Gefühl, mich schämen zu müssen, wenn ich in irgendeinen Raum komme, ohne die anderen Spieler mit drei Zeilen Höflichkeits-Floskeln zu überschütten. Bei ArcheAge wird über Bots gesprochen (die sicher ArcheAge ruinieren werden, wie man ebenfalls im Chat hört). Da geht es um Asia-F2P, die hier ziemlich unbekannt sein dürften. Es werden Hacker-Foren empfohlen; jeder hat offenbar im letzten Jahr 15 „gescheiterte“ F2P-Games gezockt und kommentiert die nun ausführlich. Die Mehrzahl träumt lautstark davon, mal als großer Pirat alle anderen plattzumachen und zu unterjochen. Gilden-Rekrutierer locken mit einer Freirunde auf der Gildensch… (das ist genau der Slang, den ich meine).
Von Events und den guten Seiten des Griefplays
Die Möglichkeiten zum Griefplay sind schon in der frühen Phase ersichtlich. Mit den sperrigen Pets und Mounts lassen sich Zugänge blocken (Juhu! Kollisionsabfrage!), was mit Sicherheit für Ärger sorgen wird. Es gibt – wie früher – ein Tag-System: Man kann einem anderen Spieler also den „Mob“ wegschnappen. Das nervigste war eine Art „Event“, wo man als Raid-Gruppe 25 Viecher töten musste. Es waren aber zwei Gruppen gleichzeitig zugange, die sich gegenseitig die Mobs stahlen, weshalb keiner das Event abschließen konnte. Und da das Event tageszeitabhängig war, hieß es: Bis zum nächsten Versuch würden einige Stunden vergehen. Man kann sich vorstellen, wie gut sowas ankommt. Was mich dabei erschreckte: Als das Event zu Ende war, raunte die Hälfte aller Spieler „Oh Gott, schon wieder“ – das scheint also öfter vorzukommen – kein gutes Zeichen.
Das „Griefplay“, oder wie man es nennen mag, ist ein wichtiger Teil einer Sandbox. Das ist klar. Man kann den Gegnern ihre mühsam angebauten Bäumchen und Pflanzen wegstehlen, fremder Leute Nutzvieh melken, später lauert man anderen auf, um sie zu meucheln. Es wird gelogen, betrogen und verarscht in einer Sandbox. Völlig klar. Aber es zieht auch eine ganz bestimmte Klientel von Spielern an, zumindest in der Beta. Eigentlich logisch. Ich hatte das wohl für einen Moment vergessen.
Und was ist jetzt mit der Sandbox?
Das ist vielleicht meine größte Enttäuschung der letzten Tage: Alles, was ArcheAge besonders machen würde, liegt hinter einem Paygate und ist mit dem „Patron“-Status verbunden. Für alles „Interessante“ im Spiel braucht man Labor-Points und einen „Patron“-Status, den man sich für Echtgeld schon in der Beta kaufen muss.
Erst dann kann man vernünftig irgendwas anbauen und sich den Weg in die Sandbox-Elemente des Spiels freikaufen. Sonst heißt es allzu häufig „Das geht nicht für Free-Accounts“ oder es sind einfach die Labor-Punkte verbraucht. Die regeneriert man als „Freebie“ nur, wenn man im Spiel ist und dann noch zu einer recht lahmen und gleichbleibenden Rate, während der Verbrauch mit jeder Stufe ansteigt. Ohne Labor-Punkte kann man keine Gegenstände zerlegen; keine Ressourcen abbauen; nicht mal die kleinen Geldkassetten öffnen, die Mobs manchmal droppen. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich im Spiel pausierte, auf den Desktop ging, um was anderes zu machen, während ArcheAge im Hintergrund weiterlief und die verdammten Labor-Punkte ausspuckte, bis ich mit dem weitermachen konnte, was ich eigentlich vorhatte. So ein System kenn ich von Browsergames und … na ja, wenn ich die mögen würde, schriebe ich wahrscheinlich für mein-browsergame.de.
Für mich heißt das extrem deutlich: „Bezahl – auch in der Beta – dein Geld, sonst siehst du hier maximal 50% des Spiels“. Mein Problem ist: Diese 50%, die ich sehe, die Themepark-Elemente, rechtfertigen für mich, zumal in einer Beta, einfach nicht den Preis für den Rest. Das ist so, als gibt mir einer ein vergammeltes Brötchen und sagt: „Na, war lecker, oder? Wenn du mir was bezahlst, kriegst du auch das Fleisch dazu.“ Wär’s nicht irgendwie klüger, mir erst den leckeren Burger zu zeigen und mich dann für ein knuspriges Brötchen zahlen zu lassen? Oder noch besser: Lasst mich einfach mal reinbeißen und dann entscheiden, ob es mir schmeckt?
Die Reize des Spiels, die Sandbox-Elemente, das Crafting-System sind mir völlig klar, weil ich von denen gelesen habe. Aber ich kann sie in der Beta nicht erleben. Nichts in den ersten Stufen weist daraufhin, dass das mal kommen wird. Sondern es sind nur die Berichte aus dem Late-Game und aus Korea als Versprechen, „dass es anders und gut wird.“
Fazit: Beta-Wochenende in ArcheAge bis Stufe 23 gekommen und enttäuscht worden
Zurück bleibt eine ernüchternde Erfahrung mit ArcheAge – zumindest im Early Game. Wenn ich noch nie von dem Spiel gehört hätte, würde ich kaum sehen, warum ich das MMO weiterspielen sollte und nicht irgendein anderes.
Da ich aber von ArcheAge gehört habe und um die Vorzüge des Spiels weiß, werde ich die Beta weiterspielen und darauf hoffen, dass es im Mid-Game und im End-Game anzieht. Aber ich denke: Trion Worlds tut sich mit dieser Art der Beta keinen Gefallen.
[pullquote]Mit der Free2Play-Erfahrung verdirbt man sich, in meinen Augen, den Appetit aufs Spiel.[/pullquote]
Wer vorher ins Spiel wollte, kam nur über Gründerpakete rein und hatte dann den „Patron“-Status. Er konnte früh in den Crafting, Farm-, Handel- und Housing-Bereich des Spiels reinschnuppern. Das ist sicher eine ganz andere Erfahrung. Als Free2Play-„Themepark“-Spiel taugt ArcheAge in meinen Augen, jedenfalls im Early-Game, nichts.
Wer vorhat, sich mit dem Spiel vertraut zu machen, sollte wohl drüber nachdenken, sich einen Gründer-Account zu holen. Mit der Free2Play-Erfahrung verdirbt er sich, in meinen Augen, den Appetit aufs Spiel.
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Beim Free2Play MMO-Shooter Planetside 2 gibt es ab heute ein großes Content-Update. Der neue Patch bringt neben Bugfixes und Kleinigkeiten mit den „Direktiven“ ein frisches Achievement-Element ins Spiel.
Mit den „Direktiven“ kommt ein neues Progression-System nach Planetside 2, das nicht nur zur Schau da ist, sondern den Spielern auch Zugang zu exklusiven Auraxium-Prestige-Waffen verschafft und ihnen einige dekorative Items gestattet. Na gut: Es eignet sich vorzüglich zum Angeben und Prahlen.
