Bereits vor einigen Wochen kursierte das Gerücht, dass die Entwickler von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn an einem Hochzeits-System arbeiten. Es wurden spezielle Kostüme zu diesem wunderbaren Anlass versprochen und natürlich würden auch Eheringe nicht fehlen. Doch nach einer Ankündigung aus dem Jahre 2012 galt diese Möglichkeit nur für männliche und weibliche Charaktere. Zum Thema gleichgeschlechtliche Ehen wollte man erst das Feedback der Community abwarten:
As for same-sex marriage, this is an extremely controversial topic that has been under discussion in the MMO world for the past few years. First we would like to start out with opposite-sex marriage, and then consider the feedback from our players in order to make a careful decision.
Dann war es lange still um das Thema. Auf der E3 wurde die Frage bei einer Pressekonferenz nun nochmal aufgeworfen und darauf antwortete Producer Naoki Yoshida sinngemäß: Das Entwicklerteam arbeitet noch weiter an der Idee – und was noch wichtiger ist: Es wird gleichgeschlechtliche Ehen geben! Ihr könnt also heiraten wen ihr wollt, egal welches Volk, welcher Nation oder welchem Geschlecht euer Partner angehört. Damit will man mit den gängigen Vorurteilen brechen und diese nicht in Eorzea ausleben!
Leider sind bislang noch nicht viele Informationen dazu durchgesickert, aber bestätigt wurde in dem Interview, dass es spezielle Mounts für Ehepaare geben wird, auf denen sie reiten können – eventuell sogar zusammen. Wichtig ist auch: Ihr solltet gut auf den Ring aufpassen, denn wenn ihr ihn wegwerft, gilt das als Trennung!
Was haltet ihr von diesem Sinneswandel? Hat Heiraten überhaupt noch etwas in einem modernen MMO zu suchen? Oder ist die Diskussion insgesamt total überflüssig, denn Liebe ist Liebe – egal welches Geschlecht?
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[intense_testimony_text]Als verheiratete Frau kann ich natürlich total verstehen, dass der Wunsch nach einer romantischen Hochzeit auch in MMOs besteht. So etwas gehört einfach zu den magischsten und wunderbarsten Momenten überhaupt. Wieso sollte man das also nicht virtuell genießen können? Für Rollenspieler ist das ganz normale Leben – mit Ehe und Kindern – oft ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Natürlich kann man sich auch ohne ausgeklügeltes Heiratssystem ingame das Ja-Wort geben, denn auch in anderen MMOs wusste man sich immer zu helfen. Aber es ist eine schöne Idee und ich bin sehr gespannt auf die Umsetzung.
Die Frage, ob auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürften mag kontrovers sein – aber ist Liebe nicht Liebe? Wer wäre ein Spielehersteller, sowas zu unterbinden? Was sagt ihr dazu?[/intense_testimony_text]
Das ganze könnt ihr euch hier nochmal als Video ansehen. Ab ca. 2:28:30 geht es um das Weddingsystem in Final Fantasy XIV: ARR und gleichgeschlechtliche Ehen:
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Das Götter-MMO Skyforge rockt die E3 mit einer Gameplay-Präsentation und stellt ein innovatives Spielkonzept vor: Man wechselt nicht nur die Skills im Feld, sondern gleich die ganze Klasse.
So etwas wie eine starre Festlegung auf nur eine Klasse wird es bei Skyforge, dem MMO von Team Allods, nicht geben. Zwar entscheidet man sich zu Beginn für eine Klasse, doch kann man sich im Laufe des Aufstiegs zum Gott dann auch beim Fertigkeitsbuffet anderer Klassen gütlich tun. Das sorgt dafür, dass jeder angehende Gott und jede Göttin eine ganz bezaubernde, einzigartige Schneeflocke ist, die aus einem wilden Mix von Fertigkeiten zusammengesetzt wird. Die sind in einer Art Fertigkeits-Atlas gegliedert.
Nie mehr auf den Heiler warten
Laut dem Team Allods erlaubt das Konzept einer Gruppe von Spielern ständig die Rollen zu wechseln, um so die Schlagkraft und Zusammensetzung des Raid-Teams je nach Boss zu verändern. Auch Ausfälle im Roster könnten so leicht kompensiert werden. Für den Wechsel zu einer anderen Klassen, muss man nicht in die Stadt oder zu irgendeinem Trainer, sondern das geht direkt vor Ort, lediglich außerhalb des Kampfes muss man sein.
Mit dem Gunner, dem Lightbinder und dem Berserker wurden auf der E3 drei neue Klassen vorgestellt, die bekannten MMO-Archetypen entsprechen. Anfang April wurden bereits der Paladin und der Cyromancer vorgestellt. Bekannt ist zudem, dass noch eine Stealth-Klasse ins Spiel kommen soll. Im Moment sprechen manche Quellen von 10 Klassen zum Release, andere von 15. In jedem Fall möchte das Team Allods auch nach dem Release noch neue Klassen ins Spiel bringen.
Kraft durch Glauben
Laut einem Tester der englischen Gaming-Seite massively erinnere ihn die Steuerung des Games an DC Universe Online. Das Crafting-System sei stark mit Followern verbunden, die ein Spieler auf seinem Weg zur Göttlichkeit um sich scharen muss. Denn nur durch denn Glauben kann er sein ultimatives Ziel erreichen und ein Gott werden.
Allgemein bestätigt der Tester von massively auch den Eindruck, den wir in unserem Special zu Skyforge vor ein paar Wochen schilderten: Das Spiel geht in eine Arcade-MMO-Richtung und hat bereits jetzt neben einer extrem schicken Grafik einige interessante Ideen zu bieten. Ob’s für den Olymp reicht, werden Spieler wahrscheinlich erst in einem Jahr erfahren. Im Moment ist immer noch kein Datum für eine offene Alpha oder eine Beta bekannt.
Der Trailer für Skyforge sieht dennoch schick aus und sorgte bei der E3 für einige „Ahhs“ und „Ohhhs“.
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In Schweden findet vom 14. Juni bis zum 16. das größte Hearthstone-Turnier der Welt statt. 12 der besten Spieler weltweit und 4 WildCards werden gegeneinander antreten. Das Ganze wird live auf einer neuen Webseite übertragen.
Bei E-Sport denken die meisten an Echtzeit-Strategiespiele wie Starcraft oder an MOBAs wie League of Legends, aber auch Blizzards vermeintliches Casual-Kartenspiel Hearthstone eignet sich erstaunlich gut für den E-Sport. Die Duelle der einzelnen Zocker schwingen hin und her. Für Zuschauer haben sie den Reiz, dass sie zahlreiche Anregungen für das eigene Deck-Building geben – sofern man die richtigen Karten hat.
Denn eines ist klar: Die Jungs, die hier antreten, haben das Meta-Game im Schlaf drauf und definieren es sogar neu. „Normale“ Spieler können sich hier ein paar Tricks abgucken und sie direkt anwenden. Wer das bei Christiano Ronaldo oder Neymar versucht und da ein paar Tricks kopiert, wird sich wahrscheinlich das Kreuzband reißen. Und auch wer die Schnellklicker mit katzenhaften Reflexen bei Starcraft oder LoL imitiert, wird sich wahrscheinlich innerhalb von 3 Sekunden die Finger verknoten. Das kann bei Hearthstone nicht passieren.
Zum Feld der 12 besten Spieler gehören mit Ek0p für Doge Hoge und Gaara vom Tempo Storm auch 2 deutsche Spieler. Ek0p wird in der Gruppe A am 14. Juni antreten, Gaara hat es am Tag danach auch mit Spielern aus dem WildCard-Feld zu tun.
Die relativ neue Seite viagame.com richtet das Turnier auf der Dreamhack in Schweden aus, featuret es schon eine Weile und wird es auf der eigenen Seite live übertragen. Die Preisgelder beim Turnier summieren sich auf 25.000$.
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Im Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online könnte es nun doch bald Arenen und Schlachtfelder geben. Im Vorfeld der E3-Präsentation von Zenimax hat ein Fan schon einen Blick auf den ESO-Stand werfen können. Was er dort entdeckt hat, lässt die Gerüchteküche brodeln und die Fans frohlocken.
Es sind nur zwei pixelige Screenshots, die dort auf reddit aufgetaucht sind, aber offenbar ist etwas dran. Ein spezieller 3-gegen-3-Modus, so berichtet das reddit-Mitglied, sei gerade ausprobiert worden, als er am Stand von ESO vorbeilief. Auf seine Nachfrage, was das sei und ob bald ins Spiel komme, habe er die Antwort bekommen, das sei für die E3 geplant.
Viel kann man leider nicht erkennen, aber auf der E3 gibt es anscheinend eine 3vs3 Demo (Bild von donjuice).
Der Modus scheint einer Capture-the-Flag-Arena zu ähneln, wie sie in anderen Spielen üblich ist. So war eine Art Flagge in der Mitte der Arena angeordnet, um die Spieler stritten. Laut dem Redditor sah das ganze nach einer Menge Spaß aus.
Das Fehlen von PvP-Modi außerhalb des großen Schlachtfelds Cyrodiil ist ein heikles Thema unter den TESO-Fans. Während einige mit dieser Entscheidung zufrieden sind, fordern andere vehement die Einführung von Arenen oder Schlachtfeldern. Einige gehen sogar soweit und machen ihr Weiterspielen von der Einführung solcher Modi abhängig.
Bisher gab es von Zenimax kein Signal, sich in diese Richtung zu bewegen. Mit der nun aufgetauchten Präsentation könnte das anders sein.
Ein Mitarbeiter von Zenimax hat in dem Reddit-Thread selbst gepostet, die Sache aber weder dementiert noch bestätigt. Es ist nun lediglich bekannt, dass Brian Wheeler, der Kopf hinter dem PvP von ESO, auf der Spiele-Messe E3 anwesend ist. Fans folgern daraus, dass eine Ankündigung zum PvP anstehen könnte. Konsolen-Spieler, im Moment wahrscheinlich die attraktivste Zielgruppe für The Elder Scrolls Online, könnte man vielleicht mit Arenen oder einem kleineren Schlachtfeld, wie es in Shootern üblich ist, eher für The Elder Scrolls Online begeistern.
