WildStar, sonst auf dem neuesten Stand der Technik, bietet Spielern bis jetzt keine Möglichkeit, auf Knopfdruck in vorher gespeicherte Wechsel-Ausrüstung zu schlüpfen. Das soll sich bald ändern.
Es fällt Spielern spätestens dann auf, wenn sie sich ins PvP wagen oder von der Zweit-Skillung Gebrauch machen möchten: Bei WildStar kann man ja gar keine Rüstungs-Sets speichern. Stattdessen liegen die Gegenstände des Zweit-Gears ungeschützt und ungeordnet im Inventar herum und befinden sich in ständiger Gefahr, in ihre Einzelteile zerlegt zu werden.
Dieses grelle Versäumnis, das vom mittlerweile üblichen Standard der MMOs abweicht, ist bei WildStar umso seltsamer, weil das Spiel sonst über allen Komfort verfügt: Mounts auf Knopfdruck, ein sehr freundlicher Umgang mit Moddern, Farben, Kostüme (hier seltsamerweise mit Wechsel-System), alles was der moderne MMOler von heute begehrt – nur bei dieser Funktion hat man seltsamerweise gespart.
Umso nerviger, weil das Spiel jeder Klasse einen Zweitjob in der Holy Trinity zubilligt, der anderes Equip erfordert. Und beim PvP braucht es nochmal eine andere Ausrüstung.
Es ist ein wenig so, als steige man in eine Luxus-Limousine und die hätte jeden Komfort von DVD-Player über Seitenairbags, Mini-Kühlschrank und Klimaanlage, nur statt elektrischen Fensterhebern und Schiebedach, bewegen die sich nur, wenn man fleißig an der Handkurbel kurbelt.
Das API macht es den sonst so findigen Moddern bei WildStar unmöglich, das Problem ohne die Hilfe Carbines zu umgehen. Die soll jetzt aber kommen.
Der Ausrüstungsmanager ist, laut Angaben von CRB_BokehBot auf reddit, intern heißdiskutiert und werde gerade im Moment dem internen Dev-Built hinzugefügt. Für eine schnelle Implementierung auf die Live-Server sei der Schritt allerdings zu komplex und zu wichtig. Die Spieler sollten damit rechnen, es in einem der nächsten Content-Drops zu sehen.
Ein Kauf der Imperial Edition vom Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online auf Steam wird Neukäufern mit einem exklusiven Pet gedankt, einem grauen Jagdhund. Treue Fans, die sich die Imperial Edition bereits im Handel gekauft hatten, schauen in die Röhre. Und das gibt Probleme.
50% günstiger war die Steam-Edition gleich zu Beginn, das Palomino-Pferd und weitere Boni der Imperial Edition lagen außerdem obendrauf und noch ein „treuer Wolfshund“ in Grau. Nun könnte man natürlich sagen „Einem geschenkten Hund schaut man nicht in den Mund“, doch sah das beileibe nicht jeder so. Hatten viele treue Fans doch die Imperial Edition schon lange erworben und das im festen Glauben, damit alle Premium-Vorteile und Pets zu erhalten, die Zenimax mit dem Grundspiel bringen würde. Schien das doch der implizierte Deal zu sein.
Deshalb kam unmittelbar nach der Bekanntmachung des Wolfshundes die etwas zornige Frage auf: „Und wie krieg ich den Hund sonst?“ Würde es möglich sein, stolzer Besitzer des grauen Vierbeiners über den Item-Shop zu werden?
Doch das wird nicht möglich sein. Ein „exklusives“ Pet, und damit warb man nun einmal auf Steam, kann jetzt nicht rückwirkend für jeden erhältlich sein.
Im offiziellen Forum stellte man allerdings einen „braunen Wolfshund“ in Aussicht, den sich Spieler dann über den Item-Store werden kaufen können. „Riften-Wolfshund“ wird der Trostpreis-Hund heißen.
Mein MMO meint: So banal und obskur die Nachricht auf den ersten Blick erscheinen mag, sind es genau solche Sachen, die gerade Hardcore-Spieler verärgern. Da führt man die Imperial Edition als Sammlerstück ein und verlangt dafür einen hübschen Preis, verspricht damit aber auch, dass man dann alle erdenklichen Vorteile erhalten wird, die an den Kauf des Grundspiels gekoppelt sind. Dass man später eine andere Version des Grundspiels einführt mit anderen „exklusiven“ Belohnungen, ist eine heikle Angelegenheit. Wenn man die ultimative „Herr der Ringe“-DVD-Box mit allen Schikanen für eine hohe Summe herausgibt und ein Jahr später mit der noch ultimativeren DVD-Box lockt, mag das im Film-Geschäft üblich sein, bei MMOs hinterlässt es doch Bauchschmerzen.
