Die besten NPCs der Fallout-Geschichte inklusive Wastelanders Anzeige

Mit Wastelanders hat das Survival-MMO Fallout 76 endlich menschliche NPCs bekommen. Etwas, was sich viele Fans der Reihe lange gewünscht haben. Aber erinnert ihr euch noch an die tollen NPCs aus der Vergangenheit? Ein kleiner Rückblick auf die besten NPCs der Fallout-Geschichte bis heute.

Seit am 14. April 2020 das riesige Wastelanders-Update für Fallout 76 erschienen ist, könnt ihr auch im Survival-MMO Quests und Geschichten mit virtuellen Menschen erleben und tiefer in die Story eintauchen.

Damit gibt es auch in Fallout 76 endlich jene verrückten, liebenswürdigen und eindrucksvollen Charaktere, für die die Fallout-Reihe berühmt ist. NPCs gehören zu den größten Wünschen und Hoffnungen, die ihr an das Survival-MMO hattet.

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Einige der NPCs aus der Geschichte von Fallout sind Spielern aber besonders im Gedächtnis geblieben oder haben eine besondere Erwähnung verdient – wenn auch nur, um nicht in Vergessenheit zu geraten.

Die hier genannten Charaktere haben mitunter den größten Tiefgang in der Geschichte von Fallout, haben einen großen Einfluss auf die Story genommen oder sind vielen Fans am stärksten im Gedächtnis geblieben. Lest hier, welches die besten NPCs aus Fallout sind und warum sie es verdienen, dass ihr euch an sie erinnert.

1. Dogmeat (Fallout 1, 2, 3 & 4)

Fallout Dogmeat
Der treue Dogmeat. Bildquelle: Fallout Wiki.

Wer ist das? Dogmeat ist einer der wohl bekanntesten NPCs aus dem Fallout-Universum. Der treue Schäferhund folgt dem einsamen Wanderer/Überlebenden als einer der möglichen Begleiter in den Spielen.

Seine Loyalität gegenüber dem Spieler ist ungebrochen und es ist kaum möglich, ihn zu vergraulen – außer etwa, wenn man ihn mit Sprengstoff in die Luft jagt oder absichtlich in den Tod schickt (was in Fallout 4 etwa gar nicht möglich ist).

Dogmeat ist so berühmt geworden, dass er sogar eine eigene Seite auf der englischen Wikipedia erhalten hat. Laut dem Eintrag ist er eines der „am besten in Erinnerung gebliebenen Features“ der gesamten Reihe.

Das macht ihn so besonders: Dogmeat ist einer der wenigen Begleiter, der in mehreren Teilen auftaucht, auch wenn es sich nicht immer um denselben Hund handelt. In Fallout: New Vegas kann an seiner Stelle der Cyber-Hund Rex rekrutiert werden.

Fallout Rex
In Fallout: New Vegas ersetzt Rex Dogmeat als Hunde-Begleiter. Bildquelle: Fallout Wiki.

Die Geschichte des Schäferhundes ist sonst aber nicht sehr aufregend. Seine verschiedenen Inkarnationen hatten verschiedene Herrchen und er dient ansonsten vor allem zur Unterstützung des Spielers, indem er kämpft, vor Feinden warnt oder Gegenstände findet.

Was Dogmeat wirklich ausmacht, ist vermutlich, dass er einfach immer da ist. Durch ihn fühlen sich Spieler nicht einsam. Er ist eben wirklich der beste Freund des Vaultbewohners.

2. Moira Brown (Fallout 3)

Fallout Moira Brown
Immer gut gelaunt: Moira Brown. Bildquelle: Fallout Wiki.

Wer ist das? Moira Brown ist eine stets gut gelaunte und aufgeweckte junge Frau, die unzählige Bücher verschlungen und sich ihr Wissen angeeignet hat. Da sie jedoch nicht viel herumkommt, kann sie ihr Wissen nie einer praktischen Anwendung unterziehen.

Ihr trefft in der Siedlung Megaton in Fallout 3 auf Moira. Dort arbeitet sie in ihrer Werkstatt an verschiedenen Projekten und Experimenten.

