Der neuste Patch von SWTOR dreht an den Stellschräubchen der Grafik – und sollte vor allem bei großen Spielermassen für ein besseres Erlebnis sorgen.
Viele Spieler, viele Frames?
Bis voraussichtlich 17 Uhr werden die Server von Star Wars: The Old Republic heute noch für Wartungsarbeiten nicht verfügbar sein. Grund dafür ist der Patch 3.3.2, der zwar kaum spielerische Änderungen bringt, dafür aber einige Performance-Probleme in den Griff kriegen will.
Die größte Veränderung werden Spieler nun auf der Flotte und bei großen Events bemerken, wenn zahlreiche Charaktere gleichzeitig auf dem Bildschirm zu sehen sind. Hier will man die Framerate ordentlich gesteigert haben, was zu einem flüssigeren Spielerlebnis auch auf älteren Rechnern führen sollte. Darüber hinaus sollen sich Charaktere jetzt besser vom Hintergrund der Spielwelt abheben, was sie besonders in den Zwischensequenzen ein wenig mehr ins Rampenlicht setzen wird.
Stärkere Konturen, kürzere Ladezeiten – der Patch verspricht zahlreiche kleine Verbesserungen.
Die Liste der Änderungen ist lang, besteht aber grundsätzlich aus Kleinigkeiten: Die Schatten werden ein bisschen schöner, mehr Texturen werden gerendert und die Ladezeiten der Planeten wurde ein wenig minimiert (ob man zwischen 60 Sekunden und 55 Sekunden den Unterschied bemerkt, sei mal dahingestellt).
Wenn Euer PC bisher eher schlecht als recht mit SWTOR zu kämpfen hatte, dann könnte ein kurzer Blick in das Spiel nicht schaden – vielleicht gibt es ja eine erfreuliche Überraschung.
Beim MMO-Shooter Destiny sorgt die Preisrichter Rune für Kopfzerbrechen. Wir erklären die Funktionsweise und geben Hinweise, wie Ihr das Ding in einem oder drei Tagen auffüllen könnt.
Der Dreadnought ist ähnlich wie die Handtasche einer Frau – ein Ort voller Mysterien und dunkler Geheimnisse. Zugegeben, da gibt es keine Pfefferminzbonbons, die noch mit D-Mark bezahlt wurden, aber allerhand andere schreckliche Dinge, die lieber im Verborgenen bleiben sollten. Eines davon die Preisrichter Rune. Die wollen wir uns heute mal vorknöpfen.
So bekommt Ihr die Preisrichter Rune und so ladet Ihr die Preisrichter Rune schnell auf
Die Preisrichter Rune ist eine Rune, die Hüter im Dreadnought von einem bestimmten Event erhalten können. Wenn man eine Patrouille beginnt und in einen weißen Kreis steigt, tauchen dort Besessene auf. Wer deren Angriffen standhält und schließlich ihren Anführer tötet, der nach einer Weile spawnt, der erhält eine Preisrichter-Rune mit einer Aufladung von 1/7 und mysteriöser Inschrift. Schwer was damit anzufangen.
Diese Preisrichter Rune kann man nur dann auffüllen, wenn man mit seinem Hüter jeden Tag der Woche einmal dieses Event startet und abschließt. Es zählt der erste Kill jedes Hüters pro Tag. (Der Tag beginnt in Destiny um 11:00 Uhr.)
Allerdings lässt sich das beschleunigen, wenn man mehrere Hüter hat und die Rune rumschickt. Dann kann man das Event mit jedem Hüter abschließen und die Rune so 3-mal täglich aufladen.
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Das könnt Ihr mit der Preisrichter Rune in Destiny anstellen
Wenn die Rune dann aufgeladen ist, geht es wieder in den Dreadnought, in Richtung des Mausoleums, in die oberste linke Ecke. Dort startet dann ein längeres Event, an dessen Ende eine Truhe wartet. Hier kann man die Rune einsetzen. Wie es zum Event geht, wie das abläuft, seht Ihr hier. Es ist eine richtig schöne Weltraumballerei, wie man sehen kann:
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Eine Besonderheit gibt’s noch. Bei diesem Event tauchen die Anführer nochmal auf, die man braucht, um die Rune aufzuladen. Daher können Spieler, die eine un-aufgeladene Preisrichter Rune haben, hier mitgehen und sie auffüllen. Dazu muss halt einer aus dem Fireteam bereits eine voll aufgeladene Rune besitzen und das Event noch nicht abgeschlossen haben.
Ein neues Vorschauvideo zeigt kommende Inhalte von Heroes of the Storm, darunter zwei neue Helden, jede Menge Skins und neue Reittiere!
Herbstsaison im Nexus
Direkt nach den Spielen der amerikanischen Meisterschaft von Heroes of the Storm hat Blizzard ein neues “Aktuell in Entwicklung”-Video veröffentlicht, welches einen ersten Blick auf kommende Inhalte gewährt. Darunter befinden sich nicht nur die beiden Helden Artanis und Lt. Morales (der Medic), sondern auch zahlreiche Skinvariationen und wie gewohnt jede Menge Reittiere. Aber werft doch zuerst einen Blick auf das Video:
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Lt. Morales – motiviert bald die Herren auf dem Schlachtfeld.
