5 Dinge, die Ihr über Fallout 76 vor dem Release wissen solltet Bezahlter Inhalt

Der Release von Fallout 76 steht kurz bevor und nach wie vor gibt es Fans, die offene Fragen haben. Hier werden 5 Dinge zusammengefasst, die man vorher wissen sollte.

Am 14. November erscheint das Online-Survival-RPG Fallout 76. Hier sinf fünf Dinge zusammengefasst, die man über Fallout 76 vor Release wissen sollte.

Fallout 76 Powerarmor Helm

1. Fallout 76 wird anders, als frühere Fallout-Titel

Fallout 76 unterscheidet sich erheblich von früheren Ablegern wie Fallout 3, Fallout: New Vegas oder Fallout 4.

Fallout 76 ist immer online

Der größte Unterschied und gleichzeitig der Kern von Fallout 76, ist die Online-Komponente. Es lässt sich nicht offline spielen. Es gibt keine privaten Server, auf denen Ihr ohne andere Spieler unterwegs sein könnt.

So funktioniert es: Ihr könnt entweder alleine, oder mit einer Gruppe von insgesamt 4 Spielern durch Fallout 76 streifen. Erfahrungspunkte werden nur geteilt, wenn Ihr alle das getötete Monster zuvor getroffen habt. Dazu gibt es sogenannte World-Events, die Ihr auch mit mehr Spielern, als nur Eurer Gruppe bestreiten könnt. Insgesamt können bis zu 24 Spieler auf einer Instanz unterwegs sein.

Später Mods und private Server: Laut Bethesda seien Mods und private Server geplant, es kann aber noch dauern. Vor Ende 2019 brauchen Fans damit nicht zu rechnen.

Fallout 76 Wanderer 2

PvE und PvP vereint: PvP gibt es ebenfalls, es soll aber keine zentrale Rolle einnehmen. Man kann nicht einfach blindlings auf Spieler schießen und sie so überraschen. Feuert man auf einen anderen Spieler, richtet man zunächst nur geringen Schaden an, bis dieser zurückschießt.

Keine Sorge: Solltet Ihr ein PvP-Duell verlieren, kann Ausrüstung nicht gestohlen werden. Ihr verliert lediglich das Craft-Material, was Ihr zu diesem Zeitpunkt dabei habt.

Wer dennoch nicht aufgibt und andere Spieler trotz verringertem Schaden tötet, wird mit einem Kopfgeld belegt. Das wird aus der Tasche des Übeltäters bezahlt. So will man verhindern, dass Griefer in Fallout 76 für Unruhe stiften und PvE-Spieler schützen.

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Fallout 76 ist ein Survival-Spiel

Bisher war Fallout nur an Survival angelehnt: Standard-mäßig gab es in den Fallout-Teilen nur wenige Dinge, die man als Survival-Feature bezeichnen konnte. Strahlung, Mutationen und Krankheiten waren schon immer Teil von Fallout, haben aber keine so große Rolle gespielt. Häufig gab es Mods, die Survival zu einem zentralen Spielprinzip machen konnten.

Die Survival-Elemente gab es in Fallout 4 zwar in ähnlicher Form, sie waren aber nur in einem zusätzlichen Schwierigkeitsgrad verfügbar. In Fallout 76 ist Survival nicht optional, sondern fester Bestandteil des Spiels. Ihr müsst essen und trinken, um zu überleben.

Fallout 76 Stadt

Die Welt von Fallout 76 ist deutlich größer

Die Spielwelt von Fallout 76, das virtuelle West Virginia, wird deutlich größer ausfallen, als das Commonwealth aus Fallout 4. Sie heißt Appalachia und es soll über 150 Stunden an Nebeninhalten geben, die sich abschließen lassen.

Das müsst Ihr zur neuen Map wissen: Im Vergleich zu Fallout 4 ist Appalachia 4-mal größer und will dennoch genauso detailliert ausfallen. Es gibt Städte, Wälder, Berge und Ebenen zu erkunden, Fallout-typisch gibt in jedem Winkel gibt es etwas zu entdecken.