Moira ist stets gut gelaunt und sieht in allem das Positive. Selbst, wenn ihr die wohl niederträchtigste Aktion in ganz Fallout ausführt und Megaton in die Luft jagt, verliert sie ihren Optimismus nicht – sie wird zum gut gelaunten Ghul.

Fallout Moira Ghul
Selbst als Ghul hat Moira meist noch gute Laune. Bildquelle: Fallout Wiki.

Das macht sie so besonders: Eines ihrer Projekte ist das „Ödland Überlebenshandbuch“, eine der umfangreichsten und tiefsten Geschichten in der gesamten Fallout-Reihe. Diese Quest alleine füllt mehrere Stunden Spielzeit und bietet euch dutzende Aufgaben und Belohnungen.

Diese Questreihe allein macht sie zu einem der einprägsamsten und besten Charaktere in Fallout überhaupt. Es ist aber auch möglich, Moiras nahezu grenzenlosen Optimismus zu zerstören.

Wenn ihr es schafft, sie schwer zu enttäuschen oder ihre Träume zu zerschmettern, verliert sie ihre positive Ansicht der Welt und verfällt in eine düstere Stimmung. Ein weiterer Grund, warum sich Spieler häufig an sie erinnern.

3. Der Lieutenant und der Meister (Fallout 1)

Fallout Meister
Der Meister – eine widerliche Mischung aus Fleisch und Technik. Bildquelle: Fallout Wiki.

Wer ist das? Der Lieutenant (auch genannt: Lou Tenant) und der Meister sind die Antagonisten aus dem allerersten Fallout-Spiel von 1997. Der Meister ist der Anführer der Mutanten-Gruppe Unity und der Lieutenant ist seine rechte Hand, die vor allem für die Drecksarbeit zuständig ist.

Der Meister ist eine aus verschiedenen Lebewesen und Computer-Teilen zusammengeschmolzene Entität, Lou ein Supermutant mit deutlich mehr Grips als ihn die meisten anderen seiner Art besitzen und ist zugleich stärker.

Der Meister nutzt dazu das „Forced Evolutionary Virus“ („FEV“), welches die Hauptursache für Mutationen ist, und setzt seine Arme diesem Virus aus, um sie zu züchten und zu verbessern.

Das macht sie so besonders: Der Plan des Meisters ist es, den Mutanten zur Herrschaft zu verhelfen und sie dabei stetig zu verbessern. Ähnlich wie Lou sollen seine Mutanten in allen Belangen besser sein als Menschen, die in ihrer Überheblichkeit die Welt zerstört und verseucht haben.

Fallout Lieutenant Lou Tenant
Der Lieutenant, ein kluger Supermutant. Bildquelle: Fallout Wiki.

Das Ende von Fallout 1 läuft ultimativ darauf hinaus, dass ihr die beiden entweder besiegt oder euch ihnen mehr oder weniger freiwillig anschließt. Dabei ist eines der möglichen Enden besonders einprägsam.

Solltet ihr an der Stelle am Ende landen, an der ihr dazu gezwungen werdet, die Position von Vault 13 (eurem Heimat-Vault) zu verraten, kann es zu zwei möglichen Szenarien kommen:

  • ihr widersetzt euch Lou
  • oder ihr schließt euch ihm an und verratet die Menschen

In beiden Fällen schmeißen euch die beiden Bösewichte in einen Tank mit dem FEV, um euch zu mutieren – im ersten Fall in der Hoffnung, dass ihr euch danach an die Position von Vault 13 erinnert und dabei helft, die Menschen dort auszurotten. Das „Master Ending“ von Fallout 1 findet ihr auf YouTube (nicht eingebunden, um euch nicht zu spoilern).

4. Allistair Tenpenny (Fallout 3)

Fallout Allistair Tenpenny
Allistair Tenpenny. Bildquelle: Fallout Wiki.