Die spannendste Neuerung der Zukunft werden wohl die beiden Helden sein, also Artanis und Lt. Morales. Während die Veröffentlichung des StarCraft-Kriegers ziemlich wahrscheinlich um den Release der Erweiterung “Legacy of the Void” (10. November) stattfinden wird, kann man bei Lt. Morales nur raten. Da bis zum Start des StarCraft 2-Addons noch knapp 6 Wochen vergehen, wäre es sogar möglich, dass Lt. Morales noch vor Artanis ins Spiel implementiert wird. Leider gab es noch keine Angaben zu den Skills des Protoss-Kriegers, aber zumindest einen groben Einblick in die Fähigkeiten des Medics gab es bereits in der Vergangenheit.
Neue Skins: Nintendo-Medic, Hearthstone-Falstad und Anime-Artanis
Ebenfalls einen genaueren Blick wert sind die neuen Aussehensvariationen, die sich aktuell in der Entwicklung befinden. Blizzard hat wieder Kreativität bewiesen, scheut sich aber auch offensichtlich nicht davor, auch einige sehr direkte Anspielungen auf bekannte Charaktere anderer Spiele zu machen.
Der Master-Skin von Lt. Morales hat eine Farbvariante, mit der sie sehr genau wie Samus Aran aus der Nintendo-Reihe “Metroid” aussieht.
Auch der Premiumskin Apothecary Morales ist sicher von den Chaos-Spacemarines inspiriert worden – und sieht dabei verdammt gut aus.
Artanis hingegen freut mich besonders, denn bei seinem Premium-Skin Purifier Artanis gibt es gleich zwei Farbeinstellungen, die ihn exakt wie EVA 01 und EVA 02 aus dem Anime-Klassiker Neon Genesis Evangelion aussehen lassen. Ich weiß quasi, welcher Skin direkt gekauft ist.
Na? Wessen Herz schlägt bei dem Anblick von Artanis’ Skins höher?
Raynor wird seinem Job als Spacecowboy gerecht und bekommt endlich einen eigenen Marshall-Skin. Zusammen mit Sheriffsternchen zieht er in die Schlacht und sperrt die bösen Buben (oder Mengsk) hinter Schloss und Riegel.
Buccaneer Falstad macht den Wahnsinn des Piraten auf einem Papagei perfekt und überträgt die Hearthstone-Karte Himmelskätp’n Kragg in den Nexus.
Neue Reittiere – Zurück in die Vergangenheit und Halloween
Auch bei den Reittieren gibt es wieder jede Menge Zuwachs. Den Anfang macht das Nexus Battle Beast, welches es als Belohnung für die Teilnahme (sowohl virtuell als auch real) an der BlizzCon 2015 gibt.
Ein schnelles Pferdchen, der Marshall’s Outrider wird wohl im Paket mit dem neuen Raynor-Skin angeboten werden, passt optisch auf jeden Fall gut zum Spacecowboy.
Der Void Speeder ist nichts anderes als ein Hoverboard, erinnert farblich und thematisch aber stark an die Void Seeker, dem Raumschiff von Zeratul in Starcraft 2. Besonders absurd-witzig sieht das beim Mönch aus, denn der hovert selbst auf dem Hoverboard – aber hey, was ist schon Physik?
Blizzard-Fans der ersten Stunde können sich ebenfalls freuen, denn das neue Vulture-Mount basiert auf der gleichnamigen Einheit aus Starcraft 1 – damals war Raynor mit diesem Gefährt unterwegs, um mit Kerrigan zusammen in den Sonnenuntergang zu fahren. Wie die Zeiten sich doch ändern …
Passend zu den Schlotternächten, der Halloween-Variante von World of Warcraft, winkt das Streitross des kopflosen Reiters, welches Spieler des MMORPGs bereits aus dem scharlachroten Kloster kennen.
Hoffentlich gibt es in den nächsten Tagen mehr Informationen zu den einzelnen Helden – wer sich so lange stärker mit dem Spiel beschäftigen will, kann dies auf unserer Heroes of the Storm-Themenseite tun.
Alle Fans des MMORPGs Archlord 2 müssen nun ganz tapfer sein, denn Webzen stellt den Betrieb des Spiels ein.
Archlord 2 war von Beginn an ein Spiel, das unter keinem guten Stern stand. Das Bezahlsystem wurde als Pay2Win wahrgenommen und Spieler boykottierten deswegen sogar die Beta. Offenbar konnte sich das MMO von diesem negativen Anfang nie so recht erholen, da Webzen nun das Aus bekannt gab. Am 24. November schließt das Unternehmen die Server. Damit hatte das Onlinespiel gerade mal eine Lebensspanne von etwa einem Jahr.
Das Aus für Archlord 2!
Laut Webzen loggten sich in dieser Zeit rund 300.000 Spieler in das MMORPG ein, die zusammen eine Spielzeit von etwa 5 Millionen Stunden erspielten. In der Zeit bis zum 24. November können die Fans aber nochmal so richtig Gas geben, denn ab sofort erhält jeder einen 100-Prozent-Erfahrungspunkte-Bonus. Auch die Dropraten von Gold, Items und die Fame-Punkte werden erhöht.
Gilden brauchen nicht zu befürchten, ab sofort nichts mehr zu tun zu haben, denn die Termine für die Gildenschlachten und die Öffnungszeiten der El-Dorado-Map bleiben bis 24. November erhalten. Wer sich nach dem 1. April 2015 WCoin für Archlord 2 gekauft hat, der kann sich an den Support wenden und erhält unter bestimmten Voraussetzungen eine Rückerstattung. Welche Voraussetzungen das sind, das erfahrt ihr durch den Support. Die zurückerstatteten WCoin können dann in anderen Webzen-Games eingesetzt werden.
