Platz 5: The Lord of the Rings
Als Fan der Bücher und Filme war es ein ganz besonderes Erlebnis, die sogenannten Epos-Quests zu spielen, die eng mit dem Werk von J. R. R. Tolkien verwoben sind, einem parallel verlaufenden Handlungsfaden folgen und dabei immer wieder geschichtliche Highlights servieren.
Viele der spielerischen Aufgaben sowie die Inszenierung wirken dabei aus heutiger Sicht angestaubt. Was die Atmosphäre angeht, kann mich das virtuelle Mittelerde jedoch bis heute begeistern. Zudem besitzt das „Herr der Ringe“-Universum so viele tolle Völker, Charaktere, Orte und Momente, dass es einfach immer ein Highlight ist, in einer Quest mit diesen in Berührung zu kommen.
Oder anders formuliert: Nirgendwo bin ich lieber Briefträger oder Paketbote als im Auenland, bei den sympathischen Hobbits.
Herr der Ringe Online wird weiterhin regelmäßig um frische Inhalte erweitert:
Platz 4: Guild Wars 2
Ich mag den Mix aus Story-Quests, Herzchen-Aufgaben und dynamischen Events aus Guild Wars 2 sehr. Umso mehr, weil es gerade bei den Aufträgen der offenen Welt oft mehrere Möglichkeiten gibt, das Ziel zu erreichen.
Auch sonst stimmt die Abwechslung: Es gibt Sprungpassagen, kleinere Kopfnüsse, Geschicklichkeitstests und Aufgaben, bei denen ich Zugriff auf besondere Fertigkeiten erhalte. Genauso bietet Tyria diverse Herausforderungen an, die auf die Skills der verschiedenen Mounts abgestimmt sind, oder Gimmick-Quests, bei denen ich das Tanzbein schwinge oder mit Kreaturen der Welt friedlich interagieren muss.
Die große Stärke der Herausforderungen von Guild Wars 2 ist dabei das „alles kann, aber nichts muss“-Credo sowie die Flexibilität durch die Stufenskalierung und das horizontal angelegte Endgame. Ich kann jederzeit mit jedem questen, oder allein. Schade nur, dass die epischen, mehrstufigen Events im Normalfall brach liegen, sobald der Großteil der Community in die neueren Regionen weiterzieht.
Die Quests aus Janthir Wilds unterstreichen die Platzierung von Guild Wars 2 in dieser Top 5:
Platz 3: World of Warcraft
Wenn es um die schiere Abwechslung der Quests geht, gehört World of Warcraft zum Besten, das man seit vielen Jahren spielen kann. Wie oft ich mit meinen Charakteren bereits in Fahrzeugen, Fluggeräten oder hinter Geschützen Platz genommen habe, kann ich gar nicht mehr zählen. Ich
- war aber auch schon Questgeber für NPCs
- hab in Azeroth eine Art Plants vs. Zombies gespielt
- bin in die Haut andere Charaktere geschlüpft – inklusive neuer Skills
- meisterte allerlei Aufgaben, die voll auf die Fertigkeiten meines Schurken zugeschnitten waren (Verstohlenheit, Fallen entschärfen, Kopfnuss – solche Dinge)
- warf Bärenjungen von einem Baum auf ein Sprungtuch
- löste diverse Varianten verschiedener Rätsel, darunter einige knifflige, für deren Lösung sich die gesamte Community zusammentun musste
Viele Quests glänzen dabei mit launigen Anspielungen an die Popkultur, und auch die Inszenierung besonders wichtiger Quest-Momente wird zunehmend besser. Dazu kommt der typische Blizzard-Feinschliff, was Komfort und Bedienung angeht.
Dennoch bleibt WoW auch im Jahr 2024 ein MMORPG, das seine Aufträge meist via Text oder statischer Dialoge präsentiert. Die meisten Aufgaben spielen sich zudem wie von selbst, und immer mal wieder führen die Entwickler Quest-Arten in Azeroth ein, die eher nervig als spaßig sind. Daher reicht es in diesem Power-Ranking „nur“ für Platz 3. Wer es auf die Plätze 2 und 1 geschafft hat, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.
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hätte Funcom einfach mehr Geld gehabt. Die hätten so was einzigartiges schaffen können.
TSW ist wirklich eine Perle, die ich nie mehr spielen werde Leider
Ich glaube ich würde GW2 auf die 1 setzen obwohl ich es nicht mehr aktiv spiele, allerdings habe ich von den genannten spielen Secret world auch als einziges nicht gespielt, aber Rätsel sind sowieso überhaupt nicht meins.
Platz 1 “stimmt” nur halb (Ist ja eine Meinung).
Es müsste Secret World Classic statt Legends sein, denn in Legends wurden viele Quests gestrichen oder vereinfacht.
Platz 1 stimme ich voll und ganz zu. Die geilsten Quests die ich bisher in einem MMORPG erleben durfte. Platz 2 kann ich auch mit leben 😀
Platz 3 Niemals. Abgesehen von den kleinen Lichtblicken wie Plants vs. Zombie oder die Bärenquest, die man vermutlich im besten Fall vielleicht einmal macht, besteht WoW dennoch zu 98% aus Sammel hier, klicke da und töte da. Wirklich toll ist das auch nicht.
Hast du mal drachenkrieg gespielt? Über dieses Spiel wird hier gar nix berichtet. Und das gibt’s seit 2006. Bestimmt weils von den Russen ist.
Wir berichten so gut wie nie über Browsergames. Browsergames waren schon, als wir 2014 mit der Seite angefangen haben, großteils ein Ding der Vergangenheit. Wir berichten auch relativ wenig über Mobile-Spiele, die Browserspiele in den letzten 10, 15 Jahren weitgehend abgelöst haben.
Das hat mit Russland nix zu tun – wir haben eine Weile über russische/ukrainische Spiele berichtet, War Thunder, World of Tanks, Armored Warfare, Allods Online, Skyforge. Das waren aber nie Spiele, die viele unserer Leser groß interessiert haben.
Ehm drachenkrieg ist nicht nur ein Browserfenster sondern wie wow ein mmoeog und ich spiele drachenkrieg über ein Client den man runtergehen kann. Man kann es auch über Handy zocken. Ist also das selbe wie die hier aufgeführten. Ja drachenkrieg nicht so bekannt aber wenn es allgemein um mmorpg geht werden immer nur die hier bekannten aufgegriffen. Wenn es darum geht wie gut oder schlecht ein spiel ist. Und jedes mmorpg ist ein browserspiel. Weil glaube kaum dass du wie auch offline zocken kannst.
. Und jedes mmorpg ist ein browserspiel.
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Hm? Das ist sicher nicht richtig.
Ich kenn Drachenkrieg nicht. Ich hab bis zu deinem Kommentar noch nie davon gehört. Ich kenn andere Browsergames und habe die auch selbst gespielt – aber keins davon müsste ich jetzt zwingend hier auf MeinMMO besprechen. Man könnte das – ich könnte hier 50 Artikel zu Urban Rivals geschrieben habe. Habe ich aber nicht – und das vermisst offenbar auch niemand.
Ich habe der Unterstellung widersprochen, wir würden Drachenkrieg nicht covern, weil es “aus Russland” ist. Wir covern es nicht, weil wir es nicht auf dem Schirm haben und es in den 10 Jahren, die wir das hier machen, uns nie in irgendeiner Form relevant vorkam.
Browsergames existieren weitgehend in einem eigenen Kosmos, wie Mobile-Spiele und sind heute nicht mehr so relevant wie früher, bevor es Mobile-Games gab. Das habe ich versucht, dir zu erklären.