Wenn man diese Büchse der Pandora erstmal aufmacht und mit „exklusiven Vorteilen“ hier und dort lockt, dann trifft man bei Sammlern, die alles in einem Spiel haben wollen, einen komischen Ton. Zwar hat Blizzard mit solchen „exklusiven Pets“ zu ganz besonderen Anlässen und Conventions schon die Vorreiterrolle eingenommen, so richtig glücklich wirkte die Aktion mit den doppel-exklusiven Belohnungen allerdings hier nicht. Wie sehr die Spieler gerade eine solche vermeintliche „Kleinigkeit“ aufregt, sieht man am Umfang des dazugehörigen Foren-Threads: 27 Seiten und mehr als 800 Kommentare hat der englischsprachige mittlerweile.
Uns bei Mein-MMO.de tut es ja vor allem um die arme Schlammkrabbe Leid, die Belohnung aus der normalen Imperial Edition, die jetzt zugunsten eines hübscheren Hundes geschmäht wird. An ihre Gefühle denkt hier wohl keiner.
In einem Forenpost ist Blizzard auf den Vorwurf eingegangen, man reduziere die Komplexität von World of Warcraft durch eine übertriebene Vereinfachung, wie durch die Beschneidung der Talentbäume. Für Blizzard ist das allerdings eine Notwendigkeit.
Wenn ein Spiel immer nur linear weiterwachse, so der Blizzard-CM Micah Wipple (Bashiok), habe man rasch einen Wust an Komplexität. Immer mehr Fähigkeiten, immer mehr Entscheidungen, immer mehr Spielsysteme würden Lage um Lage aufeinander gestapelt. Bis ein Spiel enstanden sei, das man unmöglich vernünftig weiterentwickeln könne.
Bei einer Erweiterung sei es deshalb immer angebracht und auch ein guter Zeitpunkt, bestehende und immer komplexer gewordene Systeme zu überprüfen und sich selbst kritisch zu hinterfragen.
Blizzard habe bei der Design-Philosophie zwei Grundsätze: Zum einen gehe es Blizzard um „konzentrierte Coolness“ und zum anderen darum, den Spielern Wahlmöglichkeiten bei wichtigen Entscheidungen zu geben. Es gehe nicht darum, sie zwischen allerlei eigentlich bedeutungslosem Kram wählen zu lassen, sondern sie wenige Entscheidungen mit großen Auswirkungen treffen zu lassen.
Die früheren Talentbäume seien weder „konzentriert cool“ gewesen, noch hätten sie zu wichtigen Entscheidungen geführt. Stattdessen habe man den Spielern viele Entscheidungen mit minimalen Auswirkungen abverlangt (2% mehr eines Stats). Außerdem hätten die Talentbäume die Spieler vor Fragen gestellt, auf die es nur ein oder zwei richtige Antworten gab, wollte man keinen sub-optimalen Helden spielen. Über die Jahre hätten sich die Entwickler die Köpfe darüber zerbrochen, wie man die Talentbäume attraktiver und fairer gestalten könnte. Letztlich sei man zum Entschluss gekommen, dass Talentbäume einfach für World of Warcraft nicht funktionierten.
Es sei niemandes Schuld, aber jedes System neige nun mal mit der Zeit dazu, immer komplexer zu werden. Deshalb sei es immer wieder erforderlich, einen Schritt zurück zu machen, sich das große Ganze anzusehen und das Bestehende kritisch zu prüfen. Sonst habe man ein aufgeblähtes System, das von den Spielern lauter Entscheidungen fordere, die weder wichtig seien, noch Spaß machten.
Für das Korea-MMO Bless Online sind jetzt Bilder der fünf Rassen aufgetaucht, die für die Fraktion „Hieron“ zur Verfügung stehen. Der Mix enthält für Asia-MMOs typisch eine bunt zusammengewürfelte Meute aus Rittern, Elfen und Tiergestalten.
Das koreanische MMO Bless Online sieht so gut aus, dass es für den Westen immer interessanter wird und sich die Infos über das Game häufen. Kürzlich wurde der Publisher für China bestätigt, jetzt tauchen Bilder der Rassen auf. Bless Online setzt, wie viele Asien-MMOs, auf einen ziemlich wilden Mix.