Dabei soll das System neuen Spielern eine Leitlinie und Empfehlung sein, in welche Richtung sie gehen können, welche Ziele sie anstreben sollten, während es erfahrenen Spielern einfach eine Menge zu tun gibt.
Die „Direktive“ sind dabei Erfolge mit verschiedenen Rang-Stufen, deren niedrigste Bronze und deren höchste Auraxium ist. Während man sich durch die einzelnen Ränge eines Erfolges kämpft, schaltet man Belohnungen frei und auch was zum Herzeigen. Die Ränge müssen mit jeder Spielfigur einzeln durchlaufen werden, manche Belohnungen zählen hingegen accountweit.
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Seit gestern Abend ist der neue Patch bei The Elder Scrolls Online, TESO, auf dem US-Server live, europäische Spieler kriegen ihn erst heute.
Einmal mehr spielen die Amerikaner Versuchskaninchen für uns europäische Spieler. Sie haben bereits seit gestern Abend den 1.3.3.-Patch und da es sich hierbei um einen großen Content-Patch handelt, sind erwartungsgemäß Probleme aufgetaucht. Ein Thread zum Thema im englischsprachigen Subreddit zu TESO zitierte geistreich Murphy’s Law mit „Was schief gehen kann, wird schiefgehen.“
Nicht alle Erfolge werden angezeigt und mit dem Zugriff auf die Gildenbank gibt es auch Probleme
Das neue Färben der Rüstung ist an Erfolge gekoppelt. Einige dieser Erfolge wurden erst frisch mit dem Patch ins Spiel eingeführt und sollten Spielern eigentlich rückwirkend gutgeschrieben werden. Das funktioniert allerdings nicht einwandfrei. Probleme treten auf: Spieler haben nicht die Erfolge, die sie eigentlich haben sollten, und deshalb auch nicht die richtigen Farben. Zenimax arbeitet daran und führt hier eine aktuelle Liste zum Status.
Das zweite Problem gibt es durch die neuen Gilden-Ränge. Spieler beschweren sich darüber, dass sie nun, egal welchen Rang sie haben, keinen Zugriff mehr auf die Gildenbank erhalten. Das Problem trifft besonders Gilden, deren Gildenleiter inaktiv ist. Das schienen bis zum Abend eher Einzelfälle zu sein. Dann mehrten sie sich doch. Schließlich entschloss sich Zenimax vorläufig, alle Gildenfunktionen abzuschalten. Es ist noch nicht bekannt, welche Auswirkungen das hat und ob auch europäische Gilden davon betroffen sein werden.
Probleme seit dem Server-Umzug
Ein großes Thema sind einmal mehr Lags und Verzögerungen – seit dem Umzug des europäischen Mega-Servers von Austin, Texas, nach Frankfurt am Main ächzt so mancher. Die sozialen Medien sind voll mit Beschwerden von TESO-Spielern: Es hake häufig und komme zu kleinen Rollbacks. Andere Spieler können gar nicht mehr einloggen und seit Tagen nicht spielen. Zenimax rät dazu, die Grafikeinstellungen zu resetten, und ein Ticket an den Support zu schreiben. Eine Universal-Lösung scheint es hier nicht zu geben.
Undokumentierte Änderungen im Patch: Es gibt doch eine Zwei-Wochen-Kampagne in The Elder Scrolls Online
Im Gegensatz zu dem, was eigentlich vorgesehen war, hat man sich bei Zenimax kurzfristig dazu entschieden, doch noch eine Kampagne mittlerer Länge einzuführen. Aus einer der 7-tägigen Kampagnen hat man eine 14-tägige gemacht. Nun sind Kampagnen über 5, 7, 14 und 30 Tage aktiv. Von den 5-tägigen Kampagnen gibt es gleich zwei, die in Veteranen und Nicht-Veteranen unterteilt sind.
Laut reddit brachte der Patch zudem noch andere undokumentierte Änderungen für The Elder Scrolls Online. So sind jetzt wohl die „Fisch-Erfolge“ für die Starterzonen repariert, Invites gehen in der Mitte des Bildschirms auf und stillschweigend ersetzte man alten durch neue Karten-Icons für Public Dungeons, Trials und Verliese.
Update 11:00 Uhr: Der Patch ist jetzt auch bei uns live, die Wartung ging recht zügig. Auch in Europa hat Zenimax erstmal die Gilden-Funktionen deaktiviert. Die Techniker von The Elder Scrolls Online haben die Ursache für das Problem mittlerweile identifiziert und arbeiten an einem Fix. Wenn das in trockenen Tüchern ist, sollen die Gildenränge wieder auf den Stand vorm Update zurückgesetzt werden. Gute Nachricht zum Schluss: Auf dem US-Server kommen die Farben gut an. Offenbar überzeugt die Detailfülle des Systems: Es bietet eine Menge Möglichkeiten, damit herumzuspielen und den perfekten Look zu kreieren.
Im Arachnidenviertel tritt man gegen Maexxna an, eine “große Spinne” und der dritte Boss in diesem Flügel. Sie muss durch ihre Heldenfähigkeit jede Runde 2 gegnerische Diener vom Feld auf die Hand schicken, was sowohl Fluch als auch Segen für Spieler ist. Ich habe versucht dies auszunutzen, indem ich auf viele Diener mit “Ansturm” und Heilungseffekten gesetzt habe. Mit Alexstraza oder Leeroy Jenkins wäre der Kampf wahrscheinlich etwas leichter gewesen, doch die beiden Karten besitze ich leider nicht.
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Blizzard gibt bekannt, dass man am 14. August das Release-Datum von Warlords of Draenor bekanntgeben möchte. Die nächste Erweiterung ihres MMO-Flagschiffs World of Warcraft wird heiß erwartet.
Am 14. August in Los Angeles soll es soweit sein. Dann will man enthüllen, wann es endlich und wieder nach Draenor geht, zumindest in die Vergangenheit einer Parallelwelt (egal, das ist kompliziert). Außerdem spendiert man noch einen von Blizzards renommierten Cinematic-Trailern, die universell gefeiert werden.
Zudem bietet man bei WoW alles auf, was Rang und Namen hat. Aber kein Grund zu gesteigerter Panik. Das sind in der realen Welt nun mal nicht Thrall, Proudmoore und Vol’jin, sondern Chris Metzen, Mike Morhaine und Ion Hatzikis. Entwickler und Fachleute, die man aus Interview oder unter ihren Decknamen im WoW-Foren kennt und nicht als Kopf einer brandschatzenden Armee.
Nach dem Cinematic-Trailer soll es auch die Gelegenheit für ein Dev-Interview geben. Wahrscheinlich bildet das Interview den Rahmen für eine große Ankündigung mit Show und den allseits beliebten Bullet-Point-Grafiken.