Sobald Näheres bekannt wird, teilen wir das mit.
Update am 12.6.: Jetzt ist auch das offizielle Statement von Zenimax raus. Der Arena-Modus, der auf der E3 präsentiert wurde, sei speziell für Messen konzipiert worden, um Zuschauern und Spielern mit einem schnellen Match einen Einblick in das Kampfsystem von TESO zu geben.
Da The Elder Scrolls Online ein sich stetig entwickelndes Spiel sei, könne man eine Art „small-scale“-PvP durchaus ins Spiel bringen, wenn nur genügend Spieler danach verlangten.
In diesem Youtube-Video könnt ihr den Modus in Aktion bestaunen:
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Gute Nachrichten für alle Panzerfahrer unter euch: Der Release-Termin für die Mobile App von World of Tanks steht endlich fest: Am 26. Juni kommt World of Tanks Blitz in den iTunes Store! Die Skandinavier konnten es schon ausgiebig testen, wodurch WotB dort direkt auf Platz drei der iPad-Apps-Charts landete.
Ob die App hält was sie verspricht, werden wir wohl erst Ende Juni selbst testen können, aber Wargaming hat einiges aufgewartet, um das Spielgefühl ihres Panzer-MMOs auf die mobile Version zu übertragen:
Ihr könnt mit über 90 Panzern aus den USA, Deutschland und der Sowjetunion spielen,
auf 8 Karten.
Ihr könnt mit euren Freunden Züge bzw. Teams bilden.
Die Grafik ist der Pc-Version sehr ähnlich.
Ihr könnt entweder den atmosphärischen der App lauschen oder eigene Musik wählen.
Facebook wurde natürlich integriert.
Ein Ingame-Shop ist vorhanden.
Mehr über die App und ihren Aufbau könnt ihr in unserem Artikel über World of Tanks Blitz erfahren.
Natürlich werden die Spieler der Pc-Version nicht vernachlässigt! Just in diesen Minuten wird noch daran gearbeitet das Update 9.1 aufzuspielen und alles zum Laufen zu kriegen. Passend dazu erschien ein Video, in dem die Inhalte des Patches näher vorgestellt werden. Euch erwarten vielleicht nicht viele legendäre neue Errungenschaften, aber wie heißt es so schön? Weniger ist manchmal mehr!
Das wohl wichtigste zuerst: Die Gefechtsmechanik für Jagdpanzer hat sich geändert: Der Tarnfaktor nach dem Feuern wurde verringert und entspricht nun dem Wert anderer Fahrzeugtypen. Aber: Dies gilt nicht für Premium-Panzer! Dafür gibt es gute Nachrichten für leichte Panzer: Die Dynamik des VK 28.01 und MT-25 wurde erheblich verbessert, ihre Motorleistung erhöht und die Geländegängigkeit der Kettenlaufwerke wurde verbessert. Bei den leichten Panzern der Stufen IV-VII wurde das Höchstlimit des Gefechtsstufenbereichs verringert.
Eine neue Karte – Charkow – geht mit dem Update live. Charkow ist nicht irgendeine weitere Map, sondern ihr kämpft dort in originalgetreuer Umgebung aus dem Jahre 1943. Doch das Städtchen lädt nicht nur zum Staunen ein – ihr werdet auch zahlreiche Möglichkeiten haben, euer taktisches Geschick zu beweisen. Euch erwarten
hohe Gebäude
mehrere offene Bereiche
Deckungsmöglichkeiten wie Granattrichter, Bahndämme, Barrikaden oder Panzerwracks
Außerdem wurden vier Karten überarbeitet, um sie ausgewogener zu gestalten. Mehr darüber erfahrt ihr in diesem Trailer zu Patch 9.1:
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In WildStar gibt es 6 verschiedene Klassen (Arkanschütze, Esper, Krieger, Meuchler, Sanitäter und Techpionier), die sich mitunter stark von den stereotypischen Klassenprofilen anderer MMOs unterscheiden. So kann beispielsweise jede Klasse Schadensausteiler (DD) werden und zusätzlich noch eine weitere Rolle ausfüllen (Tank oder Heiler).
In der fünften Ausgabe des Wildstar-Casts beleuchtet Darion die verschiedenen Klassen des Sci-Fi MMORPGs etwas näher. Dabei gibt er einen grundlegenden Überblick über die Spielweise der Klassen, geht aber auch auf die Vor- und Nachteile der jeweiligen Spielstile ein.
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Mit dem Kataklysmus hielt Verwüstung in World of Warcraft Einzug – Einige Landstriche wurden verwüstet – darunter auch Sturmwind und Orgrimmar. Mit Patch 5.2 wurden große Teile der Städte wieder hergestellt, doch ein Schandfleck bzw. Mahnmal neben dem Magierviertel und Kathedralenplatz blieb trotzdem: Der ehemals wunderschöne Park.
Nun keimte durch ein Post auf Twitter von Lead Content Designer Cory “Mumper” Stockton die Hoffnung auf, dass auch der Rest von Sturmwind in Patch 6.0 bzw. Warlords of Draenor repariert wird.
Die Freude ist natürlich groß, denn vielen Allianz-Spielern – denen etwas an ihrer Hauptstadt liegt – bemängeln diesen Zustand! Doch gleichzeitig kommt auch die Frage auf: Was ist denn mit den anderen Gebieten? Wann kann man endlich wieder bei einem Picknick den Sonnenuntergang in Auberdine genießen? Werden die fiesen Krater in Azeroth vielleicht wieder aufgeschüttet?
Welche Region liegt euch am Herzen bzw. ist euch ein Dorn im Auge?
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[intense_testimony_text]Die Frage, auf deren Antwort ich wahrscheinlich schon kenne:
Wird es diesmal ein Event geben?
Nicht nur für Rollenspieler wäre es sicher schön gewesen, wenn auch die bisherigen Änderungen an den Städten mit einem Event einher gekommen wäre. Es gibt genug Wowler, denen ihre Stadt am Herzen liegt und so hätte man daraus einen kleinen Wettbewerb in Phasen machen können, um den Wiederaufbau schrittweise durchzuführen. So hätten die Spieler Erze/ Steine sammeln können für die Mauern, Verpflegung für die fleißigen Arbeiter usw. Aber leider loggt man nach einem Patch einfach ein und es hat sich verändert – das ist wirklich Potential, welches von Blizzard verschenkt wird.
Mag sein, dass das zuviel verlangt ist – aber träumen darf man ja noch. ;-)[/intense_testimony_text]
Beim Science-Fiction-MMO WildStar ist es nun möglich, mit echtem Geld weitere virtuelle Dienste in Anspruch zu nehmen. Durch kostenpflichtige Realm-Transfers lässt sich der eigene Char auf jeden beliebigen Server verfrachten. Die Spiel-Lizenz C.R.E.D.D. gewährt 30 Tag Spielzeit und kann frei im Spiel gehandelt werden.
Den eigenen Char zu entwurzeln und auf einen anderen Server zu transferieren, wird mit 16,99 Euro zu Buche schlagen. Vor ein paar Tagen hat man für einige Server den kostenlosen Transfer angeboten, um volle Realms zu entlasten und eher dünn besiedelte Landstriche mit Spielern aufzuforsten. Dieser kostenlose Service gilt nur für ausgewählte Realms. Der kostenpflichte Server-Transfer unterliegt solchen Beschränkungen nicht. Lediglich ein transkontinentaler Transfer von Europa nach Nordamerika oder umgekehrt ist verboten. Transporter-Technologie hin oder her. Hier geht’s zum Umzugsbüro von Carbine.
Die Spiel-Lizenz C.R.E.D.D. ist nun ebenfalls käuflich zu erwerben. Ein grünhäutiger Lizenz-Händler steht ingame bereits seit Release zwischen den Banken und Auktionatoren, jetzt hat er auch endlich was zu handeln. C.R.E.D.D. wird ebenfalls 16,99 Euro kosten – der Gegenwert, den man ingame dafür erhält, ist frei verhandelbar, wird sich aber sicher auf einen Betrag im Platin-Bereich belaufen. Nur alle 22 Stunden ist es möglich, im Cash-Shop einen C.R.E.D.D. zu erwerben.
Es ist auch möglich, diesen C.R.E.D.D. gleich einem befreundeten Spieler zu schenken. Man muss ihn also nicht selbst verwenden oder über den Spezial-Händler verkaufen. Die Auswirkungen dieser handelbaren Lizenz auf die Ingame-Wirtschaft haben wir bei Mein MMO in einem Special erläutert: WildStar kostenlos spielen.
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Habt ihr gestern auch die ersten Spielevorstellungen auf der Gaming-Messe E3 gespannt mitverfolgt? Bislang gab es für waschechte MMO-Fans leider nicht so viel Neues. Doch nun wurde anlässlich der Präsentation des Zombie-Sandbox-Games H1Z1 ein Trailerveröffentlicht.
Da die zahlreichen Fans dem frühzeitigen Zugang als auch Release immer mehr entgegenfiebern, täte Sony gut daran, die Stimmung nochmal ordentlich anzuheizen! Entgegen aller Erwartungen gab es leider noch keine handfeste Zusage, wann der Early-Access endlich losgeht – geschweige denn, wann der Release ansteht. Zwar gibt es regelmäßig Andeutungen, welche die Hoffnung schüren, aber ein endgültiger Termin steht bislang aus. Glaubt man diesem Interview mit Senior Designer Jimmy Whisenhunt, soll es nach wie vor noch im Juni losgehen.
