Gjallarhorn-Momente in Destiny 2? – Wie selten werden die Exotics?

Auch in Destiny 2 wird es exotische Items geben. Bungie spricht über deren Seltenheit.

Die Seltenheit von Exotics machte in Destiny eine interessante Entwicklung durch.

In Jahr 1 gab es extrem seltene Exotics wie die Gjallarhorn oder die Vex-Mythoclast, die mächtig waren und die jeder haben wollte. Allerdings musste man sich für diese Waffen stark auf das Glück verlassen, denn sie waren Zufallsdrops.

Wenn man nach unzähligen Stunden der Jagd das Exotic erhielt, war dies allerdings ein unbeschreiblicher, ein erhabener Moment des Glücks, an den sich jeder Hüter gerne zurückerinnert.

Destiny-Gjallarhorn

Der größte Kult entstand hier um den exotischen Raketenwerfer Gjallarhorn, da er nicht nur als die beste Waffe im Spiel galt, sondern auch nur alle Jubeljahre im Loot auftauchen wollte. Manche Spieler kamen selbst nach Monaten nicht in den Genuss dieser Waffe und hofften daher (lange vergeblich) auf Xur, dass er diese Waffe wieder mitbringt. Wer eine Gjallarhorn hingegen besaß, war der glücklichste Hüter im Destiny-Universum. Seinen ersten „Gjallarhorn-Drop“ vergisst niemand.

Mit den Erweiterungen von Destiny wurden solche „Gjallarhorn-Momente“ aber immer seltener. „König der Besessenen“ führte die Drei der Münzen ein, die einen Exotic-Regen verursachten. Zudem waren einige Exotics fortan an Quests gebunden. Der Zufallsfaktor wurde in Destiny also deutlich reduziert und durch die Philosophie „Meistere diese Aufgaben, dann gibt es ein Exotic als Prämie“ ersetzt.

destiny-2-handfeuerwaffe

Wie entwickelt sich die Exotic-Seltenheit in Destiny weiter? Auf welches System setzt Destiny 2?

In Destiny 2 werden Exotics zugänglicher

Gamesrant sprach in einem Interview mit Project-Lead Mark Noseworthy über die Exotics in Destiny 2. Von ihrer Seltenheit her sollen sie irgendwo zwischen dem frühen Destiny 1 und dem späten Destiny 1 angesiedelt sein. Noseworthy spricht von einer Mischung aus beidem:

Es sei etwas ganz Besonderes an diesen Gjallarhorn-Geschichten aus Jahr 1. Allerdings sei es auch etwas sehr Schönes, wenn man eine Questreihe meistert und dann sicher den ersehnten Gegenstand erhält. Beides sei ziemlich cool.

In Destiny 2 sollen die Exotics etwas sein, an das alle Spieler kommen können – nicht etwas, das nur Elite-Spielern vorbehalten ist, die tausende Stunden investieren. Deshalb werden die Exotics etwas zugänglicher als bisher. Allerdings wird es auch Dinge geben, die nur sehr schwer zu bekommen sein werden – die man in höchstem Maße begehren wird.

destiny-2-dubious-volley

Laut Noseworthy sind die Exotics ein wichtiger Teil von Destiny. Sie sind Waffen und Rüstungsteile, die die Art und Weise verändern, wie man spielt. Jeder Spieler soll diese Erfahrungen machen können.

Sind „Gjallarhorn-Momente“ Geschichte?

Nähere Infos gibt Noseworthy nicht zu den Exotics. Aber es klingt, als werde man auch in Zukunft weniger auf den Zufallsfaktor und verstärkt auf Quests setzen.

Waffen mit „Gjallarhorn-Status“ dürften ohnehin der Geschichte angehören. In früheren Statements betonte Bungie immer wieder, dass es keine „Über-Waffen“ mehr geben wird.

destiny-2-sprecher

Denn dies war die negative Seite des Gjallarhorn-Kults: Dieser Raketenwerfer war die Lösung für alle Probleme. Es brauchte keine Strategie, man setzte nur eine Titanen-Bubble und feuerte mit brachialer Gjallarhorn-Gewalt auf die Gegner drauf. So fiel jeder Boss innerhalb kürzester Zeit. Die Gjallarhorn wurde zu einer Voraussetzung in den sozialen Netzwerken, um mit anderen zusammen spielen zu dürfen.

In der Community sind manche Hüter mit den Aussagen von Noseworthy unzufrieden. Ein Loot-Game wie Destiny brauche extrem seltenen Loot für diese besonderen Momente. Wenn jeder alle Exotics innerhalb weniger Wochen besitzt – wo bleibt da die Motivation?