Webzen möchte alle Archlord-2-Fans dazu ermutigen, sich vor allem die kommenden MMOs des Unternehmens anzusehen. Vielleicht sind ja welche dabei, die einen guten Ersatz für Archlord 2 darstellen. Ob das ein wirklicher Trost für die Spieler ist? Nach dem Aus von Archlord und Archlord 2 ist wohl nicht davon auszugehen, dass Webzen noch einen dritten Teil entwickeln wird.
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Bei Diablo 3 gilt in der Season 2.3 der Talent-Built “Archon” als eine der stärksten Varianten für den Zauberer. Diese Items, Talente und Taktik braucht Ihr für den Archon.
Es ist erstaunlich, wie ausgeklügelt Diablo 3 ist. Was auf den ersten Blick wie ein simples und ziemlich stumpfes Gemetzel aussieht, überrascht in den Feinheiten dadurch, wie stark sich ein und dieselbe Klasse unterscheidet, wenn sie andere Items, Passive und Skills verwendet. Bei Blizzards Titel Diablo 3 ist das Feintuning mittlerweile eine Wissenschaft für sich. Die Items und Skills haben verschiedenste Synergie-Effekte, das eine Set ist für diese Variante geeignet, das nächste für eine andere. Und es gilt, jedes Quäntchen Schaden rauszuquetschen, um die immer härteren Rifts zu bewältigen.
Die Klasse „Zauberer“ gilt im Moment zusammen mit dem Kreuzritter als eher schwach, viele haben Probleme, die höheren Rifts anzugehen. Das zeichnet sich etwa im Leaderboard ab, dort dominieren der Barbar und der Mönch.
Youtuber Fevir hat jetzt einen unheimlich detaillierten Video-Guide für den Zauberer verfasst, der auf das „Archon“-Built setzt. Er hält das für das wahrscheinlich stärkste Zauberer-Built im Patch 2.3 von Diablo. Mit dem Archon wird der Zauberer zu einem Mitteldistanz-Spezialisten, der Gegner in seiner Nähe mit so einer Art „Laserstrahl“ Cyclops-mäßig ummäht.
Hier ist das detaillierte Video dazu:
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Die zentralen Gegenstände des Archons sind 6 Teile von Vyrs verblüffende Aura, zusammen mit dem 2-teiligen Set Chantodos Enschlossenheit. Die genauen Details, auch wie man die Paragon-Level und Skills des Archon aussuchen solltet, seht Ihr in diesem Schaubild (ein beherzter Linksclick vergrößert es.)
Beim MMO-Shooter Destiny beginnt die neue Woche am Dienstag, dem 22.9. Was ist der Dämmerungs-Strike?
Bei Destiny hat sich eine Menge geändert. In den letzten Wochen gab es an dieser Stelle zum wöchentlichen Reset einen langen Artikel mit den Insassen von „Das Gefängnis der Alten“, dem Inventar von Variks, dem wöchentlichen Dämmerungs-Strike und dem heroischen Strike.
Das hat alles deutlich abgenommen: Das Gefängnis der Alten ist nicht mehr sonderlich relevant. Den wöchentlichen heroischen Strike hat man jetzt in eine gleichbleibende Playliste verwandelt. Dort kann man legendäre Marken farmen.
Das sollte der Rasputin-Strike sein (S.A.B.E.R.) mit den Modifikatoren Leeren-Entflammen, Spezialist, Rinnsal und “Berserk.”
Leeren-Entflammen sorgt dafür, dass der Leere-Schaden insgesamt erhöht wird.
Spezialist lädt dazu ein, vor allem Spezialwaffen zu verwenden.
Rinnsal erhöht den Cooldown von Granaten und Spezialfähigkeiten.
Berserk sollte wohl das neue “Angry” sein. Die Gegner weichen nicht zurück, auch nicht bei starken Treffern.
Außerdem freuen sich schon die ersten Spieler über “Chaperone”, die neue exotische Schrotflinte. Die war heute fällig. Amanda Holiday verteilt sie mit dem wöchentlichen Reset.
Guides, Tipps und Tricks zum Dämmerungs-Strike in der Woche vom 22.9.
Wir werden an dieser Stelle Videos von erfolgreichen Durchgängen durch S.A.B.E.R. 2 suchen und aufbereiten. Wie oben schon angesprochen: Der Dämmerungs-Strike muss jetzt nicht mehr so vorsichtig gespielt werden. Das hat man bei Bungie extra gemacht, weil man einen eher draufgängerischen Spielstil sehen will, die bisherigen Dämmerungs-Strike-Taktiken waren Bungie wohl ein bisschen zu hasenfüßig …
Einen Durchlauf durch S.A.B.E.R. gibt es von Nexxoss. Der geht mit Telesto als Spezialwaffe da rein. Die Dämmerung ist gerade jetzt, wo jedem noch Ausrüstung fehlt, ziemlich knifflig, da ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung nützlich!
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Es gibt bei der Warsat-Stelle am Anfang,, die vielen Schwierigkeiten macht, auch einen ziemlich üblen Glitch, durch den sich ein Spieler durch den Boden buggt und dann für den Rest des Kampfes unverwundbar rumhampeln kann. Die Begegnung sozusagen aussitzt. Aber das ist klar ein Exploit, den wir daher weder empfehlen noch zeigen möchten. Sowas macht den Spielspaß kaputt, auch wenn die Stelle wirklich hart ist.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Multiboxer sind kein neues Phänomen in World of Warcraft. Wenn über 100 Zwerge allerdings das Braufest stürmen, sorgt das für Aufsehen.