Habichts
Die Habichts sind vom Aussehen her an das so ziemlich exotischste Volk angelehnt, das sich ein Koreaner nur vorstellen könnte: an die Deutschen oder Holländer. Sie sind erd- und heimatverbunden, mutig und loyal. Gegenüber den anderen Rassen wirken sie wie so eine Art „großer Bruder“.
Sylvan Elves
Die Elfen sind elegant, anmutig und stammen von einem uralten Königreich ab. Früher verfügten sie über die längste Lebensspanne aller Völker, heute werden sie kaum älter als die Menschen. Sie sehen sich als Bewahrer uralten Wissens und erscheinen den anderen häufig als intelligent und edelmütig.
Lupus
Die Lupus lebten für Jahrhunderte zurückgezogen in einem Wald. Sie haben eine schamanistische Wertschätzung für ihre Umwelt entwickelt und bemühen sich im Einklang mit der Natur zu existieren. Wenn ihre animalischen Triebe von ihnen Besitz ergreifen, erweisen sich die friedlichen Waldbewohner allerdings als durchaus kampflustig.
Mascu
Die Mascu sind nur halb so groß wie die anderen Rassen Hierons. Sie sind noch immer Fremde im Land, nachdem ein Absturz ihres Luftschiffs sie zu unfreiwilligen Neuankömmling machte. Auch wenn sie sich immer noch als Ausländer und Fremde sehen, sind sie heute für den Handel des Landes unerlässlich geworden.
Fedaykin
Die Fedaykin kommen aus einer anderen Dimension, wo sie eigentlich als Torwächter dienen sollten, doch wurden ihre Geister mit der Zeit korrumpiert. Fedaykin sind ein religiöses Volk, sie bedecken ihre Gesichter mit Tüchern oder Schleiern.
Während die Habichts, die Elfen und Wolfsmenschen im nächsten Beta-Test schon zu bewundern sind, ist eine Einführung der Mascu und Fedaykin erst für später geplant, wie auf mmosite.com zu lesen ist. Insgesamt sind 10 Rassen für Bless Online vorgesehen. Die 5 Rassen des anderen Reiches stellen Gegenstücke zu den hier vorgestellten Völkern Hierons dar.
Die Serie von Next-Gen-MMOs mit atemberaubender Grafik aus Asien reißt nicht ab. Auch bei Kingdom under Fire 2, einem Mix aus Action-MMO und Strategie-Spiel, das an Games aus der Dynasty-Warriors-Serie erinnert, gibt es gute Nachrichten: Man hat einen Publisher für China gefunden.
Kingdom under Fire 2 wird von ChangYou für den chinesischen Markt vertrieben. ChangYou hat sich schon die Rechte an Bless Online und Project Black Sheep gesichert. Denn nicht nur auf den Schlachtfeldern von Fantasy-Welten tobt ein Krieg, sondern auch in der Business-Welt. Aber da geht’s nicht um Items oder Ländereien, sondern um den chinesischen Markt. ChangYou möchte mit einer Armada von neuen, atemberaubend aussehenden Games den Platzhirschen Tencent Games angreifen. Der Erfolg des riesigen Konzerns Tencent basiert im Spiel-Sektor auf Casual Games und Sidescrollern, die in Europa nahezu gänzlich unbekannt sind.
Bei Kingdom under Fire 2 gibt es im Moment 3 Klassen zur Auswahl:
Der Berserker ist ein Nahkämpfer mit monströsem Einhand-Schwert und magischer Feuerkraft in seiner linken Pranke. Er erinnert zumindest optisch an einen Chaos-Krieger aus dem Universum von Warhammer Online.
Der Gunslinger ist ein eleganter und filigraner Schwertkämpfer, der als Fernkampf-Option eine gewaltige Pistole einstecken hat. Er wirkt im Kampfstil wie eine Kreuzung aus französischem Musketier und einer effizienten Tötungsmaschine, direkt aus Game of Thrones.
Spellswords sind Dunkelelfinnen, die leicht bekleidet, aggressiv und durch Magie aufgeputscht durch die Reihen der Gegner fegen und sie mit einem Schwert und allerlei magischen Kräften beharken. Ein wenig erinnern sie an eine Kriegeramazone mit einem ordentlichen Schuss Marvel-Superheldin.