Wer ist das? Tenpenny spielt eine Nebenrolle in Fallout 3 und ist die Inkarnation der Dekadenz. Er wohnt im Tenpenny Tower, ein Stück von der Stadt Megaton entfernt, in dem er versucht, einigen ausgewählten Personen eine Art adliges Leben zu ermöglichen.

In seiner Überheblichkeit und seinem Wohlstand langweilt sich Tenpenny und versucht, sein Leben irgendwie aufregend zu gestalten. Dabei zeigt er wenig Wertschätzung für’s Leben: Von seinem Turm aus schießt er gerne auf Kreaturen und Menschen, die sich ungefragt seinem Turm nähern.

Das macht ihn so besonders: Abgesehen von seiner Dekadenz, die vermutlich jedem Spieler in Erinnerung bleiben dürfte, ist er für eine ikonische Quest aus Fallout 3 berühmt: „Die Kraft des Atoms“.

Im Zuge dieser Quest sollt ihr der etwas verqueren Sekte der „Kinder des Atoms“ in Megaton helfen – ohne deren Wissen. Die nicht detonierte Atombombe in der Siedlung ist nämlich immer noch scharf.

Fallout Megaton Bombe
Die Bombe in Megaton. Bildquelle: Fallout Wiki.

Die Quest verlangt von euch, die Bombe zu entschärfen. Tenpenny bietet euch aber eine Alternative an: Kommt in seinen Turm und zündet sie. Warum? Weil ihm langweilig ist und er zusehen will, wie die Stadt zerstört wird.

Entscheidet ihr euch dazu, die Bombe hochgehen zu lassen, ist das die ultimativ böse Entscheidung des Spiels und „belohnt“ euch mit -500 Karma – der Hälfte auf dem Weg zum absolut Bösen.

Übrigens: Falls es euch in den Fingern jucken sollte, in Fallout 76 die Megaton-Bombe nachzuahmen, wird das nicht funktionieren. Die NPCs aus dem Survival-MMO nehmen atomaren Beschuss recht gelassen hin.

5. Three Dog (Fallout 3)

Fallout Three Dog
Der charismatische Three Dog. Bildquelle: Fallout Wiki.

Wer ist das? Der DJ Three Dog verwaltet eigenständig und alleine den Radiosender Galaxy News Radio, einen der möglichen Kanäle für das Radio des Pip-Boy in Fallout 3. Er ist für Neuigkeiten und den Musik-Mix zuständig.

Er versucht, mit seinem Radiosender gegen die Propaganda der Enklave anzukommen, einer patriotischen Gruppe ehemaliger hoher Regierungsmitglieder, mit der ihr euch auch in Fallout 76 herumschlagen müsst.

Obwohl vielen Spielern durch seine Arbeit vor allem Three Dogs Stimme bekannt sein dürfte, ist es auch möglich, ihn als Person zu treffen. Er ist sogar in gleich zwei Story-Quests von Fallout 3 verwickelt.

Das macht ihn so besonders: Three Dog ist nicht einfach nur ein generischer Moderator im Radio, sondern er reagiert auf den Spieler, was ihn bei vielen Fans der Reihe in die Erinnerung eingebrannt hat.

Je nachdem, wie ihr euch verhaltet und welche Entscheidungen ihr trefft, kann Three Dog anders über euch berichten:

  • ist euer Karma im positiven Bereich und seid ihr immer Freundlich, gibt es ein ermunterndes: „Weiter so!“
  • verhaltet ihr euch schlecht und habt dementsprechend schlechtes Karma, kommentiert Three Dog euer Verhalten mit: „Nicht cool, man. Gar nicht cool.“
  • seid ihr dagegen durchweg böse – etwa, wenn ihr Megaton gesprengt habt – sieht euch der DJ als das Schlimmste an, was dem Ödland seit den Bomben zugestoßen ist

Three Dog kommentiert dabei nicht nur eure Spielweise, sondern auch, was ihr so tut. Habt ihr etwa Leuten in einigen Quests geholfen, spricht sich das herum und der Radio-Moderator berichtet dem ganzen Ödland von euren Taten. Ähnlich reagieren auch NPCs in Fallout 76 auf euch, nur direkter: Verhaltet ihr euch dort wie ein Drecksack, sind auch die NPCs genervt von euch.