Hoch die Humpen!
Aktuell findet in World of Warcraft das jährliche Braufest statt, bei dem sich nicht nur bayrische Spieler ordentlich die Kante geben können. Besonders Zwerge sind für ihren ausdauernden Bierkonsum bekannt und lassen sich nach allen Regeln der Braukunst volllaufen. Auf dem Server Kil’jaeden dürften die Spieler aber nicht schlecht gestaunt haben, als vor Orgrimmar plötzlich eine ganze Meute von Eisenzwergen stand, die sich alle im Gleichtakt betranken.
Was steckte dahinter? Ein Multiboxer mit mehr als 100 Accounts positionierte seine Charaktere im Kreis und sorgte somit für ein Spektakel. Wie das Ganze im Spiel aussah, zeigen wir Euch hier.
Der entsprechende Spieler mit dem Namen “Prepared” hat schon in der Vergangenheit mit solchen Aktionen Aufmerksamkeit erregt, gilt aber als umstritten, da er auch oft den Zorn seiner Mitspieler auf sich zieht. Zumindest in diesem Fall schien es aber ein friedliches und ansehnliches Schauspiel gewesen zu sein.
Wie hoch die Monatsgebühren sind und wie viele Rechner der Spieler gleichzeitig laufen lässt, das wollen wir gar nicht so genau wissen …
Hearthstone ist ein recht zügiges Kartenspiel. Nur die wenigsten Spieler sehen daher die vielen Details und Arbeit, die in den Effekten steckt …
Ein Nachthimmel voller Sternschnuppen
Okay, sind wir ehrlich: Die meisten Zauber in Hearthstone kann niemand leiden. Das liegt aber eher an ihrer Wirkungsweise, die so manches gewonnene Spiel noch in eine Niederlage wandelt. An ihren optischen Effekten kann man kaum etwas aussetzen – die sind kurzweilig und schön anzusehen. Wie viel Aufwand und Liebe zum Detail aber wirklich in den einzelnen Animationen steckt, erkennt man kaum.
Ein Video vom Youtuber Legend Stuff hat eine Reihe von Effekten in Slow Motion aufgenommen, um sie so besser zu präsentieren. Was sich langweilig liest, ist schön anzusehen und passt auch hervorragend zur Musik:
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Ich glaube, solche Videos würden auch anderen Spielen gut tun, zumindest mich interessieren solche Details sehr und viel zu oft werden die Effekte und Grafiken kaum gewürdigt. Besonders bei Hearthstone ist das stark ausgeprägt, wo fast jeder Zug mit Stress verbunden ist – und man Augen für die Zahlen hat, nicht aber für die Animationen drum herum.
Ein neues Bild sorgt für Freude unter den Waldläufer-Spielern von Guild Wars 2. Das erste Bild zur Elite-Spezialisierung wurde veröffentlicht!
Direkt aus der Wildnis
Langsam schließt sich der Kreis der Elite-Spezialisierungen von Guild Wars 2. Mit der Erweiterung Heart of Thorns erhalten alle Charaktere Zugriff auf neue Fähigkeiten, so auch der Waldläufer. Ein Bild auf Twitter sorgt jetzt für wilde Spekulationen – denn schon vor einigen Monaten wurden erste Details bekannt.
Wenn die Infos von damals noch stimmen, gilt: Die neue Spezialisierung wird der Druide sein und allem Anschein nach kämpft er (oder sie) mit einem Stab. Im Hintergrund lassen sich mehrere große Kreaturen erkennen, die Begleiter des Druiden erahnen lassen, wie etwa einen Dinosaurier. Auch die Verzierungen am Ende des Stabes lassen Spieler auf reddit bereits vermuten, dass sich bei den neuen Fähigkeiten alles um tierische Helfer drehen wird.
In den nächsten Tagen können wir sicher mit einer ausführlichen Vorstellung des Druiden rechnen.
Mehr zu den anderen Elite-Spezialisierungen und der Erweiterung Heart of Thorns findet Ihr auf unserer Guild Wars 2-Themenseite.
Beim MMO-Shooter Destiny gibt es neue Videos der Woche. Die ersten mit „König der Besessenen.“
Normalerweise ist Montagabend Videoabend bei uns, da zeigen wir die besten Clips der Woche. Letzten Montag haben wir den Abend für was anderes genutzt. Da waren alle heiß auf König der Besessenen, hatten wenig Lust die von Bungie ausgesuchten Videos der alten Woche zu sehen. Diesmal ist das was anderes: Es gibt neues Spielzeug. Und das will kreativ benutzt werden!
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Hier probieren Titanen ihre neuen Fähigkeiten aus … und es entsteht spontan ein Rave im Mob-Tunnel.
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Und wer sich fragt, wie man eine Schmelztiegelkarte im neuen Modus Mayhem umdekorieren kann … mit Sonnensängern und Herz des Praxianischen Feuers geht‘s. Dadurch sinkt die Granatenabklingzeit ins Bodenlose.
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Bei uns im Westen ist „Echo of Soul“ noch relativ frisch, erst Ende Mai startete man. Fernsehwerbung wurde gebucht, das Spiel ist noch heiß.
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In China ist man mit der Situation wohl anders umgegangen. Wie der dortige Publisher Changyou mitteilt, schließen die Server für Echo of Soul am 17. November. Gründe gab man nicht an. In China erschien Echo of Soul im Oktober 2014.