Der große Trost: Immerhin soll das Spiel in Nordamerika und Europa parallel auf Steam Early Access angeboten werden und das dürfte sogar schon sehr bald passieren, wenn man dem Abspann des Trailers glauben kann. Mehr über den aktuellen Stand von H1Z1 erfahren wir hoffentlich am Mittwoch, dem 11. Juni 2014, um 21:40 Uhr, wenn Sonys Pressekonferenz zu H1Z1 stattfindet. Wann die anderen großen Entwickler dran sind, könnt ihr unserem Fahrplan für die E3 entnehmen. Vielleicht gibt es dann sogar endlich eine verbindliche Datumsangabe zum Start der Early-Access-Phase.
Da kommt ein Trailer, der die mitreißende und unheimliche Atmosphäre des Zombie-MMOs H1Z1 wiederspiegelt gerade recht, um die quälende Wartezeit etwas zu überbrücken. Diesmal geht es nicht nur um die tolle Umgebung und abgeschlachtete Zombies, sondern auch der Kampf gegen andere Spieler wird mal gezeigt.
Was denkt ihr, wird Sony uns weiter vertrösten oder endlich mal sagen, was nun genau los und wie der Stand der Dinge ist?
Ende Juni wird es ein großes Contentupdate für The Elder Scrolls Online geben. In Patch 1.2 werden u.a. viele kleine Dinge am Spiel verbessert, wie beispielsweise die Interaktion mit Gegenständen in der Welt oder die Lichteffekte, aber es wird auch ein paar größere Änderungen geben.
Zum einen wird ein neuer Veteranen-Dungeon, die Krypta der Herzen, ins Spiel implementiert, zum anderen wird das Kampagnen-System im PvP grundlegend verändert. Dazu kommen noch die fast schon obligatorischen Buffs bzw. Nerfs einzelner Klassen und die Entwickler spendieren uns sogar einen kurzen Einblick in die Planungen für Patch 1.3.
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Update 2.8: Kriegsbeute steht in den Startlöchern und hat einige spannende Neuerungen für Star Wars – The Old Republic im Gepäck, dessen Release ihr ab dem 10. Juni 2014 im Nachtleben von Nar Shaddaa feiern könnt- mit ordentlich Bling Bling! Auf der republikanischen und imperialen Flotte wurden eigens dafür Werbeterminals implementiert, welche euch in das Sternstunden- und Club Vertica-Casino locken sollen.
Dort findet ihr nicht nur ein schickes Ambiente, sondern auch die Schmugglerglück- und Gangsterschatz-Spielautomaten – Aber Achtung: Glücksspiel kann süchtig machen! 😉 Um euer Glück bei den Schmugglerglück-Spielautomaten zu wagen, benötigt ihr Schmuggler-Casino-Chips, welche ihr mit Kriegsgebiet-Auszeichnungen kaufen könnt.
Wenn ihr es schafft, die Kisten zum Klingeln zu bekommen, gewinnt ihr neben Schmuggler-Casino-Chips, Gangster-Casino-Chips oder goldenen Zertifikatne im besten Fall einzigartige Waffen, Rüstungen, kosmetische Fähigkeiten und Reittiere!
Eine Besonderheit ist der Glückskind-Buff, mit dem ihr eure Chancen erhöht, an einem Gangsterschatz-Automaten zu gewinnen. Für diese Maschinen benötigt ihr dementsprechend Gangster-Casino-Chips, welche ihr mit Kartell-Zertifikaten erstehen könnt. Das besondere an diesen Automaten ist, dass es zwei exklusive Reittiere – den Vectron-Magnus oder den sympatischen Rancor des Gangsterbosses (rechts im Bild)- zu ergattern gibt. Letzterer ist bekannt als Belohnung für alle fleißigen PvP-Spieler zum Ende der 1. Season.
Für goldenen Zertifikate gibt es im Tausch die folgenden Waffen, Rüstungen oder Spielzeuge:
Vermächtnisrüstung (14 total):
Filzhut des Gangsterbosses (3 goldene Zertifikate)
Jacke des Gangsterbosses (3 goldene Zertifikate)
Handschuhe des Gangsterbosses (2 goldene Zertifikate)
Hose des Gangsterbosses (2 goldene Zertifikate)
Stiefel des Gangsterbosses (2 goldene Zertifikate)
Gürtel des Gangsterbosses (1 goldene Zertifikate)
Handgelenkschützer des Gangsterbosses (1 goldene Zertifikate)
Vermächtnis-Haupthandwaffen:
Blasterpistole des Gangsterbosses (2 goldene Zertifikate)
Lichtschwert des Gangsterbosses (2 goldene Zertifikate)
Wenn ihr es mal ruhiger mögt, stattet dem VIP-Bereich einen Besuch ab und schlürft einen schmackhaften Cocktail.
Doch natürlich hält das Update noch mehr bereit, um dem Namen “Kriegsbeute” alle Ehre zu machen. Darüber haben wir euch bereits in unserem Ausblick auf den Fahrplan der Entwickler von Star Wars – The Old Republic für diesen Sommer berichtet.
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[intense_testimony_text]Wow, das wird ein Event! Die Automaten-Idee ist wahrscheinlich Segen und Fluch zugleich… Und wird einige graue Haare bescheren. Einziges Manko in meinen Augen: Rancor war eine exklusive Belohnung für Saison 1. Natürlich wollen viele Spieler immer alles haben, was wahrscheinlich auch der Grund war, dieses Mount als Belohnung einzufügen. Ungeachtet der (eventuell) geringen Chance, den Guten überhaupt zu gewinnen, verliert diese Belohnung nun leider ihre Exklusivität für die PvP-Spieler der ersten Saison. Was denkt ihr darüber?[/intense_testimony_text]
In diesem Video gibt es einen Ausblick auf alle Belohnungen der Spiel-Automaten:
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Im Fantasy-MMO Final Fantasy XIV: A Realm Reborn gibt es ab sofort einen vollständigen Wandlungs-Service für Geschlecht, Volk und Aussehen der eigenen Spielfiguren. Außerdem ist der Patch 2.2.8. erschienen. Man rechnet zudem mit großen Ankündigungen auf der E3 zum nächsten größeren Patch, dem 2.3.-er.
Final Fantasy 14 mag in Europa zwar ein Schattendasein fristen, in Asien und Amerika ist es allerdings eine große Nummer und hat mit dem Port auf die Playstation 4 noch weiteren Auftrieb erhalten. Mit dem Fantasia-Service ist es nun möglich, das Aussehen, Geschlecht und sogar die Volkszugehörigkeit einer Spielfigur komplett zu ändern. Der Service wurde von den Fans seit längerem gefordert und kostet – wie in anderen MMOs üblich – echtes Geld.
Der Patch 2.2.8. im Schnelldurchlauf
Mit dem gerade erschienen 2.8-er Patch ist es Besitzern von Animus Waffen nun möglich sie zu Novus-Waffen aufzuwerten. Außerdem führt der Patch die Spieler mit einem neuen Sightseeing Log auf Erkundungstour an die schönsten Orte von Eorzea, die Zodiak-Story-Line wird ebenfalls fortgesetzt. Außerdem in 2.8. eine Vorschau-Option, durch die man sehen kann, wie die Rüstung, die man grad im Shop betrachtet, am Helden aussehen wird – und Änderungen an den FATES stehen an. Das sind dynamische Events in der Welt von Final Fantasy 14:
Man wird auf der Karte am Symbol eines FATEs sehen können, wie weit es bereits abgeschlossen ist. Ich hoffe, dass sich so die Enttäuschungen in Grenzen halten, dass man zu einem FATE läuft, nur um dann sehen zu müssen, dass es schon beendet ist, wenn man gerade angekommen ist.
Ankündigungen für 2.3. werden auf der E3 erwartet
Für die jetzt anstehende Gaming-Messe E3 plant Final Fantasy XIV einen großen Auftritt. Naoki Yoshida will gleich zwei seiner Producer Letters live von der E3 aus präsentieren. In denen kündigt der 41-jährige Yoshia für gewöhnlich etwas Steve-Jobs-mäßig Neuerungen für FF XIV an. Den Spielern wurden große Änderungen versprochen. Man rechnet mit konkreten Details für den Patch 2.3. In dem Patch, soviel ist bereits bekannt, soll es gegen Ramuh, den Herrn der Blitze, gehen.
Update: Das Geheimnis um die Überraschung ist gelüftet: Passend zur Gaming-Messe E3 wurde nun eine neue Klasse (Schurke) sowie ein neuer Job (Ninja) angekündigt. Die Anhänger von Final Fantasy sind jedenfalls aus dem Häuschen, da sich viele eine solche Kombination gewünscht haben. Dazu gibt es auch einen passenden Trailer, der erste vielversprechende Gameplay-Szenen zeigt:
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Es wurde aber auch noch ein weiterer E3-Trailer veröffentlicht, der erste Einblicke in die neuen Bosskämpfe des MMOs gibt. Diesen möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten:
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Bekommt ihr bei den Videos auch Lust auf eine Runde Final Fantasy XIV: A Realm Reborn? Dann können wir euch die Checkliste zu FFXIV empfehlen, mit der ihr rausfinden könnt, ob das MMORPG etwas für euch ist!
Dienstagfrüh wird beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online der Patch 1.1.4. auf den europäischen Mega-Server aufgespielt. Neben einigen Balance-Korrekturen und Bugfixes repariert er den Erfolgsbildschirm.
Kurz nach dem Kargstein-Patch schlugen einige Spieler Alarm: Der Erfolgsbildschirm war plötzlich leer. Zenimax, die Entwickler-Firma hinter The Elder Scrolls Online, beruhigte: Es handele sich hierbei lediglich um einen Anzeigefehler. Die hart erarbeitenden Erfolge der Spieler seien nicht wirklich verschwunden, sondern würden lediglich nicht richtig angezeigt. Mit dem 1.1.4.-Patch soll das nun ein Ende haben. Alle Erfolge sollen ab sofort wieder korrekt angezeigt werden.