Es werden auf einer Map bis zu 24 Spieler unterwegs sein, die sich jederzeit begegnen können. Solo-Spieler müssen sich aber keine Sorgen machen: Appalachia ist aber so groß, dass einsame Wölfe ohne Probleme unerwünschte Begegnungen vermeiden können.

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S.P.E.C.I.A.L. und Perks wurden überarbeitet

So funktioniert das Special-System: Die bekannten S.P.E.C.I.A.L.-Attribute kehren zurück, in Fallout 76 funktioniert das System aber anders. Zu Beginn habt Ihr jeweils einen Punkt auf jedem Attribut: Stärke, Wahrnehmung, Ausdauer, Charisma, Intelligenz, Beweglichkeit und Glück. Mit jedem Level-Up verteilt Ihr einen Skill-Punkt auf einen dieser Werte. Das geht bis Stufe 50.

Zuvor konnte man deutlich mehr Punkte verteilen. In Fallout 4 startete man beispielsweise mmit 10 Punkten auf jedem Attribut. In früheren Teilen waren es sogar noch mehr.

So funktionieren die Perks: Für die Perks wurde ein komplett neues System eingeführt. Ihr könnt Perks in Form von Karten an- und ablegen. Jede dieser Karten gehört zu einem Special-Wert und hat bestimmte Anforderungen. Um einen Perk zu verbessern, benötigt Ihr zwei Karten der gleichen Sorte und könnt diese dann kombinieren.

Eine Ausnahme sind Skills wie Hacken und Schlösser knacken, für deren höhere Stufen Ihr spezielle Karten benötigt. Die Rang-1-Karten lassen sich nicht upgraden.

fallout-76-special-doc

2. In Fallout 76 erzählt die Umwelt die Story

Im Gegensatz zu vielen anderen Survival-Spielen, wird Fallout 76 eine volle Story-Kampagne bieten, wie man es aus den anderen Teilen kennt. Es gibt allerdings keine menschlichen NPCs. Die Spielwelt wird in Fallout 76 nicht mehr von Menschen bewohnt.

So funktioniert die Story ohne Menschen: Fallout 76 erzählt die Geschichte von Vault 76, einem der ersten Schutzbunker, der sich Jahre nach dem Krieg der Oberfläche öffnete. Die Spieler sind in dem Fall die einzige, menschliche Bevölkerung der Spielwelt und soll diese wieder aufbauen.

Teil der Hauptquest wird es sein, die verschollene Vault-Aufseherin zu finden. Einziger Anhaltspunkt sind Tonaufnahmen, die in der ganzen Welt verteilt sind. Das Ganze funktioniert wie eine Spur aus Brotkrumen, die Euch immer zum nächsten Ziel geleitet und Euch quer durch die Spielwelt führt.

Tonbänder, Notizen, Terminals und Roboter-NPCs erzählen Euch Geschichten darüber, was passiert ist und geben Euch Aufträge. Deswegen benötigt Fallout 76 keine menschlichen NPCs, um tolle Geschichten zu erzählen.

Fallout 76 zerstörte Powerarmor mit Mensch 3

3. Das Gameplay von Fallout 76

Trotz der Unterschiede zu den anderen Fallout-Ablegern, ist es im Kern noch immer ein richtiges Fallout. Das zeigt sich auch im Gameplay.

So spielt es sich: Ihr könnt jederzeit zwischen Ego- und Third-Person-Perspektive wechseln. Doch das Gameplay ist klar auf die Ego-Sicht ausgerichtet.

Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Waffen, die sich unterschiedlich anfühlen, egal ob im Nah- oder im Fernkampf. Von kleinen Bowiemessern, bis hin zum Fatman, der Mini-Atombomben verschießen kann, dürfte für jeden etwas dabei sein.

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Das gibt es zu tun: Den Großteil Eurer Spielzeit verbringt Ihr damit, die Spielwelt zu erkunden, Quests zu erledigen und Ausrüstung zu sammeln. Dabei stellen sich Euch alle möglichen, mutierten Kreaturen in den Weg. Von denen gibt es einige:

  • Von Monstern wie Ghule und Verbrannte, die früher wohl mal Menschen waren,
  • bis hin zu gewaltigen Krabben,
  • riesigen Faultieren,
  • oder der Brand-Bestie, einem riesigen, fledermausartigen Monster, das Euch das Leben zur Hölle machen kann.