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Kingdom under Fire 2 ist – bevor jemand feuchte Hände bekommt – wie viele andere dieser Next-Gen-Asia-Games noch in einem Entwicklungsstadium. In Südostasien ist eine englische Version des Spiels in der Open Beta. Eine Playstation 4-Version soll es, laut Informationen von mmoculture, später geben. Im Moment arbeite man an neuen Charakterklassen. Ursprünglich sollte das Spiel schon um 2010 erscheinen, befand sich dann aber wohl längere Zeit in wechselnden Staaten der Krise, was mit unsicheren Arbeitsbedingungen, starker Konkurrenz und Markt-Anpassungen zu tun hatten (In Südostasien hätte man mit den Hardware-Anforderungen zum geplanten Release-Zeitpunkt wohl Schiffbruch erlitten). Die Nachricht eines festen Publishers für den riesigen chinesischen Markt und der Start der Open Beta sollte die Gemüter beruhigen und kann vielleicht dafür sorgen, dass Kingdoms under Fire 2 in ruhigere Gewässer kommt.
Der Mix aus einem Action-MMO-Kampfsystem (also nichts Tab-basiertes) mit den Strategie-Elementen sieht im Trailer auf jeden Fall vielversprechend aus und erinnert an Spiele aus der Dynasty-Warriors-Serie. Die meiste Zeit scheint man sich durch namenlose Fußsoldaten der gegnerischen Heere zu schnetzeln.
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Das Warten hat ein Ende! Der Fluch von Naxxramas, die erste Erweiterung von Hearthstone hat endlich ein Releasedatum bekommen — und das lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. Bereits am kommenden Mittwoch, also den 23. Juli, öffnet die Nekropole ihre Pforten und die Spieler können endlich in den Genuss von neuen Karten und Bossen im Spiel kommen.
Zahlen zu The Elder Scrolls Online suchte man bisher vergeblich, da die Entwickler alles unter Verschluss hielten. Nun hat jedoch die Marktforschungs-Plattform SuperData in einem Wirtschaftsreport ein Ranking der profitabeltsten MMOs aus 2013 aufgestellt. Dass World of Warcraft an erster Stelle liegt, dürfte wohl niemanden verwundern, doch überraschenderweise gab es in dem Bericht auch Angaben zu den Spielerzahlen von TESO.
Ein anderes großes MMO befindet sich derzeit noch in der Beta in Europa. ArcheAge von den Trion Worlds ist letzte Woche in die Closed Beta Phase übergegangen, nachdem es bereits seit geraumer Zeit in der Alpha war. Dort hatten aber nur Spieler Zugang, die entweder sehr viel Glück hatten oder sich ein „Gründer”-Paket gekauft haben, das alles andere als günstig ist.
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Der Prozess für einen 21jährigen Australier, der im Alleingang das zurzeit erfolgreichste Onlinespiel der Welt, League of Legends, in Aufruhr versetzte, beginnt am 24. Juli.
Im August 2012 verschaffte sich ein Hacker, der als Jason bekannt wurde, Zugriff auf den nordamerikanischen League-of-Legends-Server und damit auf, nach eigenen Angaben, die Daten von 24,5 Millionen Accounts. Riots Präsident Marc Merill beschwichtigte damals, es seien keine Zahlungs- oder Rechnungsinformationen betroffen, bat die User dennoch darum, ihre Passwörter zu ändern.
Berühmter Streamer „Phantomlord“ live aus dem Spiel gekickt
Ein Jahr später, im August 2013, zeigte sich der Hacker dann das erste Mal. Der zu dieser Zeit populäre Streamer James „Phantomlord“ Varga verlor live auf Sendung Zugang zu seinem Account. Der wurde dann nach Brasilien transferiert, was „Phantomlord“ dazu zwang mit Lag zu spielen, sowie mit und gegen Brasilianer. Und das passierte, obwohl er mit seinen Account-Informationen vorsichtig gewesen war, sie nie jemandem gegeben oder sonstwie die eigene Account-Sicherheit vernachlässigt hatte. Das musste er auch nicht, denn der Hacker, als „Jason“ bekannt, hatte sie sich im August 2012 geholt und plante damit, nun Kasse zu machen oder sich wenigstens zu amüsieren.