Wenn der eigene Held an Altersschwäche sterben kann, dann merkt man, dass das MMORPG Chronicles of Elyria etwas Besonders bieten will.
Es gibt viele MMORPGs auf dem Markt, da fällt es Entwicklern schwer, eine Nische zu finden und Spieler für ihr Produkt zu begeistern. Die Soulbound Studios möchten dies durch eine möglichst realitätsnahe Sandbox-Welt erreichen. In Chronicles of Elyria erstellt ihr euch einen Helden, dessen Weg in der Welt ihr bestimmt.
Bereits die Charakter-Erstellung kann sich von den Einstellungen sehen lassen. Und das ist nur der Kopf.
Wollt ihr ein bekannter Schmied werden oder ein Bandit, der andere Spieler in den Wäldern überfällt? Möchtet ihr die Länder erkunden und finstere Dungeons erforschen? Euch sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Es ist sogar möglich, dass ihr es von einem einfachen Bauer zum Herrscher einer ganzen Dynastie bringt. Dann kommen sogar Strategie-Elemente in Spiel, da ihr euch beispielsweise um Rohstoffe und die Verwaltung des Königreichs kümmern müsst.
Allerdings bringt Ambition auch immer Risiken mit. Nur, wenn ihr bereit seid, hohe Risiken einzugehen, dann werdet ihr das Zeug dazu haben, die Geschicke der Welt durch eure Taten maßgeblich zu verändern.
Auch Helden sterben an Alterschwäche
Das gilt auch für euren Helden. Denn dieser altert mit der Zeit und kann sogar sterben. Je älter euer Charakter wird, desto mehr sieht man ihm dies an. Er bekommt graue Haare, Männer bekommen Bärte, Falten sind im Gesicht zu sehen… Stirbt der Held, ist er für immer tot – Permadeath lässt grüßen. Daher solltet ihr bei gegebener Zeit über Nachwuchs nachdenken, denn ein Teil eurer Fähigkeiten wird weitervererbt. Die Lebenszeit eines Helden beträgt etwa ein Jahr Echtzeit.
Den Charakter entwickelt ihr anhand eines freien Skillsystems weiter, Klassen gibt es keine. Doch auch eure persönliche Geschicklichkeit und Koordination ist wichtig. So stellt ein Schmied beispielsweise Gegenstände anhand von Minispielen her und ihr schwingt euer Schwert selbst, Autoattacken gibt es keine.
Dynamische Geschichten
Die Grafik überzeugt auf den ersten Bildern.
Obwohl es sich bei Chronicles of Elyria um ein Sandbox-Spiel handelt, gibt es auch Geschichten, die ihr erleben könnt. Doch diese gehen konform mit den Sandbox-Elementen. Es existieren keine vorgegebeben Quests. Die Entwickler haben stattdessen eine KI-basierte Story-Engine entwickelt, die eigene Geschichten entwirft und dazu den Status der Welt und der Helden berücksichtigt. So soll sich beispielsweise eine Wanderung durch die Wüste zu einer kleinen Story entwickeln oder aufgrund von Taten der Spieler entwickeln sich Ereignisse, die zu großen Kriegen werden können.
Selbst die Entwickler können diese Geschichten nicht vorhersehen. Zudem will man auf einen gewissen Grad an Realismus setzen. Ohne Karte in die Wildnis zu wandern, kann nicht nur dafür sorgen, dass einen wilde Tiere, andere Spieler oder Monster töten, auch Nahrung und Wasser können ausgehen. Möchte man anderen Spielern eine Nachricht schicken, dann beauftragt man einen Kurier. Doch ob man diesem trauen kann, ist eine andere Geschichte …
Die Proteus-Engine soll das Spiel so unterstützen, dass es sich wie eine realistische Simulation anfühlt.
Erscheinen soll das MMORPG Chronicles of Elyria voraussichtlich 2016. Pro Lebenszyklus eines Charakters wird man einen bestimmten Betrag (voraussichtlich zwischen 20 und 40 Dollar) bezahlen müssen. Man muss also jedes Jahr Geld bezahlen, um spielen zu können, da die Helden maximal ein Jahr lang leben. Mehr Informationen zum Spiel findet Ihr auf der offiziellen Website: chroniclesofelyria.com.
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Das F2P-MMO Dragon’s Dogma Online wird bald erweitert – frische Raids und eine brandneue Klasse warten!
Mehr Inhalte in Japan
Über das japanische MMO Dragon’s Dogma Online haben wir in den letzten Wochen bereits ein wenig berichtet, etwa über den erfolgreichen Launch und die beeindruckenden Zahlen. Auf der Tokyo Game Show präsentierte Capcom nun neue Inhalte, die sehr bald auf die Spieler zukommen werden. Der Patch 1.1 (oder Season 1.1, wie die Entwickler es nennen) bringt dabei einige Waldgebiete, in denen neue Bosse warten und auch einen 8-Personen-Raid, in dem es einen gigantischen Treant zu bezwingen gilt.
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Die neue Klasse wird der Elemental Archer sein, zu deutsch etwas Elementar-Bogenschütze. Im Gegensatz zu einem ganz gewöhnlichen Jäger nutzt der Neuzugang allerdings keine Pfeile! Stattdessen feuert er mit elementaren Geschossen, die nicht nur Schaden verursachen, sondern auch heilen können. “Ich heil dich tot” scheint also eine durchaus ernst zu nehmende Drohung zu sein. Besonders ist auch, dass die Elementarpfeile von Wänden abprallen können und so mehrfach Schaden oder Heilung verursachen können – eine geschickte Positionierung, sowohl von der Gruppe als auch vom Elemental Archer wird also noch wichtiger als zuvor.