Fallout 76 Wanderer vs Vieh

4. Für wen eignet sich Fallout 76?

Fallout 76 hat viele verschiedene Features, die Fans unterschiedlicher Genres gefallen können. Egal, ob Rollenspieler, Tüftler oder Survival-Fan.

Das gibt es für RPG-Fans: Wer auf Rollenspiel-Elemente steht, bekommt mit S.P.E.C.I.A.L. und den Perk-Karten ein umfangreiches Charakter- und Skill-System serviert. Ob man einen Schlächter spielen will, der mit Nahkampfwaffen auf Gegner einprügelt, oder einen schleichenden Scharfschützen, Ihr könnt so spielen, wie es Euch am besten passt. Hinzu kommt, dass Ihr jederzeit das Aussehen Eures Charakters anpassen könnt.

Das gibt es für Bastler: Tüftler erwartet umfangreiches Crafting-System, durch das man Waffen, Rüstungen, Modifikationen und eine eigene, mobile Basis zusammenbauen kann. Möglich wird das durch das mobile C.A.M.P.-Werkzeug, das Euch erlaubt, nahezu überall einen Unterschlupf zu bauen.

Eure Waffen und Rüstungen lassen sich an Werkzeugbänken herstellen und modifizieren, die Ihr entweder in Eurem Camp bauen, oder überall in der Spielwelt finden könnt.

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Das gibt es für Survival-Fans: Zwar ist Fallout 76 kein Hardcore-Survival-Spiel wie beispielsweise DayZ oder ARK, dennoch gibt es einige Elemente, die Fans von Survival-Spielen ansprechen dürften. Ihr leidet Hunger und Durst, könnt krank werden und bekommt die Einflüsse starker Strahlung zu spüren.

Um Euch am Leben zu halten, könnt Ihr auf viele Nahrungsmittel und andere konsumierbare Items wie Pflanzen, Medikamente oder Drogen zurückgreifen. Mit entsprechendem Material könnt Ihr diese auch an Labor- und Kochstationen selbst herstellen.

Doch nicht alle dieser Items haben ausschließlich positive Effekte. Manche Nahrungsmittel erhöhen Euer Strahlungs-Niveau oder machen Euch krank. Ihr könnt von Medikamenten und Alkohol abhängig werden. Es ist aber relativ einfach, die negativen Auswirkungen zu bekämpfen, denn die Survival-Elemente sollen nicht nerven und können eher als „Soft-Survival“ bezeichnet werden.

Fallout 76 weißes Haus 2

5. Es gibt DLCs und Mikrotransaktionen

Fallout 76 wird Game-as-a-Service und ständig mit neuen Inhalten erweitert wird. Es gibt bereits einen groben Plan, vieles soll aber auch auf dem Feedback aus der Community basieren.

Das müsst Ihr zu DLCs wissen: Inhaltlich gibt es dazu noch keine Informationen. Sicher ist nur, dass sämtliche Download-Erweiterungen kostenlos sein werden. Wie lange Fallout 76 mit Inhalten versorgt wird, hängt davon ab, wie lange die Spieler Interesse an dem Spiel zeigen. Die Server könnten ewig laufen, laut Bethesda.

Das müsst Ihr zu Mikrotransaktionen wissen: Über den Atomic-Shop könnt Ihr Inhalte für echtes Geld kaufen. Die dazugehörige Währung heißt „Atom“. Atome könnt Ihr aber auch im Spiel freischalten. Ihr erhaltet sie für das Erledigen aller möglichen Dinge: Sei es für Level-Ups, das Töten bestimmter Gegner oder das Craften einer bestimmten Anzahl an Items.

Diese Items gibt es im Atomic-Shop: Es werden ausschließlich kosmetische Items im Cash-Shop angeboten . Spielerische Vorteile wird es nicht geben.

Bis zum Release, am 14. November, kommt ab jetzt jeden Tag ein weiterer Countdown-Artikel, um auf Fallout 76 vorzubreiten.

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