Allerdings bleibt abzuwarten, wie selten die Exotics in Destiny 2 tatsächlich werden. Noseworthys Aussagen lassen viel Raum für Spekulationen.

Wie sieht Eure Meinung zu den Exotics aus?


Hier stellen wir 10 Waffen in Destiny 2 vor, die möglicherweise exotisch sind.

Quelle(n): Gamerant
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????ørყ ♦♠

Ich wäre für viel mehr Tresor Platz um die guten Sachen bunkern zu können.

Gerd Schuhmann

Kann sein, dass der noch freigegeben werden muss.

Xur_geh_in_Rente!

Schaun wa mal wie Jahr 2 wird…aber irgendwie hab ichs im Gefühl das ich nicht mehr zum Waffenmessi werde weil es einfach keine op waffen bzw. bestimmte waffen nicht mehr geben wird, die einem einen größeren vorteil geben gegenüber andere waffen der selben gattung…

Chris Brunner

Die Zufallsdrops wie in Jahr 1 waren echt nervig. Ich hatte zwar noch vor der Gläsernen Kammer die G-Horn. Aber sonst blieben die meisten Waffen aus.
Aktuell waren in Jahr 3 die meisten Quests viel zu leicht und langweilig gestaltet.
Außer bei der Primus ergab sich für mich kein wirkliches Glücksgefühl nach der Beendigung der Quest. Und jetzt kommen die und wollen die Exotics noch zugägnlicher machen? Find ich echt schwach. Ich mein es wirkt langsam so als wollen man Destiny 2 so einrichten, dass auch schön die 8 Jährigen Kinder mitspielen.

In meinen Augen sollte man Exotics in verbund mit einer wirklich anspruchsvollen Quest stellen, die einen Spieler über längere Zeit fordert. So hat man nicht das Gefühl sich auf das Glück verlassen zu müssen. Dadurch kommt aber am Ende ein wirklich befriedigendes Gefühl bei raus, wenn man sich eine Waffe hart erspielt hat.

kotstulle7

Das gute wird sein, das jeder bei 0 Anfangen muss. Ergo, sollte es so etwas geben, wie 3 der Münzen, muss man auch erstmal für die schön bisschen grinden. Trotzdem hoffe ich, dass sich die perfekte Balance finden

Whiskey

Ich bin strikt gegen Zufallsdrops da ich in Y1 von zahlreichen Aktivitäten ausgeschlossen wurde, weil ich keine G-Horn hatte. Würde mich aber nicht unbedingt als No-Hand bezeichnen. Die musstest du einfach für Bossfights haben auch wenn du sonst ein guter Spieler warst. Habe die dann nach 1053 Spielstunden bekommen.
Freude? Fehlanzeige… eher Genugtuung und Erschöpfung. Dann nach einer Woche wurde sie generft und Jahr 2 fing an. Aus diesem Blickwinkel betrachtet schei*** ich auf diese G-Horn-Momente von der alle sprechen.^^
Von daher bin ich für richtig knackige Quests die wirklich schwierig und nur mit einem guten 3er-Team zu lösen sind! Hoffe ihr versteht meine bescheidene Meinung.
Whiskey out.

Kairy90

Das mit dem ausschließen war echt bescheuert, wir haben auch Leute im Clan gehabt die die G-Horn einfach nicht bekommen haben und wir haben sie trotzdem mitgenommen, war leichter wenn alle sie hatten aber man konnte auch ohne mitmachen, zumindest bei uns ^^ Gab ja auch Bossmechaniken die man dann spielen konnte xD Die die drauf bestanden haben warn einfach nur zu faul richtig zu spielen^^

Diese Überwaffen sollte es nicht mehr geben, aber die Exotics solln sich wieder besonders anfühlen und sich allgemein von den legendären Waffen abheben. Wenn es keine Must-Have Waffe gibt kann man sich seine persönliche Lieblingswaffe raussuchen und erlebt bei dieser Waffe seinen ganz persönlichen G-Horn Moment. Sollte nur nicht so einfach sein sonst ist es ehr so ein „hmm jetzt hab ich sie halt“ Moment…

Whiskey

Gut gebrüllt Löwe! 😉
Ja ausgeschlossen ist vielleicht ein wenig übertrieben. Aber mir war nicht wohl dabei immer den Klotz am Bein meines Clans zu sein. Aus „Mitleid“ nahmen sie mich doch ab und zu mit.