Er tyrannisierte Chat-Räume und Foren, transferierte die Accounts von wohlbekannten Spielern nach Brasilien und signierte als Jason (wahlweise mit dem bescheidenen Zusatz-Titel Gott oder König). Er machte ein Vermögen damit, Skins an Spieler zu verkaufen, die gar nicht mehr im Spiel erhältlich waren, sogenannte Legacy-Skins.
Twitter-Account des Riot-Präsidenten übernommen
Als er dann noch den Twitter-Account des Riot Präsidenten Marc Merill übernahm und für einigen Ärger sorgte, weil er ein von Riot geplantes Kartenspiel leakte, hatte er den Bogen wohl überspannt. Zwar einigte er sich angeblich hinter verschlossenen Chat-Türen mit Merill über eine Rückgabe des Twitter-Accounts, doch war die Polizei ihm nun auf den Fersen, spürte ihn auf, ließ ihn aber vorläufig auf freiem Fuß, bis zu einer Anhörung.
Noch in dieser Übergangszeit eröffnete der Hacker die Webseite LoLIP-op.com, bei der man Probleme für die Accounts anderer Spieler bestellen konnte. Entweder wurden sie aus dem System geworfen oder mit DDOS-Attacken während eines wichtigen Spiels drangsaliert. Dieser Service florierte. Angeblich nahm der Hacker 1.000 Dollar am Tag damit ein. Als er im reddit-Forum mit seiner Macht angab (gerne stellte er sich auf eine Stufe mit Gott), wurden die Community und einige eSport-Journalisten auf den „Service“ aufmerksam und leiteten das an die Polizei weiter.
Der Hacker bekam von einem Richter Internetverbot bis zum Beginn seines Prozesses am 24. Juli.
Seine Mutter hält ihn für kein kriminelles Superhirn
Die genauen Umstände werden sich dann klären – im Moment widersprechen sich die Aussagen des Hackers und der Riot-Arbeiter in einigen wichtigen Teilen und auch die Quellen sind nicht ganz schlüssig. So ist im Gespräch der Hacker habe, zumindest zeitweise, alleine und auf eigene Faust gehandelt. Andernorts wird darüber gesprochen, Jason sei Teil einer größeren Organisation, einer Hackergruppe, mit noch unbekannten Mitgliedern. Für seine Mutter ist der Hacker kein kriminelles Superhirn mit großer krimineller Energie, sondern er habe lediglich Informationen genutzt, die frei im Internet verfügbar seien. Einige Medien glauben zumindest eine Teilschuld bei Riot-Mitarbeiter ausgemacht zu haben, die, nachdem der Hack bekannt wurde, ihre Passwörter nicht änderten, so dass es „Jason“ über eine Backdoor gelang, sich Zugriff in heikle Systeme zu verschaffen.
Manche denken, er habe aus purer Geltungssucht gehandelt; er selbst redete wiederholt davon, er wolle Riot auf ihre Sicherheitslücken hinweisen und sie dazu bringen, diese öffentlich einzugestehen.
Nach Informationen von polygon handelt es sich beim Hacker „Jason“ um einen 21jährigen Australier, der in einem ländlichen Dorf lebt und unter dem Asperger-Syndrom leidet. Das ist die Persönlichkeitsstörung, die Jim Parsons als Grundlage seiner Rolle als „Dr. Sheldon Cooper“ in der Serie „The Big Bang Theory“ gewählt hat.
Die Zukunft des Fantasy-MMOs The Elder Scrolls Online nimmt gerade Gestalt an. Einige der zahlreichen Punkte auf der Tagesordnung sind die zu wächsernen Gesichter der NPCs und Gelegenheitsdiebstahle, die manche schmerzhaft in The Elder Scrolls Online vermissen. Offenbar möchte The Elder Scrolls Online mehr wie der Single-Player-Hit Skyrim werden.
Neues Programm soll dafür sorgen, dass Mund und Text von NPCs zusammenpassen
Es war und ist einer der größten Kritikpunkte an The Elder Scrolls Online: So gut die Synchronstimmen auch sein mögen und so schön die Landschaft ist – die Gesichter der NPCs während der Dialoge erinnern an einen Besuch im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud. Egal, ob sie einem vom Verlust ihrer Kinder erzählen oder einen zum Bier einladen, lebendig wird’s in den Gesichtern der NPCs von Tamriel nie.
Das haben viele Fans und auch Journalisten kritisiert. Bisher war zu dem Thema aber nichts zu hören. Auf der QuakeCon wurden die wächsernen Gesichter jetzt zum ersten Mal angesprochen und dabei nicht nur als Problem erkannt, sondern Zenimax konnte auch gleiche eine Lösung in Aussicht stellen.
