Ex-Mitarbeiter sagt, er stand wegen Rassismus bei Blizzard vorm Suizid

Ein ehemaliger Mitarbeiter von Blizzard erhebt schwere Vorwürfe. Seine Chefin im Hearthstone-Team hätte ihn diskriminiert, weil er Mexikaner sei. Das hätte fast zu seinem Selbstmord geführt. Jetzt gibt ihm das Outing eines Overwatch-Helden die Wut, sich zu melden.

Um ihn geht’s: Es geht um Julian Murillo-Cuellar:

  • Der hat im November 2013 als GameMaster und im Customer Support bei Blizzard gearbeitet
  • Im Februar 2016 sei er zum eSport-Team bei Hearthstone gewechselt. Erst war er dort nur vorübergehend, dann hat er aber Vollzeit angefangen.
  • Im Februar 2018 hat seine Kündigung bei Blizzard eingereicht.

Die kritische Phase war die Zeit beim Hearthstone-Team.

Hearthstone HCT CHampionship Tour Logo 4

Das waren die Schwierigkeiten: Murillo-Cuellar ist Mexikaner. Nach seiner Schilderung wurde er von seiner Kollegin, Gemma, öfter damit aufgezogen, dass Mexikaner aufgrund ihrer Kultur Sexisten und Machos seien. Gemma sei selbst als Austauschstudentin in Mexiko gewesen und hätte daher diese Annahme gemacht.

Dabei fühlte sich Murillo-Cuellar überhaupt nicht als Sexist. Er sei nur der Partnerin wegen zu Blizzard gewechselt und umgezogen, weil sie bei Blizzard ihren Traumjob gefunden hätte. Das würde ein Macho nie tun.

Was offenbar erst als Witz gedacht war, entwickelte sich dann über Jahre zu Mobbing. Als er dann direkt Gemma unterstellt wurde und sie zu seiner Chefin wurde, ging es wohl völlig bergab.

Murillo-Cuellar hatte das Gefühl, dass er zum Sündenbock im Team wurde, nur noch niedere Aufgaben bekam und systematisch fertig gemacht wurde. Dazu hätte er viele Stunden gearbeitet, hohen Druck und Stress verspürt.

Julian-MC-
Julian Murillo-Cuellar. Quelle: Twitter

Versuche, sich bei Vorgesetzten zu beschweren, sorgten nur für noch mehr Ärger.

Das führte zu gesundheitlichen Problemen, bis hin zu Selbstmord-Gedanken. Er wollte sich offenbar mit seinem Auto auf dem Heimweg von Blizzard absichtlich totfahren, indem er einen schweren Mülllaster rammte.

In einem eindringlichen Post auf Twitlonger schildert der ehemalige Mitarbeiter die Geschichte einer jahrelangen Tortur, die ihn fast umgebracht hätte.

Overwatch Soldier Gay Pride Flag

Darum kommt das erst jetzt raus: Murillo-Cuellar erklärt, dass er sich jetzt erst an die Öffentlichkeit wendet, nachdem Blizzard mit dem Outing von Soldier:76 die Nachricht verbreitet hat: „Jede Stimme zählt.“

Das habe ihn „getriggert.“

Das sagt Blizzard: Blizzard äußert sich zu den Vorwürfen nicht konkret, aber unterstreicht, wie wichtig der Firma eine inklusives und respektvolles Arbeitsumfeld ist. Man habe Regeln gegen Belästigung und Diskriminierung und nehme Meldungen sehr ernst.

Ähnliche Vorwürfe wie jetzt gegen Blizzard kamen gegen Riot Games, die Macher von LoL, auf:

League of Legends: 2 Frauen verklagen Riot – Das sind die Vorwürfe
Autor(in)
Quelle(n): variety
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Franz Bekker
Franz Bekker
1 Jahr zuvor

Ich sehe jemanden, der andere(den LKW-Fahrer) in sein Elend mit hineinziehen will. Das könnte symptomatisch für seine Persönlichkeit sein.

Axl Dope
Axl Dope
1 Jahr zuvor

Da steht nirgendwo, dass er in einen fahrenden oder besetzten Mülllaster fahren wollte.

Franz Bekker
Franz Bekker
1 Jahr zuvor

Denk mal weiter.

Psycheater
Psycheater
1 Jahr zuvor

Mobbing geht gar nicht!