Kairy90

Hab es oft genug mitbekommen das Leute keinen Anschluss gefunden haben weil sie die G-Horn nicht hatten. Find sowas echt traurig. Das Problem ist bei sowas die Community die sich zu sehr auf solche Dinge fixiert.

Compadre

Ich finde die aktuelle Regelung ja auch ganz OK. Einige Exos per Quest, die restlichen Random. Wäre alles gut, würde es dazu nicht drei der Münzen geben. Die machen die Exos einfach inflationär. Das senkt deren Bedeutung irgendwie. Wie ein User wieter oben schreibt, dienen die Exos dann nur noch zum infundieren und um Bruchstücke zu generieren. Das kann doch wirklich nicht so sein, nur damit jeder alle Exos haben kann, auch wenn er nur 10 Spielstunden im Jahr spielt.

Was die Balance betrifft, ist das sicher ne schwere Aufgabe für Bungie. Auf der einen Seite finde ich auch, dass die Waffen wieder „exotischer“ werden sollten, aber auf der anderen Seite bringen die Gjallarhon, Eisbrecher und Co. einfach zu viele durcheinander.

herman the german

Ich finde, das hängt sehr stark von der Quest ab. Es gab ja wirklich anspruchsvolle Quest, die dann am Ende auch ein befriedigendes Gefühl hinterlassen haben, wenn man die entsprechende Exotic dann hatte. Ich denke da an Black Spindle oder auch Thorn ganz am Anfang. Das war schon sehr fordernd teilweise. Negativbeispiel sind da z. B. die Schwerter und Touch of Malice. Ein elend langer Grind nach lächerlichen Ressourcen.

Als 3. Kategorie fällt mir da noch Outbreak Prime ein, die nur als Community Rätsel gefunden werden konnte. Fand ich persönlich auch sehr spannend.

Also mein Fazit: Schwere Quest und vor allem geheime, also keine zufall drop Quest sind super. Grind Quests sind fürn Arsch. Ein paar random drops für Exotics sind auch OK.

KingK

Zufallsdrops waren das beste. Diese Questreihen mochte ich nicht wirklich. Ich meine in Y1 war das noch spannend die Dornquest zu meistern. Aber letztendlich waren das ab Y2 nur noch grinds.
Die Zufallsdrops nach einer Dämmerung oder im Raid waren da um Längen befriedigender!

press o,o to evade

schade eigentlich das es keine gjallarhorn momente geben wird. bin mal gespannt was sich als neue überwaffe herausstellen wird.

ich weiß noch genau damals als meine zwei kollegen vor mir das gjallarhorn bekommen haben, und ich deswegen geraget habe. rq ps4 ausgeschalten. doch kurze zeit später, freitags abends kurz vor 18 uhr hab ich dann mein g-horn bekommen. hab ich mich gefreut, was für ein wochenende + feiertag war noch damals.

das war mein todesurteil, total hängengeblieben!!!

Compadre

Ich bin selbst Feierabendhüter und finde die Exos sind jetzt schon viel zu zugänglich. Für jeden, der das Spiel drei Stunden die Woche spielt, sind Exos zu zugänglich.

Es geht doch hier längst nicht mehr um Gelegenheitsspieler, es geht hier mittlerweile um Spieler, die zwei Mal im Quartal Destiny einlegen und eben dann in diesen vier Spielstunden alle drei Monate alle Exos abgreifen wollen. Das ist mittlerweile eine oder mehrere Stufen unter dem Gelegenheitsspieler oder einem Feierbendhüter wie mir und irgendwie auch immer schwerer in Einklang zu bringen. Irgendwann ist man vielleicht an einem Punkt, an dem das Spiel dann für gar keinen mehr zu 100% Spaß macht, weil auf zu viele Gruppen Rücksicht genommen wird.

Ich verstehe einfach nicht, weshalb man als Spieler, der gar kein Interesse daran hat Loot zu sammeln, nicht eher einen reinen Shooter spielt. Ich hole mir doch keinen Lootshooter und meckere dann darüber, dass man dort nervigen Loot sammeln muss um gute Waffen zu bekommen.

Aber bevor das jetzt als Kritik gelesen wird, wir sollten erst mal abwarten, wie es im Spiel sein wird.

Manuel

95 % der Exotics in Destiny taugen nur zum infundieren. Exo Engramme sammel ich im Tresor für den Fall, dass ich was gutes legendäres bekomme um es dann direkt auf 400 zu bringen. Oder zum Zerlegen wenn ich Bruchstücke brauche.

