Warum hat das Fantasy-MMO World of Warcraft Schwierigkeiten, seine Spielerbasis zu halten? Die Zielgruppe ist wohl ausgeschöpft. Jetzt finden vor allem Spieler ihren Weg in die World of Warcraft, denen man erst zeigen muss, wie man mit WASD läuft.
In einem Gespräch mit pcgamesn fand Blizzards Tom Chilton, der Lead Designer von WoW, eine klare Antwort darauf, warum World of Warcraft nach zehn Jahren Schwierigkeiten habe, eine stabile Basis zu halten. Dabei konzentrierte er sich bei seiner Antwort nicht auf den Verlust bestehender Spieler, sondern auf den immer spärlicheren Nachschub.
Es kommen schlicht nicht mehr so viele neue Spieler wie früher nach. Und jene, die nachkommen, bleiben nicht unbedingt. Das war früher anders: In 2004 war die sogenannte „Conversion“-Rate massiv, wie es heißt. Spieler, die World of Warcraft ausprobierten, blieben auch dabei. Das sei heute nicht mehr so.
World of Warcraft habe mittlerweile einen Punkt erreicht, wo die große Mehrheit der Spieler, die sich für ein RPG interessierten, World of Warcraft bereits ausprobiert hätten. Chilton: „So viele Spieler, von denen es wahrscheinlich ist, dass sie ein Spiel wie WoW mögen, haben es schon gespielt und das für viele Jahre.“
Wer fängt heute überhaupt noch neu mit World of Warcraft an?
Viele Veteranen betrachten ein MMO-Tutorial mit Stirnrunzeln. In den ersten Spielminuten werden Spieler hier mit den Grundlagen eines MMOs vetraut gemacht, wie etwa mit der WASD-Steuerung. MMO-Veteranen, mit vielen Games auf dem Buckel, denken hier gerne: Das braucht doch kein Mensch, das kennt nun wirklich jeder.
Dabei ist so ein System für Blizzard heute essentiell wichtig. Man habe herausgefunden, dass Neuankömmlinge sich erst mit einer WASD-Steuerung vertraut machen müssten, so Chilton. Das sei für sie etwas Neues. Denn die Spieler, die neu zu World of Warcraft finden, seien häufig Spieler ohne jede MMO-Erfahrung.
Das Survival-MMO H1Z1 überrascht in einem längeren Twitch-Stream mit einer erstaunlichen Crafting-Tiefe.
Jeder, der das Projekt H1Z1 verfolgt hat, wird schon verschiedene Streams und etliche Stunden Live-Gameplay gesehen haben. Normalerweise läuft das so ab: Ein Streamer mit Fangemeinde, aber ohne einen blassen Schimmer von H1Z1 geht das Game wie ein typisches Survival-Spiel an. Er fällt einen Baum, bastelt sich einen Bogen, knallt die ersten Zombies ab und versucht dann, am Leben zu bleiben und zu plündern. Fans des Spiels, die es aufmerksam verfolgen, haben deshalb die ersten 20 Minuten von H1Z1 schon zig mal gesehen, haben beobachtet, wie sich wer einen Bogen schnitzt und auf arme Rehe zielt. Meistens kommen diese Streamer denn auch aus einem FPS-Hintergrund, sind Counter-Strike-Experten oder unterhalten eine Zielgruppe, die auf schnelle Action steht. Etwa wenn sie einen hilflosen Grafik-Designer von SOE hinterrücks mit einem Pfeil abknallen.
Streamer Ellohime baut Basis und taucht tiefer ins Craft-System ein
Das ist auch alles gut und schön, nur hat man bisher relativ wenig vom „tiefen“ Crafting-System des Spiels sehen können, mit dem H1Z1 wirbt. Das hat sich bei der SOE Live in Vegas geändert. Dort hat man einige der besten Streamer der USA eingeladen (mit Hilfe von Sponsoren), damit die sich das Game mal näher anschauen können. Einer von ihnen, Ellohime, hat sich vor seinem Stream das Ziel gesetzt, einen anderen Ansatz zu verfolgen. Er wollte sich nicht – wie zahllose vor ihm – in Zombie-Gefechten aufreiben oder ziellos durch die Gegend springen, um irgendwas zu suchen, was ihn gerade in den Sinn kommt.
Ellohime wollte das Craft-System des Spiels erforschen und zu Rezepten und Regionen vorstoßen, die vorher noch niemand der Öffentlichkeit gezeigt hat. In knapp zwei Stunden bringt er es einige „Tiers“ nach oben und spielt H1Z1, wie mancher spottet, mehr wie ein „Messie“ denn wie ein Überlebender. In dem sehr empfehlenswerten Stream tauchen auch immer wieder Developer von SOE auf, sowohl Tom Schenk als auch Adam Clegg schneien rein und beantworten die Fragen der Fans im Live-Chat.
Wer sich davon überzeugen möchte, dass H1Z1 mehr zu bieten hat als nur Chaos und Atmosphäre, und auch im „Crafting“- und im „Basebuilding“-Bereich was bieten kann, der sollte sich diesen Stream nicht entgehen lassen. Vielleicht spult Ihr etwas vor, denn natürlich muss auch Ellohime erstmal Holz und Eisen farmen, um die Basics für seine Projekte zu schaffen.
Speerfischen und Elektrizität finden ebenfalls ihren Weg nach H1Z1
Übrigens: Bei der SOE Live wurde auch angedeutet, dass man sowohl „Speerfischen“ im Spiel haben werde wie wohl auch „Elektrizität“. Dazu müssen Spieler aber einen Damm besetzen und zum Laufen krieg … und da wird’s sicher nicht einfach dem Motto von H1Z1 zu folgen: „One Step ahead of Zed.“
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Das Fantasy-MMO Final Fantasy XIV: A Realm Reborn hat sich in den letzten Monaten chic gemacht und bittet nun verflossene Fans zu einem erneuten Tänzchen.
So ein bisschen erinnert es an den Anruf einer Ex-Freundin oder eines Ex-Freundes, der/die sagt, man habe sein Leben nun auf die Reihe bekommen, erkannt, welche Fehler man in der Vergangenheit begangen habe und bittet nun um eine zweite Chance, es nochmal zu versuchen. Oder etwas weniger RTL2-mäßig: Es ist wie die große Neueröffnung eines Restaurants, bei dem man Küchen-Chef, Personal und Inneneinrichtung ausgetauscht hat.
Vielleicht endet der zweite Versuch ja mit einem Happy-End?