Nyo
Nyo
1 Jahr zuvor

Wenn ich so die Kommentare lese (und nicht nur hier) kann ich absolut nachvollziehen das Mobbing Opfer sich nicht wehren. Selbst wenn der Fall hier „gestellt“ sein sollte, was ich nicht denke, ist es trotzdem ein Schlag ins Gesicht für jeden den es ernsthaft betrifft und die es dann weiterhin über sich ergehen lassen aus Angst das man ihnen noch die Schuld dafür gibt.

Außerdem Leute, nehmt doch nicht immer alles Wörtlich. Das hier ist auch nur ein Artikel von einem Artikel von einem Artikel mit Übersetzung die eh nie 100%ig genau ist. Ist ein bisschen wie Flüsterpost, man weiß nie ob das was am Ende raus kommt noch das ist was es am Anfang war.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Das hier ist auch nur ein Artikel von einem Artikel von einem Artikel mit Übersetzung die eh nie 100%ig genau ist.
—-
Das ist die Zusammenfassung des Original-Berichts von Twitlonger. Das ist nicht „4th Hand“ -> Die Original-Quelle ist im Text verlinkt. Das ist ja der Vorteil von Social Media, das du die Primärquellen sofort hast.

Variety ist nur als Quelle angegeben für die Reaktion von Blizzard.

Nyo
Nyo
1 Jahr zuvor

Ok sorry, ich wollte nur das Prinzip verdeutlichen und nicht den exakten Weg aufzeigen wie der Artikel zustande gekommen ist.

Es ist ja nichts dabei wenn man Artikel aufgreift, selber nochmal die Quellen checkt und zusammenfasst. Ich wollte damit lediglich sagen das die Leute sich nicht an der übersetzten Formulierung des Autors aufhängen sollen und so tun als ob der Herr das exakt so gesagt hat.

Und wenn ich mal sowas sage wie „Der Freund eines Freundes dessen Schwester ihr Bruder“ dann bitte auch nicht wörtlich nehmen wink

John John
John John
1 Jahr zuvor

Never forget what you are, for surely the world will not. Make it your strenght. Then it can never be your weakness. Armor yourself in it, and it will never be used to hurt you.

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Tirion Lennister?

RO Gunned
RO Gunned
1 Jahr zuvor

Was ich viel erschreckender finde ist, wie Leute gleich auf die Barrikaden springen und getriggert sind, wenn jemand Rassismus erwähnt. Da wird sofort relativiert und sich darüber lustig gemacht. Kann ja nicht sein, dass es Rassismus gibt, das ist ein Unding, dass da einer mit in die Öffentlichkeit geht. ????
Nicht alles ist Rassismus, nicht alles ist Sexismus, dennoch gibt es Frauen, die sehr wohl vergewaltigt werden und Menschen, die sehr wohl rassistisch beleidigt werden, da müssten einige von euch mal wirklich den schmalen Grat lernen zu meistern und nicht direkt alles anzuzweifeln

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Naja, insgeheim ist jeder ein klein wenig Sexist und Rassist. Wir machen Erfahrungen und die führen nunmal dazu, dass wir uns dann aufgrund dessen gewissen Personen automatisch gewisse Eigenschaften zuschreiben. Es ist glaube ich fast unmöglich das nicht zu tun. Das muss aber nicht so gravierend sein, dass wir jemanden ablehnen. Genauso müssen das nicht immer schlechte Dinge sein, die wir dann über bestimmte Menschen denken.
Leider lassen sich viele vollkommen davon beherrschen. Sie erklären ihre rassistischen Gedanken zur realität und vergessen, dass nicht immer etwas auf jeden zutreffen muss. Und da liegt für mich der Unterschied ob man ein Rassist/Sexist ist oder nicht.

Mandrake
Mandrake
1 Jahr zuvor

Ok…..mobbing gibt es fast in jedem Betrieb…was nicht zu rechtferigen ist klar.

Aber dann in PR-„Event“ zu nutzen weil Soldier 76 ja jetzt schwul ist…..mit dem Slogen „Jede Stimme zählt“ ist halt….arm.
……

„Ja also jetzt, wo ich was habe, dass mir die Leute zuhören sage ich mal wie es wirklich bei Blizzard zugeht“…..HÄ?