6. Harold (Fallout 1, 2 & 3 sowie einige Spin-Offs)

Fallout Harold Fallout 1
Der Mutant Harold in Fallout 1. Bildquelle: Fallout Wiki.

Wer ist das? Harold ist ein Mutant, der sich in jeder Hinsicht von anderen Mutanten unterscheidet. Er war sowohl dem FEV als auch Strahlung ausgesetzt und das hat in Kombination dafür gesorgt, dass er auf eine ganz besondere Art und Weise mutiert.

Auch, wenn er anfangs wie ein Ghul wirken mag, entpuppt er sich im Laufe der Zeit als eine Art menschlicher Baum. Er verfügt anscheinend über die Fähigkeit, mit seiner Pflanze Bob zu sprechen, die auf seinem Kopf wächst, und gibt viel auf deren Meinung.

Harold hat einen humorvollen und freundlichen Charakter und ist immer zum Scherzen aufgelegt. Ähnlich wie Moira Brown ist er stets gut gelaunt und kommt generell gut mit Menschen zurecht.

Das macht ihn so besonders: Als einer der wenigen Charaktere in der Fallout-Geschichte tritt Harold in mehreren Spielen auf und ist dort sogar tatsächlich als NPC anwesend. Das sorgt für eine Verbindung zwischen den Spielen, die sonst nur durch Andeutungen und Geschichten geknüpft wird.

Wer die gesamte Fallout-Reihe gespielt hat, kann dabei insbesondere Harolds Entwicklung bis hin zu seinem „Aufstieg“ in Fallout 3 verfolgen. Ihr lernt ihn kennen als einen „Nicht-Ghul“, der langsam immer weiter mutiert und schließlich als sprechender Baum endet.

Fallout Harold Baum
Harold als Baum in Fallout 3. Bildquelle: Fallout Wiki.

In seiner endgültigen Form hat er Anhänger gefunden, die Baumhüter, die ihn als eine Art Gott verehren. Das macht ihn zu einem absolut einzigartigen NPC der Spiele.

7. Duchess und Mort (Fallout 76 Wastelanders)

Fallout 76 Wastelanders Screenshot Duchesse
Die Barkeeperin Duchess und ihr Stammkunde Mort (im Hintergrund) gehören zu den ersten NPCs, die ihr in Wastelanders trefft.

Wer ist das? Mort und Duchess sind zwei der ersten NPCs, die ihr in Fallout 76 Wastelanders treffen könnt und gehören zu den umfassenden Änderungen seit Release. Duchess gehört das Waywards-Diner außerhalb von Flatwoods. Mort ist ein Ghul und Stammkunde bei Duchess.

Die beiden haben eine eigene, große Story in Wastelanders, die ihr abseits von der Haupt-Story um die beiden großen Fraktionen in Appalachia. Duchess kümmert sich dabei um das Voranschreiten der Geschichte, während Mort mit witzigen Bemerkungen und nützlichen Tipps aushilft.

Duchess und Mort sind hartgesottene Ödland-Bewohner, die schon so etliche Schwierigkeiten überstanden haben. Das schlägt sich auch in ihrer Persönlichkeit nieder: Sie sind abgebrüht, aber immer freundlich mit einem gesunden Sinn für Humor. Besonders Mort scheint seine Verwandlung in einen Ghul gelassen zu sehen – er scherzt sogar darüber und behauptet, seine Veränderung komme von einer Allergie gegen Erdbeeren.

Fallout 76 Wastelanders Mort
Mort scherzt darüber, dass seine Ghulifikation eigentlich das Ergebnis einer Erdbeer-Allergie ist, wie er auf „die harte Tour“ feststellen musste.

Das macht sie besonders: Für neue Spieler und jene, die mit Wastelanders zurückgekommen sind, ist die Questreihe rund um Duchess, Mort und den versteckten Schatz die erste, mit der ihr in Kontakt kommen werdet. Wer sie nicht überspringt und gleich mit der Story weitermacht, wird hier etliche Stunden verbringen können.