Das Ganze findet übrigens parallel zur Gamescom in Köln statt, dorthin soll ein Live-Stream übertragen werde. Das passiert so gegen 18:30 Uhr unserer Zeit, ins Los Angeles schlafen die Hollywood-Stars dann noch alle, da ist es kurz nach 9 Uhr morgens. Blizzard scheint sich also tatsächlich nach Köln zu richten.
Ganz harte Fans können übrigens schon mal die Koffer packen und nach L.A. reisen. Denn wer zuerst kommt, mahlt zuerst und kann der Ankündigung beiwohnen. Die ersten Besucher kriegen zudem einen Warlords of Draenor-Beta-Key.
Mein MMO meint: Das kann auch nur bei World of Warcraft passieren, dass schon die Ankündigung einer Ankündigung die Fans verzückt und es die wichtigste Nachricht des ganzen Tages wird, zumindest im MMO- und Gaming-Bereich.
Wir wollen Euch nicht groß mit Spekulationen zum Release-Datum belästigen. Wir haben eigentlich von Anfang an auf September/Oktober getippt und auch niemanden mit „Oh mein Gott, es könnte schon im Juni kommen“-Gerüchten gelangweilt, denn … Hand aufs Herz, es ist eben Blizzard. Die sind nicht gerade bekannt dafür, deutlich vorm Zeitplan zu bleiben. Aber nachdem sich in der Beta ein paar Sachen verschoben hatten, könnte es durchaus auch auf den November rutschen. Aber gut, jetzt brauchen wir auch nicht mehr groß spekulieren. Es ist ja bald soweit.
Die ersten Reaktionen aus der Beta sind leider ein bisschen zwiegespalten. So richtig scheint der Funken auf die Journalisten, die es testen, nicht übergesprungen zu sein. Das große neue Feature fehlt bisher, von der Garnison sind einige enttäuscht. Doch das sind viele Fans auch von den Alternativen auf dem MMO-Markt. Sie freuen sich darauf, wieder nach Hause, nach Azeroth, zu kommen. Lang genug gedauert hat die Content-Durststrecke allemal. Der letzte Patch bei WoW, der Neues brachte, „Die Schlacht um Ogrimmar“, erschien vor fast einem Jahr.
Beim Götter-MMO Skyforge hat man nun ausführlicher das Klassen-System erklärt. Offenbar hat man sich beim freieren Klassen-System von MOBAs wie League of Legends inspirieren lassen. Dort legt sich der Spieler auch nicht auf eine Klasse fest.
Dieser Tage erschien eine ausführliche Pressemitteilung von Team Allods, die das Klassensystem bei Skyforge näher beleuchtetet. So gab man an, die Entscheidung, auf starre Klassen zu verzichten, sei vom MOBA-Trend inspiriert. Heute sei es nicht mehr zeitgemäß, dass sich Spieler auf eine einzelne Klasse festlegten. Bei MOBAs könnten sie ja auch von Match zu Match ihren Helden und damit Spielstil ändern. Das wolle man auch in Skyforge abbilden.
Dabei enthüllte das Team Allods auch, dass die Klassen bei Skyforge nicht gleichberechtigt sind. So starteten die Spieler als eine von nur drei „Basis“-Klassen. Wenn sie diese weiterspielten, schalteten sie dann „mittlere“ Klassen frei und schließlich „fortgeschrittene“ Klassen.
Die drei „Basis“-Klassen sind Lightbinder (ein Heiler), Paladin (ein Tank) und Cyromancer (ein DD). Danach soll es fünf „mittlere“ Klassen und fünf „fortgeschrittene“ Klassen geben. Wie sich das verteilen wird, ist der Pressemitteilung nicht zu entnehmen. Ohnehin sind bisher außer diesen drei Basis-Klassen erst zwei andere bekannt, die in der Pressemitteilung auch fix verortet wurden: Der Gunner (Range-DD) wurde als „fortgeschritten“ geoutet und der Berserker (Melee-DD) als „mittlere“ Klasse tituliert.
Um Team Allods zu zitieren: „Das Klassenwechselsystem ist so konzipiert, dass bei einem erstmaligen Wechsel die neue Klasse genauso weit entwickelt ist, wie die bisherige Klasse. Das ist möglich, weil die Hauptattribute mit dem Charakter und nicht mit der Klasse verknüpft sind.“
Aus 10 mach 13 Klassen zum Start?
Mein MMO meint: Eine drei-teilige Hierachie bei den Klassen ist was Neues. Final Fantasy XIV kennt eine zweiteilige Hierachie. Da dienen die „Jobs“ ab dem Mid-Game als Prestige-Klassen sozusagen und vereinen zwei Basis-Klassen.
Das Klassensystem bei Skyforge wird davon abhängen, inwieweit „Skills“ der einen Klassen auch von den anderen Klassen genutzt werden können. Also: Ist mein Cyromancer stärker, wenn ich auch den Berserker schon freigeschaltet und entwickelt habe? Da Skyforge nicht über ein „Level“-System verfügen wird, sondern man von dem Ascension-Atlas als so eine Art riesige Skill-Landkarte ausgeht, bei dem man nach und nach die Klassen entwickelt und das auch noch auf zwei Ebenen, ist das ganze Konzept relativ schwer vorstellbar. Und da man bisher nur fünf Klassen vorgestellt hat, scheint es in einiger Ferne zu liegen, bis das System erlebbar wird. Auf der Gamescom in Köln sollen weitere Klassen vorgestellt werden und es soll eine Möglichkeit geben, Skyforge auch mal anzutesten. In wenigen Wochen weiß man hoffentlich mehr.
Interessant ist auf jeden Fall, dass die Pressemitteilung jetzt von 13 Klassen ausgeht: 3 Basis, 5 mittlere, 5 fortgeschrittene. Bisher war nur von 10 Klassen zum Release die Rede.
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Die eSport-Management-Plattform „Battlefly“ hat jetzt Statistiken über die Top 10 der beliebtesten eSports-Spiele für 2013 veröffentlicht. Auch wenn MMOs in jüngster Zeit das eSport-Feld für sich entdecken, sind die MOBAs dominant, die ersten Plätze in weiter Ferne.
Die ersten zwei Spiele auf der Liste sind „League of Legends“ und DOTA 2 vorbehalten – auch bei raptr oder Twitch liegen beide Games vorne. Im Moment sind die MOBAs obenauf. Mit Fifa und Pokemon 2 folgen dann zwei Exoten, deren Erfolg durch ihre Ausnahmestellung im jeweiligen Genre begründet ist. Auf den Plätzen 5 bis 9 sieht man dann die üblichen Verdächtigen: Renommierte Shooter-Franchises wie Call of Duty, Battlefield und Counterstrike. Der ehemalige Champion Starcraft 2 ist ein wenig in die Jahre gekommen und findet sich auf Platz 6 wieder, die Street-Fighter-Serie auf Rang 8.
Als einziges zumindest „so ein bisschen MMO“ sieht man auf Platz 10 abgeschlagen World of Tanks ins Ziel trudeln, obwohl sich da im Osten Europas eine Fangemeinde drum gebildet hat.