Wenn es ihm so dreckig ging das er schon Selbstmordgedanken hatte…wieso ist der Kerl dann nicht eine Instanz nach oben gegangen und hätte Beweise gegen seine Chefin im Hearthstone Team vorgebracht das er rassistisch gemobbt wird?

Ich denke mal das die dann genauso schnell weg gewesen wäre….gut…man steckt da nicht drinne…..und vlt hatte er auch zu viel Angst weiter/schlimmer gemobbt zu werden…. .

Aber ganz ehrlich, da hätte ich dann den Job gewechselt wenn alle Stricke reißen.

Aber zu sagen….naja „Jede Stimme zählt“ und dann per Twitter nen Statement loszulassen….ist….äh…..ja….

fühlt sich nach PR an….

TestGewn
TestGewn
1 Jahr zuvor

Er hatte sich „nach oben“ gewandt.

Mimimimimii
Mimimimimii
1 Jahr zuvor

TestGewn hat es schon geschrieben und außerdem ist nicht jeder so willenstark.
Als „Ausländer“ hält man da eher sein Maul und ich spreche aus Selbsterfahrung.
Außerdem ist dies nur sehr schwer zu beweisen. Denn wenn ich „fremdenfeindlich gemobbt“ wurde in meinem Leben, dann nie vor Zeugen.

RO Gunned
RO Gunned
1 Jahr zuvor

Ich glaube, du hast da was nicht ganz verstanden. Er hat ja augenscheinlich den Job gewechselt. Die PR Aktion von Blizzard mit „jede stimme zählt“ hat ihn getriggert und nicht ermutigt.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

„Versuche, sich bei Vorgesetzten zu beschweren, sorgten nur für noch mehr Ärger.“
Das ist natürlich ein Unding. Wundert mich das sowas bei US Firmen überhaupt noch passiert, die sind doch mittlerweile eher übersensibilisiert, laut den Medienberichten.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Vielleicht ist die Trump Virus weiter verbreitet als gedacht. Gibt es nicht ein Spiel wo ein „Mexikanischer“ Junge mit seinem Bruder so was auch erlebt?

Axl Dope
Axl Dope
1 Jahr zuvor

Life is Strange 2.

Peacebob
Peacebob
1 Jahr zuvor

Kommt sicher auch immer darauf an wer sich beschwert und mit welchem Grund.
Ein männlicher Mitarbeiter wird vermutlich eher weniger gehört als ein weiblicher. Wenn eine solche Beschwerde nicht ernst genommen wird, ist eine Eskalation vorprogrammiert da sich die Schuldigen bestätigt sehen.

Craine
Craine
1 Jahr zuvor

Er hat also gedacht er müsse sich umbringen in dem er das leben von einem unschuldigen menschen im mülllaster riskiert? Muss echt sagen gute idee

Mimimimimii
Mimimimimii
1 Jahr zuvor

Dir fehlt es an Empathie

Joe Banana
Joe Banana
1 Jahr zuvor

das leben unbeteiligter zu gefährden ist also ok wenn man sich in den betreffenden hineinversetzen kann?

Axl Dope
Axl Dope
1 Jahr zuvor

Was ist, wenn er in einen parkenden / leeren Mülllaster fahren wollte?!

Joe Banana
Joe Banana
1 Jahr zuvor

was ist, wenn er von diesem parkenden laster abgeprallt wär und einen vorbeilaufenden passanten erwischt hätte?
was ist, wenn 0,23245 sek vorm aufprall ein ufo drüber geflogen wäre und ihn mit einem strahl eingesaugt und mitgenommen hätte?

Peacebob
Peacebob
1 Jahr zuvor

Der Mülllaster hätte mit Sicherheit lediglich Blechschaden gehabt.

binny801
binny801
1 Jahr zuvor

Blitzgedanken gehabt und direkt niedergeschrieben oder wie ?
nicht einmal weiter gedacht als ein Schwein schei….kann.
denkst du echt dass sich ein suizid gefährdeter Mensch Gedanken um andere macht, ich könnte dir hier Beispiele noch und nöcher aufzählen und am Ende stehen auch immer Familie und Verwandte und trotzdem gibt es jährlich in Deutschland weitaus mehr Suizidtote als Verkehrsunfallopfer.

und an den Redakteur dieses Beitrags sei gesagt, ich hätte am Ende des Beitrags gerne einen Hinweis zur Suizidprävention gesehen alá:

Wenn Sie mit Depressionen oder Suizidgedanken zu kämpfen haben, wenden Sie sich bitte an eine Seelsorge, entweder im Netz oder unter kostenlosen Hotlines wie 0800 1110111 oder 0800 1110222116123 (Deutschland), 0800 600 607 oder 142 (Österreich), 143 oder 0848 800 858 (Schweiz).