Sowohl Duchess als auch Mort entwickeln sich über die Zeit, die ihr in die Quest steckt, und erlangen immer mehr Tiefe. Ihr könnt euch mit ihnen unterhalten, handeln und Dinge über ihre Vergangenheit erfahren.

Die beiden taffen Überlebenden haben ein bewegtes Leben hinter sich und sind ein Paradebeispiel für die NPCs in Wastelanders, bei denen Bethesda bei der Erschaffung ziemlich übertrieben hat. Sie sorgen dafür, dass sich Appalachia tatsächlich lebendig anfühlt und Spieler in die neue, florierende Welt eingeführt werden.

8. Lily Bowen (Fallout: New Vegas)

FAllout Lily Bowen
Lily Bowen war eine alte Großmutter, ehe sie zum Supermutanten wurde. Bildquelle: Fallout Wiki.

Wer ist das? Die Supermutantin und Angehörige des Nachtvolkes Lily Bowen war vor ihrem Kontakt mit den FEV eine 75-jährige Großmutter. Als Teil des Nachtvolkes ist sie eines der Überbleibsel der Armee des Meisters und dort insbesondere von dessen Elite.

Allerdings konnte sie den Meister noch nie leiden, weswegen sie nach dessen Fall mit anderen vom Nachtvolk die friedliche Gemeinschaft Black Mountain gründete.

Lily ist eine mögliche Begleiterin in Fallout: New Vegas und besitzt die einzigartige Fähigkeit, die Dauer von Stealth Boys zu verlängern und kritischen Schaden von Schleich-Angriffen zu erhöhen.

Das macht sie so besonders: Abgesehen davon, dass sie der vermutlich älteste Begleiter ist, den ihr in einem Fallout-Spiel haben könnt, erfahrt ihr durch ihre Quests einiges über ihr ziemlich tragisches Schicksal.

Lily ist eine ehemalige Bewohnerin von Vault 17, der vom Meister und dessen Lakaien überfallen wurde. Sie selbst wurde entführt und in der FEV-Brühe zwangsmutiert, was sie zu einer Nachtvolk-Supermutantin gemacht hat.

Durch die Mutation hat sie besondere Fähigkeiten erlangt, um als Attentäterin zu arbeiten und hat als solche häufig Stealth Boys genutzt. Das führte aber dazu, dass sich ihre Persönlichkeit gespalten hat: in Leo und Lily.

Dabei erfahrt ihr auch, dass sie möglicherweise noch lebende Nachfahren hat, ihre Enkel. In der Geschichte könnt ihr Lily dabei helfen ihre Krankheit zu besiegen und dabei zugleich die Siedlung Jacobstown unterstützen. Eure Entscheidung hat für Lily starke Konsequenzen:

  • bringt ihr sie dazu, die Medizin zu nehmen, vergisst sie ihre Vergangenheit und ihre Enkelkinder und tut sie als unwichtig ab
  • nimmt sie nur die halbe Dosis, will sie der Vergangenheit nachgehen und ihre Enkel finden
  • überzeugt ihr sie, gar keine Medizin zu nehmen, übernimmt Leo die Kontrolle und sie wird zur wütenden Bestie

Die Geschichte von Lily ist emotionsgeladen und eine der tragischsten in der Fallout-Reihe.

9. Die Aufseherin (Fallout 76 & Wastelanders)

Fallout 76 Aufseherin
Die Aufseherin, die lange nur als Stimme bekannt war. Bildquelle: Fallout Wiki.

Wer ist das? Die Aufseherin ist die Haupt-Questgeberin der Story von Fallout 76 und dafür verantwortlich, dass ihr im Survival-MMO überhaupt den Aufgaben nachgeht. Sie war für den Vault 76 zuständig, dessen Bewohner (die Spieler) dafür sorgen sollten, Appalachia wieder bewohnbar zu machen.