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Trove ist eines der Spiele, bei dem eigentlich nicht mit solch einem großen Erfolg gerechnet wurde. Und dennoch ist es extrem beliebt. Nun wurde mit “Rise of the Shadow Tower” ein neues Update für das MMO veröffentlicht.
Treppensteigen soll ja gesund sein. Da kommt ein gewaltiger Turm im MMORPG Trove gerade recht. Um also ein paar Voxel-Pfunde zu verlieren, klettert euer Held die vielen Stufen des Shadow Towers hinauf und stellt sich dort zahlreichen Herausforderungen.
Auf der Spitze soll sich eine uralte böse Macht befinden, die ihr unbedingt aufhalten sollt! Doch was hat es mit dieser finsteren Macht auf sich und warum muss sie sich ausgerechnet auf der Spitze des Turms verstecken, wenn einem Recken in voller Rüstung nach der Hälfte schon die Puste ausgeht? Die Mondgöttin will offenbar ihrer Mutter, dem Mond, nah sein. Die Mondgöttin ist auf die Sonnengöttin eifersüchtig und verbreitet daher überall ihren dunklen Einfluss. Dazu nutzt sie den nun den Turm, um von dort aus aus Finsternis über alle Welten von Trove zu bringen.
Neue Herausforderungen, der Lunar Lancer und mehr!
Ihr kämpft euch Stockwerk um Stockwerk den riesigen Turm nach oben, besiegt unterwegs zahlreiche Gegner wie die Schattenhydra (eine Kreatur, die von einem Fan des Spiels entworfen wurde), um schließlich der Mondgöttin selbst gegenüberzustehen. Bereitet euch auf einen harten Kampf vor!
Wer möchte, kann sich dieser Herausforderung auch in der Rolle der neuen Klasse Lunar Lancer stellen. Dieser kämpft mit einem Speer und kann seinen Gefährten einen Buff verpassen. Daneben führt das jetzt veröffentlichte Update überarbeitete Herausforderungen, neue Spielerkreationen, eine Glatzkopf-Potion und neue, aufwertbare Legendary Tomes ein. Es gibt also viel Neues für die Spieler des MMOs Trove zu tun!
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Das Team von Star Wars: The Old Republic bekommt ein weiteres Mal Zuwachs und holt einen bekannten Autoren zurück ins Boot.
Nach kurzer Auszeit zurück zu BioWare
Zurück bei BioWare – und wieder fleißig am Storys erfinden! Bildquelle
Bei der kommenden Erweiterung Knights of the Fallen Empire soll sich in Star Wars: The Old Republic viel um die Story drehen. BioWare scheint aber auch für die unmittelbare Zeit danach einen großen Fokus auf die Handlung legen zu wollen. Seit Beginn des Monats ist Drew Karpyshyn wieder für BioWare tätig!
Er verließ BioWare kurzzeitig, um eine Romantrilogie zu schreiben, ist nun aber zurückgekehrt. Die Vorfreude der neugierigen Fans musste er etwas dämpfen und bestätige, dass er nicht an einem neuen Spiel arbeiten würde, sondern wieder für das Star Wars-Universum verantwortlich sei.
Es ist zwar davon auszugehen, dass Karpyshyn keine Auswirkung mehr auf den Launch der Erweiterung haben wird – dafür ist die Zeit inzwischen zu knapp – doch in naher Zukunft können sich die Fans wieder auf Inhalte freuen, die zumindest storytechnisch seiner Feder entstammen.
Wer mit dem Namen nichts anfangen kann, dem sei gesagt: Karpyshyn war maßgeblich an der Story von Mass Effect 1&2 beteiligt, sowie an Knights of the Old Republic und auch die Vanilla-Storys von SWTOR entsprangen zu großen Teilen seinem Kopf.
Das Military-MMO World of Tanks soll auf der Playstation 4 ordentlich was hermachen. Auflösung und Framerate klingen hervorragend. Besser als auf dem PC soll es gar aussehen.
60 FPS bei einer Auflösung von 1080p werde man erreichen und dabei eleganter und ausgeklügelter als auf dem PC rüberkommen. Denn auf dem PC müsse man viele verschiedene Systeme bedienen. 60-70% der PC-Nutzer spielten World of Tanks auf schwachen oder mittelmäßigen Systemen, das mache es schwierig, anspruchsvollere Dinge wie HD-Karten und Tanks oder das Wetter-System zu implementieren.
Update: Mittlerweile hat Wargaming das Interview korrigiert. Auch auf der Playstation 4 wird World of Tanks nur mit 30 fps laufen.
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Bei der Playstation-4-Version, die jeder mit derselben Hardware spiele, falle das leichter. Die PS4-Version werde daher mit HD-Karten und Modellen, Wettereffekten, Kämpfen bei Nacht und dynamischen Effekten starten.
Mein MMO meint:Dieses Marketing-Statement hört man bei der konsolenaffinen Dualshockers-Seite natürlich gerne. Es ist Wasser auf den Mühlen der Leser dort, die sich so manchen “Nimm das, PC Masterrace”-Kommentar nicht verkneifen. Wie es in der Praxis wird, gilt es abzuwarten.
Beim MMO-Shooter Destiny schauen Spieler ohne die Erweiterung „König der Besessenen“ in die Röhre.