Final Fantasy XIV gibt Spielern, deren Abonnement ausgelaufen ist, seit gestern und bis zum Freitag, den 1.9., um 13 Uhr, die Gelegenheit kostenlos und ohne Hintergedanken einzuloggen und sich die Welt von Eorzea erneut anzuschauen. Immerhin hat man in den letzten Monaten einiges daran getan, wobei das Spiel seit seinem Relaunch als „A Realm Reborn“ sich wahrlich für nichts zu schämen braucht.
Offenbar denkt man bei Square Enix, dass Final Fantasy XIV nun endgültig in der Lage ist, die Hoffnungen so manches Spielers zu erfüllen, der sich mal aus der Welt von Final Fantasy verabschiedet hat. Außerdem gibt’s für Neulinge zusätzlich das Angebot, sich das MMO 14 Tage kostenlos anzuschauen, dann kann man aber nur bis Stufe 20 spielen.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Im Live-Stream des Sandpark MMO ArcheAge, das gerade in der nächsten Open-Beta ist, stellte sich urplötzlich die heikle Frage, wie weit Community Manager Evan Berman bereit ist, für ArcheAge zu gehen.
In einem mit Informationen vollgestopften Twitch-Livestream zu Closed Beta, Open Beta und zur Zukunft des Games (wir werden morgen ausführlich davon berichten) kam das Gespräch auch auf das wohl gefürchtetste Thema unter PR-Leuten. Zumindest unter jenen, die für ein Produkt im Gaming-Bereich Werbung machen: „Hot Pepper Gaming.“
Dabei handelt es sich um ein populäres Youtube-Format, bei dem Vertreter eines Spiels oder arme Journalisten, die Vorzüge eines Spiels herausstellen oder es kritisieren müssen, nachdem sie ultrascharfe Chili-Schoten gegessen haben oder andere Lebensmittel, die in eine dieser tückischen Saucen getunkt werden, deren Scoville-Wert sechsstellig ist. Der Clou: Es werden nur Bilder vom Spiel gezeigt, wenn sie auch über das Spiel reden und sich nicht über die Chilli auslassen, deren Wirkung dann ihr ganzes Bewusstsein einnimmt. Der Auftritt dauert auch nur so lange, wie sie ohne die neutralisierende Milch auskommen. Und sie müssen alle „Erleichterungen“ ablehnen, die ihnen angeboten werden. Diese Form von „Wettessen“ ist in bestimmten Teilen der USA verbreitet und entbehrt nicht eines gewissen Sadismus.
Community Manager Evan “Scapes” Berman: Ihm könnte das Lachen bald vergehen:
Während die Product Managerin von ArcheAge bei der bloßen Erwähnung des „Hot Pepper Gaming“ abwinkte und sich aus dem Bild duckte, scheint es Evan Berman zu treffen. Der ist Community Manager bei ArcheAge und betreut dort das Forum und die sozialen Medien. Als „Scapes“ ist er die Stimme von Trion Worlds gegenüber der Community. Berman scheint sich schon mit seinem Los abgefunden zu haben. Die besondere Ehre, ArcheAge bei Hot Pepper Gaming vorzustellen, wird wohl ihn treffen. Jeden Tag, so Berman, gehe er an einem Laden vorbei, der ultrascharfe Chillis führe, und denke dabei: „Das erwartet mich also in meiner Zukunft.“
Seine einzige Hoffnung ist es, dass der dichtgedrängte Terminplan von ArcheAge keinen Platz für diesen schmerzhaften Werbetermin lässt. Der Zeitplan sieht bis zum Mittwoch eine weitere Closed-Beta vor, für die über eine Millionen Einladungen verschickt wurden (wie es im Stream hieß). Danach möchte man auf der PAX Prime in Seattle etwas Besonderes bekanntgeben und dann könnte es fast schon in die Open Beta gehen, wenn man nicht noch vorher ein weiteres Closed Beta Event plant. Dazu äußerten sich die Trion-Mitarbeiter im Stream nicht.
Wir haben, um Euch einen Einblick in diese PR-Leute-Folter zu geben, ein Video herausgesucht, wie sich Stephan Frost, einer der führenden Köpfe hinter WildStar, für sein MMO durch eine Sendung von „Hot Pepper Gaming“ quält.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Im Geschäftsbericht von mail.ru taucht ein Trio von MMOs als Hoffnungsträger auf: Skyforge, World of Speed und Armored Warefare sollen es richten.
Der Mail.ru-Konzern vermeldet, laut eines Berichts der russischen Seite cnews.ru, zwar für das erste Halbjahr in 2014 ein gutes Wachstum, doch seien im zweiten Quartal des Jahres Probleme aufgetaucht. Hier habe sich das Wachstum verringert. Man führt das auf die schwierige geopolitische Lage zurück und auf die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Zeitraum.
Mail.ru möchte sich darauf konzentrieren, mehr „zahlende“ Kunden zu gewinnen
In der zweiten Jahreshälfte erwartet man ein höheres Wachstum der MMO-Sparte. Die Bestrebungen konzentrierten sich darauf, mehr zahlende Kunden zu gewinnen. Hier will man mehr Wert auf die sogenannte „Community IVAS“ legen. Damit sind „Community Internet value-added services“ gemeint (die restliche Branche spricht hier von Mikrotransaktionen, Freemium-Angeboten oder einem Ingame-Cash-Shop).
Von der Zukunft verspricht sich mail.ru im MMO-Bereich gerade von einem neuen Trio an MMOs viel. Skyforge, World of Speed und Armored Warfare befinden sich alle schon in fortgeschrittenen Stadien ihrer Entwicklung und sollen in den nächsten Monaten in ihre jeweilige Open-Beta gehen. Während für Skyforge und World of Speed schon für das 4. Quartal 2014 Open-Betas geplant sind, lässt die Open-Beta für Armored Warfare noch bis zum 1. Quartal 2015 auf sich warten.
Als besonderen Erfolg verbucht mail.ru ihren Mail-Dienst „mymail“, der unter der Marke my.com im November 2013 an den Start ging. Der Mail-Dienst habe sich als alternativer Mail-Client auf iPhone und Android etabliert. Die meisten Kunden kämen aus Deutschland, Brasilien, Frankreich und Großbritannien. Mail.ru geht für 2014 von einem Wachstum von 12-18% aus. Im Jahr 2013 verzeichnete der Konzern ein Wachstum von 29,6%.
Im Nachhall der Gamescom äußerten sich einige etablierte Designer zum „Indie“-Hype. Darunter auch Michel Ancel, dessen Präsentation des neuen PS4-MMOs WiLD für viel Aufsehen auf der Gamescom gesorgt hatte. Ancel steht noch in Diensten von Ubisoft, hat mit Wild Sheep aber ein Indie-Studio mitgegründet.