Compadre

Eigentlich traurig, aber wahr. Dieses „NOCH zugänglicher“ beunruhigt mich auch ein klein wenig. Kann mich der Meinung, dass zu einem lootbezogenen Spiel eben auch Glück dazu gehört, nur anschließen. Soll vielleicht nicht mehr so extrem sein, wie bei der Gjallarhorn. Aber da es solche Überwaffen eh nicht mehr gibt, ist es ja auch egal, ob du eine Waffe direkt zu Release bekommst oder eben erst 3 Monate später. Aber warten wir mal ab, wie es letztendlich aussehen wird.

TheCatalyyyst

Ich denke ja, dass man da einen ziemlichen Spagat stemmen muss:
auf der einen Seite eine Gruppe, die wie die meisten Kommentierenden hier Unmengen an Zeit in dieses Spiel gesteckt hat.
Auf der anderen Seite eine (und ich denke an Anzahl nicht zu unterschätzende Gruppe), die dieses Spiel auch spielt, aber sich daran nicht so intensiv fesseln lassen will. Sprich: die „mmo“-Spieler, die (fast) nur auf Destiny fokussiert sind, und die klassische „Shooter-Klientel“ die häufig bei neuen Releases umsattelt und weniger häufig reinschaut.

Und zwischen den beiden Gruppen einen Weg zu finden, dass beide zufrieden sind; für die einen ist es zu leicht, den anderen ist es zu viel (in Jahr 1 war mE das Hauptargument gegen Destiny das hohe und teilweise unbefriedigende Grinden. AngryJoeShows Review war anstrengend, sprach in dem Punkt aber vielen aus der Seele); diesen Kompromiss muss man finden.
Man tendiert bei Bungie aber gerade auf die Seite der „Shooter-Klientel“ (auch abwertend „noob“ oder „casual“). Und ich kann es aus unternehmerischer Sicht nachvollziehen. Denn ich glaube, das diese Leute die schweigende Mehrheit darstellen. Zumindest, was die blanken Zahlen beim Umsatz angeht.

Kairy90

Da stimme ich dir zu, die Mehrheit der Spieler wird bei Release reinschauen und dann eine gewisse Zeit spielen und wieder aufhören wenn was neues rauskommt. Allerdings besteht die Gefahr, wenn sie alles zu sehr vereinfachen und zugänglich machen sehr viele Spieler die eig. längerfristig spielen wollten die Lust verlieren weil das Spiel ihnen nichts mehr bietet. Ich für meinen Teil habe D1 geliebt und sehr viel Zeit dort verbracht. Allerdings habe ich seit Dezember einfach keine Lust mehr wirklich D1 zu zocken weil man alles quasi geschenkt bekommt. Wenn es zu einfach wird, verlieren sie auf lange Sicht die Spieler die das Spiel dauerhaft spielen wollen und können sich somit Liveservice sparen. Bei nem Offlinegame mag das alles egal sein aber bei einem Spiel das über längere Zeit überleben soll ist das der falsche Ansatz… Die ich nenne sie mal Hardcorespieler sind am Ende die die ein MMO am leben halten und damit meine ich nicht die reine Elite sondern die jenigen die das Spiel auch nach mehreren Monaten noch spielen.

Compadre

Aber warum macht man das? Warum muss man das Spiel auf die Leute anpassen, die Destiny zwei Mal im Monat spielen, keinen Bock auf Equipment sammeln haben und stattdessen einen reinen Shooter spielen wollen? Nur damit man noch mehr Spieler bekommt? Das ist ein Thema, was ich mittlerweile echt nicht mehr verstehe.

TheCatalyyyst

„Nur damit man noch mehr Spieler bekommt?“

Ich glaube, dass wir uns damit ein bisschen auseinandersetzen müssen. Ich bin nicht häufig der Typ, der auf die großen Konzerne zeigt und sagt: „Die da!“
Aber vielleicht ist das hier auch wieder nicht angemessen. Vielleicht will man als kreativer Erschaffer eines solchen Werks zunächst einmal möglichst viele Spieler ansprechen (und ich glaube kaum, dass ein Shooter-Fan keinen Bock auf Loot sammeln hat, dafür ist das Prinzip zu gut. Aber für manche lässt sich der Aufwand eben nicht rechtfertigen) Und die sollen möglichst nach Ende der Story nicht vor der „Grinding-Wand“ stehen. So wie es in Jahr 1 leider war.
Man müsste es eigentlich so einteilen: Story + EP-Level-Phase, dann so ein mittelding bis LL 360 (ich orientiere mich an RoI, hab schon vergessen, was das LL in D2 ist :D) und beim Grind auf 400 trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Vielleicht muss danach noch eine Kleinigkeit für Leute wie uns kommen, damit es dann nicht auch wieder heißt „400. Und jetzt?“

Ich finde es echt schwierig. Aber ich kann die Entscheidung Bungie’s gut nachvollziehen, auch wenn sie mir nicht unbedingt gefällt.