Auch ohne MMOs wächst die Zahl der eSport-Turniere in Nordamerika beständig. In diesem Jahr wird es laut Schätzungen knapp 48,000 ausgetragene Turniere in Nord-Amerika geben. 2011 waren es noch 8,809 Turniere. Vielleicht taucht in der Liste für 2014 dann auch Hearthstone auf, das im eSport gerade an Popularität gewinnt.
Andere MMOs wie World of Warcraft haben immer wieder mit der Idee eines „eSport“-Turniers geliebäugelt, das aber intern über bestimmte Turnier- und Arenen-Formate regeln wollen, was wohl nie so richtig griff.
Offenbar sind die meisten bestehenden MMOs mit ihren Vorteilen durch Items, verschiedenen Skillungen und häufigen Balanceänderungen nicht für den eSport geeignet. Zumal die Kampfsysteme oft nicht skill-basiert sind. Auch WildStar mit einem skillbasierten Kampf-System scheint eSportler oder kompetitive PvPler nicht gerade in Scharen anzuziehen. Erst kürzlich gab man bekannt, dass man aus mangelndem Interesse das Endgame-PvP, die Kriegsbasen, von 40 Spielern pro Team auf 30 verkleinern wolle.
Was meint Ihr? Lassen sich die Item- und Charakter-Progression eines MMOs mit der Chancengleichheit des eSports unter einen Hut bringen? Oder gimpt sich jedes MMO, das auf den eSport schielt, zu stark selbst?
Das Survival-MMO H1Z1 von Sony Online Entertainment steht schon seit Monaten vor dem Start in einen Early Access. Das Interesse der Fans erreichte bereits im April und Mai einen Höhepunkt, jetzt schwindet es.
Das MMO H1Z1 wurde von der Fachpresse und von SOE selbst schon einige Male herbeigeschrieben. Im Mai solle es in den Early Access gehen. Dann hieß es im Juni, spätestens im Juli. Immer wieder kamen Termine auf. Immer wieder wurden sie verschoben. Jetzt sind wir im August und noch immer ist kein Datum zu hören. Das „soon“ oder „very soon“ ist gleichbleibend.
Das Problem hier: Wenn es einmal von offizieller Seite heißt „Juni geht es los“, reicht später jede Kleinigkeit, um in der Presse neue Gerüchte loszutreten. Jedes Mal, wenn irgendein Online-Versand bei dem Game ein Datum hinschreibt, ist das schon die neue Riesen-Information. Aber selbst die Beschäftigung „Jetzt hab ich aber ein Release-Datum gehört!“, der im Juni noch viele nachgingen, scheint mittlerweile aus der Mode gekommen. Die Fans wirken ein bisschen ausgebrannt. Das Interesse glimmt auf Sparflamme.
SOE hat unter diesen „Fehlzündungen“ zu leiden. Bei Google-Trends, einem Stimmungsbarometer basierend auf Suchanfragen, erkennt man deutlich, wie das Interesse an H1Z1 nach einem Hoch schon im April und Mai nur schwer am Köcheln gehalten werden kann:
SOE war mit der Version, die sie zum geplanten Release-Datum für den Early-Access hatten, nicht zufrieden. Das Spiel, hieß es später, habe nicht die Erwartungen der Spieler erfüllt, nicht mal die an eine Early-Alpha. Daher entschied man sich dazu, erst alle „Minimal“-Features ins Spiel zu bringen, um mit dem Early Access nicht Spieler zu vergraulen, die sich von H1Z1 mehr erwartet hätten.
In weniger als zwei Wochen startet die SOE Live, die hauseigene Convention von Sony Online Entertainment – ähnlich wie die BlizzCon. Hier sind verschiedene „Key-Notes“ und „Panels“ für H1Z1 geplant. Freitagnachmittag, am 15. August, ist ein H1Z1-Keynote-Panel angesetzt.
Dann wäre eine gute Zeit und ein guter Ort, um einen Early Access anzukündigen. SOE hat gesagt, dass man eine Woche vorm Start in den Early Access Bescheid geben würde, wann es so weit sei. Es bleibt für das Spiel und die Fans zu hoffen, dass auf der SOE Live ein Start in den Early Access bekannt gegeben wird für Ende August. Sonst könnte das Interesse der Fans noch weiter fallen. Und da ist es nicht so wie mit Zombies: Da gibt’s keine Garantie, dass es zurückkommt.
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Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone öffnen jede Woche neue Flügel der Schreckensnekropole Naxxramas. Damit strömen neue Karten ins Spiel. Dienstagnacht um 23:59 öffnet der Militär-Flügel und der hat einige attraktive neue Karten auf Lager.
Wie gehabt, gibt es pro Boss-Kill auf normal eine neue Karte und für den Abschluss des ganzen Viertels noch einmal eine legendäre. Außerdem warten im Militärviertel auf den Hexenmeister und den Schamanen ihre Klassenherausforderungen. Auch sie werden mit Karten belohnt.
Mal wieder Diener mit Todesröcheln, aber diesmal mit negativen Folgen für den Spieler
Tanzende Schwerter Diesen 4/4-Diener für 3 Mana gibt es nach einem Sieg über Razuvious. 4/4 für 3 Mana sind starke Werte, allerdings kommt der Diener mit einem eingebauten Haken. Als Todesröcheln kann der Gegner eine Karte aus seinem Deck ziehen. Damit verschaffen die Tanzenden Schwerter bei ihrem Ableben dem Gegner einen Tempo-Vorteil. Ein zweischneidiges Schwert sozusagen. Könnte in Aggro-Decks aber gut kommen.
Spektraler Ritter Ein 4/6-Diener für 5 Mana, der nicht von Heldenfähigkeiten oder Zaubern angezielt werden kann. Ihn erhält man nach einer erfolgreichen Visite bei Gothik dem Ernter. Der Spektrale Ritter wird von einigen Experten als extrem stark angesehen, da er gegen zauberlastige Decks wie Miracle Rogue oder Mage-Variationen brillieren kann. So eine Art Feendrache auf Steroiden, ohne dessen Anfälligkeit gegen AE. Viele gehen davon aus, dass sich durch die zahlreichen neuen Naxx-Minions der Schwerpunkt im Meta-Game auf Decks mit vielen Dienern verlagert – etwa Zoo. Dadurch könnte der spektrale Ritter schwächer sein, als es auf den ersten Blick erscheint. Er ist eine tolle Karte, wenn der Gegner nichts auf dem Brett hat. Das Meta-Game verschiebt sich aber gerade in eine Richtung, wo er fast immer was auf dem Brett haben wird. Dennoch eine starke Karte.
Todesfürst Ein 2/8-Diener mit Spott für 3 Mana. Sein Todesröcheln erlaubt es dem Gegner, eine Karte aus dem Deck ins Spiel zu bringen. Die Karte ist wesentlich stärker als jeder andere Spotter für 3 Mana. Normal hat man hier den Bären mit 3/3 oder ähnliche Karten. 2/8 und Spott ist der Hammer. Allerdings wiegt der Nachteil schwer. Das Todesröcheln könnte, wenn der Gegner ein Removal hat, dafür sorgen, dass schon früh ein richtig starker gegnerischer Diener ins Spiel kommt. Da der Trend von solchen „Maxi“-Decks eher weggeht, könnte die Karte extrem stark werden. Wenn der Gegner natürlich durch einen Todesfürsten-Kill dann einen 8-Mana+-Diener spielen kann, befindet man sich rasch am anderen Ende einer Kartenfolge, die bei youtube unter „lolololol“ erscheint und mit K-Pop unterlegt wird. Von den Stats her dennoch: unheimlich starke Karte.