Laut der Online-Seite vg247 habe Ancel sich in einem Gespräch nach der offiziellen Sony-Pressekonferenz mit der Frage beschäftigt, was denn überhaupt Indie sei:
Kann man ein Indie-Studio sein mit über 100 Leuten? Wir sollten heute nicht mehr „Indie“-Game sagen, sondern lieber von innovativen Games sprechen. Es geht um mehr als nur um den Preis. Ein Indie-Game ist ein Spiel, das von echten Menschen gemacht wird mit Leidenschaft und Hingabe. Indie heißt, dass die Entwickler die Freiheit haben, ihre künstlerische Vision zu verfolgen. Das ist Indie.
Andere etablierte Developer von großen Studios springen Ancel, laut dem Bericht, argumentativ bei. Sie führen Nirvana als Beispiel aus der Musik dafür an, dass auch „Indie“ mit großem Budget funktionieren könne.
Mein MMO meint: Offenbar sieht sich jeder Kreative lieber in der Underdog-Rolle und pocht auf seine kreative Freiheit. Ganz egal, wie viele Leute an einem Projekt arbeiten und wie viele Marketing-Studien und Obrigkeitsmeinungen sie beachten müssen. Großer kommerzieller Erfolg, ein dickes Budget, Innovation und begeisterte Fans schließen einander nicht aus. Sie bedingen einander aber auch nicht gerade. Es ist völlig verständlich, wenn etablierte Designer ihre kreativen Leistungen nicht genug gewürdigt sehen, wenn drum herum Fans und Fachpresse davon schwärmen, wie innovativ diese 8-Bit-Sandbox ist. Sicher würde aber so mancher Indie-Developer den Applaus und die Anerkennung weniger Fans gegen einen regelmäßigen Gehaltscheck tauschen.
Für Michel Ancel ist das Thema im Moment wohl besonders heikel. Denn in der Vergangenheit hat er mit Rayman und Beyond Good&Evil für Ubisoft Titel für eine Weltöffentlichkeit gemacht. Für sein neues Projekt WiLD hat er mit „Wild Sheep“ ein neues Indie-Studio mitbegründet. Die Grafik und Produktionsqualität, die im Trailer zu bewundern waren, lassen nicht gerade an ein kleines Team und Budget glauben. Dafür sah der Trailer einfach zu gut aus und die Dimensionen des Titels sind zu riesig. In den nächsten Monaten wird man sicher mehr über die Hintergründe des Games und über die Situation von Ancel erfahren.
Üblicherweise gelten gerade MMOs als Todeszone für Indie-Developer, da die Produktionskosten und die laufenden Kosten bei ihnen enorm hoch sind. Daher bleibt der MMO-Bereich von der grassierenden Indie-Bewegung relativ unberührt. Manche sagen, genau diese Anschübe und Ideen aus dem Indie-Bereich fehlten einem eher trägen MMO-Genre.
Der für die Abenteuer in WildStar zuständige Entwickler, Matt Tobiason, hat sich am Dienstag im Zuge des wöchentlichen “Nexus Report” den Fragen der Community gestellt, und auch wenn er nicht alles beantworten konnte, so kamen doch ein paar interessante Details ans Tageslicht, die wir euch nicht vorenthalten wollen.
Vorweg sei gesagt, dass es für keine dieser Ankündigungen einen festen Termin gibt. Man wolle sich nicht festlegen, nur um dann jemanden zu enttäuschen zu müssen.
Die kommenden Abenteuer werden auf jeden Fall bessere Beute an die Spieler ausgeben, als es die aktuellen tun – sie sollen, genau wie Dungeons und Soloinhalte, ein fester Bestandteil der Ausrüstungsbeschaffung für Spieler sein. Aber auch die alten Abenteuer werden nicht zur Nutzlosigkeit verkommen, man will den Spielern künftig Anreize geben, auch die ursprünglichen vier Abenteuer erneut zu besuchen; ob dies über eine wöchentliche Quest oder Prestige-Belohnungen, wie etwa Housing-Gegenständen, stattfindet, wollte man noch nicht verraten.
Zu kommenden Abenteuern konnte man ebenfalls eine ganze Menge kleiner Informationen erfahren, die sich langsam aber sicher zu einem Gesamtbild zusammensetzen: Das nächste Abenteuer wird deutlich kürzer, aber auch spürbar schwerer sein, als die bisherigen und “bald” zum Test bereit sein – eventuell schon auf dem nächsten PTR? Mittelfristig wird sich eine der kommenden Instanzen thematisch um Wildlauf und die dort beheimatete Torine-Schwesternschaft drehen.
Generell sollen die Entscheidungen der Spieler in Abenteuern stärker zum Tragen kommen, als es aktuell der Fall ist und auch die Pfadwahl soll eine noch stärkere Rolle spielen, als sie es etwa im “Trek durch Jochgrab” tut.
“Krieg der Wildnis” ist übrigens sowohl bei den Spielern als auch den Entwicklern die beliebteste Instanz und man plant für die Zukunft weitere vergleichbare Gruppeninhalte.
Eine sehnlichst gewünschte Komfortfunktion wird ebenfalls ihren Weg in das Spiel finden, so kann man “bald” den aktuellen Medaillenstand eines Abenteuers einsehen und muss sich die verschiedenen Bedingungen nicht länger permanent im Kopf aufsagen oder ein Addon diese überprüfen lassen.
Letztlich blieb noch die Ankündigung, dass es fortan nur noch einen Livestream pro Woche geben wird, anstatt zwei. “WildStar Weekly” wird in den “Nexus Report” integriert, behält aber seine Länge von knapp einer Stunde bei. Als Gründe nannte man hierfür den hohen Aufwand, der für jeden Stream betrieben werden müsse und dass man die verschiedenen Entwickler künftig nicht mehr so lange von ihrer eigentlichen Arbeit abhalten wolle. Es bleibt der fade Beigeschmack, dass eine solche Ankündigung kurz nach der Veröffentlichung der relativ ernüchternden Spielerzahlen erfolgt.
Eigentlich erscheint der MMO-Shooter Destiny erst am 9. September auf den gängigen Top-Konsolen. Die Entwickler von Bungie demonstrieren mit der ungewöhnlich frühen Veröffentlichung eines Launch-Trailers, knapp 3 Wochen vor Release, dass sie bereit sind. Bereit für den Release von Destiny, eines hoch gehandelten Titels, der sich nach Schätzungen eines Analysten über 20 Millionen Mal verkaufen wird.