Das Programm „FaceFX“ werde man als Upgrade einführen. Das sei schon in einigen Spielen zu bewundern. Es kümmere sich darum, dass der Mund und die Gesichtszüge sich auch den Phonemen der gesprochenen Worte anpassen. In einem kleinen Video wurde ein Vorher-Nachher-Vergleich angestellt.
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Dass man zukünftig in The Elder Scrolls Online gegen das Gesetz verstoßen können würde, war schon bekannt, nun gibt es erste Details dazu. Spieler werden stehlen können, indem sie schleichen und dann Truhen oder Behältnisse ausräumen. Die so gestohlenen Items werden einen Wert haben, wenn man sie an einen Hehler versilbern kann.
Außerdem wird man NPCs ermorden können, wenn man in den „Schleich“-Modus geht. Eine Aussage, für die Creative Director Paul Sage erstaunlich viel Applaus und Gekicher aus dem Publikum erhielt. Wobei er seiner kleinen „Mordserie“ in der Präsentation auch mit einigem Vergnügen nachging.
Die Mechanik wird den Single-Player-Titel hier ziemlich entsprechen. Von Wachen sollte man sich bei seinen Schandtaten also nicht erwischen lassen, sonst jagen und stellen sie einen, fordern Bußgeld ein oder greifen an.
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Was man allerdings den Single-Player-Titeln voraushaben wird: Spieler können sich das Kopfgeld auf besonders üble Wiederholungstäter selbst verdienen und den Wachen bei ihrer Jagd beistehen. Das soll zu einem lebendigen und aufregendem World PvP führen, wenn der Kopfgeldjäger und der Verbrecher Katz und Maus spielen.
Das sind nur einige der vielen Änderungen, die auf der QuakeCon näher beleuchtet wurden, auch über den Rest werden wir Euch informieren.
Der MMO-Shooter Destiny lässt es richtig krachen und heuert für die Ton-Spur einen Star an, aber auch das kann Probleme mit sich bringen, wenn der Star dann nicht so motiviert ist wie in anderen Rollen.
Peter Dinklage, der nicht nur heimliche Star von „Game of Thrones“ (er spielt den zwergwüchsigen Sympathieträger und Hurenfreund Tyrion Lannister), konnte als Stimme des A.I.-Begleiters „Ghost“ für Destiny geworben werden. Das fanden die Fans erstmal richtig gut. Dinklage hat als Tyrion Lannister in der Zielgruppe einiges an Renommee gewonnen. Doch dann hörten die Fans die Stimme von Dinklage in der Alpha. Das Augenrollen über so manche vermeintlich (oder auch tatsächlich) trashige Textzeile, die er da lesen musste, war förmlich zu hören. Besonders eine Zeile („That wizard came from the moon“) las er mit so wenig Enthusiasmus, dass daraus gar ein kleines Internet-Meme wurde.
Bungie, die Hersteller von Destiny, haben mittlerweile reagiert, mit den Reglern gespielt und der Stimme etwas mehr Euphorie verliehen.
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Bei Hearthstone wurde eine weitere Karte enthüllt, die Bewegung ins Spiel bringen wird. Loatheb kann dem Gegner ganz schön den Tag vermiesen.
Loatheb ist nicht nur der dritte und letzte Boss des Seuchen-Viertels in Naxxramas, das voraussichtlich am 30. Juli öffnen wird, sondern wird auch seinen Weg als legendäre und spielbare Karte machen.
Dabei wird sie voraussichtlich jeder Spieler bekommen, der das Seuchenviertel abschließt, also den Boss Loatheb bezwingt. Ähnliche Karten wird es wohl nach dem Abschluss eines jeden Flügels geben, so dass der erfolgreiche Naxx-Abenteurer bald Maexxna, Baron Rivendare von den vier Reitern und Kel’Thuzad besitzen wird. Statt Thaddius wird er wahrscheinlich nach Abschluss des Konstruktviertels Feugen und Stalagg erhalten, nach deren gemeinsamen Todesröcheln sich dann auch Thaddius blicken lässt.
Von diesen Karten ist bisher offiziell erst Baron Rivendare vorgestellt und bestätigt worden , von den anderen Hearthstone-Karten existieren aber schon genaue Vorstellungen durch ein „Leak“, das sich bisher als korrekt erwiesen hat. So auch bei Loatheb.