Und hier kommt ihr Chef
Baron Totenschwur Ein 1/7-Diener für 4 Mana, der die eigenen Diener doppelt todesröcheln lässt. Sicher keine Arena-Karte, sondern nur im Constructed zu gebrauchen und dann auch nur für bestimmte Decks. Die hier vorgestellten Karten aus dem Militärviertel will man alle nicht zusammen mit Totenschwur sehen. Karten wie Bluthuf hingegen, Beutehamster, Lepra-Gnome und das übliche Kropp-Zeug umso lieber. Da kann man für 4 Mana richtig Value rausschlagen. Die Stats sind aber schwach und die Karte könnte einfach nach und nach wegezergt werden, ohne dass für 4 Mana irgendwas passiert ist. In manchen Decks und Situationen vielleicht ebenso wertvoll wie der Auctioneer, aber da müssen schon Decks um sie herum gebaut werden.
Die Karte gibt’s nach erfolgreichem Abschluss des Militär-Viertels auf normal.
Die Klassenkarten des Militärviertels: Hexenmeister und Schamane
Reinkarnation – Ein Schamanen-Zauber für 2 Mana. Vernichtet eine Kreatur und bringt sie mit vollem Leben zurück. Eine starke, situative Karte, braucht aber auch die richtige Kombination, um zu glänzen.
Leerrufer Ein Hexenmeister-Diener mit 3/4 für 4 Mana, der als Todesröcheln einen zufälligen Diener aus der Hand aufs Schlachtfeld ruft. Die Stats sind für 4 Mana unterdurchschnittlich. Die Karte lohnt sich eigentlich nur in einem Dämonen-Deck und die werden im Moment wenig gespielt. Wenn sich das Meta in Hearthstone ändert, könnte die Karte attraktiver werden. Im Moment eher schwach.
Es ist noch nicht klar, wen Hexenmeister und Schamanen mit einem festen Deck umbrezeln müssen, damit sie die Karten erhalten.
Wenn Ihr Euch jetzt schon darüber informieren möchte, was die Bosse im Militär-Flügel an Tricks auf Lager haben, empfehlen wir Euch diesen Link.
Beim kostenlosen Fantasy-MMO Rift steht am Mittwoch der Patch 2.8. an, der die nächste Erweiterung vorbereiten soll.
Trion Worlds teast mit einem kurzen Banner den Pre-Expansion-Patch 2.8. für Rift. Zwar gibt man jetzt gerade nichts Offizielles bekannt, sondern kündigt lediglich an, bald weitere Informationen rauszugeben. Allerdings weiß man durch vorherigen Aussage, dass sich der 2.8. Patch dem Auktionshaus annehmen möchte, um hier Probleme zu lösen, die Spieler schon lange nerven. Außerdem soll der Patch, auch als „Erwachender Wahnsinn“ bekannt, die Erweiterung „Nightmare Tides“ vorbereiten. Da könnte es also schon ein erstes neues Dungeon geben.
Die Erweiterung „Nightmare Tides“ wird sich zwar in die planare Ebene des Wassers begeben, das Wasser ist hier aber nicht der Quell des Lebens, sondern eher wie bei H.P. Lovecraft die Ruhestätte unaussprechlicher, alter Kreaturen mit ein paar Tentakeln zu viel.
Auch in dieser Woche soll sich bei Blizzards kostenlosem Online-Kartenspiel Hearthstone ein neuer Flügel in Naxxramas öffnen. Diesmal wartet der Militär-Flügel auf mutige Abenteurer.
Im Militärflügel warten alte Bekannte auf Hearthstone-Spieler. Instrukteur Razuvious, Gothik der Ernter und die Vier Reiter sind die Gegner. Aus einem Leak schon Wochen vorm offiziellen Release zu Naxxramas sind einige Ihrer Fähigkeit bekannt. Dataminer bei hearthpwn haben weitere Karten enthüllt. Bei den letzten beiden Flügeln lagen wir mit unseren Vermutungen richtig. Offiziell sind die Fähigkeiten der Bosse allerdings nicht.
Razuvious, Gothik der Ernter und die Vier Reiter – Was haben sie drauf?
Instrukteur Razuvious – Wie im originalen World-of-Warcraft-Raid ist Razuvious ein Trick-Boss. Er verfügt über eine Waffenkarte, eine massive Runenklinge (5/2), die doppelten Schaden am Spieler macht und nur 3 Mana kostet. Im heroischen Modus hat die Klinge gar (10/2) für denselben Preis. Wenn im normalen Modus Razuvious freies Schlagfeld auf den Spieler bekommt, klatschen da 10 Schadenspunkte runter (im heroischen Modus gar 20) und die Sache ist schnell gegessen.
Razuvious zieht mit zwei 0/7-Dienern, seinen Schülern, in die Schlacht. Die wird der Spieler über einen Gedankenkontroll-Kristall übernehmen können. Offenbar verfügt er zudem über einige Buffkarten, mit denen er seine Schüler stärken kann. Wahrscheinlich wird sich der Kampf darum drehen, genügend Spotter oben zu haben, damit Razuvious immer ein lohnenderes Ziel als den Spieler findet, vorzugsweise die übernommenen Schüler. Als Heldenfähigkeit macht Razuvios 3 Schaden für 2 Mana, auf HC 4 Schaden für 1 Mana.
Gothik der Ernter – Gothik der Ernter verfügt über 3 spezielle Diener-Karten: Für 1 Mana beschwört er einen 2/2-Diener, für 3 einen 3/4, für 6 Mana einen 5/6-Diener. Diese Diener hinterlassen nach ihrem Tod beim Spieler wiederum einen Diener mit 0-Angriff, aber einer Lebenspunktzahl von 2, 4 oder 6. Diese geisterhaften Diener machen zu Beginn jeder Runde jeweils einen Schadenspunkt am Spieler selbst.
Der sollte also einen Weg finden, ihnen irgendwie Spott zu verleihen, ihnen Angriffspunkte zuzuschanzen oder das Board regelmäßig zu clearen. Als Heldenfähigkeit kann Gothik für 2 Mana-Punkte eine Karte ziehen. Im HC-Modus erhält er für 1 Mana eine Karte und einen Mana-Kristall. Auf HC werden zudem seine Diener-Karten stärker.