In knapp zweieinhalb Minuten zeigen die Macher die Vorzüge des Sci-Fi-Shooters, die sie im Video mit lobenden Referenzen bekannter Magazine untermalen. Von einer aufgregenden neuen Franchise ist die Rede, einem kommenden Hit. Kein Wunder: Schon jetzt ist bekannt, dass Destiny so viele Vorbestellungen vorweisen kann, wie kein anderes Spiel mit neuer IP zuvor.
Bereits in wenigen Wochen erfahren wir, ob der Online-Shooter von Bungie und Activison den extrem hohen Erwartungen gerecht wird. Schaut bis dahin doch den beeindruckenden Launch-Trailer, der die Wartezeit zumindest ein wenig verkürzt – genau um 149 Sekunden.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das Fantasy-MMO Guild Wars 2 scheint gerade Opfer einer DDOS-Attacke zu werden. Seit kurz vor 17 Uhr sind die Server nicht mehr zu erreichen, auch das Forum ist down.
DDOS-Attacken gehören heute zum unangenehmen Teil des öffentlichen Lebens im Internet. Eine Hackergruppe hat sich in der vergangenen Zeit offenbar darauf spezialisiert, große MMO-Anbieter unter Beschuss zu nehmen und sich in der daraus entstehenden öffentlichen Aufmerksamkeit zu sonnen. Während die Server down sind, gibt die Gruppe dabei auf Twitter noch einige Kommentare ab. In den Foren zu den MMOs ist man sich darüber einig, dieser Hacker-Gruppe nicht noch zusätzliche Publicity zu gewähren, indem man ihre Namen nennt. Wir schließen uns dem an.
Schon gestern Nacht scheint es Angriffe auf Guild Wars 2 und das Forum gegeben zu haben. Diese DDOS-Attacken wurden gegen 16:40 unserer Zeit wiederaufgenommen und verstärkt. Sowohl die Homepage von Guild Wars 2 als auch die Server waren für ungefähr eine halbe Stunde nicht erreichbar.
Update 17:20: ArenaNet bekam das Problem einem Tweed zufolge offenbar schnell unter Kontrolle und hat die Server wieder on gebracht.
Update 22:20: Die Hacker sind erneut unterwegs und prahlen damit, mehrere MMOs gleichzeitig zu attackieren.
Update 22:30: Der offizielle Twitter-Account von GW2 sagt übrigens, dass man über die Ursachen der Serverprobleme Bescheid weiß und bedankt sich für die zahlreichen Hinweise darauf, woran es liegen könne, dass die Server down ist. Der offizielle Terminus Technicus von Guild Wars ist wohl “Connectivity Issues”. ArenaNet geht also noch einen Schritt weiter als wir und verschweigt nicht nur den Namen der Hackergruppe, sondern auch dass es sich um einen gezielt DDOS-Angriff handelt.
Update 23:30: Es bezieht sich wohl nicht nur auf Guild Wars 2, sondern auch auf andere NCSoft-Titel wie WildStar. Außerdem im Fadenkreuz der Hacker: Jagex mit Runescape; und das isländische MMO EVE Online.
Update Freitag 15:55: Nächste DDOS-Attacke läuft.
Update 17:30: Wieder trifft es NCSoft mit Aion, Guild Wars 2, WildStar usw.
Update 21:50: Wieder Guild Wars 2. Das zieht sich jetzt durch die langen Tage. Die Zeiten, in denen die Server down sind, werden bei NCSoft immer kürzer. Bleibt nur zu hoffen, dass man das Problem bald längerfristig lösen kann. Sicher eine schwierige Situation für die Techniker.
Das SF-MMO WildStar wollte eigentlich jeden Monat neuen Content liefern. Laut einem Interview mit der Game Designerin Megan Starks ändert sich das schon bald. So könnte bereits der nächste Content-Patch „Verderbnis“ nicht Anfang September erscheinen, sondern einige Monate auf sich warten lassen.
WildStar war mit dem Versprechen gestartet, jeden Monat in Form eines „Drops“ neuen Content zu bringen. 16 Monate, so hieß es, habe man schon im Vorfeld verplant. Mit dem ersten Patch im Juli kamen zwei neue PvE-Zonen, mit dem Patch im August neben vielem anderen ein neues PvP-Schlachftfeld. Doch schon jetzt muss man wohl vom Vorhaben abrücken. An der allgemeinen Planung, so Starks, solle sich nichts ändern. Nur den Zeitplan werde man wohl anpassen müssen. Offenbar will man sich nicht länger an strenge Deadlines halten, sondern möchte sich mehr Zeit zum Verfeinern und der Politur des Contents nehmen.
WildStar will sich mehr Zeit lassen, erst den Inhalt polieren
Bei einem Interview von mmorpglife am Rande der Gamescom, das auf youtube zu finden ist, sagt Sparks:
Jetzt wo wir zwei große Patches herausgebracht haben, haben wir uns die Sache nochmal angeschaut und überdacht. Wir halten an unseren Plänen fest. Wir wissen immer noch genau, was wir bringen wollen und arbeiten daran. Aber zum Beispiel jetzt beim nächsten Patch, der ist auf dem Test-Server, wir kümmern uns um Bugs, wir werten das Feedback unserer Spieler aus. Jetzt ist es wichtig, es zu polieren und zu verfeinern, bevor wir es wirklich ins Spiel bringen. Deshalb haben wir beschlossen, an dem Patch solange zu arbeiten, bis er eine Qualität hat, mit der wir wirklich zufrieden sind.
Man plane, den Patch in den nächsten paar Monaten herauszubringen. Das sei die bessere Alternative als an eine Deadline zu stoßen und dann das herauszubringen, was man in diesem Moment habe, obwohl man damit noch unzufrieden sei. Das gelte nicht nur für den jetzigen Patch, sondern auch für künftige.
Werden die vollmundigen Aussagen Carbines nun zu einem Bumerang?
Mein MMO meint: Das ist ein ziemlicher Hammer, der im Moment noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen ist, obwohl das Interview schon ein paar Tage alt ist. Das Video-Interview ist von einer kleinen Seite geführt worden und offenbar im Trubel der Gamescom etwas untergegangen. Das wird sich in den nächsten Tagen sicher ändern. Man darf gespannt sein, ob das Interview von den Verantwortlichen kommentiert wird, wenn das Thema – wie zu erwarten – im WildStar-Forum, in reddit und auf den großen Gaming-Seiten hochkocht.
Erst in der letzten Woche war im Finanzbericht von NCSoft deutlich geworden, dass die Verkaufszahlen von WildStar eher mittelmäßig waren. Nur wenige Tage später wurde bekannt, dass man einen der beiden wöchentlichen Live-Streams schließt. Nun scheint das Abrücken vom zentralen Versprechen, monatlich neuen Content zu bringen, Wasser auf den Mühlen all jener zu sein, die WildStar kritisch und skeptisch sehen.