Verzaubern wird leichter, Veteranenpunkte sammeln auch
Laut den Patch-Notes hat man zudem einen Bug im PvP-Gebiet Cyrodiil gefixt, der die Performance von Spielern beider Mega-Server extrem beeinträchtigen konnte.
Das Verzaubern von Gegenständen durch Runen gilt im Moment als die schwerste zu erlernende Handwerks-Fähigkeit. Manche Gilden haben daher kurz nach Release bereits sämtliche Verzauberungs-Mats einem ihrer Spieler zugeschustert. Mit 1.1.4. soll die Kurve abgeflacht werden, auf der angehende Runenschmiede in der Verzauberungskunde voranschreiten. Für das Erreichen der Stufe 25 und 26 wird man künftig weniger Inspiration benötigen.
In Kargstein werden mit dem Patch zudem die täglichen Quests, die sogenannten Dailies, attraktiver. Shadas Träne, Rahni’Za, das Archiv des Suchers, Elinhir und Zaubernarbe werden ab Dienstagmorgen mehr Veteranenpunkte und eine höhere Goldbelohnung geben.
Trailer soll Unentschlossene überzeugen
Auch Zenimax ist auf dem Weg zur E3 und möchte für The Elder Scrolls Online werben, um bisher noch TESO-skeptische Fans der Singleplayer-Reihe zu bekehren. Sicher hat man es vor allem auf Konsolenspieler abgesehen, die mit Skyrim auf der PS3 und vor allem auf der Xbox 360 gute Erfahrungen gemacht haben – gerade auf der Xbox hat sich Skyrim hervorragend verkauft.
Um die Spieler nun zu TESO zu locken, hat man bei Zenimax einen Trailer zusammengestellt, der die Welt von Tamriel von ihrer Schokoladenseite zeigt – wenn man auf Schokolade mit Dämonen und Feuerbällen steht.
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The Elder Scrolls Online ist auch auf der E3 vertreten und die Entwickler haben es sich natürlich nicht nehmen lassen, auf der weltgrößten Spielemesse für das MMO die Werbetrommel zu rühren. Um weitere Spieler nun von TESO zu überzeugen, hat man bei Zenimax einen Trailer zusammengestellt, der das Online-Rollenspiel und die Welt von Tamriel von seiner schönsten Seite zeigt.
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Es gibt wenige Tage im Leben von Zockern, welche die Priorität “Sehr hoch!” erhalten – denn selbst an Heilig Abend kann man schließlich nach der Bescherung raiden, oder? Doch die E3 gehört definitiv zu den Tagen, welche man abends gebannt vor dem Monitor verbringt und gespannt darauf wartet, was namhafte Spiele-Entwickler dort so an Hard- und Software-Innovationen präsentieren. Die Konferenzen von Nintendo, Ubisoft, Electronic Art, Sony und Microsoft könnt ihr direkt über ein Live-Stream verfolgen.
Auch auf dem Streamingportal Twitch sollen die Konferenzen laufen. Der Zeitplan in deutscher Zeit sieht am 9. Juni 2013 wie folgt aus:
Auf welche Pressekonferenz freut ihr euch besonders? Spannend werden sicher die Infos zu Spielen Dragon Age: Inquisition und Diablo III. Aber was versteckt sich hinter den Überraschungen áka “Unannounced title”. Was werden wohl Bethesda und Co. präsentieren?
Bei EA wird es wohl vorrangig um Battlefield: Hardline gehen, wobei die große Überraschung leider schon geplatzt ist – das Game wird sich künftig um den Kampf der Polizei gegen Verbrecher drehen. Abgesehen davon wird Dragon Age: Inquisition definitiv ein Thema sein. Viele Fans hoffen auf Mass Effect – mal schauen, ob dazu wirklich etwas folgt.
Blizzard wird natürlich zu den Klassikern wie World of Warcraft, Diablo, Starcraft II und Hearthstone berichten. Ob vielleicht endlich der ersehnte Release-Termin der Erweiterung Naxxramas oder Mobile Apps preisgegeben wird? Es dürften auch spannende News zum Hackn Slay MMO Shooter Destiny zu erwarten sein, für das noch in diesem Sommer die Beta starten soll.
Auf welchen Termin freut ihr euch besonders?
]Im MMO-Bereich lasse ich mich persönlich völlig überraschen. Als leidenschaftliche Sims-Zockerin warte ich natürlich schon sehnsüchtig auf die News für Die Sims 4 – aber auch Fifa wird sicher ganz interessant. Mhm und die Mobile App von Hearthstone kann ich auch nicht mehr erwarten – Hach, das werden tolle Tage!
Obwohl lange Wochenenden, wie Pfingsten dafür bekannt sind wenig tolle Neuigkeiten für Zocker zu bringen, waren die letzten Tage doch eher mit spannenden News rund um World of Warcraft gesegnet. Damit ihr nichts verpasst, möchten wir euch hiermit einen kleinen Überblick bieten.
Zuerst sei da nochmal die aller aller allerletzte Folge von Azeroth Choppers erwähnt, bei dem das Horden-Mount für Warlords of Draenor angekündigt wurde, bei der wir euch auch einen Ausblick auf das Geschenk zum zehnten Geburtstag von Wow bieten konnten: Der knuffige Hogger.
Dann wurde offiziell bestätigt, dass die Family & Friends Alpha für WoD im vollen Gange ist und der Freundeskreis erweitert wurde. Neben den typischen Verdächtigen dürfen auch Streamer, Fanseiten-Betreiber und Pressevertreter daran teilnehmen. Okay, man könnte jetzt sagen “Und was hab ich davon?” Das tolle daran: Es gibt keine Verschwiegendheitserklärung – von daher werden in den nächsten Tagen und Wochen unzählige neue Informationen zur kommenden Erweiterung auf uns einprasseln.
Einen kleinen Vorgeschmack bietet da vielleicht dieses Video von FatbossTV, in dem die Instanz Bloodmaul Slag Mines besucht wird, welche sich im im Gebiet Frostfire Ridge befindet und ist für Stufe 90-92 ausgelegt. Insgesamt stehen vier Bosse auf dem Plan: Magmolatus, Slave Watcher Crushto, Roltall und Gug’rokk.
https://www.youtube.com/watch?v=xPNOnvgmdiE Auch das Inventar soll mit WoD tiefgreifend überarbeitet werden, worüber sich die Messis unter uns sicher freuen werden – aber wie heißt es so schön? “Haben ist besser als brauchen!” Wie auch immer eure Taschen aussehen, mit dem Addon werdet ihr genug Platz haben, alles mitzunehmen, was ihr auf euren Reisen so entdecken könnt, denn wie schon bekannt war…
Erhalten Questgegenstände ein eigenes Inventar.
Für alle Sammelwütigen unter euch wird es auch eine Spielzeugkiste / Toybox geben, in denen sich so tolle Items wie das Plumpe Murmeltier verstaut werden können.
Eine ähnliche Übersicht wird es für Erbstücke geben.
Taschen können nach bestimmten Kriterien sortiert und organisiert werden. Z.B. ist es dann möglich, Taschen bestimmten Kategorien zuzuweisen, wie Nahrungsmittel oder graue Gegenstände.
Items erhalten die Farbe ihrer Seltenheit als Rand.
Ihr müsst die Reagenzien nicht mehr aus Bank holen, um sie zu nutzen.
Neu ist jedoch, dass
Die Reagenzien ebenfalls ein eigenes Interface in der Bank erhalten, wodurch noch mehr Platz im Taschenwirrwarr frei wird.
Das der Stauraum des Leerenlagers verdoppelt wird.
Es gibt also einiges zu entdecken während der Test-Phase! Aber Achtung: Es gibt keine Alpha-Keys! Sollten euch also dubiose Mails erreichen, in denen ihr eventuell aufgefordert werdet, eure Daten irgendwo einzugeben, gilt folgende Faustregel: Denkt an unsere Tipps zur Accountsicherheit und löscht die Mail einfach! Die Seite selbst meldet ihr am besten noch, damit andere Spieler nicht darauf reinfallen. Wollt ihr an den Beta-Tests teilnehmen, denkt bitte daran euer Beta-Profil in der Accountverwaltung zu aktualisieren. Dafür ist irrelevant ob euer Abonnement eingefroren ist, solange ihr nicht gebannt seid.
Ebenfalls mit Warlords of Draenor startet ein neues Rennen auf dem Dunkelmondjahrmarkt, dass etwas an das Wolkenschlangenrennen im Jadewald erinnert. Wenn ihr sehen wollt, wie das ganze Aussehen wird, haben wir hier ein Video für euch – doch leider müssen sich alle Neugierigen noch bis zum Release der Erweiterung gedulden, um das Ganze selbst testen zu können.
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Gute Neuigkeiten gibt es dagegen jetzt schon für alle, die auf den sogenannten Geisterservern zu Hause sind. Nachdem vor einigen Wochen die Serverzusammenlegungen bis auf weiteres ausgesetzt wurden, geht es nun endlich weiter. Als nächstes stehen die Realms:
Ambossar and Kargath und
Ysera und Malorne
auf dem Plan. Aus dem Merge von Rexxar und Alleria wird leider erstmal nichts, da weiterhin an der Technik geschraubt wird.
Puh, was für ein Newsflash! Welche Ankündigung gefällt euch am besten?
Vor wenigen Tagen war es endlich soweit, das lang erwartete MMO “WildStar” wurde veröffentlicht und ich habe mich für eine knappe Woche von der Realität verabschiedet und meinen Dauersprint zum Maximallevel absolviert.
Was mir dabei besonders gut gefallen hat und welche Punkte negativ herausstechen, das erfahrt ihr nun in diesem Test.
Genretypisch müsst ihr Euch als erstes für eine Fraktion (Dominion oder Verbannte), ein Volk und eine Klasse entscheiden. Wer mehr über die Spezies lesen möchte, und wie sie zueinander gefunden haben, der sollte einen Blick auf diesen Artikel werfen.