Sie ist eine zielstrebige Frau, die ihr jedoch im ganzen Spiel nie direkt trefft – zumindest bis Wastelanders. Sie zeigt sich als mutige Anführerin, die es auf sich genommen hat, den Weg für alle anderen aus Vault 76 vorzubereiten, bis auch sie schließlich an ihre Grenzen gestoßen ist.

Das macht sie so besonders: Während der Story vom Hauptspiel bleibt die Aufseherin eine kryptische, mystische Figur, die nie direkt in Erscheinung tritt. Ihr findet nur immer wieder ihre Holobänder mit Anweisungen und Tipps.

Trotzdem ist sie eine Schlüsselfigur des Spiels, zu der ihr sogar eine gewisse Bindung oder Abneigung aufbauen könnt – je nachdem, wie genervt ihr von ihrer Schnitzeljagd seid.

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Sie ist außerdem die ausschlaggebende Person, die dafür sorgt, dass die Verbrannten-Seuche bekämpft wird, was zu eurer nächsten Aufgabe wird. Allerdings ist sie auch Schuld daran, dass die Vault-Bewohner Zugang zu den Atombomben haben, mit denen sie Appalachia immer wieder verwüsten.

In Wastelanders tretet ihr der Aufseherin aber das erste Mal Auge in Auge gegenüber. Für Spieler des Hauptspiels ist das ein regelrechter Gänsehaut-Moment, endlich die Person zu treffen, wegen der ihr überhaupt in Appalachia unterwegs seid.

10. Sofia Daguerre (Fallout 76 Wastelanders)

Fallout 76 Sofia Daguerre im Bunker
Ihr findet Sofia verletzt in einem Bunker und sollt ihr helfen.

Wer ist das? Sofia Daguerre ist eine der möglichen Begleiterinnen im Wastelanders-Update von Fallout 76. Ihr findet sie in einem verlassenen Bunker, nachdem ihr ihrem Hilferuf gefolgt seid. Sie ist eine starke, taffe Frau, die zwar offenbar für sich selbst sorgen kann, aber in Notsituationen klug genug ist, um Hilfe anzunehmen.

Sofia kann, wie die anderen Begleiter, rekrutiert werden, um in eurem Camp auf euch zu warten. Sie ist eine von zwei Begleitern, die eine längere Questreihe bieten, während der ihr mehr über sie erfahrt und euch sogar in sie verlieben könnt.

Das macht sie so besonders: Wie die meisten Begleiter der Fallout-Reihe hat auch Sofia eine eigene Geschichte, die sie zu einem greifbaren Charakter mit viel Tiefe macht. Allerdings ist ihre Vergangenheit absolut einzigartig im Fallout-Universum.

Sofia ist eine ehemalige Astronautin der United States Space Association (USSA) und ist schon vor dem Großen Krieg ins All geflogen. Statt wie geplant aufzuwachen, hatte ihr Tiefschlaf-Programm aber einen Fehler. Sie hat den Krieg wortwörtlich verschlafen.

Nach ihrer Bruchlandung in der Rettungskapsel ist sie die vermeintlich einzige Überlebende der Crew und muss sich erst einmal daran gewöhnen, dass es weder die USSA noch die USA oder irgendeine Form von amerikanischer Regierung mehr gibt.

Sie ist in einer Zukunft abgestürzt, die sie sich wohl nie hat vorstellen können und ist auf sie noch weniger vorbereitet, als es jeder Vault-Bewohner je hätte sein können. Es liegt an euch, ihr dabei zu helfen, in der neuen Welt zurechtzukommen. Fast so, als würdet ihr einem Neugeborenen erklären müssen, wie die Welt funktioniert. Eine ganz besondere Art der Bindung.

Bonus: Preston Garvey

Fallout 4 preston garvey
Preston Garvey ist für viele Fans der inbegriff von „nervig“. Bildquelle: Fallout Wiki.

Preston Garvey ist vielleicht nicht unbedingt einer der besten NPCs der Fallout-Geschichte, aber mit Sicherheit einer der einprägsamsten. Der aufdringliche gute Samariter taucht in Fallout 4 ständig auf und nervt euch zu den unmöglichsten Zeiten damit, dass eine Siedlung irgendwo im Nirwana eure Hilfe benötigt. Dabei ist er etwa so penetrant wie die Seitenbacher-Werbung, was wohl auch der Grund sein dürfte, dass ihn viele Spieler in (nicht unbedingt guter) Erinnerung haben – aber auch das gehört zum Fallout-Humor.