Das halsbrecherische Tempo, das Carbine bei der ständigen Weiter-Entwicklung des Spiels versprach, sorgte von Anfang an für Bedenken, ob man dieses Tempo über eine längere Strecke durchhalten könne. Immerhin haben ausnahmslos alle Themepark-MMORPGs mit dem Problem zu kämpfen, nicht schnell genug Content nachschießen zu können, so dass Spieler sich langweilen. Das prominenteste Beispiel ist WoW, die zwischen Erweiterungen Content-Pausen von über einem Jahr benötigen, um danach wieder regelmäßig liefern zu können.
Von Carbine hörten die Fans aber immer wieder, man solle ihnen vertrauen. Sie hätten das unter Kontrolle und wüssten, was sie da tun. Mehrere Teams arbeiteten parallel an den Patches, man würde alles dafür tun, die Deadlines einzuhalten. „No Bullshit“, war eine der Devisen im Vorfeld. Man würde nichts versprechen, was man nicht halten könne.
Diese Abweichung von einem der zentralen Versprechen Carbines schon nach 3 Monaten wird schwer zu verkaufen sein, obwohl erste Reaktionen der Fans gar nicht so negativ ausfallen. Immerhin hat ein polierter Content auch einiges für sich. Das Interview mit der Senior Gamedesignerin Megan Starks findet Ihr im Anschluss.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Die europäischen Server für das Fantasy-MMO Final Fantasy XIV stehen im Moment noch in Montreal, Kanada. Das könnte sich schon bald ändern.
In den Nachwehen der Gamescom erscheinen nach und nach immer mehr vereinzelte Informationen zu den verschiedenen Games. Denn Magazine aus aller Welt haben in Köln reichlich Gespräche geführt und ab und an ist doch noch ein Clou versteckt, der mit etwas Verspätung nach außen dringt. So auch hier.
Wie Naoki Yoshida, der Producer hinter Final Fantasy XIV: A Realm Reborn, im Gespräch mit einer französischen Seite am Rande der Gamescom sagte, könnten sich europäische Spieler bald auf Server in ihrer Nähe freuen. Auf die Frage, ob FF XIV dem Beispiel von The Elder Scrolls Online folgen würde, immerhin forderten die europäischen Spieler von FF XIV ebenso ebenso einen Umzug wie sie das bei The Elder Scrolls Online getan hätten, entgegnete Yoshdia: „Da hab ich gute Neuigkeiten für Ihre Leser.“
Gerade befinde man sich in der Kostenanalyse für einen Serverumzug der EU-Server nach Europa. Im Moment spreche sich Final Fantasy XIV mit allen Parteien ab, die an so einer Entscheidung beteiligt wären.
Die neuen Naxxramas-Karten bringen Bewegung ins Metagame von Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone. Der heimliche Star ist einer, mit dem wohl kaum wergerechnet hat.
Als die neuen Karten von Hearthstone nach und nach vorgestellt wurden, schwärmten die Experten von so manchem Low-Mana-Drop wie dem Todesfürst, dem Echoschlamm oder dem nerubischen Ei. Auch der Totengräber galt als früher Favorit auf den Titel des neuen MVM, Most-Valubale-Minion. Doch es scheint, als hätte sich ein Außenseiter die Innenbahn gesichert und zieht an den Favoriten vorbei. Ausgerechnet der „Irrer Wissenschaftler“, der von Experten wie Trump mit einem „Meh“ abgetan wurde, schwingt sich zum heimlichen Star des neuen Meta-Games auf.
Er glänzt nämlich in einem Hunter-Deck. Der irre Wissenschaftler, ein 2/2-Diener für 2-Mana, bringt mit seinem Todesröcheln ein Geheimnis aus dem Deck des Spielers direkt ins Spiel. Nun denken viele bei Geheimnisse zuerst an den Paladin oder die Magierin. Doch hat der Pro-Gamer Reynad ein teuflisches Jäger-Deck entworfen und dort Fallen hineingepackt. Mit zwei Spreng- und zwei Frostfallen, die seine irren Wissenschaftler kostenlos und ohne Tempoverlust auf die Hand bringen, hält er die gegnerische Seite des Decks ohne Tempo-Verlust sauber und münzt den eigenen Tempo-Gewinn in Dominanz um.
Laut der Seite technologytell sei die Rangliste deshalb voll mit Jägern. Reynad erklärt in diesem Video sein „Mad Hunter“-Deck, in den Quellen haben wir auch eine genaue Deckliste aufgeführt.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Beim SF-MMO Star Trek Online hat Cryptic Studios jetzt die Pläne für das Kapitäns-Leben nach der Stufe 50 enthüllt. Es gibt neue Titel, neue Fähigkeiten, einige Goodies und auch auf Stufe 60 immer noch was zu verbessern.
Die Reise von Stufe 1 auf 50 ist weit für jeden Sternenflottenoffizier, Romulaner oder Krieger im Dienste des Klingonischen Reichs. Aber sie lohnt sich: Mit jeder Stufe wird der Offizier ein bisschen stärker, erhält neue Skillpunkte dazu, wird ab und an befördert und kann auch auf Stufe 50 noch Expertise sammeln und investieren.
Mit der für den Oktober angekündigten Erweiterung „Delta Rising“ wird nun die Maximal-Stufe erstmals erhöht. Was ändert sich alles?
Star Trek Online erhöht Maximalstufe, lässt neue Titel und Skillbäume springen
Auf Stufe 55 und nochmal auf 60 winken saftige Beförderungen. Föderations-Mitglieder und Romulaner werden erst zum „Konteradmiral“ und dann zum „Flottenadmiral“ befördert. Im Klingonischen Reich heißen die höchsten Rangstufen „General“ und „Dahar-Meister“.
Für Stufenaufstiege über 50 hinaus gibt es zudem immer wieder statt nur einem feuchten Händedruck neue Fähigkeiten und Pakete. So wartet auf 55 ein Brückenoffizier auf Euch und bei Stufe 60 gibt es einen weiteren Eigenschafts-Slot für Euren Kapitän. Auf 52, 54 und 57 stellt Euch STO vor die Wahl, bestimmte Fertigkeiten zu verbessern.
Der besondere Clou: Jeder Kapitän erhält neue Spezialisierungsbäume, in die er die Punkte investieren kann, die er von Stufe 51 bis über die Stufe 60 hinaus erhält. Die Punkte, die Euch nach dem Erreichen der Höchststufe eigentlich zustünden, wandern nämlich nicht in den alten Fertigkeitsbaum, sondern in den neuen.