Axl Dope
Axl Dope
1 Jahr zuvor

Steht da irgendwo, dass er in einen fahrenden / besetzten Mülllaster fahren wollte?!
Nein.

der Vati
der Vati
1 Jahr zuvor

BuT MuH RaCiSm

Dachlatte
Dachlatte
1 Jahr zuvor

Läuft bei Blizzard… : )

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Er hatte also so ein Gefühl das er niedere Aufgaben erledigen musste und verspürte Druck und Stress auf der Arbeit. Auf der Arbeit Druck und Stress? Ja wo gibt es denn so etwas? Schade das nicht jede Arbeit Ringelpiez mit anfassen sein kann… Auch „niedere Aufgaben“ müssen gemacht werden und ich bezweifle doch mal stark das der gute Herr Toiletten oder Ähnliches sauber machen musste, sondern immer noch seinem Arbeitsgebiet entsprechend Aufgaben bekommen hat.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Das ist genau so Spekulation wie die konträre Annahme. Von uns war keiner dabei, also kann es auch keiner sagen. Ob es nun stimmt oder nicht, ist vollkommen unklar. Und ob es rechtlich stimmt, wird wohl ein Gericht in den USA entscheiden – falls so ein Schritt überhaupt in betracht gezogen wird – von beiden Seiten, hätten ja mehrere Parteien ein mögliches Interesse daran, das klar zu stellen.

Aber so wie es berichtet wird, hat er von selbst Gekündigt. Das wäre ja zumindest mal ein Indiz für seine Darstellung. Für deine gibt es keinen Anhaltspunkt, außer dein Weltbild.

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Ich habe mir jetzt selbstverständlich nicht den Wall of Text von diesem Menschen durchgelesen, aber wenn er es nicht auf die Reihe bekommt irgendwelche Beweise zu liefern, dann ist man im Zweifel für den angeklagt. Danke.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Was ist das den für eine Begründung? Ich will Beweise, aber die Argumentation höre und lese ich sowieso nicht und daher ist das alles einfach nie passiert. Offiziersdenken, weiter so. Ich sehe, höre und lese nur, was ich auch wirklich sehen, hören und lesen möchte. Mein Weltbild ist save – Oorah.

Und im Zweifel für den Angeklagten bedeutet nicht, dass ich jegliche Vorwürfe direkt abschmettere, sondern dass es nach genauster Untersuchung nicht genügend Anhaltspunkte gibt.

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Ich habe mir seinen Text nicht durchgelesen weil es schlicht und ergreifend nichts ändern würde. Offensichtlich hat dieser Mensch keine Belege für seine Behauptungen, denn andernfalls wäre Blizzard eingeschritten, was aber, laut dieser News, nicht stattgefunden hat.

Wie bereits geschrieben: Im Zweifel für den angeklagten.

Wenn du oder ihr es jedoch anders seht, dann Glückwunsch, ich jedoch finde solch leere anschuldigen einfach nur frech.

Kiraius
Kiraius
1 Jahr zuvor

Und genau wegen solchen Leuten wie Dir passiert es leider immer noch das Leute sich nicht trauen etwas zu sagen wenn es auf der Arbeit Probleme gibt und im schlimmsten Fall wie hier beschrieben sogar zum Suizid führen kann!

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Selbstverständlich sind jetzt „Menschen wie ich“ (Was auch immer das genau bedeuten soll) Grund für das leiden eines Schneeflöckchen, was offensichtlich zu Unfähig war die Sache vernünftig anzugehen. Ist ja nicht so als wäre es 2019 wo man mal verdeckt aufnahmen Ton/Bild etc. machen kann oder sonstige Beweise liefern könnte. Anstelle von Gefühlen halt wirklich mal richtige beweise liefern. Aber ja, Menschen wie ich sind das Böse. DAS BÖSE die eine solche Seele fast in den Selbstmord gerissen hätten…

Kiraius
Kiraius
1 Jahr zuvor

Mit der Einstellung wie Du es ins lächerliche ziehst, ja auf jeden Fall zumindest sind solche Leute Teil des Problems!!!