Die Vier Reiter – Die Vier Reiter werden durch Baron Rivendare (dt: Baron Totenschwur) repräsentiert. Der startet das Spiel mit drei Minions, den anderen Reitern, die über 1/7 verfügen und als Fähigkeit ihren Helden immun machen. Rivendare selbst hat nur 7 HP, auf HC dann 14. Er verfügt über Waffen und Karten, die mächtiger werden, wenn einer der Reiter oder alle verstorben sind. Außerdem spielt er einen „Buff“ aus, der allen Dienern und Waffen +1/+1 verleiht. Auf HC beginnen die Reiter mit 2/7 und die weiteren Karten sollen stärker sein.
Bei den vier Reitern wird es wahrscheinlich darum gehen, das Leben der Reiter gleichmäßig zu verringern, um sie dann mit einem Schlag zu vernichten und den Baron selbst in wenigen Runden umzubursten, bevor er auf dumme Gedanken kommt.
Als Heldenfähigkeit kann Rivendare für 5 Mana 2 Karten ziehen.
Die drei Hearthstone-Bosse aus dem Militärflügel bilden einmal mehr ihre Pendants in Naxxramas ab. Der letzte Flügel öffnete sich – unter viel Getöse – Dienstagnacht um 23:59. Bis jetzt ist noch keine offizielle Zeit für den Release des Militärflügels bekannt. Blizzard kämpft seit letzter Woche mit Problemen bei den Transaktionen.
Beim SF-MMO WildStar ist der dritte Content Patch auf dem Test-Server aufgetaucht. Nachdem der zweite Patch die PvP-Probleme des Spiels anging, wird sich der dritte wieder voll aufs PvE konzentrieren.
So führt er eine neue Story-Zone ein und überarbeitet Mobfähigkeiten in der ganzen Welt. Ein neuer 20er-Raid und eine 5er-Instanz sind ebenfalls auf dem Test-Server.
Der dritte Content-Patch folgt deutlich in den Spuren des ersten. Wieder wird es um die geheimnisvolle Seuche „The Stain“ gehen. Der Patch trägt daher den Namen „Defile“ oder „Die Verderbnis.“
Die Story um das vermeintliche Geistermädchen Drusera setzt sich in der neuen Story-Zone „Die östliche Grabkammer“ fort. Die Drusera-Missionen bilden einen roten Faden durch WildStar und sind das, was man in anderen Spielen als „epische Quest“ bezeichnen würde.
5er-Instanz zum „Einstieg“ in die Welt der WildStar-Instanzen
Das neue 5er-Verlies „die ultimativen Proto-Spiele“ sind eine Art Game-Show, die von den grünen Kapitalisten von Protostar ausgerichtet wird.
Bald werdet ihr sicherlich erfahren, ob wir die Ultimate-Protogames überlebt haben.
Laut Informationen aus einem Stream vor ein paar Wochen soll diese neue 5er-Instanz auch über einen Modus verfügen, der sie in eine Art „Einsteiger“-Dungeon verwandelt. Bisher war der Wechsel vom Questen in die Welt der Instanzen ziemlich hart. Die beiden Verliese, die auf Stufe 20 auf die Spieler warten, konfrontieren Dungeon-Neulinge mit den harten Realitäten des Gruppenspiels in WildStar. Das war für so manchen ein raues Erwachen.
Mit dem „Tutorial“-Dungeon will man diesen Kulturschock abschwächen. Bisher ist die Instanz auf dem Testserver aber nur im 50er-Modus spielbar.
Es ist auch noch nicht klar, ob der „Tutorial“-Modus oder die 50er-Version es überhaupt in den Content-Patch #3 schaffen. Glaubt man einem Dataminer, sind die “Ultimate-Protogames” erst für den vierten Content-Drop vorgesehen.
20er-Raid schwerer oder leichter als die Gen-Archive?
Über den neuen 20er-Raid ist im Moment noch wenig bekannt. Er wird noch nicht mit diesem Drop live gehen, dafür ist er schlicht noch nicht reif. Carbine scheint den Raid „Augmentor 20“ nur deshalb bereits auf den Test-Server aufgespielt zu haben, weil man sich Feedback erhofft.
Es ist unklar, ob der neue Raid leichter wird als die Gen-Archive oder ob er schwerer wird als der jetzige 40er-Raid. Das Thema „Raid-Schwierigkeit“ bei WildStar ist heikel. Mit dem jetzt aufgetauchten 20er könnte Carbine nachsteuern oder auch nicht – das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.
Im „potentiellen“ Zeitplan ist der Raid übrigens für den Content-Drop #6 vorgesehen, also erst zum Ende des Jahres.
Viele Balance-Änderungen und neue Sprüche für den Taxifahrer
Der Content-Drop #3 fängt aber nicht nur am Ende an und haut Eiskugeln auf den ohnehin schon vollen Becher, sondern möchte auch am Erlebnis bis dahin einiges ändern. So sollen landauf, landab die Mobs neue Fähigkeiten bekommen. Der Technologist (eine Art futuristischer Getränkebrauer und Consumables-Crafter) wird überarbeitet – und der Taxifahrer bekommt endlich neue Sprüche. Die alten wurden auch langweilig. Der Taxifahrer in WildStar ist ein plappernder Roboter, der einem New Yorker Cab-Driver nachempfunden ist.
Wie für Carbine üblich haben die Patch-Notes den Umfang eines Kleinstadt-Telefonbuches. Ihr findet sie in den Quellen. Zum Abschluss empfehlen wir noch einen Einblick in die neue Zone, zusammengestellt von wildstar-arkship.de:
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Ein talentierter Fan hat für das Fantasy-MMO Guild Wars 2 zwei atmosphärische Trailer zusammengestellt. Seiner Ansicht nach verfüge GW2 über ein Potential, die Massen zu begeistern, das durchs offizielle Marketing nicht ausgeschöpft wird.
Guild Wars 2 legt viel Wert auf Story-Telling, Atmosphäre und packend erzählte Geschichten. Gee Kim, ein Fan des Spiels und wie man nun sieht ein überaus talentierter Video-Künstler, fand allerdings, dass das Marketing von ArenaNet dem Game nicht gerecht werde. Außerdem wollte er sich ohnehin mal im Video-Erstellen versuchen.
Daher hat er sich hingesetzt und einen „epischen Trailer“ zur ersten Staffel der Lebendigen Welt erstellt, der auf begeisterte Reaktion der Fans stieß. Nachdem die Seite „Kotaku“ darauf aufmerksam wurde und darüber berichtete, legte Kim noch einen zweiten Trailer nach.
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Bei Hearthstone wurde nun ein Gag gestrichen, der augenzwinkernd auf den Feminismus gemünzt war. Er wurde durch einen neutraleren Scherz ersetzt.
Irgendwie lässt das Sexismus-Thema Blizzard nicht los.
Erst vor wenigen Wochen kassierte man einen Fan-Rüffel, man lege zu wenig Wert auf markante weibliche Charaktere und gebe ihnen zu wenig in den Story-Lines zu tun. Darauf hat Blizzard mit einem offenen Brief reagiert, Besserung gelobt und versprochen, in Zukunft stärker auf diese Themen zu achten.