Diese Form von „Skill-Punkte nach Maximal-Level“ wird in letzter Zeit von einigen MMOs angewandt und verbreitet sich im Genre immer weiter. Dadurch will man üblicherweise nicht etwa erreichen, dass Charaktere nach der Höchststufe mächtiger werden, sondern lediglich vielseitiger.
Auf der Penny Arcade Expo Prime (PAX Prime) in Seattle plant Trion Worlds eine sehr spezielle Bekanntgabe. Noch ist offen, ob es auf den Release-Termin für das Sandpark MMO ArcheAge oder das Datum für die Rift-Erweiterung „Nightmare Tides“ hinausläuft.
Wie mmorpg.com mitteilt, planen die Mannen von Trion Worlds eine besondere Bekanntmachung für die PAX Prime in Seattle. Man lädt zu Getränken, Essen und allgemeinen Festivitäten ein und verspricht spannende Neuigkeiten. Angeblich seien die Teams von Trove, ArcheAge, Rift und Defiance da, um Fragen zu beantworten. Es werde aufregende Neuigkeiten zu den Games und ein „very special announcment“ geben.
Noch ist völlig offen, was damit gemeint sein könnte. So soll die Erweiterung „Nightmare Tides“ zum Fantasy-MMO Rift noch in diesem Jahr erscheinen, der Pre-Patch ist schon live und ein Datum wäre fällig. Wahrscheinlich noch heißer wird ein Release-Datum für das Sandpark-MMO ArcheAge erwartet, dem die Fans gerade in der Closed Beta die Bude einrennen. Für ArcheAge stünde allerdings noch eine Open-Beta aus. Das wäre also ohnehin nichts, was von heute auf morgen passieren könnte, sondern da braucht es in jedem Fall einige Wochen Anlaufzeit.
Die Pax Prime findet vom 29. August bis zum 1. September statt. Spekulationen um ein baldiges Release-Datum für ArcheAge gibt es reichlich, spätestens seit Steam eals Termin den 16. September anführte und die vierte Closed-Beta-Phase von ArcheAge nur wenige Tage nach der dritten begann. Bestätigt ist im Moment noch nichts.
Mein MMO meint: Natürlich könnte es sich auch um was ganz anderes handeln. Auch Trove, ein Voxel-Game, ist grade in der Alpha und könnte dann in die Beta gehen oder in einen Early-Access … aber das wäre wahrscheinlich nicht so aufregend. Bei Defiance ist eigentlich alles geklärt und es müsste jetzt nichts bekanntzugeben geben. Eigentlich kann es nur auf ArcheAge oder Rift oder beide hinauslaufen. Irgendwann im vierten Quartal wird ArcheAge wohl erscheinen und auch „Nightmare Tides“ in See stechen, wenn Trion Worlds nicht wortbrüchig werden will. Ein genaues Datum könnte man schon in der nächsten Woche erfahren.
Bei Guild Wars 2 steht ein großer Patch im September an, nach und nach stellt GW2 die einzelnen Features vor. Jetzt hat man sich das Kommandanten-System vorgenommen.
Wir haben bereits vor einigen Tagen darüber berichtet, dass es in Zukunft mehrere Farben geben wird, mit denen sich Kommandanten markieren können – neben blau fortan auch grün, gelb und pink. Das hatten die Entwickler von ArenaNet schon auf der Gamescom verraten. Damals sah der Plan noch vor, dass Spieler sich für eine der vier Farben entscheiden müssen, die Kommandanten-Tags dann für den ganzen Account freigeschaltet werden und jede einzelne Farbe 300 Gold kosten würde. Außerdem – so hieß es – würden bestehende Kommandanten mit der blauen Farbe gekennzeichnet werden. Und müssten sich, wollten sie neue Farben haben, diese für 300 Gold freischalten.
Das Feedback darauf war negativ. Bei Guild Wars 2 ist Gold ein heikles Thema, da es über einen Umweg für Echtgeld gekauft werden kann – kostenintensive neue Features haben immer ein Geschmäckle, wie man im Schwabenland sagt. Das negative Feedback hat wohl dazu geführt, dass ArenaNet die Pläne nochmal überdachte und änderte. Es kommt nun ein „Kompendium“ für 300 Gold, das alle Kommandanten-Farben enthält und für den ganzen Account gilt. Wer jetzt schon Kommandant ist, braucht dieses Kompendium aber nicht, sondern er wird accountweit Zugang auf alle vier Farben haben.
In der GW2-Community von reddit wird diese Änderung der Pläne freudig aufgenommen. Die Spieler haben das Gefühl, ArenaNet hätte auf ihr Feedback reagiert. Sie freuen sich. Wer jetzt noch kein Kommandant ist, so der Tenor, solle sich jetzt lieber die Kommandantenwürde für 100 Gold kaufen, bevor es dann im September dreimal teurer wird.
Der Feature-Patch ist für den 9. September-geplant.
Gestern Nacht hat der Chef vom Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, Matt Firor, einen seiner Briefe an die Fans veröffentlicht. Darin geht er auf die künftige und gegenwärtige Entwicklung von The Elder Scrolls Online ein.
Der ungefähre Zeitplan von The Elder Scrolls Online reicht über 2015 hinaus, ordnet Features ein
Das Wichtigste nennt Firor am Ende. Er ordnet die großen Features, die für die nächsten Monate geplant und angekündigt sind, auf einem groben Zeitstrahl an. Dabei macht er deutlich, dass die Pläne bis über das Jahresende hinausgehen werden.
„Relativ bald“, so Firor, könnten die Fans mit einer Verbesserung der Gruppenbildung und mit den neuen Gesichts-Animationen rechnen. Außerdem sollen die Probleme angegangen werden, die im Moment Spieler in einer gemeinsamen Gruppe voneinander trennen.
„Demnächst“ oder „in einer Weile“ stehe dann die Einführung der Kaiserstadt auf dem Programm und die des Champion-Systems.
„Wohl etwas später“, wie Firor formuliert, könnten sich Spieler dann mit dem Justiz-System und dem Zauberweben auseinandersetzen. Das Justiz-System, also die Möglichkeit, in die Hocke zu gehen und dann zu stehlen oder zu morden, erhielt bei der Quake-Con den größten Applaus.
Für das fünfte Update plant man eine Überarbeitung des Kampfsystems. Die Kämpfe sollen, laut Firor, reaktionsfreudiger werden. Den ersten Schritt habe man hier mit dem neuen Waffenwechsel schon getan. Der The-Elder-Scrolls-Online-Chef nennt – außer für die Änderung beim Kampfsystem – keine genauen Daten.