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Auf jeden Fall. Genau so wie du mit deiner Verallgemeinerung.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Er fühlte sich im Job degradiert. Das ist damit gemeint.

Du kannst ja denselben Job machen, den du immer machst, kriegst dort aber immer die „niederen Aufgaben.“

Ich denke das kann jeder auf seinen eigenen Job übertragen, wie das dann im Einzelnen aussah. Es gibt ja sicher in jedem Job Dinge, die man gerne macht und die, die keiner gerne macht.

BuckyVR6
BuckyVR6
1 Jahr zuvor

Ich hab selber in nem US Unternehmen gearbeitet und es geht ganz gut jemandem fertig zu machen ohne Beweise zu hinterlassen. genauso fliegst du eher raus bei einer Abhöraktion oder illegalen Video aufnahmen.

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Glückwunsch.

BuckyVR6
BuckyVR6
1 Jahr zuvor

Danke.

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Ich habe im übrigen auch mal bei einem US Unternehmen gearbeitet und es geht ganz gut Beweise zu sammeln. Genau so fliegt man auch nicht eher aus der Firma wenn man sich mit den Ton-/Bildaufnahmen an die richtigen Personen wendet.

¯\_(ツ)_/¯

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Heimliche Audioaufnahmen unterliegen dem Beweisverwertungsverbot und sind außerdem strafbar.

Wer heimlich Ton aufnimmt, begeht eine Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, zumindest wenn es sich um nichtöffentliche Gesprächssituationen handelt. Auch das Abhören ohne Tonaufnahme ist strafbar. Wer dennoch solche Aufnahmen macht riskiert eine Geldstrafe und im schlimmsten Fall eine Haftstrafe.

Warum das so ist? Menschen sollen freisprechen können und nicht jedes einzelne Wort abwägen müssen. Hinzu kommt der Schutz der Persönlichkeitsreche der Gesprächspartner. Aus diesem Grund dürfen beispielsweise auch Journalisten, die mit einer versteckten Kamera drehen, keinen Ton mitschneiden, sondern lediglich Bildaufnahmen machen.

Ich bin mir nicht zu 100 % sicher, dass es im US-Recht genau so ist. Aber ich bin der Meinung mich erinnern zu können, das es dort eine ähnliche Reglung gibt.

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Das ist ja schön und gut, aber für Journalisten sieht das dann wohl doch noch ganz anders aus als wenn man das Thema im eigenen Arbeitsplatz, relativ Privat, angeht. Man muss nämlich nicht direkt alles Publik machen, sondern hätte sich mit Ton-/Bildaufnahmen an den nächst höheren Chef (Firmenintern) wenden können. Wie es dann weiter gegangen wäre wissen wir nicht, aber da im Moment sämtliche Firmen auf der Political Correctness schiene fahren, wäre wohl Blizzard alles andere als erfreut gewesen über solche Taten ihrer Mitarbeiter.

Ich sage im übrigen auch nicht das es kein mobbing oder Ähnliches gegeben hat, aber diese Art von Machtlosigkeit welche diesem Herren zugesprochen wird ist lächerlich und gefährlich. Alles was jetzt geschieht ist das eine Person in ein schlechtes Licht gerückt wird, obendrein noch als rassist gebrandmarkt ohne das diese sich großartig wehren kann, weil Menschen ohne Beweise mehr glauben geschenkt wird.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

„Versuche, sich bei Vorgesetzten zu beschweren, sorgten nur für noch mehr Ärger.“

steht im Text wink

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Wenn ich jetzt einfach zu meinem Chef gehe und ich sage der Rainer belästigt mich Sexuell mit einem Klaps auf den Po und Sexistischen Witzen ohne irgendwelche Beweise zu liefern und dazu noch sage das dieser mir, gefühlt, nur die schlechten Aufgaben gibt… Natürlich kommt das komisch rüber. Was soll man denn da als Chef machen, außer das es Aussage gegen Aussage steht?