Insgesamt sechs Klassen stehen zur Auswahl, von denen die eine Hälfte über Heilfähigkeiten verfügt und die andere als Tank fungieren kann – alle können natürlich Schaden austeilen.
Am Anfang verfügen alle Klassen über wenige Fähigkeiten. Bis ihr die Maximalstufe 50 erklommen habt, erhöht sich die Zahl jedoch auf 30. Aber Vorsicht: Nur 8 davon könnt ihr jeweils mit in die Schlacht nehmen, diese könnt ihr aber frei bestimmen. Durch diese Auswahlmöglichkeiten spielt sich kein Esper wie der andere und stets ist man vor eine quälende Entscheidung gestellt: Nehme ich noch eine Schadensfähigkeit mehr mit, oder lieber einen Stun? Hebe ich mir eine Heilfähigkeit für den Notfall auf? Jeder Angriff hat seine Daseinsberechtigung und es gibt nur sehr wenige “Must Have”-Fähigkeiten.
Die Fähigkeiten unterteilen sich in 4 Bereiche: Angriff, Unterstützung, Nützliches und Pfad.
Zusätzlich dazu könnt ihr jede Fähigkeit bis zu 8 Mal verbessern, um etwa den verursachten Schaden, die Heilung, die Reichweite oder die Effektdauer zu verbessern. Auf der 4. und 8. Verbesserungsstufe verändert sich eine Fähigkeit sogar grundlegend. Ein beschworenes Begleittier erhält dann etwa Lebensraub oder ein Fernkampfangriff schleudert Feinde noch einige Meter zurück.
Zu guter letzt erhaltet ihr noch VIP-Punkte (bzw. AMP im englischen). Das ähnelt schon eher einem klassischen Talentbaum, hier können Passivfähigkeiten gesteigert werden. Kritische Trefferwertung, Rüstungsdurchschlag oder verringerte Zauberkosten warten in den ersten Rängen – und dann ist erstmal Sense.
Wer nämlich tiefer in den VIP-Baum skillen will, muss die entsprechenden Talente erst einmal zum Kauf freischalten und in der Welt finden, was mitunter recht mühselig werden kann. Wer sich jedoch auf die Suche macht, wird mit stärkeren Talenten belohnt, die letztendlich sogar vollkommen neue Fähigkeiten freischalten können – eine der ersten Aufforderungen des Spiels, die Welt zu erkunden.
Aller Anfang ist schwer
Nachdem man sich durch den relativ umfangreichen Charaktereditor geklickt hat, braucht man eine Weile um sich zurecht zu finden, denn anders als etwa bei World of Warcraft nimmt der eigene Charakter nur einen sehr kleinen Teil des Bildschirms ein – das ist zwar unheimlich wichtig, um die Übersicht über alles in der Welt zu behalten, wirkt aber dennoch erstmal ungewohnt.
Das Interface ist zwar um ein vielfaches besser, als noch während der geschlossenen Beta, aber einige Entscheidungen lassen sich dennoch schwer nachvollziehen. Warum ist das Aufrufen des Charakterbildschirm standardmäßig auf “P” gebunden? Warum haben einige Funktionen, wie etwa der Kodex, in dem alle wichtigen Hintergrundinformationen über die Welt stehen, gar keine Tastenbelegung? Ich kann über diese Entscheidungen nur rätseln und jeder MMO-Veteran sollte eventuell darüber nachdenken, die Belegung der Tasten zu ändern, damit sie dem altbewährten Gaming-Standard entspricht.
Hintergrundgeschichte
Für eine völlig neue Welt haben die Entwickler von Carbine sich ausgesprochen viel Mühe gegeben, jede der Rassen mit Leben zu füllen und dabei ihrem Humor treu zu bleiben. Egal ob man die Lopp als Beispiel nimmt, eine Rasse aus Weltraumkaninchen die nicht in der Lage ist, sich eigenständig aus Löchern zu buddeln, die dauerhaft trinkenden Felsmenschen Granok, die jedem Satz irgendeine “steinige” Anspielung geben müssen, oder die Schwesternschaft der Torine, ein mysteriöser Clan von Amazonen, die eine alte Kraft vergöttern. Zu jeder Spezies lassen sich zahllose Hintergrundinfos finden – wer sich nicht dafür interessiert, der lässt diese links liegen. Zum Lesen wird hier keiner gezwungen.
Es gibt vieles zu entdecken auf dem Nexus, die Lore wird bei WildStar unterschätzt.
Jedes Gebiet erzählt eine kleine Geschichte und immer wieder findet man Datenwürfel, die von den mysteriösen Eldan zurückgelassen wurden und einen kleinen Einblick in ihr Handeln geben. Wer aufmerksam zuhört, der erkennt irgendwann, was sie auf dem Planeten Nexus versucht haben und wohin sie verschwunden sein könnten… aber das nehme ich nicht vorweg.
Ab Stufe 35 bauen die Gebiete deutlich stärker aufeinander auf und man schaltet Solo-Instanzen frei, welche eine etwas epischere Story erzählen. Obwohl es nur eine handvoll dieser Instanzen gibt, ist jede von ihnen relativ lang und einzigartig. Sie sind schlicht und ergreifend schön, spannend und verdammt interessant.
Der einzige Wermutstropfen ist, dass man mit dem “Abschluss” der Hauptstory ein wenig in der Luft hängen gelassen wird. Man erwartet noch dringend diese eine, große Auflösung, die überall und immer wieder angedeutet wird, aber sie bleibt vorerst aus. Aber gut, zwei weitere Gebiete sind bereits auf der Karte verzeichnet, die erst in den nächsten Wochen zugänglich gemacht werden – und wehe die Hauptgeschichte geht dort nicht weiter!
Präsentation der Spielwelt: Spaß ist garantiert!
Die World-Designer waren sehr kreativ bei der Welt-Gestaltung
Wenn den Entwicklern eines gelungen ist, dann eine stimmige Spielwelt aus dem Nichts zu stampfen, die vor Witz nur so überquillt, ohne jemals wirklich lächerlich zu wirken. Bei jedem Level-Up schreit einen der Erzähler an und erzählt mir im wahrsten Sinne des Wortes “wie geil ich doch bin”, weil ich gerade eine neue Stufe erreicht habe.
Sterbe ich jedoch und muss mich am nächsten Friedhof wieder beleben, ertönt die spöttische Stimme eines Eldan, der mich auch noch beleidigt, weil ich mal wieder versagt habe, aber das stets auf witzige Weise. Mein Lieblingsspruch ist bisher: “In dieser Welt bleibt niemand für immer tot, aber ich finde es schön, dass du es so hart versuchst.”
Das Ganze geht bei den verschiedenen Völkern von Nexus weiter, deren Kodexeinträge mich so manches Mal zum Lachen gebracht haben. Die Aurin sind beispielsweise ein Volk von “Baumkuschlern” und Naturliebhabern und findige Spieler können den folgenden Loreeintrag erhalten – einen Groschenroman der Aurin:
Hundert Jadefarbtöne Vor Verlangen strotzend und fast berstend vor reifer Fruchtkörper schauderte der Alte, als er in das Antlitz der neuen Matria des Dorfes blickte. Unerprobt und unversucht studierte sie die Rinde des Baumweisen, während sie mit ihren Fingerspitzen entlang der Linien auf seiner gealterten Oberfläche strich.„Aber diese Liebe darf nicht sein“, flüsterte Matria Wanderherzwald. „Ich bin eine Matria. Aber ich habe studiert. Du – du bist, wie ich glaube, eine hybride Art aus drei verschiedenen Baumweisen. Du bist der ultimative Baumweise.“ Sie lachte. „Jetzt“, sagt sie neckisch, „glaube ich, möchte ich einen Baum besteigen…“
Doch Humor ist nicht alles. Immer wieder gibt es sehr ernste Szenen, in denen NPCs sterben oder man gar eine Massenhinrichtung auslöst, nach der man sich wirklich fragt, ob man diese Quest hätte annehmen sollen. Obwohl die Auswahl an Soundtracks in WildStar kleiner als bei anderen MMOs wirkt, so passt jeder Titel perfekt zum Schauplatz. Die mysteriösen Eldan-Labore erzeugen teilweise eine wirklich gruselige Atmosphäre und die lebensfrohe Musik in den Wäldern der Welt lässt einen den Krieg um Nexus so manches Mal vergessen. Die Welt ist stimmig, und wer sich mit dem Comiclook anfreunden kann, der wird förmlich in ihr versinken und erst wieder ans Tageslicht kommt, wenn die Serverwartungen einsetzen.
Das Kampfsystem: Keine Ruhe – für niemanden!
Kommen wir zum absoluten Herzstück eines jeden MMOs, dem Kampfsystem. Ähnlich wie bei Guild Wars 2 oder TERA lassen sich viele Fähigkeiten während der Bewegung benutzen. Gleichzeitig ist jeder Angriff aber auch ein Bereichseffekt: Nahkampfangriffe haben zum Beispiel einen kleinen Kegel, in dem sie ihre Wirkung verursachen, Zauber und Fernkampfangriff eine gerade Linie von etwa 30 Meter Länge und 2 Meter Breite.
Das Kampfsystem in WildStar ist extrem gut!
Die unterschiedlichen Trefferbereiche werden in WildStar “Telegrafen” genannt und können sowohl von Freunden als auch von Feinden gesehen werden, sobald man zu einer Attacke ansetzt. In Kämpfen besteht die Schwierigkeit also darin die eigenen blauen Telegrafen stets auf eine möglichst große Anzahl von Gegnern zu richten und zugleich den bedrohlichen roten Telegrafen auszuweichen.