Das Pilzmonster ist nun als zweite Boss-Karte bestätigt und verfügt über folgende Werte: 5 Mana, 5 Schaden, 5 Leben und als Bonusfähigkeit erhöht er die Kosten für gegnerische Zauber im nächsten Zug um 5 Punkte.
Durch die besondere Natur seiner Fähigkeit, tauchten sofort einige Fragen zu Loatheb auf, vor allem zu seiner Synergie mit Milhouse Manabrand, der die Kosten gegnerische Zauber im nächsten Zug auf 0 setzt. Wird zuerst Loatheb und danach Milhouse gespielt, cancelt Milhouse Loatheb vollständig aus und die gegnerischen Zauber kosten im nächsten Zug kein Mana. Wird erst Milhouse und dann Loatheb gespielt, kosten aller gegnerischen Zauber im nächsten Zug 5 Mana.
Wer Loatheb spielt, mit Shadowstep auf seine Hand zurückholt, und ihn erneut spielt, setzt die gegnerischen Manakosten für Zauber im nächsten Zug auf 10. Sicher bringt Loathen eine neue taktische Variante ins kostenlose Kartenspiel Hearthstone ein.
Heroes of the Storm bekommt Zuwachs in Form einer neuen Karte. Sie trägt den Namen „Garten der Ängste“ und greift wieder das klassische Model mit 3 Lanes auf. Der Clou daran ist, dass es einen Tag-/Nachtwechsel geben wird, den die Spieler beeinflussen können. Bei Tag wohnen Söldner in den Gartenteilen der Karte, bei Nacht werden sie durch Nachtmonster ersetzt. Zudem wird die Sichtweite reduziert in der Nachtphase. Sie endet erst, wenn alle Nachtmonster beseitigt worden sind.
Dass bei den Entwicklern von The Elder Scrolls Online mittlerweile ein Umdenken eingesetzt hat, ist dem ein oder anderen vermutlich schon aufgefallen als die Veteranenränge runderneuert wurden. Nun widmen sie sich dem nächsten Aspekt des Spiels, dem PvP. Laut Aussagen von Creative Director Paul Sage werden die Spieler „definitiv mit Arenen rechnen können in nicht allzu ferner Zukunft“.
Mit Warlords of Draenor steht Blizzard zum wiederholten Male vor der schwierigen Entscheidung, wie sie damit verfahren wollen. Bisher ist der Plan, dass das Fliegen zu Beginn der Erweiterung deaktiviert wird für die neuen Gebiete. Erst nach ein paar Wochen wird es freigeschaltet. Wie genau wissen die Entwickler aber noch nicht. Vielleicht schlicht per Gold, vielleicht aber auch durch eine epische Quest. Das werde kurzfristig entschieden.
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Eine US-Seite hat nun in einem Wirtschaftsreport die Einnahmen verschiedener MMOs gegenübergestellt. Erstaunlicherweise nennt der Report auch klare Abonnentenzahlen für The Elder Scrolls Online. Die waren bisher unter Verschluss.
Die Seite superdatareserach.com gibt an, alle Zahlen von den Entwicklern oder den Publisher erhalten zu haben. Die Seite berechnet eine Top 10 der profitabelsten Spiele für das Jahr 2013 und gibt überraschenderweise auch Abonnentenzahlen für Zenimax‘ Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online an.
Für den Juni sollen die bei 772,374 gelegen haben. Das wäre für das MMO ein guter Erfolg, wenn auch kein Triumphzug. Zenimax hat diese Zahl bisher nicht bestätigt.
Der letzten Single-Player-Teil der Elder Scrolls Reihe, Skyrim, wurde über 20 Millionen Mal verkauft, das Gros davon allerdings für die Konsolen. Eine Konsolenversion von The Elder Scrolls Online wurde kurz vor dem angekündigten Release-Termin im Juni auf Ende des Jahres verschoben. Mittlerweile mehren sich die Anzeichen dafür, dass es sogar auf einen Termin in 2015 herauslaufen würde. Im Moment arbeitet Zenimax an einem Umbau des Spiels in verschiedenen Bereichen.