Mit dabei in Update 4 ist die Prüfung der Schlange – für 12 Spieler ausgelegt – und die letzte Prüfung in dieser Geschichtsreihe.
Wir denken mal einen Absatz laut: Da der Patch 1.4. schon auf dem Test-Server ist und einige der Gruppen-Probleme angeht, könnten für 1.4. vielleicht sogar schon die neuen Gesichts-Animationen ihren Weg ins Spiel finden. Die Verbesserung für das “Madame Tussaud”-Syndrom sah auf der Quakecon schon so gut aus, dass hier wohl nicht mehr viel poliert werden musste.
Bis zum Ende des Jahres gebe es dann noch genug Platz für zwei weitere Patches. Da würde sich für 1.5. vielleicht das Champion-System anbieten und für 1.6., zum Jahresende dann, die Kaiserstadt, die das PvP umkrempeln dürfte. Aber das sind Spekulationen. Genauso sinnvoll wäre auch ein Gedankengang wie: „1.4. war PvE, da machen wir 1.5. PvP und bringen die Kaiserstadt und gehen dann mit 1.6. ins PvE zurück.“ Oder es gibt mit 1.5. einen eher lockeren Flavour-Patch, wie es der 1.3er war, um sich Zeit für die gravierenden Änderungen später im Jahr zu verschaffen. Die Content-Menge, die das Team im Moment alle 6 Wochen designet, ist gewaltig.
The Elder Scrolls Online belohnt treue Seelen und resettet die Rang-Listen
An neuen Informationen gab Firor noch bekannt, dass man eine Art „Treue-Bonus“ einführen möchte, um Spieler zu belohnen, die über ein ununterbrochenes Abo verfügen. Als erstes Geschenk stellt er einen Eisgeist in Aussicht. Das Loyalitäts-System soll immer weiter ausgebaut werden. Spieler sollen schon von weitem erkennen: „Da kommt ein Veteran auf mich zu.“
Außerdem will man die Ranglisten bei den Prüfungen resetten. Da habe es in der Vergangenheit Exploits gegeben, die man jetzt gefunden habe. In Zukunft werde die Gruppe wohl alle Bosse in einer Prüfung besiegen müssen, um es auf die Rangliste zu schaffen, heißt es in Firors Brief. Dadurch will Zenimax bestimmte Schiebereien ausschließen.
Das war nur die Zusammenfassung eines Teils des Briefs. Wir haben lediglich die neuen Information herausgefiltert und zusammengestellt. Den ganzen Brief Firors, in dem er auch auf das bisher Geleistete eingeht und das vorstellt, was in 1.4. kommen wird, findet Ihr auf der Website von The Elder Scrolls Online.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Am vergangenen Wochenende veranstaltete Publisher NC-Soft das dritte Closed Beta Event des kommenden Fantasy MMOs ArcheAge. Ich war auch dieses Mal wieder eingeladen worden und konnte das Spiel nun selber anspielen. In diesem Video möchte ich euch von meinen ersten Eindrücken berichten und ein bisschen etwas über die verschiedenen Mechaniken erzählen. Das geht vom simplem Movement über das Kampfsystem bis hin zum heiß diskutierten Itemshop.
Grundsätzlich ist ArcheAge, das bereits am 15. Januar 2013 in Korea erschienen ist, ein Free to Play Titel, sobald er in Europa auf den Markt kommt. Doch das hat die Entwickler bzw. den Publisher nicht davon abgehalten, neben einem Itemshop noch ein Founders Pack anzubieten, durch den man vorzeitigen Zugang zum Spiel sowie ein paar nette Gegenstände (z.B. Gleiter) im Spiel erhält.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Eine weitere Woche ist ins Land gezogen und so ist es erneut Zeit, meinem Unmut Platz zu machen. Wieder richtet sich meine Verzweiflung gegen WildStar, denn der Entwickler, der hinter dem Koch-System dieses Spiel steckt, sollte mich dringend mal zu einem Abendessen einladen, ich hätte eine Menge mit ihm zu besprechen!
Wenn der Käfer kein Käferfleisch hat…
Rückblickend kann ich nicht genau sagen, warum ich es mir in den Kopf gesetzt hatte, das Hobby “Kochen” in WildStar auf den maximalen Rang auszubauen, vermutlich um meinem “Komplettierungsverlangen” nachzukommen – da wusste ich aber noch nicht, was auf mich zukommt. Um Unwissenden das System kurz zu erklären: Kochen meistert man, indem man jedes Rezept im Spiel mindestens einmal herstellt. Das klingt zuerst einfach, wird aber dadurch erschwert, dass knapp die Hälfte aller Rezepte erst auf einem Koordinatensystem entdeckt werden muss, wie es in WildStar bei den Berufen üblich ist.
Jeder Pfeil ist ein gescheiterter Versuch…!
Jeder Versuch kostet aber bereits die Handwerksmaterialien, so kann es sein, dass man in der Theorie nur noch einmal “gewürztes Girrok-Kebab” herstellen müsste, letztendlich aber noch 20 Girrok-Fleisch auffinden muss, um dieses letzte Rezept auch wirklich zu entdecken. Auch das wäre noch zu verkraften gewesen, wenn nicht einige Fleischsorten eine Dropwahrscheinlichkeit von unter 3% hätten – und das als Überlebenskünstlerin, die eigentlich mehr Kochutensilien ergattern sollte. Den Vogel abgeschossen hat dann allerdings eine ganz besondere Fleischsorte, das “Hookfoot Meat”, dieses kann von exakt einem Feind in der offenen Welt ergattert werden. Nein, nicht falsch verstehen, nicht von einer Art von Feind. Ein einziger Elitegegner mit 10-minütigem Respawntimer lässt es fallen und das zu knapp 15%. Dies bedeutet rund ein Gegenstand pro Stunde. Wie ihr euch denken könnt, waren es sehr lange Nächte, den Semesterferien sei Dank.
Die Küche des Feindes
Auf halbem Wege zum Ziel wunderte ich mich, dass bestimmte Rezepte scheinbar gar nicht zu bekommen waren – ein wenig das Internet durchforsten offenbarte mir dann, dass eine Handvoll Rezepte nur für das Dominion zugänglich ist, was das Abschließen des Kochberufes unmöglich machte. Positiv anmerken muss man, dass Carbine auf diese Problematik reagiert hat, negativ jedoch, wie es gehandhabt wurde.