„Stellt Euch mal vor, Ihr kauft ein Sofa für 100$. Nach einem Jahr kommt die Sofa-Firma zu Euch nach Hause. Sie sagt, Ihr sollt 40$ bezahlen, dann kriegt Ihr ein tolles Kissen. Und wenn Ihr die nicht bezahlt, sägen sie die Couch in der Mitte durch und nehmen eine Hälfte mit.“ Mit diesem Beispiel beschreibt ein Spieler auf bungie.net seine letzte Woche in Destiny. Er hat sich die Erweiterung „König der Besessenen“ nicht gekauft.
Am 14. September konnte man viel mehr machen als am 15. September
Mit dem 15. September kamen für Käufer viele Sachen dazu. Für Nicht-Käufer verschwanden andere. So fehlt denen jetzt der Zugriff auf bestimmte Playlisten, den Dämmerungs-Strike, auf Händler, bestimmte Missionen, Schmelztiegel-Modi und vielem mehr. Oder sie haben zwar Zugang, der ist aber entweder für ein viel zu niedriges oder ein zu hohes Level. Zwar könnten sie noch die alten Raids oder Das Gefängnis der Alten spielen – doch dafür gibt es kaum noch Mitspieler.
Für sie ist klar: Am 14. September konnte man noch eine Menge in Destiny machen, hatte noch ein vollwertiges Spiel, für das man voll bezahlt hat. Am 15. September nicht mehr.
Die Enttäuschung ist groß.
Die Erweiterung erweitert nicht, sie ersetzt
Das Problem, analysiert ein Spieler auf reddit: „Destiny ist ein getarntes Abo-MMO.“ Wer aktiv spielen möchte, braucht die neueste Erweiterung, sonst guckt er in die Röhre. Denn der Zusatz-Content kommt nicht, wie etwa in „The Elder Scrolls Online“, wie ein neuer Baustein dazu, setzt sich oben auf die Pyramide drauf, sondern er ersetzt bestehende Spielinhalte. Wer diese Erweiterung nicht kauft, der verliert was, bekommt aber keinen Ersatz.
Die Haupt-Kritik der Spieler: So wurde das aber nicht angekündigt. Wenn ich das gewusst hätte, hätte das meine Kaufentscheidung beeinflusst.
Bungie hat sich bislang zu dem Thema noch nicht geäußert.
Probleme hätten mit viel Aufwand verhindert werden können
Mein MMO meint: Das sind sehr ernste Probleme, die auch aus der Design-Philosophie von Destiny entstehen. Es wäre wahrscheinlich für Bungie möglich gewesen, die zu lindern, allerdings mit einem wohl hohen Aufwand. Den war man nicht bereit zu erbringen.
Das Problem: Normalerweise gehen MMOs mit einer neuen Erweiterung in eine „neue Zone.“ Da wäre im Turm alles beim Alten geblieben und man hätte etwa einen Turm 2 erschaffen, wo dann die neuen Händler drin sind.
Bei Destiny bleibt man ja eigentlich in der bestehenden Welt, verändert sie eben. Händler bekommen neues Inventar, hier geht eine Tür auf, hier führt ein Portal plötzlich irgendwohin.
Die „beste Lösung“ wäre, wenn man unbedingt in einer Welt bleiben will, diese Welt zu spalten, zwei Versionen kreieren. Jetzt die bestehenden Aktivitäten auf Stufe 34 zu beschränken, dann gäbe es eben 2 Dämmerungs-Strikes, einen für 34, einen für 35+ und höher. Es gäbe einen Turm bis Stufe 34, einen für die Spieler, die drüber sind.
Klar: Da hätte man bei Bungie einige Ressourcen in Spielinhalte für die Spieler stecken müssen, die „nicht weiter zahlen möchten“ und das hat man wohl verpasst oder vermieden.
Allerdings: Auch MMOs tun das nicht. Spiele wie WoW, die mit jeder Erweiterung zu neuen Gebieten aufbrechen, vernachlässigen “Nicht-Käufer” auch, sie balancen und patchen für das aktuelle Höchst-Level und trivialisieren dadurch häufig frühere Spielinhalte. Auch World of Warcraft lässt sich ohne die neueste Erweiterung nicht so spielen wie die Version ohne Erweiterung mal gedacht war.
Omnigul-Problem dreimal größer wieder da
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es geht hier nicht darum, dass man “Nicht-Käufern” neue Spielinhalte gibt. Es geht darum, dass man ihnen Spielinhalte wegnimmt. Bei den ersten DLCs gab es schon Ärger, da Nicht-Käufer von Aktivititäten wie dem Dämmerungs-Strike regelmäßig ausgeschlossen waren, immer wenn Omnigul oder Taniks dran waren.
Zum ersten DLC riefen Fans bereits: Dann macht halt für Nicht-Käufer einen eigenen Dämmerungsstrike. Doch schon damals zeigte sich Bungie auf diesem Ohr taub. Jetzt ist das Problem wieder da und um ein vielfaches größer als damals.
Keine Kommunikation
Dem Thema „Wie wird es für Spieler ohne König der Besessenen in Destiny sein?“ hat man im Vorfeld der Erweiterung kaum ein Wort gewidmet hat. Jetzt kennt man die Antwort: Ziemlich scheiße.
Da das ganze einen “Entweder du bezahlst uns oder …”-Charakter hat, trägt es nicht dazu bei, die ohnehin schon extrem belastete Stimmung von Spielern gegenüber der Spiele-Industrie zu bessern.