Als RoI rauskam, war ich praktisch nicht anders beschäftigt. Da konnte ich fast jeden Tag von morgens bis abends suchten, wenn ich bock gehabt hätte. Und jetzt sieht es schon wieder anders aus. Ich komme um halb 7 nach Hause, nach abendessen etc ist es halb 9. Da fang ich keinen Raid mehr an. Dumm nur, dass der Großteil meiner FL früher da ist und die Raids dementsprechend unter der Woche macht, um am WE Osiris oder anderes zu zocken. Und ich guck am WE immer dumm aus der Wäsche, weil sich echt keiner mehr findet. Finde ich ein bisschen doof. Das die, die immer viel Zeit haben, so weit kommen, und man selbst schaut so aus der Röhre. Läuft mit Sicherheit nicht bei allen Leuten so, aber das ist meine Erfahrung. Und zwischen diesen beiden Spielertypen zu vermitteln, dass ist echt nicht leicht.

Wir werden es sehen, ich bin gespannt.

EDIT: Oh, nur damit das klar ist, die Drei der Münzen fand ich von Anfang an Schwachsinn. Die müssen sie auf jeden Fall rausnehmen, alles andere ist mir dann erstmal gleich.

Kairy90

Ich kann es verstehen das einige evtl keine Lust oder Zeit haben xmal einen Raid zu spielen und zu grinden nur um an irgendwelchen Loot zu kommen und das vllt abschreckend wirkt, aber an dem von dir angesprochenen Zeitproblem könnte man nur was ändern wenn der Raid auf Strike Niveau reduziert wird und somit nur noch max 20 Minuten dauert, sonst würden Spieler die nie Zeit haben keine Möglichkeit haben Raidgear zu bekommen und dann im Idealfall noch freie Wahl beim Loot damit man es nicht zu oft machen muss um alles zu haben. Das kann nicht Sinn der Sache sein… Endgame soll herausfordernd sein und in Spielen mit MMO-Elementen, in denen man Equip sammeln muss um besser zu werden, ist es normal das man für den Loot etwas tun muss, und je besser der Loot um so aufwendiger der Weg dahin. Sonst kann man sich das alles schenken und direkt alles an Equip dem Spieler geben und das wars. Jeder der solch ein Spiel anfängt sollte sich bewusst sein das es sehr zeitintensiv sein wird einige Dinge zu erreichen. Es ist halt kein Solo-Spiel das man anfängt, ab und zu ne Stunde spielt, abspeichert und irgendwann weiter zockt bis man durch ist. Wenn man wenig Zeit hat ist ein MMO vllt nicht das richtige Spiel für die aktuelle persönliche Situation. Wenn einem das Spiel trotzdem gefällt, muss man wohl oder übel Abstriche machen. Man meldet sich auch nicht für einen 3-Tage-Lauf an und verlangt nach ner Stunde den Pokal für den erfolgreichen Abschluss weil man noch einen Termin hat und keine 3 Tage mitlaufen kann ^^

TheCatalyyyst

Ja, ich sehe das Problem auch so. Aber dadurch, dass ich selbst in letzter Zeit damit SELBST einige Schwierigkeiten hatte, lassen sich diese Perspektiven auch besser nachvollziehen. Und das Bungie diese Leute nicht im Regen stehen lassen will, gleichzeitig die Hardcore-Suchtis, die jeden Tag um 2 Uhr mit Raids anfangen, nicht vergraulen will, dass ist eben jener Spagat, den ich in meinem ursprünglichen Kommentar ansprach. Man soll nichts geschenkt bekommen. Das will keiner und es würde auch keinen Spaß machen. Aber es für manche ist es frustrierend, wenn sie nur die Wahl haben, Raid, Osiris oder IB zu grinden, oder „Forever 29“ zu sein.

Ich denke, dass sie es wie bisher machen: Raid, Trials of Osiris/the Nine und vllt Eisenbanner sind in den ersten Wochen und Monaten die einzige Möglichkeit, auf Max-LL zu kommen. Kurz vor Release des nächsten DLC gibt es dann auch für Spieler, die nicht jeden Tag spielen können die Möglichkeit, das maximale Licht zu erreichen. Mal sehen.