Außerdem hat die die Diskussion um Hearthstone-Turniere, die weibliche Spieler von der Teilnahme ausschließen, für negative PR gesorgt. Auch wenn Blizzard da sofort gegensteuerte, will man wohl jetzt auf Nummer Sicher gehen. Den Machern von Hearthstone scheint aufgefallen zu sein, dass ein kleiner Scherz bei der Karte „Baron Rivendare“ im Licht der jüngsten Ereignisse unglücklich wirken könnte. Die Karte ist zwar im Moment noch nicht im Spiel, sondern erscheint erst in der nächsten Woche. Der Kartentext war aber von Dataminern schon zu lesen und wurde jetzt geändert.
Ursprünglich sollte in der Kartenbeschreibung des Barons zu lesen sein: „Lady Blaumeux is a little hurt that they don’t call themselves The Four Horsepeople.” Übersetzt in etwa: Lady Blaumeux ist ein wenig verstimmt, dass man sich nicht die vier Reitersleute nennt.
Die „Vier Reiter“ in Naxxramas, denen Baron Rivendare vorsteht, sind eine Anspielung auf die vier apokalyptischen Reiter aus der Bibel. Im Englischen nennt man sie „Four Horsemen“ – und das „men“ soll also nun Lady Blaumeux verärgert haben, die sich darin grammatikalisch nicht repräsentiert sieht.
Der neue Kartentext für Baron Rivendare streicht jede Anspielung auf dieses Thema und ersetzt die Frotzelei durch eine interne World-of-Warcraft-Anspielung auf die Todesminen, die als Arbeitsplatz für die Reiter interessanter seien, weil es dort bessere Vergünstigungen gebe.
Mein MMO meint: Eine harmlose Frotzelei gegen die „Genderisierung“ der Sprache, möchte man meinen. Ob sich darüber jemand wirklich aufgeregt hätte, steht in den Sternen. Die Fans diskutieren unter der Baron Rivendare-Karte jedenfalls nicht den Flavour-Text, sondern vielmehr die Auswirkungen seines speziellen Effekts (Doppeltes Todesröcheln jedes eigenen Dieners) auf das Meta-Game.
Das Zombie-Survival MMO „H1Z1“ soll mit vier verschiedenen Zombie-Typen an den Start gehen. Das verrät ein neuer Entwicklerblog, der sich um das Design der Zombies dreht. Außerdem werden neue spielbare Charaktere und High-End-Ausrüstung angeschnitten.
H1Z1 steht noch immer vorm Start in den Early Access. In einer Reihe von Entwickler-Blogs werden ständig weitere Details zum Spiel bekannt. Während es in den letzten Blogs um Wetter-Effekte, Spawnpunkte oder Gebäude-Design ging, beschäftigt sich Matt Broome mit dem Kern des Spiels, den Zombies. Er ist professioneller Grafiker und hat schon für Marvel, DC und renommierte Film-Studios gearbeitet, bevor es ihn in die Spiele-Industrie und zu Sony Online Entertainment zog.
Brawler und Creeper – unterschiedliche Zombies mit Stärken und Schwächen
Im Blog verrät er, dass er im Moment noch an der Frisur der Zombie-Spezies „Bob“ arbeitet, der zweiten Zombie-Art in H1Z1, nach den normalen, relativ langsamen Zombies, die man schon überall in den Streams und Videos sehen kann. Der Name „Bob“ wurde übrigens von Fans vergeben. Nach „Bob“ ist ein „Brawler“ dran, also ein besonders großer und kräftiger Zombie, der mit allem in seinem Weg kurzen Prozess macht – wie ein zombifizierter Wrestler sozusagen. Der hat übrigens noch keinen Namen. Broome bittet um Vorschläge per Twitter.
Nach dem langsamen Ur-Zombie, Bob und dem Brawler sollen noch „traditionelle“ Zombies ins Spiel gebracht werden, in fortgeschrittenen Stadien des Zerfalls. Zum Start will man mit vier verschiedenen Rassen ins Spiel gehen, die sich in ihrem Look und ihren Bewegungen unterscheiden. So sollen die normalen, langsamen Zombies der Grundstein von H1Z1 werden, aber es soll auch schnellere Zombie-Arten geben, kräftigere und die sogenannten „Creepers“, die sich nur auf dem Boden entlang robben können, weil ihnen die Beine fehlen.
Loot-Alarm bei H1Z1: Schrotflinte, Sniper-Rifle und Special-Ops-Gear
Broome gibt außerdem einen Einblick in das Arsenal, das den Spielern zur Verfügung stehen wird. Er steht darauf, Ausrüstungen zu designen, die von Spezialeinheiten eingesetzt wird, wie von SWAT-Teams: Nachtsichtgeräte, schuss-sichere Westen, von all dem ist er ein Fan.
Übrigens: Bei Twitter leakte einen Tag vorher Broomes Kollege, Game Designer und Waffen-Fan Jimmy Whisenhunt, eine Schrotflinte und ein Scharfschützen-Gewehr. Es gibt also nicht nur Pfeil und Bogen in H1Z1.
Nicht nur bei den Zombies gibt es Auswahl, auch bei den Charakter
Broome gewährt zudem einen kleinen Einblick in die Auswahl von spielbaren Charakteren. Hier ist bisher nur der männliche Typus bekannt, der vom Team liebevoll „Ivan“ getauft wurde. Hier möchte man bald neue Varianten einführen. Weibliche Modelle stehen ganze oben auf der Design-Liste und genießen Top-Priorität.
Und natürlich brauchen sowohl Zombies als auch weibliche Spieler-Figuren alle noch eine eigene Garderobe, die das Spiel abwechslungsreich gestalten soll.
Broome hat also alle Hände voll zu tun, damit H1Z1 auch grafisch überzeugen kann.
Immerhin ist die Apokalypse trist genug – wie viel schlimmer wäre sie, wenn noch jeder dasselbe tragen würde?
Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, TESO, kommen Spieler am frühen Dienstagmorgen in den Genuss des nächsten Content-Patches. 1.3.3. ist intern als „Gilden“-Patch bekannt, er bringt aber auch die neuen Kampagnen.
Der Patch 1.3. ist seit einer ganzen Weile auf dem Test-Server und soll Dienstagmorgen mit den regulären Wartungsarbeiten live gehen. Er ist das dritte große Update für TESO. Neben zahlreichen Fixes und kleineren Balance-Verbesserungen, rollen folgende größere Änderungen auf Tamriel zu:
Das Rüstungsfärben kommt neu ins Spiel. Dazu werden die einzelnen Farben an Ingame-Erfolge geknüpft sein. Wer zum Beispiel einmal Vampir war, kann seine Rüstung in einem bestimmten Schwarz-Ton-Färben. Wir haben das neue Farb-System in einem Artikel ausführlich vorgestellt.
Es kommen neue Kampagnen nach Cyrodiil und die alten schließen. Statt wie bisher 10 Kampagnen, von denen 9 mit 90 Tagen laufen, wird es jetzt 5 Kampagnen geben mit einer Laufzeit von 5 bis 30 Tagen. Dabei werden die zwei kürzesten Kampagnen zusätzlich noch zwischen Veteranen und Nicht-Veteranen-Spieler unterschieden. Ausführliche Informationen zu den geänderten Kampagnen findet ihr hier.
