Top-MMORPGs 2020: Hier stehen WoW, FF14, ESO, GW2 und BDO
ESO Elsweyr Drachenjagd Aufmacher

2. ESO – Wachstumsschmerzen

Das ist die Situationen: The Elder Scrolls Online ist ein Spiel, das gerade gebogen wurde. Aus der Entwicklungszeit hieß, von einem Leaker, das Team hatte keine gemeinsame Vision und jeder habe was anderes entwickeln wollen.

Als das Spiel dann 2014 rauskam, wirkte es nicht durchdacht, sondern aus verschiedenen Teilen zusammengestückelt – vor allem das Konzept fürs Endgame war nichts. Zenimax bog ESO dann in relativ kurzer Zeit gerade:

  • stellte vom Abo-Modell auf ein Buy-2-Play-System um
  • brachte es auf PS4 und Xbox One
  • gab Spielern viel mehr Freiheiten
  • und ein funktionierendes Endgame.

Was Ende 2014 begann und dann 2015 und 2016 bei ESO passierte, war wahrscheinlich zusammen mit dem Rework von FFXIV eine der beeindruckendsten Entwickler-Leistungen und mit die beste Reaktion auf Feedback im MMORPG-Genre des letzten Jahrzehnts.

TESO-Tamriel-Unlimited
Tamriel “Unlimited” galt als wichtiger Schritt, um das MMORPG zu entfesseln.

Zwischen 2015 und 2019 kamen dann Erweiterungen, viele Zonen, sogar zwei neue Klassen, Hüter und Nekromant. Das Spiel wurde immer mehr zu einem „Skyrim Online“.

Etwa 2016 wurde klar:

  • statt dass ESO das „Ende des westlichen MMORPGs“ sein würde, wie es 2014 ausgesehen hatte
  • war ESO jetzt zu einer neuen Art Online-Abenteuer geworden, das eine gute Story bot und den Leuten mehr von der Welt der The Elder Scrolls zeigte, die viele, gerade auf den Konsolen, so liebten. ESO war ein Hit
Elder Scrolls Online lebt

Aber das hat auch Schattenseiten: Zenimax hat offenbar nie damit gerechnet, dass das MMORPG so erfolgreich sein würde. Viele der Systeme waren nicht auf ein so großes MMORPG mit so vielen Spielern ausgelegt, sondern man dachte wohl bei Zenimax im Stillen, dass der Hype etwa 2016/2017 nachlassen würde – doch das Gegenteil der Fall. Es wurden immer mehr Spieler.

So lief 2019: ESO hat einen klaren Takt mit 3 DLCs pro Jahr und einer größeren Erweiterung im Sommer. 2019 war das die Khajiit-Erweiterung Elsweyr. Das lief auch alles gut und erfolgreich.

Nagende Probleme holten ESO 2019 ein: Der Dungeonfinder machte schlapp, die Performance ging in den Keller – die Systeme waren nicht für den anhaltenden Erfolg ausgerichtet.

ESO wirkte 2019 wie ein Schüler, der zwar mündlich überall auf Eins steht hat, aber auch weiß, dass er die ganzen Hausarbeiten, die zum Ende eines Schuljahres fällig werden, bislang vernachlässigt hat.

Zenimax hat sich für diese Fehler entschuldigt, eingeräumt, dass man sich hier nicht mit Ruhm bekleckert hat und eine große „Performance-Offensive“ angekündigt – Fans kritisieren aber, das komme jetzt echt einige Zeit zu spät.

ESO-Skyrim-Nord
2020 soll es für ESO nach Skyrim gehen.

So wird 2020: ESO hat bereits angekündigt, dass die große Erweiterung dieses Jahr „ins dunkle Herz von Skyrim“ führen wird. Da kann man davon ausgehen, dass das Kapitel besonders viele Fans anlocken wird und auch noch den letzten Skyrim-Fanatiker, der bislang ESO fernblieb, ins MMORPG führt.

Zudem ist ESO bereits auf Google Stadia erschienen und wird dann wohl PS5 und Xbox Series X ins Auge fassen.

Wichtig wird’s für Zenimax sein, die Perfomance-Probleme anzugehen. Sie drücken auf die Stimmung der treuesten Fans. Die versprechen sich von Verbesserungen hier eine deutlich angenehmere Spielerfahrung.

Hier steht das MMORPG ESO vor dem Jahr 2020 und so geht es weiter
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Luripu

Lineage spielt mehr ein als B&S+Aion+GW2 zusammen.
Bin immer wieder erstaunt wie treu die Koreaner dem Spiel bleiben.

Yuki

Weil ncsoft momentan die Nummer eins im mobile Markt ist und es mehr mobile Spieler gibt als PC Spieler. Ncsoft hat sowieso vor die PC MMORPG zu ersetzten. Da nicht jeder ein 1300€ PC leisten kann. Ich selber zocke noch lineage 2 Revelation. Und manchmal Aion und GW2. Auch wenn es pay to win ist. Hab ich kein Problem damit. Ich hoffe nur das wir im Westen auch noch den Genuss von lineage 2m bekommen.

Yuki

Ich hoffe auch das wir linrage 2m bekommen. Ich freu mich aber auf A3 still alive

Zhadar

Final Fantasy XIV gilt als ein meisterhaft gearbeitetes Themepark-MMORPG, das Dinge auf die richtige Art macht, aber viel Zeit verschlingt.

Ich hab nun endlich auch mal wieder in FF XIV reingeschaut, mit einem neuen Char, nachdem ich in Vanilla 2.0 irgendwann aufgehört habe.
Ich muss leider zustimmen, dass das Spiel ein unglaublicher Zeitfresser ist… aber ich bereue mittlerweile ein wenig, dass ich damals nicht dran geblieben. Die Änderungen die seitdem vorgenommen wurden kann ich soweit alle begrüßen (zumindest soweit ich mich noch an Vanilla erinnern kann).
Persönlich kann ich leider mit WoW (obwohl ich WC3 liebte), ESO und BDO (auch wenn ich das aktive Kampfsystem super schick finde) leider nicht viel anfangen. FF hat mich dafür jetzt allerdings wieder gepackt und freue mich schon in 2-3 Monaten vielleicht in Shadowbringers anzukommen. ^^’

Danke FF XIV, dass du dafür sorgst das meine “Pile of Shame” größer, statt kleiner wird.

Evels

“Alles folgt dem großen Plan”

Die Echsenmenschen von Warhammer lassen grüßen…bei den ist der große Plan am Ender aber fehlgeschlagen ❓ 😆

Divine

Ach wie geil wär ein ordentliches Warhammer Mmo 😍

Luripu

Ja wäre mal wieder an der Zeit.
WAR liegt ja nun bald 12 Jahre zurück.
Auch Star Wars könnte ein neues vertragen.
Star Wars Galaxies lief 8 Jahre,dann kam SWToR.
Das feierte nun auch seinen 8.Geburtstag.^^

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