Gerade Bossgegner verfügen über sehr komplexe Telegrafen: Stellt euch einen großen Kreis vor, aus dem ihr gelassen raus springt, doch im letzten Moment fahren großen Haken aus der runden Fläche und das ganze fängt an wild zu rotieren. Eine Handvoll dieser Telegrafen wird nur sehr kurz eingeblendet und oft genügen ein oder zwei Treffern, um euren Charakter zum nächsten Friedhof zu befördern. Dennoch ist es nie frustrierend: Bei jedem Ableben weiß man ganz genau, was man falsch gemacht hat und wird diesen Fehler kein zweites Mal begehen.
Besser noch: Gelingt es euch, einen Gegner während einer besonders starken Attacke zu unterbrechen, ist dieser für 3 Sekunden verwundbar und nimmt 50% zusätzlichen Schaden – das taktische Einsetzen von Betäubungseffekten wird also gleich doppelt belohnt.
Wer auf aktive Kampfsysteme steht, wird hier seinen Spaß haben.
Man kann es drehen und wenden, wie man möchte: Das Kampfsystem macht unheimlich viel Spaß. Noch nie zuvor in einem MMO ist es mir passiert, dass ich vor lauter Spaß am reinen Jagen von Gegnern vergessen habe, dass ich die Quest schon vor 15 Minuten abgeschlossen hatte. Und das ist mir nicht nur ein oder zwei Mal passiert, sondern regelmäßig. Die Kämpfe sind dynamisch und man verfällt sehr leicht in einen “Flow”, oder um einen Mitspieler zu zitieren: “Ich fühle mich wie ein verdammter SpaceMarine der gegen endlose Horden ankämpft, ich will die Quest noch nicht abgeben!”.
Questen und Herausforderungen
Machen wir niemandem was vor: Die Quests in WildStar sind nicht die Neuerfindung des Rades. Fast alle Aufgaben fallen in die drei bekanntesten Kategorien “Töte!”, “Sammel!” und “Bring das von A nach B!”.
Sogar Kill-Quests können Spaß machen.
Dennoch kann ich mit gutem Gewissen sagen: Töten, sammeln und überliefern hat noch nie so viel Spaß gemacht. Es ist das erste Spiel, in dem die Quest gar kein anderes System brauchen, denn das Kampfsystem und die vielen erforschbaren Gegenden machen selbst die normalerweise langweiligste “Töte 30 davon, weil sie meinen Kuchen geklaut haben”-Aufgabe zum größten Vergnügen.
Beim Questen verlässt sich WildStar vollkommen auf die spannenden Kämpfe: Eine Wette, welche die Entwickler gewonnen haben. Und wirklich ausnahmslos jedes Mal, wenn sich gerade der Gedanke einschleicht “Schon wieder töten…”, schreit einen der Erzähler wieder mit “CHALLENGE BEGINS!” an und ein Timer beginnt herabzuticken. Diese Herausforderungen sind vollkommen optional und kann man am besten mit “Bonuszielen” aus anderen Spielen vergleichen. Erfüllt man sie knapp, erhält man einen zufälligen Gegenstand. Je besser man abschneidet, desto genauer kann man sich aber aussuchen, was man gerne haben möchte. Und dieses eine Housing-Item sieht einfach zu gut aus…
Nüchtern betrachtet sind die Quests in WildStar MMO-Standardkost, aber es gibt nur ein Problem: Bei dem dauerhaften Adrenalinschub ist man nicht nüchtern. Es macht Laune.
Darüber hinaus lässt sich noch sagen, dass das Leveln relativ lange dauert und vergleichsweise schwer ist. Anders als etwa bei WoW oder SW:TOR kann man sich nie sicher sein, dass man den Gegner auch bezwingt, den man gerade angreifen will. Bei meinem Sprint auf Level 50 bin ich viele, viele Male gestorben und was soll ich sagen? Es war eine erfrischende Erfahrung, endlich mal wieder für Fortschritt wirklich kämpfen zu müssen!
Die Pfade – Töten oder Erforschen?
Jeder Charakter hat mit seiner Erstellung einen Pfad gewählt, entweder Wissenschaftler, Soldat, Siedler oder Kundschafter. Für jeden Pfad gibt es zusätzliche Missionen, die normalerweise in den üblichen Questgebieten verteilt sind. Was genau macht Pfade also besonders?
Zu allererst: Sie sind vollkommen optional und man muss sich nicht um sie kümmern, wenn man das nicht will. Wenn man sich aber darauf einlässt, dann belohnen sie einen mit Titeln, Kostüm-Ausrüstung und nützlichen Fähigkeiten, wie einer Gruppenbeschwörung oder einem Fallschadendämpfer.
Wissenschaftler studieren Welt, öffnen geheimnisvolle Wege und erfahren so mehr über die Welt.
Soldaten erleben vornehmlich weitere Kill-Missionen, entweder müssen sie Punkte gegen Gegner verteidigen oder besonders schwere Bosse bezwingen. Wissenschaftler studieren die Welt von Nexus und finden eine Menge über die Hintergrundgeschichte heraus oder können bestimmte Gegner analysieren, um jene zu schwächen oder nützliche Buffs zu erhalten. Siedler können an festen Positionen in der Spieltwelt mehrere Konstruktionen errichten, die allen Spielern zu gute kommen: Buffstationen für zusätzliche Erfahrungspunkte oder gar ganz neue Quest-Hubs. Zu guter Letzt erforschen die Kundschafter jeden Winkel des Planeten und müssen Sprungrätsel lösen, um auf die höchsten Bergspitzen oder in die tiefsten Höhlen zu kommen.
Am meisten Spaß macht das ganze, wenn man mit einer ganzen Truppe umherzieht und jeder Pfad einmal vertreten ist: Denn man kann seinen Kollegen bei den Pfadmissionen helfen und erhält dafür Fortschritt in seinem eigenen – praktisch und spaßig!
Dungeons und Abenteuer – 5 Leute sterben genau so schön wie einer alleine
Ab Stufe 15 gibt es regelmäßig Zugang zu den Abenteuern und Dungeons, den primären Gruppeninhalten von WildStar. Dungeons sind hierbei recht klassisch gehalten: Ein mehr oder minder schlauchartiger Bereich, in dem man die Bosse der Reihe nach über den Jordan schickt.
Der besondere Clou: Jede Instanz verfügt über eine Menge Herausforderungen, die man für zusätzliche Belohnungen absolvieren kann. Schließt man die Instanz innerhalb einer bestimmten Zeitvorgabe ab, besiegt man Minibosse in der korrekten Reihenfolge oder befreit man alle gefangenen NPCs, so steigert dies die Belohnung in Form von Beute und Erfahrungspunkten. Dies ermöglicht es auch Randomgruppen eine Instanz abzuschließen, aber wer wirklich alles erbeuten will, der wird mit seiner Gruppe genau planen müssen. Das gleiche System gilt übrigens für die deutlich härteren Veteranen-Dungeons, die aber erst mit Stufe 50 zugänglich sind. Betreten auf eigene Gefahr.
Die Dungeons sind herausforderung, aber schaffbar, mit einer guten Lernkurve.
Abenteuer ähneln eher kleinen Geschichten, in denen alle Beteiligten auswählen können, wie sie vorgehen wollen: Sollen die Bauern mit Waffen versorgt werden oder sabotiert man lieber die Feinde? Geben wir dem Händler sein Gold oder investieren wir es in die Bestechung eines Wachpostens?
Solche Entscheidungen werden demokratisch gefällt und das sorgt dafür, dass sich das selbe Abenteuer jedes Mal anders spielt und zu einem anderen Ende geführt werden kann. Natürlich gibt es schon jetzt Leute, die den “schnellsten und effektivsten” Weg bevorzugen, aber wo bliebe denn da der Spaß? Die Entwickler haben viele, kleine Details in den Abenteuern versteckt und zahllose Ideen untergebracht, die in der normalen Spielwelt nicht möglich wären: Erforscht sie und erfreut euch daran!
Housing und Individualisierung: Wenn du denkst, besser geht es nicht mehr…
Es gibt zahllose Gegenstände, die man in seinem Haus unterbringen kann, einige sind nur kosmetischer Natur, andere wiederum erfüllen einen Nutzen. Eine besonders schöne Pflanze steigert etwa den Erholungsbonus, den man erhält, wenn man sich auf seinem Grundstück ausloggt, ein dekorativer Postkasten erfüllt sogar wirklich seine Funktion.
Weit über 2000 verschiedene Housing-Objekte kann man bisher im Spiel ergattern und die Jagd nach den schönsten und seltensten motiviert für viele Wochen. Selbst mies gelaunte Mitbewohner, die das Housing als “unnötige Goldverschwendung” ansahen, haben inzwischen soviel Zeit in ihren Wohnsitz gesteckt, dass man ohne zu übertreiben sagen kann: Das Housing begeistert und ist in diesem Umfang wohl bis heute einmalig.
Beim Housing bleiben kaum Wünsche offen, die Grenzen liegen nur bei der Kreativität
Wer will kann seine eigenen vier Wände zu einer voll funktionstüchtigen Basis ausbauen, an der man reparieren, einkaufen, Post verschicken, Ressourcen sammeln und sogar Portale aufstellen kann – wie man es auch dreht und wendet, das eigene Haus ist verdammt nützlich, ohne dass es aufgezwungen wird. Wer mit dem ganzen Schnickschnack nichts anfangen kann, lässt sein Grundstück einfach unbebaut – es entstehen keine nennenswerten Nachteile.
Aber das ist nur ein Teil der Individualisierungsmöglichkeiten: Das ganze Outfit kann eingefärbt werden und für jeden Gegenstand bis zu drei Farben gewählt werden. Wem die aktuelle Kleidung nicht gefällt, der kann sogar gänzlich andere Kleidung tragen (sogar Rüstungsstufen, die eigentlich nicht für die Klasse geeignet sind), als die eigentlich verwendete, das nennt sich dann “Kostüm”. Das ganze erinnert sehr stark an Guild Wars 2 und es ist wohl kein Geheimnis, dass man sich dort ein paar Anregungen geholt hat. Warum auch nicht? Sie funktionieren und erfüllen ihren Zweck. Dadurch kann selbst das langweiligste Level-1-Hemd richtig klasse aussehen! Logischerweise funktionieren diese Kostüme nicht im PvP – dort trägt man immer die eigentliche Kleidung.