Compadre

Ist ja auch OK, wenn man versucht, das Spiel für so viele wie möglich attraktiv zu machen. Aber wenn dann sogar komplett entgegengesetzte Gruppe (Core Gamer / Nur mal Reinschnupperer) in einen Top geworfen werden, dann hat irgendwann keiner mehr Bock und es macht irgendwie keinem wirklich Spaß. So gings mir nämlich mit RoI. Habe bis zum ersten oder zweiten Eisenbanner gespielt, dann habe ich mich gefragt „warum eigentlich noch?“. Im Raid gabs nichts besseres als nach zwei oder drei Runden Eisenabanner. Nämlich nur Zeug zum infundieren, weil die Waffen im Turm die besseren waren. Ich hatte dafür überhaupt keine Langzeitmotivation. Habe dann auch irgendwo bei 392 (habe den Raid ein paar Mal gespielt) aufgehört. 400 wurde ich erst als ich im Frühjahr wieder etwas zu dem Update mit den alten Raids angefangen habe. Aber auch da hat man das Problem recht schnell wieder gemerkt. Man wird als Normalspieler so dermaßen mit Loot überhäuft, weil es eben so viel Loot gib, dass auch die Wenigspieler viel Loot bekommen. Irgendwie fühlt sich der Loot so gar nicht mehr wie Loot an.

So nur aus meiner Sicht.

TheCatalyyyst

Jo, ich versuch da auch nur, die Perspektiven zu betrachten.

„weil die Waffen im Turm die besseren waren.“

Ich habe ZdM vielleicht 3-4 mal gespielt, weil es der für mich schlechteste Raid ist: hässliche Rüstungen, unterdurchschnittliche Waffen (die auch noch recycled sind), nervende Mechaniken. Da gebe ich dir vollkommen recht. Stellt sich halt die Frage, ob sich das zuständige Team schon zu dem Zeitpunkt gesagt hat: Es gibt bald was Neues, jetzt machen wir es allen etwas einfacher (diese Richtung hat sich mit dem Strike-Scoring und dem Zeitalter des Triumphes bestätigt). Vielleicht zieht man mit D2 die Klemmschrauben wieder etwas an. Wie ich schon sagte: solange die Drei der Münzen verschwinden, bin ich schon zufrieden. Die haben nämlich Nightfall, Raid-Kisten und Xûr vollständig und erfolgreich entwertet. Mal sehen, wie sie es jetzt handhaben.

kriZzPi

Exotische in destiny zu bekommen war doch immer easy in Vergleich zu mmos

Hyphon

Immer Easy? Klar, wenn du vor ner Loot Höhle gecampt hast. Ich war Happy wie doof als ich meine Mythoclast als erster meiner er Gruppe bei Atheon rausgezogen habe. Wir haben 2 Wochen Urlaub gemacht und alle anderen Exotics gejagt, damit jeder in unserer Gruppe so viele Exotics wie möglich hat. DAS war Destiny am Anfang

Andreas Straub

Mit 3 der Münzen wurden Exotics (zumindest bis man LL 400 erreicht hatte) völlig zweckentfremdet zu reinem Level-Loot. Sehr traurig!
Ich wünsche mir, dass Exotics wieder exotisch – und damit selten und schwer zu bekommen werden. In Jahr 1 war das völlig ok. Selbst wenn man die exotischen Teile endlich bekommen hatte, war es noch mindestens eine Woche Arbeit diese auch zu leveln. Heute: Lichtpartikel rein – fertig. Deprimierend einfach!

smuke

Ja da müssten sie echt dran arbeiten. Erwarte aber leider nicht zu viel von Destiny 2, was das angeht. Wahrscheinlich sind wir alle, die sehr oft spielen und Destiny 1 auswendig kennen viel zu früh mit dem Spiel wieder durch.

Destiny Man

Das schlimme ist, dass ich damals, als Exos noch zufällig waren, viel motivierter war, sie mir zu holen. Seit es die Quests gibt bzw. (noch schlimmer) 3 der Münzen, sind mir exotische Sachen völlig egal…

paul neumann

Meine Freude beim Drop meines ersten Exotics im Jahr eins war so riesig… Verdammt, konnte es kaum erwarten nach Hause zu kommen… Hab sogar früher Feierabend gemacht. Danke Chef
Hab zu der Zeit morgens sehr früh gespielt..mit den Amis.
Und wisst ihr was… Für diese tolle Zeit bin ich Bungie auf inmer Dankbar :)))

Arkus Gillette

Oja mein monte carlo

destiny_progamer

Destiny war für mich das beste Spiel allerzeiten. Da kamen nichtmal die alten NfS Teile ran oder sonstiges. Das alte Loptsystem war zwar hart, aber was erwartet man bitte in einem MMO? Ich fand das alles gerchtfertigt. Hat auch mit schönen Momenten geendet. Der Moment als ich die Dornquest bekommen habe.. Oder als die Gjallarhorn bei Atheon mit der Vex gleichzeitig gedroppt ist. Werde ich niemals vergessen. Danke Bungie für die tolle Zeit.