[quote_right]Die kochende Verbanntschaft wird abgezockt![/quote_right]
Klammheimlich, ohne dass es in den Patchnotizen Erwähnung fand, machte man die fehlenden Rezepte handelbar: Die ersten Dominionspieler, denen es auffiel, konnten die Kochlehrbücher zu Hunderten in das Auktionshaus stellen und die kochende Verbanntschaft (auf das Wortspiel bin ich ein bisschen stolz!) nach Strich und Faden abzocken, die auf das Wohlwollen der Gegenfraktion angewiesen waren.
Versteht mich nicht falsch, ich liebe WildStar noch immer wie am ersten Tag, aber vermutlich, weil ich so viel Leidenschaft in dieses Spiel stecke, kann ich mich so wunderbar darüber aufregen. Vor allem, weil ich ahne, dass in ein bis zwei Patches die Dropraten für Fleisch derart überarbeitet werden, dass man das Ganze an einem Abend vollenden kann. Aber keine Sorge, dann rege ich mich bestimmt noch mal auf. Dafür mache ich das einfach zu gerne.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Perfect World, ein auf Free2Play-MMOs spezialisiertes Unternehmen, schreibt schwarze Zahlen. Verantwortlich dafür sind neben starken Lizenzen und Mobile-Titeln auf dem asiatischen Markt, auch die beiden im Westen spielbaren MMO-Games Swordsman Online und Neverwinter.
Perfect World macht ordentlich Profit, wie aus dem Finanzbericht des letzten Quartals hervorgeht. Das April/Mai/Juni-Quartal sei gut verlaufen und am oberen Ende der Erwartungen geblieben, teilt Robert Xiao, der CEO des Publishers mit. Der neue „Flaggschiff“-Titel Swordsman Online wurde als Pfeiler des Erfolgs herausgestellt. Auch die äußerst lukrative Lizenz für Dota 2 auf dem chinesischen Markt wurde explizit angeführt.
Mit Neverwinter hat man Großes vor
Für europäische Spieler noch interessant: Neverwinter, das von den Cryptic Studios entwickelt wird, findet ebenfalls lobende Erwähnung im Finanzbericht. Der Titel ist für Perfect World besonders interessant, weil man ihn noch bis Jahresende auf die XBox One portieren will. Diese Ausweitung des Portfolios sei für Perfect World ein wichtiger Schritt, um sich breiter aufzustellen. Außerdem soll Neverwinter als originär westlicher Titel den Weg nach Asien antreten, während die meisten Games von PW sonst den umgekehrten Weg beschreiten.
In den letzten Monaten hat PW mit „Arc“ eine eigene Plattform für ihre Free2Play-Games herausgebracht und etabliert. Die einzelnen Titel unter dem Dach des chinesischen Herstellers sehen sich immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert, sie seien zu sehr auf die Monetarisierung fixiert und hätten den Geldbeutel der Spieler im Sinn. Das Wort vom „Pay2Win“ macht im Zusammenhang mit PW in Fanforen und Diskussionen häufig die Runde. Zuletzt gab es Aufregung um das Free2Play-MMO „Neverwinter“. Das führte mit den „Drachengeborenen“ eine neue Prestige-Rasse ein, die nur in einem Paket und zu einem Preis erworben werden kann, für den man sonst Vollpreis-Titel erhält. Hiesige Spieler haben meistens mit dem nordamerikanischen Ableger des Unternehmens, Perfect World Entertainment (PWE), zu tun.
Im Nachhall der Gamescom tauchen einige nachdenkliche Worte von Blizzards Tom Chilton auf. Es sei wichtig, neue Spieler nicht mit immer mehr Erweiterungen für World of Warcraft abzuschrecken. An ein Wachstum glaubt man so recht wohl nicht mehr. Mit einem Richtungswechsel weg von süßen Pandas, hin zum Blut und Schweiß früherer Tage will man Ex-Spieler zurückgewinnen. Schlägt World of Warcraft (WoW) eine neue alte Richtung ein?
„Mit jeder Erweiterung“, so Chilton gegenüber MVUK, „erhöht man die Schwelle, die neue Spieler überwinden müssen, um wieder ins Spiel zurück zu kommen.“ Daher habe man den Spielern jetzt den Instant-Start auf Level 90 in Aussicht gestellt, um diese Hemmschwellen abzubauen.
An ein Wachstum glaubt Chilton aber wohl nicht mehr so richtig. Es sei nicht ausgeschlossen, dass World of Warcraft noch einmal wachse, doch nichts, was man unbedingt erwarte. Aber darum gehe es auch nicht, viel mehr drehe sich das Denken Blizzards darum, den besten Content zu bringen, der möglich sei.
World of Warcraft verschenkt Mists of Pandaria oder verscherbelt es zumindest günstig
Zu den Aussagen von Chilton passen auch Meldungen aus den USA, wo man ehemaligen WoW-Spielern das Angebot macht, ihnen MoP zu schenken, wenn sie denn ihren Account noch einmal reaktivieren. Das berichtete eine Fanseite. Die News wurde heiß diskutiert. Zumal sich einige jetzt aktive Spieler darüber ärgerten, warum man ihnen so etwas nicht schenke. Sie hätten es ja ob ihrer Treue viel mehr verdient. Während ruhigere Köpfe besonnen sagten, das sei einfach ein cleveres Verhalten Blizzards. Ex-Spieler kauften vielleicht noch eine Expansion, bei zweien werde es schwierig. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein WoW-Veteran noch einmal den Weg nach Azeroth findet, sinke mit jeder verpassten Erweiterung.
Ob diese „Wir verschenken Mists of Pandaria“-Aktion auch in Europa aufschlägt, ist im Moment noch nicht klar. Aber man weiß, dass der Preis für Mists of Pandaria dauerhaft auf knapp zehn Euro gesenkt wurde. Während – in einer nicht zusammenhängenden Wendung der Ereignisse – die Briten jetzt ein paar Pfund mehr im Monat zahlen müssen – ihre Ausgaben für ein Abo nähern sich nun unseren an.
Mit Warlords of Draenor, das hat Chris Metzen bei der Präsentation des Trailers deutlich gemacht, will man bei World of Warcraft wieder eine andere und härtere Richtung einschlagen. Sich wieder mehr dem „War“ in „World of Warcraft“ widmen. Von kuschligen Pandas habe man nun genug gehabt.
Wahrscheinlich sieht die Strategie so aus, dass man Spielern, die sich von Pandas und dem pazifistischen Szenario in Pandaria abgeschreckt fühlten (mit Farmen, Zen-Gequatsche und den Pokemon-Pets), das jetzt ersparen möchte. Stattdessen will man sie mit Old-School-Warcraft zurückgewinnen. Die ersten Bilder der animated Series “Lords of War” bestätigen diesen Eindruck.
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.