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Ich war nicht dabei und wir kennen nicht die genauen Umstände.
Aber in so einem Fall gibs normalerweise eine unabhängige Untersuchung durch einen Dritten im Unternehmen.
Denke mal eher da hat sich der Oberchef insgeheim lustig drüber gemacht und mitgemobbt, so wies vor 20 Jahren gang und gäbe war.
Aber wie gesagt ist nur meine persönliche Vermutung.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ist das so? Zum einen könnte der Beschuldigte von der Tonbandaufnahme erfahren und ihn selbst für diese Straftat belangen. Das könnte ganz allein dadurch geschehen, wenn es zu jemanden durchsickert, der ihm wohl gesonnen ist oder ihm sogar den Rücken stärkt. Nach wahrscheinlicher wird es, wenn die Vorwürfe stimmen.

Ich habe nie behauptet, dass die Vorwürfe korrekt sind. Ich habe nur gesagt, das wir nicht dabei sind und es weder bestätigen noch wiederlegen können. Aber du bist ja direkt wie ein jakobinischer Kreuzritter aus dem Schützengraben gesprungen und bist auf deine Mission gegangen diese Person zu verteidigen ohne die Lage zu kennen und ohne einen Anhaltspunkt zu haben was eigentlich wirklich passiert ist.

Möglicherweise hast du recht, vielleicht auch nicht. Und wenn nicht, machst du aus dem Opfer den Täter.

Wenn man nichts weis, sollte man sich halt einfach mal zurückhalten und nicht irgend welche Schlüsse ziehen. In keine der beiden Richtungen.

Der Gary
Der Gary
1 Jahr zuvor

„Ich habe recht!“
„Nein, ich habe recht!“
„Stimmt ja gar nicht. Denn ich habe recht!“
„Du hast so was von Unrecht. Nur ich habe recht!“.

Ihr beiden seid echt süß. ????????

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Vielen dank für deinen konstruktiven Beitrag. Wieder einmal hast du gezeigt zu welch großer Leistung du fähig bist.

Vielleicht werde ich es ja noch erleben, dass du mit einem inhaltlichen Beitrag eine Diskussion bereichern wirst.

Der Gary
Der Gary
1 Jahr zuvor

Na nun wirst du aber gemein.

[…]Vielleicht werde ich es ja noch erleben, dass du mit einem inhaltlichen Beitrag eine Diskussion bereichern wirst.[…]

Kann dich beruhigen ist mir schon ab und zu, wohl ausversehen, passiert. wink

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

D-D-Das ist Sexuelle Belästigung! :3

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Ich habe mein Schwert und meinen Rüstung stehts griff bereit, Deus Vult!

Ist ja auch nur meine Meinung welche ich hier kundgetan habe und zu dieser stehe ich auch nach wie vor. Keiner von uns kann nämlich mit Sicherheit sagen was da genau wie vorgefallen ist, was wir aber jetzt haben ist einfach Schei*e. Wir haben jetzt, ohne irgendwelche Beweise, einen Täter und ein Opfer, in der Öffentlichkeit…

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Keiner von uns kann nämlich mit Sicherheit sagen was da genau wie vorgefallen ist, was wir aber jetzt haben ist einfach Schei*e. Wir haben jetzt, ohne irgendwelche Beweise, einen Täter und ein Opfer, in der Öffentlichkeit…

Und damit hast du vollkommen recht. Und daher sollte man auch nicht unnötig Partei ergreifen. Ich sage nur Kachelmann – die Älteren werden sich erinnern grin

BuckyVR6
BuckyVR6
1 Jahr zuvor

Wie du meinst

Mampfie
Mampfie
1 Jahr zuvor

Was ein Weichei….

Nyo
Nyo
1 Jahr zuvor

Du bist ein Weichei smile

Mampfie
Mampfie
1 Jahr zuvor

Nein du bist ein Weichei smile

Peacebob
Peacebob
1 Jahr zuvor

Er hätte ihr eins auf die Fresse hauen sollen… dann wär sicher Ruhe gewesen!

Komm mal klar ein deiner Welt…

Mampfie
Mampfie
1 Jahr zuvor

Wäre ne Lösung gewesen.

Peacebob
Peacebob
1 Jahr zuvor

Jo schon er hätte eine Anzeige bekommen und seinen Job verloren… Zwei Probleme und eine Lösung. Super Tausch.

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