Arkus Gillette

Mich regt es wirklich auf das bungie dieses spiel immer casual freundlicher machen will mit anderen worten noobfreundlicher. Ich spiele wirklich mit leuten in allen altersgruppen mit familie, kinder und und aber bis auf wenige ausnahmen hat sich noch keiner beschwert das es zu schwer oder zu zeitintensiv ist an exos ranzukommen (jahr 1)
Zum einen waren die exos in jahr 1 so heftig weil das spiel meiner meinung nach gut gebalanct war. Und die seltene ausgabe von exotics haben diese waffen nur noch begehrenswerter gemacht. Ab dem zweiten jahr hingegen kamen keine exos mehr ins spiel das unbedingt ausnahmslos jeder haben wollte aber mit dem unterschied das auch spieler die immer nur alleine zocken diese exotics auch erhalten können. Eine möglichkeit für bungie wäre auf jeden fall das die erstens die drei der münzen rausnehmen für destiny 2 und zweitens alle exos in quests packen die extrem schwer zu bewältigen sind und diese quest einfach jeder bekommt 🙂 das wär ein super Spagat zwischen casual und suchtis. Aber so wie man bungie kennt machen die erst mal 5 schritte vorwärts um danach 7 nach hinten zu machen 😀

Honk Hasser

Das Exotic Problem im späten Destiny ist die Qualität. Es gibt zuviele und die meisten davon sind Schrott. Viele gute wurden im laufe der Zeit kaputt generft, so das am Ende nur noch ein paar wenige zu gebrauchen sind.
Generell bin ich auch dafür das Zufallsprinzip zurüchzufahren und auf Quests zu setzen. Allerdings bitte nicht wieder so einfallslos wie in der jüngeren Vergangenheit. Hier wieder bitte mehr im Stil der Jahr 1 Dorn Quest.

Kairy90

Die Menge fand ich nicht mal so schlimm aber das mit der Qualität stimmt. Die Exotics fühlten sich nicht mehr exotisch an. Die legendären Waffen waren mit den entsprechenden Perks deutlich besser da die speziellen exotischen Perks nicht wirklich was gebracht haben… Die Waffen die sich mal besonders angefühlt haben wurden soweit generft dass das besondere weg war. Bis auf die paar Waffen die beschränkungen wie bei der Spezialmuni ausgehebelt haben waren noch nützlich alles andere wurde immer mehr zu einem Einheitsbrei… Ich habe am Schluss kaum noch mit Exotics gespielt, außer dem letzten Word<3 weil mir die Waffe spaß macht obwohl sie kaputt generft wurde. Von der Art gibts auch nichts vergleichbares bei den legendären.

Alastor Lakiska Lines

Zugänglich kann man auch verschieden auslegen. Ich persönlich hätte es lieber, wenn es neben den Raid-Exotics keine Drop-Exotics geben würde. Jede Exotic sollte ihre eigene Quelle in der Form einer Quest (man kann auch gerne Start-Items für Quests bei Xûr verkaufen und sie rotieren) haben, da uns Bungie damals ja in Destiny 1 versprochen hat, dass jede exotische Waffe eine Geschichte zum Erhalt haben wird an die sich der Spieler erinnert wäre das wohl der beste Weg (Nur sollte es Bungie unterlassen Questziele mit Rückschritten wie bei der Chaperone einzufügen).

Freigeschaltet

Ich fände es gut wenn alles an Quest gebunden wäre. Nur fände ich es nicht gut wenn Xur die Start Items verkaufen würde. Ich fände es besser wenn man sie finden müsste, durch erkunden der Welt. Zb wenn man durch die Maps geht und Sachen scannt bekommt man Informationen, ähnlich wie auf dem Grabschiff. Und so bekommt man halt die Information das dieser Stamm bekannt war für seine Waffen und man muss weiter in dem Gebiet forschen bis man die richtige Sache gescannt hat. Die Dorn-Quest hab ich zwar gehasst wie Sau, allerdings hat die mich lange an Destiny gebunden da der Rückschritt im Fortschritt mich motiviert hat weiter zu machen. Daher könnte ich mir das bei gewissen Waffen auch vorstellen das es passt.