Allerdings: Die meisten Destiny-Spieler dürften sich König der Besessenen gekauft haben und das Problem nun schlicht nicht haben. Bungie könnte die Beschwerden, wie die letzten Male, einfach aussitzen.
Das Superhelden-Action-MMO Marvel Heroes 2015 plant einen erneuten Relaunch als Marvel Heroes 2016. Dazu bietet man mit Thanos einen Bösewicht kosmischen Ausmaßes auf.
So kommt Thanos als neuer Gegner in einem eigenen Raid
Im Wilden Land werden Marvel-Heroes-Spieler in einem Tower-Defense-Modus Neuland betreten
Man will die Ranglisten so umgestalten, dass sie auch für Spieler relevant werden, die nicht wahnsinnig viel zocken
Und Gazillion möchte ältere Helden so überarbeiten, dass sie mit den jüngeren Modellen optisch mithalten können, beim Champion-Design ist das Niveau im Laufe der Zeit so angestiegen, dass die Modelle einige der ältesten Helden einfach nicht mehr gut genug sind
Jean Grey gehört zu den Helden, die ein Upgrade von alt (links) auf neu (rechts) erhalten haben.
Beim anstehenden Online-Shooter Star Wars Battlefront sorgen Spieler sich um das Matchmaking. Wird es wenigstens dedizierte Server geben?
Als Entwickler DICE vor drei Wochen durchscheinen ließ, man werde keinen Server-Browser bringen, sprangen bei den Fans die Alarmglocken an. Nicht nur weil sie den Browser als Standard-Features begreifen, sondern weil manche auch interpretieren, das könne heißen, dass es keine dedizierten Server gibt. Manche fürchteten, dass es wie bei Destiny abläuft, Spieler würden zu Hosts werden mit all den Problemen.
Jetzt kann man allerdings Entwarnung geben: Star Wars Battlefront wird mit dedizierten Servern an den Start gehen. Das erzählte der Battlefront Lead Designer Jamie Keen der Seite Playstationlifestyle am Rande der Spielemesse in Tokio.
Mit der aktuellen Erweiterung Das Große Turnier hat sich einiges in Hearthstone getan. Ben Brode sprach im Interview darüber, warum bestimmte Karten noch nicht abgeschwächt wurden …
Deck-Slots, Paladine und der Grim Patron-Krieger
Bei Hearthstone gibt es seit der letzten Erweiterung wieder eine Menge Diskussionen. Warum wird der Secret-Paladin nicht generft? Warum spielen noch immer alle Krieger Grim Patron? Was für Daten haben die Entwickler über die Spieler? Ben Brode, der Senior Designer hinter dem Spiel hat sich im Interview mit pcgamer.com vielen Fragen gestellt. Wir haben seine Antworten für Euch übersetzt und die spannendsten Aspekte zusammengefasst.
Warum der Secret-Paladin noch nicht generft wurde
Diese Karte sorgt für Frust.
Ein großer Dorn im Auge der meisten Spieler ist der Secret-Paladin, der aktuell in vielen Bereichen des Spiels dominiert. Besonders durch die Karte “Mysteriöser Reiter” wird der Paladin anscheinend unaufhaltbar. Für 6 Manakosten hat der Reiter Werte von 6/6 und legt darüber hinaus noch alle Geheimnisse des Paladins auf das Spielfeld – im besten Fall zieht er also 5 Karten und spielt diese direkt aus.
Gegenspieler haben es nun schwer, um alle Geheimnisse des Paladins herumzuspielen und müssen fast immer ihr ganzes Spielfeld opfern, wenn es nicht ohnehin einer Gleichheit-Weihe-Kombo zum Opfer gefallen ist. Brode sieht auch ein, dass der Secret-Paladin sehr stark ist, denkt aber, es sei noch zu früh, um schon über Nerfs zu reden. Das Große Turnier sei noch jung und man müsse abwarten, ob sich das Meta nicht noch etwas verschiebt.
Gibt es bald mehr Deck-Slots?
Eine weitere Frage ging auf die vielfache Forderung der Community ein, endlich mehr Speicherkapazitäten für unterschiedliche Decks zu haben. Während Blizzard vor einem Jahr noch betonte, dass 9 Decks absolut ausreichend wären, hat man sich jetzt wohl den anhaltenden Forderungen gebeugt: Es wird mehr Deck-Slots geben. Brode ist sich allerdings noch nicht ganz sicher, wie diese ins Spiel eingeführt werden sollte. “Die erste logische Antwort ist nicht immer die Beste”, hieß es. Man will sich Zeit nehmen, eine gute Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind. Ob dies bedeutet, dass man für zusätzliche Slots mit Echtgeld bezahlen muss, bleibt natürlich abzuwarten – wie lange, ist auch noch nicht geklärt. “Fünf Jahre wird es wohl nicht dauern”, scherzte Brode.
9 Deck-Slots sind vielen Spielern nicht genug – das wird in der Zukunft angehoben.
Was weiß Blizzard über seine Spieler?
Interessant ist auch, was Blizzard alles über die Spieler weiß. So haben die Entwickler Zugriff auf alle Decks der Spieler, können ihre Siegesquoten mit einzelnen Klassen nachvollziehen und auch herausfinden, wie oft sie eine bestimmte Karte gespielt haben. Sie wissen, welche Karten quasi nie benutzt werden und können Trends gut nachvollziehen. All das hilft natürlich sehr dabei, mögliche Kandidaten für einen Nerf festzustellen.