Influencerin gibt alles auf, als sie sieht, was ihr Job anrichtet

Influencerin gibt alles auf, als sie sieht, was ihr Job anrichtet

Eine Influencerin mit einer Million Followern auf Instagram hatte das scheinbar perfekte Leben. Doch als sie merkte, was sie für Schaden als Fitness-Influencerin anrichtet, gibt sie ihren Job auf, verändert ihre Perspektive, lässt sich zur Ernährungsberaterin ausbilden und verliert einen Haufen Follower.

Wer ist die Influencerin? Es handelt sich dabei um Madalin Giorgetta, eine Influencerin, die auf Instagram vorwiegend Fitness-Content hochlud. Sie wurde dabei in der Anfangszeit von anderen Fitness-Influencerinnen beeinflusst und es dauerte nicht lange, bis sie ihr eigenes Fitnessprogramm auf die Beine stellte.

Ihre Reichweite konnte sie unter anderem mit Vergleichsfotos erreichen. Sie postete häufig Vorher-Nachher-Vergleiche und teilte so ihren Verlauf mit ihren Followern. Außerdem entwickelte sie eine eigene Fitness-App, mit der ihre Follower, gemeinsam mit ihren Trainingsprogrammen, ebenfalls den Körper von Madalin Giorgetta erreichen sollten.

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„Mein Körper war meine Visitenkarte“

In einem Interview mit dem Business Insider gibt Madalin Giorgetta einen Einblick in die Beweggründe für ihr damaliges Verhalten. Ihr Körper sei für sie ihre Visitenkarte gewesen und sie wusste genau, dass sie mehr Likes bekommen oder mehr Umsatz machen würde, wenn sie einem bestimmten Schönheitsideal entspreche.

Madalin Giorgetta selbst fühlte sich aber nie wirklich in ihrem Körper wohl, auch wenn ihre Follower ihr nacheiferten und so aussehen wollten wie sie.

Der Perspektivwechsel hat seine Konsequenzen

Wie veränderte sich die Influencerin? Im Jahr 2019 reflektierte die Influencerin ihr Verhalten und den Einfluss, den sie auf ihre Follower hat. Ihr wurde bewusst, dass sie eine schädliche unterschwellige Botschaft vermittelte. Durch die Art ihrer Postings sagte sie ihren Followern, dass deren Körper nicht gut genug seien und sie sich ändern müssten.

Kurz darauf nutzte Madalin Giorgetta ihre Plattform anders. Sie klärte über Diätkultur und die Diskriminierung übergewichtiger Menschen auf. Zudem hörte sie auf, Kooperationen mit Modemarken einzugehen, die keine Größen über XL anboten.

Das waren die Folgen: Die Veränderungen hatten ihre Konsequenzen. Madalin Giorgetta verlor mehrere Deals mit großen Marken, die allesamt tausende US-Dollar schwer waren.

Ihre Follower schienen ihre neue Perspektive ebenfalls nicht zu mögen. Unter jedem Post erhielt die Influencerin Hasskommentare und ihre Followerzahl sank stetig.

Madalin Giorgetta machte, um mehr Wissen auf dem Gebiet zu haben, ihren Bachelor in Ernährungswissenschaften.

Was macht Madalin Giorgetta jetzt? Die Influencerin beschäftigt sich auf ihren Social-Media-Kanälen immer noch mit Fitness, allerdings in einem gesünderen Rahmen. Zusätzlich propagiert sie einen gesunden Lebensstil mit Meditation und durchdachter Ernährung. Sie arbeitet außerdem als Ernährungsberaterin.

Heute hat sie zwar keine Million Follower mehr auf Instagram, sondern rund 620.000, scheint aber mit sich und ihrem Content sehr viel glücklicher. Sie sagt, dass es schwierig war, ihre Botschaft so harsch zu ändern, doch sie würde es nicht bereuen.

Dass auf Instagram nicht alles echt ist, beweist auch der Aufstieg von KI-Influencern. Immer mehr Profile mit KI-generierten Fotos ploppen auf Social Media auf. Ein Beispiel haben wir in diesem Artikel für euch: Eine 24-Jährige auf Instagram begeistert Tausende Fans, dabei ist sie gar nicht echt

Quelle(n): 3D Juegos, Business Insider
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Xcoon

Hach ja Gewissensbisse.

Es ist der Sofia-Thieleffekt sie hat genug Geld gemacht UND es ist relativ anstrengend Fitnessinfluenzerin zu sein vielleicht will sie auch mal ein Hobby man wird ja nicht jünger also ist der logische Schritt Bodypositivity-Influenzerin zu werden.

Veldrin

So klingt es. Echt traurig, dass ein gesunder Lebensstil durch toxische Positivität in Verruf gerät. Also wenn sie wirklich Fitness in Kombination mit gesunder Ernährung in ihren Videos gelehrt hat und nicht irgendwelche suspekte Hungerdiäten oder Finger-in-den-Hals-Stecken-und-Kotzen propagiert hat o.ä.

Oneo

Hasskommentare weil man was anders macht …..ich bin echt froh kein social Media zu haben ….

Für mich sieht das eher so aus als ob leute diese Plattformen nutzen um ihren Hass und frust abzulassen egal an wem…

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Oneo
Greenbeast

Smartphones und Social Media. Eine üble Kombination. Wenn es doch da nur eine Lösung geben würde…

Yoma

Die Leute verdienen ja auch Geld damit. teilweise mehr als andere in ihrem ganzen Leben. Kritik gabs schon immer das hat mit social Media nichts zu tun. Man siehts nur besser, deshalb denken einige die Welt bricht zusammen. Ne tut sie nicht.

Oneo

Nur weil man damit Geld verdient heisst das nicht das man sowas abbekommen sollte…..ohne Grund .

Das Problem ist das so etwas sehr zerstören sein kann für die Person die es abkriegt und man braucht Jahre um sich zu erholen wenn man es den schafft den am ende ist es nichts anderes als Mobbing und das hinterlässt immer Narben die schwer heilen .

Es gibt für so etwas niemals eine Rechfertigung.

Den die Person hat nichts falsch gemacht weder Moralisch noch Gesetzlich .

Yoma

ich habs auch nicht rechtfertigt, nur eingeordnet

Oneo

War auch nicht persönlich gemeint wollte nur klar stellen das solche Dinge echt viel in einem kaputt machen können und die Leute die das tun finden es auch noch richtig.

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