Zu guter letzt kann man auch noch den eigenen Reittieren einen persönlichen Touch verleihen: Bis zu vier Erweiterungen können pro Mount angefügt werden, so dass selbst das langweiligste Granok-Motorrad aussieht, wie eine Disco-Maschine mit bunten Scheinwerfern – und Suppenschüssel oben drauf. Logisch und sinnvoll sind diese Aufsätze nicht, dafür aber ungeheuer witzig und stylisch.
PvP – Chaos. Reinstes Chaos. Und Spaß!
Momentan kann man sich für zwei unterschiedliche Schlachtfelder und eine Arena anmelden, hierbei kann man sich aussuchen, ob man nur mit den Leuten aus dem eigenen Realm spielen will, oder serverübergreifend. Das System wird einen dabei immer mit Spielern zusammen werfen, die ungefähr das gleiche spielerische Niveau haben, aber zurück zu den Karten: Im Tempel von Walatiki kämpfen Dominion und Verbannten um die Kontrolle von 5 Tiki-Masken, die erst im Laufe der Zeit auf dem Schlachtfeld erscheinen.
Das ganze ähnelt einem “Capture the Flag”, nur mit neutralen Flaggen und gleich mehreren davon. Hat man eine Maske sicher in die eigene Basis gebracht, so ist sie da aber nicht sicher: Die Gegenspieler können einfach hereinspazieren und sie zurückholen. So manch ein 4:0-Sieg wurde hier noch in eine 0:5-Niederlage verwandelt.
Die Kämpfe sind bisweilen chaotisch, aber nach und nach erlangt man mehr Überblick über das Chaos.
In den “Hallen der Blutgeschworenen” spielt man eine “King of the Hill”-Variante: Zuerst muss das Team A insgesamt drei Kontrollpunkte einnehmen und damit eine Zeit vorlegen, bevor Team B versucht diese Zeit zu schlagen. Jeder der drei “großen” Kontrollpunkte wird eingenommen, wenn sich mehr Spieler vom eigenen Team dort befinden, als vom gegnerischen. Da das nur endlose Massenschlachten provozieren würde, gibt es auch noch die kleineren, sekundären Kontrollpunkte. Diese kann ein einzelner Spieler einnehmen, dafür steigert sie den Übernahme-Fortschritt deutlich langsamer. Wenn ein Team jedoch beide sekundären Kontrollpunkte hat, dann geht das ganze recht fix.
Gerade im PvP lernt man das Chaos des Telegrafen-Systems zu lieben und zu hassen. Wenn zwanzig Spieler ihre roten, grünen und blauen Felder um sich schmeißen, dann kann man gar nicht so schnell ausweichen, wie man am liebsten möchte. Spaß macht das allemal und ein drittes Schlachtfeld ist schon für die baldige Veröffentlichung angekündigt.
Handwerksberufe – Von Eimern und Sofas
Das Crafting auf Nexus ist ebenfalls eine Idee abgedrehter als in anderen Spielen: Zwar müsst ihr auch hier durch die Kombination von Sammelberufen die notwendigen Materialien heranschaffen, um den Gegenstand eurer Wahl herzustellen, aber es wäre nicht WildStar, wenn dabei nicht die absurdesten Dinge passieren könnten.
Als Architekt etwa kann ich 3 Einheiten Eisen aufwenden um eine simple “Metallplatte” für das Housing herzustellen. Auf einem Koordinatensystem sehe ich nun kleine Bereiche, die ich durch das Hinzufügen von Hilfsstoffen, wie Schrauben und Kleber, erreichen kann, um etwas anderes herzustellen. Gelingt mir die richtige Kombination, dann stelle ich den selteneren “Metalleimer” her, ziele ich etwas daneben ist es leider ein Sofa geworden. Tja, wer hätte gedacht, was eine falsche Schraube aus einer Metallplatte machen kann.
Die Rüstungshersteller können sogar einen Großteil der Attribute bestimmen, den sie auf die Kleidung legen wollen und selbst die maximale Anzahl davon bestimmen. Aber Vorsicht: Wenn man es übertreibt, steigt die Chance, dass der Herstellungsversuch fehlschlägt und die Materialien einfach verloren gehen. Es ist schwierig, den passenden Wert zwischen “Das kommt in die Altkleidersammlung” und “Das superstarke Kleid der Unbesiegbarkeit” zu finden, wenn es jedoch gelingt ist man verdammt zufrieden!
Level 50 – Und was nun?
Mit Level 50 ist das Spiel natürlich nicht vorbei, denn dann warten die ganzen Endgame-Inhalte darauf, von den Gruppen und Raids unsicher gemacht zu werden. In den letzten Wochen hatten alle Spieler ausführlich Zeit die Maximalstufe zu erreichen und wir konnten die Veteranen-Abenteuer und -Dungeons bis zum Umfallen spielen.
Raids sind extrem herausfordernd und eher für die Hardcore-Spieler gedacht. Ob das eine gute Entscheidung ist?
Während die ersteren noch relativ einfach zu bewältigen sind und oft auch mit Randomgruppen erledigt werden können, braucht es für Dungeons hartgesottene Spieler, die bereit sind, bis an ihre Grenzen und darüber hinaus zu gehen, um die Goldbewertung einheimsen zu können. Warum das mitunter ungeheuer spaßig ist, aber auch einige Schwächen aufweist, lest ihr in diesem Beitrag, einem Test zum Endgame, ausführlicher. Festhalten lässt sich auf jeden Fall, dass es auch auf der Maximalstufe genug zu tun gibt und der neue Patch den Umfang der Aufgaben noch einmal erweitert hat.
Kinderkrankheiten? Check!
Es wäre vermessen zu behaupten, dass WildStar zum Launch einwandfrei funktioniert hätte, denn das tat es nicht und wird es wohl auch noch eine Weile nicht. Es gibt viele, kleine Bugs die mir so manches Mal ein entnervtes Aufseufzen entlockt haben. Mal sind es einzelne Gegnergruppen, die ohne jeglichen Grund zurückgesetzt werden, mal ist es eine der Story-Instanzen, die sich in einer Cutscene aufhängt und nicht weitergespielt werden kann.
Besonders störend sind aber die UI-Fehler, die mit steigender Spielzeit zunehmen. Hin und wieder kann man Objekte nicht anklicken, weil irgendein unsichtbares Interface-Element den Klick abfängt. Nach gut zwei Stunden Spielzeit verschwinden auch Anzeigeelemente der Umgebung: Normalerweise haben lesbare Loreobjekte nämlich ein kleines Symbol über sich schweben, welches die Entdeckung leichter macht – fehlt dieses Zeichen, merkt man es meist erst sehr viel später, wenn man sich wundert, warum man keines dieser Objekte gefunden hat und frustriert zurückläuft.
Gravierender sind vereinzelte Fehler in den VIPs und Fähigkeiten: Einige funktionieren schlicht und ergreifend nicht oder sind sogar ein Nachteil. Beispiel gefällig? Ein Meuchler kann ein Talent erhalten, das bei einem erfolgreichen Angriff den Cooldown einer bestimmten Fähigkeit um eine Sekunde reduziert: Ist der verbleibende Cooldown aber bereits kleiner als eine Sekunde, wird er auf die vollen 15 Sekunden zurückgesetzt. Das ist nicht nur nervig, sondern kostet so manches Mal das Leben.
Letztlich sind da noch die Performanceeinbrüche in einigen Gebieten, von denen eine ganze Menge Spieler berichten – ich selbst blieb davon glücklicherweise weitestgehend verschont.
Doch obwohl diese Bugs nervig sind, haben sie mich nie dazu bewogen das Spiel für eine Weile auszuschalten, denn nach einem “Relog” funktioniert alles wieder einwandfrei – zumindest für eine Weile. Und auch wenn die Liste der Fehler lang ist, so sind die meisten von ihnen unbedeutend und klein; sprich: Sie schaffen es nicht, den Spielspaß zu ruinieren, hinterlassen aber einen negativen Beigeschmack, denn viele dieser Fehler sind seit der geschlossenen Beta bekannt – vermutlich war Zeitdruck hier der ausschlaggebende Faktor dafür, dass sie immer noch im Spiel sind.
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Bei Blizzard strategischem Online-Kartenspiel Hearthstone gibt es drei Fragen, die die Welt bewegen: Wann kommt es fürs Android? Was ist das beste Deck? Wie hoch ist die Chance auf eine legendäre Karte pro Pack? Wenigstens die letzte Frage können wir Euch heute beantworten.
Auf der Internetseite kotaku.com hat sich Steve Marinconz ausführlich mit der Verteilung von Karten in den 5er Profi-Packs auseinandergesetzt. Dazu hat er Youtube-Videos gesichtet, in denen Spieler öffentlich große Mengen von Packs öffneten, um die Zuschauer an den Ergebnissen teilhaben zu lassen. Insgesamt 1000 Packs wurden geöffnet, 5000 Karten damit eingetragen. Diese Auswahl wertete Marinconz nun aus.
Bisschen seltener als in jedem siebten Ei – mehr so in jedem sechszenten
Die Wahrscheinlichkeit, dass in einem Profi-Pack wenigstens eine legendäre Karte ist, liegt bei 6,33%. Eine oder mehrere epische Karten finden sich mit 19,33% ungefähr in jedem fünften Pack. Und in 98,11% der Fälle ist mindestens eine gewöhnliche Karte im Profi-Paket. Die häufigste Verteilung der 5 Karten ist „4100“: Hier erhält der Spieler vier gewöhnliche und eine seltene Karte. 61% aller Packs weisen diese Verteilung auf. Die zweithäufigste Verteilung (mit deutlichem Abstand) liegt bei 12,2% – hier erhält ein Spieler 3 gewöhnliche und 2 seltene Karten.