Alastor Lakiska Lines

Beim Dorn ging das ja noch, aber die Chaperone verlangte ja das Letzte Wort und zu dem Zeitpunkt war die Waffe auf einem Tiefpunkt in Sachen Nutzbarkeit.

Ace Ffm

Wenn es keine drei der Münzen mehr gibt und ein Kiosk zum duplizieren ist das ganze schon viel Exklusiver. Mir würde das an Spannung langen.

TomRobJonsen

Noch zugänglicher? Das einzige was schwer war in D1, war es ein Raid zu finden. Je mehr Artikel kommen um so weniger hat man lust auf das Spiel. Ich kenne keine einzige Person die das Spiel als schwer empfunden hat und die wollen alles zugänglicher machen!

Bizz3r

Super zugänglich aber es wird auch was schweres geben. So beschreiben die glaube ich zZ alles. Exotics, Raids, PvP, ganz D2. Er sagt gar nichts, nur das es super toll für alle wird. Die marketingmaschine läuft.

sir1us

Ist doch ganz normal 😀

Kairy90

Das hoffen und bangen ob man die gewünschte exotische Waffe oder Rüstung am Ende bekommt bzw ob man überhaupt was exotischen raus kriegt gehörte für mich mit zu den besten und schlimmsten Momenten in D1. Man hat die Raids und Dämmerung immer und immer wieder gespielt und es war am Schluss unfassbar wenn man das ersehnte Exotic endlich in seinen digitalen Händen hielt^^ Es gab natürlich auch reichlich Frust wenn immer das selbe oder garnix kam aber trotzdem ist man in der nächsten Woche wieder rein und hat aufs beste gehofft. Solch ein hin und her der Gefühle wünsch ich mir bei D2 auch. Die Quests fand ich zum Teil auch gut aber sie haben für mich ein wenig die Sammellust gedämpft. Die Quest für die Boshafte Berührung fand ich super, die meisten anderen zu 0815….
Ich hoffe Bungie bekommt es hin, die Begeisterung fürs sammeln der Exotics wieder zurück zu bringen. Am Ende war es einfach nix besonderes mehr eine Exotic zu bekommen, es fehlte die Anspannung, die Hoffnung und das bangen auf exotischen Loot, es war einfach nur ein neues bedeutungsloses Ausrüstungsstück bzw ein weiteres exotisches Bruchstück.

RaZZor 89

Genau das ist meine Befürchtung wenn vieles mit Quests kommt….

garrit1

Denke deine Aussage können wir alle unterschreiben : D.

Alzucard

Stimme ich zu. Solche dinge sind einfach ein Highlight. Da ist der rng Faktor noch angemessen. Ich kenne viel schlimmer Beispiele was rng angeht :/

Blackiceroosta

Tja das ist wirklich sehr schade, ab TTK ging es mit der Begeisterung, dass man eine gute Waffe bekommen hat steeeeeil bergab… viel zu sehr vercasualiert (ist das überhaupt ein Wort? :D).

Im Jahr 1 waren die Exotics wirklich exotisch, die Waffen haben sich komplett anders angefühlt und es war immer schön ein neues Exotic zu bekommen, da es ja das überding sein könnte.

Im Jahr 2 bzw. nach House of Wolves fing es dann so langsam an, plötzlich waren legendäre Waffen begehrter als exotische, weil man ja diese Perfekt rollen konnte.

Die einzige Waffe nach House of Wolves, TTK etc. die ich als Exotisch bezeichnen würde ist die boshafte Berührung.

Eigentlich schade das Destiny soo „leicht“ geworden ist, liegt aber vllt auch daran das man die Mechanismen einfach raus hat, aber dann denke ich mir liegt es an den Entwicklern den Schwierigkeitsgrad anzuziehen.

Ich möchte bei einem Spiel nicht an der Hand gehalten werden…

André Wettinger

Oje umso mehr Artikel umso mehr Fragezeichen. Das wenn so weitergeht und so kommt, stehen wir wie vor Horizon, sagen Ok war gut, könnte man spielen, nächstes Game.

RaZZor 89

Ich hoffe sehr das Destiny den Grind nicht verlernt und nicht alles mit Quest verknüpft. Ich möchte Spannung und Freude haben wenn aus einem Engramm das kommt was ich brauche und nicht Quest abschließen und jeder Bongo hat das gleiche. Ich tippe das es leider so kommen wird was ich sehr schade finden würde…. DIe Stundenanzahl kam nämlich auch zustande weil man im z.B Dämmerungsstrike noch auf jene Waffe oder Rüstung gehofft hat. Sonst hätte man sich das nämlich auch sparen können. Bitte Bungie macht kein Quatsch!

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