Der Waffenwechsel soll ab sofort schneller erfolgen. Man hat Änderungen bei der Animation und im Cache vorgenommen. Vom öffentlichen Test-Server weiß man, dass diese Änderungen erheblich sind: Das Waffenwechseln geht deutlich schneller, der Kampf-Fluss wird nicht länger dadurch ausgebremst.
Und darum nennt man 1.3. intern auch „Gilden-la-palooza“
Die Leitung einer Gilde soll leichter werden. Dazu führt man 10 Gilden-Ränge ein, mit denen ein Gildenleiter die Hierarchie innerhalb seiner Gilde feiner austarieren kann. Den einzelnen Rängen können bestimmte Rechte verliehen werden.
Gilden-Heraldik und Wappenröcke kommen. Sobald eine Gilde mindestens 10 Mitglieder hat, kann der Gildenleiter über die Symbole entscheiden, die Spieler auf ihren ebenfalls neu eingeführten Wappenröcken tragen sollen. Es gibt über 250 Farben, 63 Hintergründe und 136 der eigentlichen Symbole. Dadurch können Gilden nach außen als Einheit auftreten.
Gilden-Auktionator erweitert Handelsmöglichkeiten. Gilden erhalten zudem die Möglichkeit, auf einen Auktionator zu bieten, der dann die Waren aus dem Gilden-Shop auch Nicht-Gildenmitgliedern feilbietet.
Der Patch wird die Versionsnummer 1.3.3. tragen und soll zwischen 5,5 und 6,5 Gigabyte groß sein.
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Beim Sandpark-MMO ArcheAge gibt es Kommunikationsprobleme. Kommen deutsche Server oder kommen keine?
Trion Worlds CEO Scott Hartsman hat bei einem Interview mit unserem Magazin vor einigen Wochen bekräftigt, wie wichtig der deutsche Markt für seine Firma sei. Deshalb werde es für Deutschland neben einem Datenzentrum in der Nähe, auch eine eigene Lokalisierung und eigene Server geben. Konträr zu dieser Aussage werden allerdings in Streams und im offiziellen Forum sprachenspezifische Server ausgeschlossen.
So hat ein Community-Manager erst vor wenigen Tagen erneut bestätigt, dass man keine „sprachenspezifischen Server“ plane. Der Foren-Post ist mittlerweile gelöscht, die Verwirrung bleibt bestehen: Der eine sagt das, die anderen das. Was ist davon zu halten?
Wir haben bei Trion Worlds erneut nachgefragt und um eine Klärung dieser Frage gebeten. Folgende Antwort haben wir erhalten:
We confirmed German as a language, and that we will have servers in the EU. People can set the language to whatever they choose. We expect that we’ll note which servers will be recommended so people can find each other by language, once we get a way to do that.
Übersetzt heißt das, dass es Deutsch als Übersetzung geben wird und zudem Server in Europa stehen werden. Die Spieler seien in der Wahl ihrer Sprache frei. Im Moment geht Trion Worlds davon aus, dass man Server für bestimmte Sprachen empfehlen wird, sobald man eine Möglichkeit gefunden hat, das zu tun.
Mein MMO meint: Für uns heißt das, dass deutsche Server kommen, obwohl sich die Bekenntnis dazu jetzt deutlich lockerer liest als im Interview bei uns. Zu den Formalien: Anders machen es andere MMOs ja auch nicht.
Man kann auch auf einem englischen Server in WoW mit einem deutschen Client spielen und nur deutsch sprechen. Das einzige, was den englischen Server wirklich „englisch“ macht, ist es, dass dahinter eben ein [EN] steht. Wenn die deutschen Server in irgendeiner Form mit [DE] oder [GER] markiert sind, sind das in unseren Augen deutsche Server. Was sollte sie sonst dazu machen? Porträts von Merkel an jedem Baum? Craftbare Bratwurst?
Die nun lockerere Formulierung: „sobald man eine Möglichkeit gefunden habe, das zu tun“ – klingt aber seltsam, die Kommunikationsprobleme sind irritierend. Es besteht schon ein Unterschied darin, ob man einen Server „irgendwo“ empfiehlt oder das offiziell in der Client-Auswahl macht. Vielleicht will man bei ArcheAge abwarten, wie die Resonanz der deutschen Spieler in der Beta ist, um dann zu entscheiden, wie genau man die Empfehlung ausspricht.
Update: Nach Bekanntgabe der Server deutet nun alles darauf hin, dass es zum Start keine Server geben wird, die nach Sprachen gekennzeichnet sind. Damit hat sich das vorerst erledigt.
Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone ist die fünfte Saison gestartet. Als Belohnung fürs Erreichen von Rang 20 winkt ein Eiskronen-Kartenrücken. Dabei plagen die Spieler im Moment ganz andere Sorgen: Doppelbuchungen und Authentifizierungsprobleme blocken den Fortschritt in Naxxramas.
Eiskronen-Kartenrücken für Season 5 löst Spekulationen über nächste Erweiterung aus
Wer in der laufenden Saison, die bis Monatsende geht, mindestens den Rang 20 erreicht, kann sich über den schicken Kartenrücken freuen. Bei Spielern löste er viel Beifall aus, außerdem spekulierten sie über eine mögliche nächste Erweiterung zum Jahresende. Nach Naxxramas könnte es ja in die Eiskronen-Zitadelle gehen. Das würde sich anbieten.
Blizzard sagte, dass man mit Naxxramas den Grundstein für einen Abenteuer-Modus bei Hearthstone gelegt und viel Basisarbeit geleistet habe. Eine nächste Erweiterung könnte also viel flotter und müheloser ins Spiel kommen.
Probleme mit Seuchenflügel in Naxxramas halten an, Blizzard arbeitet Wochenende durch
Freilich wird diese Bekanntgabe vom Blizzard im Moment durch die Probleme überschattet, die mit dem Seuchenflügel in Hearthstone Einzug hielten: Die Transaktionen liefen alles andere als reibungslos. Spieler kauften sich Zugang zum neuen Flügel über Euros oder Gold, bekamen ihn aber nicht gutgeschrieben. Sie müssen jetzt Rückbuchungen veranlassen. Es gab Hotfixes, Doppelbuchungen, langes Warten auf die Authentifizierung.
Auch vier Tage danach sind die Probleme noch nicht vollends gelöst. Blizzard arbeitet weiter an den „Naxxramas“-Issues.
iPad-User sollen sich direkt an Apple wenden
Stand Samstagmittag ist, dass Blizzard wohl der Ursache der Probleme auf der Spur ist und übers Wochenende nicht rasten will, bis die Probleme geklärt sind. Der Zeitplan sieht vor, dass sich schon Mitte nächster Woche der nächste Flügel öffnet, Blizzard ist also unter Zeitdruck. Das Problem wird durch die zahlreichen Möglichkeiten erschwert, wie Hearthstone gespielt werden und wie für die Erweiterung bezahlt werden kann. So sollen sich iPad-User direkt an Apple wenden.