Die mathematische Wahrscheinlichkeit, den Jackpot zu treffen und ein Pack zu öffnen, aus denen 5 legendäre Karten zurücklächeln, liegt übrigens bei 1 zu einer Millionen. Die Chance auf ein Kartenpaket mit 5 goldenen legendären Karten liegt bei 1 zu 3,2 Milliarden und ist damit ungefähr 43-mal seltener als ein 6er mit Zusatz-Zahl im Lotto.
In einem Livestream gingen die Köpfe hinter Guild Wars 2 auf die Einführung des Story Journals ein. Mit diesem Feature wird es künftig möglich sein, einzelne Episoden der Lebendigen Welt auch dann zu spielen, wenn sie eigentlich schon wieder aus der Welt von Tyria verschwunden sind.
Freudige Erwartung und Verzückung: Live-Stream zeigt ausgelassene GW2-Devs
Bereits in den ersten Minuten des Livestreams bemerkte man eine gewisse Zufriedenheit und Ausgelassenheit bei dem präsentierenden Trio.
Und das bestätigt auch Steve Waller, der Associate Game Director von GW2. Seit der Ankündigung herrsche allgemein freudige Erwartung. Der Blog-Post von Colin Johanson, dem Game Director, in dem der das Feature ausgiebig erläutert habe, sei freudig aufgenommen worden. Schon an den Kommentaren habe man erkannt, dass sich die Spieler richtig darauf freuen.
Colin Johanson erklärt dann, dass sich die Idee zum neuen Journal aus dem stetigen Kontakt mit der Community entwickelt habe. Ständig sei man „draußen“ gewesen, in reddit, im Spiel, in den Foren, in allen möglichen Outlets und habe den Spielern zugehört. Diesen Input und die Erfahrungen aus der Ersten Staffel der Lebendigen Welt habe man dann zum Anlass genommen, an dem neuen Story Journal zu arbeiten.
Seit einem Jahr bastle man an der Strategie, wie man die Zweite Staffel noch besser hinbekommt. Deshalb sei man nun „ecstatic“, also verzückt, darüber, wie begeistert die Spieler die Idee aufnehmen.
Unser Endgame ist die Story
In anderen Spielen bestehe das Endgame, so Johanson, daraus, dass man besseres Gear bekommt und dann den nächsten Raid macht und den nächsten und den wiedernächsten … Bei GW 2 hingegen sei die Story das Endgame, die sich ständig weiterspinnende und ausweitende Geschichte der Welt von Tyria stehe im Fokus.
Steve Waller sieht in der Möglichkeit, bereits gespielte Episoden zu wiederholen, ein großes Potential dafür, sich erneut mit der Geschichte zu beschäftigen. Wenn man bereits mitten in der Story steckt, könne man sich nun die Zeit nehmen, wieder an den Anfang zurückzublättern und sich nochmal genauer anzusehen, was sich in den frühen Episoden tat. Was zu diesem Punkt in der Geschichte geführt hat.
Johanson ergänzte, dass er nun bereits mehrfach die Living Story 2 gespielt hat und begeistert darüber ist, wie viele kleine Story-Juwelen, Anspielungen und versteckte Hinweise Waller und sein Team in der Zweiten Staffel versteckt hätten. Auch Fans von Guild Wars 1 kämen hier auf ihre Kosten. Erst heute habe er wieder drei neue Details entdeckt, Anspielungen auf das erste Guild Wars, die einfach „awesome“ waren.
Und das Ganze kostet Nichts
Ein weiterer Punkt, der die Entwickler augenscheinlich stolz macht, ist es, dass die Spieler für das Story-Journal nichts zahlen müssen. Wer während einer laufenden Episode auch nur für zwei Sekunden einlogge, schalte diese für all seine Figuren frei.
Man müsse nur im Zeitfenster bleiben, bis die nächste Episode live gehe. Dadurch sei es auch möglich, mit mehr als einem Char die Lebendige Geschichte zu erleben. Auch mit Figuren, die zum Zeitpunkt, als die Geschichte erstmals erschien, noch nicht auf der Höchststufe gewesen seien. Im Blog-Post habe man zwar von einem Zeitfenster von zwei Wochen gesprochen; es könne aber gut sein, dass manche Episoden etwas länger dauerten und das Zeitfenster dadurch größer werde. Eine Episode gelte solange als aktiv und könne freigeschaltet werden, bis die nächste beginne.
Wer dieses Zeitfenster dennoch verpasse, könne die Episode nachträglich für 200 Gems freischalten. Die könne er sich entweder für echtes Geld kaufen oder sein Gold ingame gegen sie eintauschen.
Zweites großes Standbein der Lebendigen Welt: Open-World-Events
Neben der Einführung des Story-Journals will man bei Guild Wars 2 weiter auf große Open-World-Events setzen, in denen sich die Welt weiterentwickelt und verändert. An denen werde jeder teilnehmen können, ganz egal, ob er die zeitlich parallel liegende Episode freigeschaltet habe oder nicht. Open-World-Events werde man, so Waller, danach gestalten, wie es der Geschichte am besten dient.
Die Episoden der Lebendigen Welten würden hingegen häufiger in Instanzen erlebt werden. Dort sei das beste Umfeld für „Charakter-Momente“ und persönliche Entwicklungen gegeben, so Waller weiter.
Lebendige Story wird zur Fortsetzung der Persönlichen Story
Johanson betrachtet die jetzige Living Story als Fortsetzung der persönlichen Geschichte. Daher gelten dafür auch ähnliche Regeln: Spieler, die eine Episode noch nicht freigeschaltet hätten, könnten einen Freund, der sie gerade erlebe, begleiten, erhielten dafür aber keine Belohnung.
Erste Staffel der Lebendigen Welt müsste erheblich angepasst werden
Langfristig überlege man, die Erste Staffel der Lebendigen Welt ins Journal zu integrieren, damit Spieler diese Episoden im Nachhinein erleben können. Vieles aus der Zweiten Staffel resultiere direkt aus der ersten. Doch auch, wenn das schön wäre, habe das im Moment keine Priorität. „Daran arbeitet im Moment noch niemand“, so Johanson. Die ganze Kraft fließe im Moment in die Zweite Staffel und in einige Features, über die man im Moment noch nicht sprechen möchte.
Wenn die Erste Staffel der Lebendigen Welt ihren Weg ins Journal findet, müsste sie erheblich angepasst werden, gerade der Group-Content müsste so herunterskaliert werden, dass er auch für einen Solo-Spieler zu meistern sei.
Story wird nun mehr wie aktuelle US-Serien – episodisch erzählt
Einen interessanten Aspekt spricht Waller noch zum Schluss des Live-Streams an. Durch die nun episodisch erlebbare Lebendige Welt orientiert man sich mit GW2 auch an aktuellen US-Serien wie „Game of Thrones“. An Serien also, die eine scheinbar „endlose“ Geschichte in Episoden erzählen, die aber stark ineinander übergehen und zusammenhängen. Mit dem Journal weise Guild Wars 2 nun sozusagen Videorekorder-Qualitäten auf. Man könne die ganze Story zu den eigenen Bedingungen erleben.
Die Spieler könnten – wie bei einer Fernsehserie – einfach dann einschalten, wenn sie gerade aktuell ist, oder sich später eine Wiederholung anschauen oder sich eine Folge einfach mehrfach genießen, weil sie ihnen so gut gefallen hat.
Vielleicht orientierte man sich beim Fernseh-Modell für erfolgreiche Serien auch, nachdem eine Staffel der Lebendigen Welt zu Ende gegangen ist. Denn beim Fernsehen würden ganze Staffeln dann als DVD-Box erscheinen. Das sei, deutet Johanson an, auch für die Erste Staffel der Lebendigen Welt eine interessante Option, aber hier wolle man sich noch auf keinen Fall festlegen.
[intense_testimonies]
[intense_testimony]
[intense_testimony_text]Mein MMO meint: Wow, während des ganzen Live-Streams merkt man den dreien an, wie erleichtert und froh sie darüber sind, dass ihre Ideen auf so fruchtbaren Boden gefallen sind. Offenbar hat das ganze Team lange auf genau diesen Punkt hingearbeitet.
Das Story Journal könnte genau der Auftrieb sein, der Guild Wars 2 die letzten Monate gefehlt hat. Oder was meint Ihr?[/intense_testimony_text][intense_testimony_author image=”https://images.mein-mmo.de/magazin/medien/2014/01/Logo-022.png”][/intense_testimony_author][/intense_testimony][/intense_testimonies]
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Bereits letzte Woche hat Paradox Interactive den offenen Betatest für Magicka Wizard Wars angekündigt. In dem Multiplayer-Actionspiel kämpfen 2 Teams mit jeweils 4 Spielern um die Kontrolle verschiedener Punkte auf der Karte. Das Kampfsystem basiert auf dem Singleplayer Spiel „Magicka“, lässt die Spieler aber nur 3 Elemente miteinander kombinieren anstatt 5.
In Wildstar haben die Entwickler der Carbine Studios kurz nach dem offiziellen Release nun die Möglichkeit einer Charakterumbenennung angekündigt. Dieses System ist bereits aus anderen MMOs wie World of Warcraft bekannt und lässt den Spieler einen seiner Charakter umbenennen – gegen die Gebühr von 16,99€.
Die lang ersehnte „Family and Friends“ Alpha von Warlords of Draenor ist nun offiziell gestartet. Neben Familienmitgliedern und Freunden wurden auch einige Gaming Personalities (Journalisten, Youtuber, Streamer, etc.) eingeladen, um die Erweiterung von World of Warcraft einerseits zu testen, andererseits aber auch darüber zu berichten.
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