Garvey hat dennoch, oder vielleicht deswegen, einen enormen Wiedererkennungs-Wert. Ehe es richtige NPCs in Fallout 76 gab, ist ein Spieler in die Rolle dieses nervigen NPCs geschlüpft und hat Spieler tatsächlich mit seinen typischen Aufgaben belästigt. Sicherlich ist das nicht unbedingt das, was sich die Bewohner von Vault 76 gewünscht haben, aber für eine gewisse Nostalgie und den ein oder anderen Lacher hat er damit dennoch gesorgt.

Die Geschichte von Fallout bietet noch massenhaft weitere, tolle NPCs und die Zukunft von Fallout 76 und Wastelanders wird noch weitere Charaktere bringen, die mindestens so eindrucksvoll sind, wie die hier aufgezählten.

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Leello

Für zb. Die Aufseherin hätte man Mr house, Curie, Valentine oder so rein nehmen können. Nebenbei die 76 Charaktere fande ich absolut schlecht.

Stephan

Also auch wenn ich von dem Wastelanders Update wirklich angetan bin und das ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung ist, gleich drei Charaktere in der Liste finde ich etwas viel. Die Aufseherin geht in Ordnung, da sie ja auch bereits in der alten Storyline charakterlich dargestellt wurde. Duchesse wäre sicher ein interessanter Charakter, aber sie ist mir noch zu knapp in das Spiel eingebunden. Zu der weiblichen Begleitung kann ich noch nicht viel sagen, bisher finde ich sie aber eher uninteressant und hoffe da auch weitere, richtige Begleitungen und Romanzen.

Hier in der Liste hätte ich eher einen Nick Valentine gesehen. Dogmeat ist natürlich zurecht auf der 1, ich hoffe auch bald im Spiel vertreten 🙂 Auch Moira Brown passt auf jeden Fall hier rein 🙂

Bei mir steht Cait aus Teil 4 noch recht weit oben. Sicher, es mag da bessere Begleitungen gegeben haben, aber ich hatte sie immer gern an meiner Seite 🙂

luriup

Ja Dogmeat ging als Begleiter,
Moira war auch OK.
Mein Lieblings NPC war aber Curie aus FO4.
Die hatte einen netten Werdegang und Akzent. 😜

Lana Letsif

Da kann Bethesda noch so viele Anzeigen schalten und Werbung machen. Verschimmeltes Brot bleibt verschimmeltes Brot, auch wenn man versucht es schön zu reden, niemand mag verschimmeltes Brot. Tja, das kommt eben davon wenn man versucht seine teure Kundschaft abzumelken. Am besten sie graben ein Loch, werfen F76 inklusive Wastelanders dort hinein, schütten es zu und vergessen die ganze Geschichte. Danach sollten sie sich Gedanken über Gier und Qualität machen, in sich gehen, sich bessern und ein schönes Skyrim 6 entwickeln.

Sir Wellington

Mir hat der Artikel, auch wenn er Werbung war, ziemlich Laune gemacht.
Ich kann verstehen, dass dir Fallout 76 nicht zusagt, aber diesee Wut ist doch ein wenig übertrieben.
Mir scheint es, als sei Fallout 76 doch erfolgreicher als sich das manche Gegner wünschen und das nächste TES6 wird kommen. Dafür ist nämlich ein anderes Team zuständig.
Steck doch nicht so viel Energie in ein Spiel, welches die so wenig zusagt und falls du deine Meinung änderst, hab ich noch ein paar Calmex im Inventar zur Entspannung. Gebe dir gerne was ab.

Fallout 76 ist bei weitem nicht perfekt, aber es kann einen dennoch in seinen Bann ziehen, so wie jedes Fallout… naja, wenn auch nicht so gut wie die anderen Teile.

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