Mein MMO meint: Für die Beta von The Elder Scrolls Online hatten sich 5 Millionen Spieler angemeldet, Experten rechneten damit, dass zum Release etwa 20-40% von ihnen, auch die Retail-Version kaufen und spielen würden. Das wären zwischen 1 und 2 Millionen Besucher in Tamriel gewesen. Verkaufszahlen kennt man allerdings nicht. Wenn nach einem durchwachsenen Start und nach Ablauf des Freimonats davon noch 772.374 spielen würde, wäre man wahrscheinlich noch im Rahmen der Kalkulation. Ob die Daten stimmen, wird sich sicher in den nächsten Tagen herausstellen. Plausibel scheinen sie in jedem Fall.
Kaum ist Update 14 für Herr der Ringe Online erschienen, machen die Jungs von Turbine schon Lust auf den nächsten Menü-Punkt auf Tolkiens epischer Speisekarte. Aber es kommt auch ein Dämpfer: So wird es für die neue Klasse, die Beorninger, keine eigene Startzone geben.
Dadurch dass man sich die zweite Level-Cap-Erhöhung verkneift (mit Update 14 ist es erst auf 100 geschossen), hat man nun mehr Zeit für andere Dinge.
Allerdings werden sich die Beorninger, die neue Klasse, die später eingeführt werden soll, nur mit einem neuen Intro begnügen müssen. Für eine gänzlich neue Startzone reichte die Zeit dann wohl doch nicht. Wer einen Beoringer spielen will, wird dafür übrigens in die Tasche greifen müssen. Die neue Klasse möchte mit Turbine-Punkten gegenfinanziert werden – so wie es bereits mit dem Runenbewahrer und dem Hüter war, den beiden letzten eingeführten Klassen, vor langer Zeit. Die durch den Verzicht auf die Levelerhöhung eingesparte Zeit wandert in das neue System bei den Legendären Waffen.
Bevor es mit dem Update 15 losgeht, wird noch ein kleinerer Patch eingeschoben, der die Spieler in die Todessümpfen führen wird. Mit Update 15 kommt eine neue Zone. Für die Helden geht es dann nach Pelagrir, gegen die Haradrim, üble Korsaren, und deren Verbündete, eine Bande skrupelloser Halb-Trolle. In einer epischen Angriffs-Schlacht werden die Spieler an der Seite Aragorns versuchen die Stadt Pelagrir zurückzuerobern.
Das Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online, kurz TESO, gibt’s jetzt auch auf der Gaming-Plattform STEAM. Um dort spielen zu können, müssen Spieler lediglich TESO ihrer Spiele-Bibliothek hinzufügen. Keys verteilt man an Veteranen nicht.
Die nächsten Tage werden heikel und ereignisreich bei The Elder Scrolls Online. Die QuakeCon in Dallas steht an. Im Vorfeld haben die TESO-Devs von Zenimax eine Vielzahl von Baustellen aufgemacht, die nun alle nach füllenden Details schreien. Das Veteranen-System wird überarbeitet, das Kampf-System steht auf dem Prüfstand und auch im PvP wird kräftig Hand angelegt. Ganz Optimistische erhoffen sich sogar Informationen zum geplanten Port auf die Playstation 4 und die Xbox One. Kaum ein Stein bleibt auf dem anderen. Genug zu reden wird es in Dallas also auf jeden Fall geben.
Die Convention begann man aber mit einer ganz anderen Ankündigung: Ab sofort ist The Elder Scrolls Online auf STEAM spielbar. Das wird aber keine so große Sache, weil STEAM sich an TESOs Infrastruktur gütlich tun wird und deren Bezahl-System, ihren Launcher und den Patcher verwendet. Wer als aktiver TESO-Spieler STEAM nutzen will, kann das Spiel einfach seiner Bibliothek hinzufügen. Neue Keys an Veteranen verteilt man bei Zenimax nicht.
Im Vorfeld der QuakeCon gab man zudem einen Ausblick auf die Gildenheraldik, die mit dem nächsten Content-Patch im August kommen soll, der ganz im Zeichen der Gilden stehen wird. Auf den Screens sind zahlreiche Embleme aus verschiedenen Quellen zu erkennen, die sich bald in Tamriel als Gildensymbole wiederfinden werden.
Mein MMO meint: Für TESO-Spieler dürfte sich durch diese Ankündigung nichts ändern. Es ist eher ein Signal von Zenimax, dass man auch Spieler erreichen möchte, für die STEAM so essentiell geworden ist, dass sie nichts spielen, was es nicht auf der Valve-Plattform gibt. Und dass es gleich zum Einstand als „50% Sale“ und „Jetzt erhältlich“ auf der Startseite gekennzeichnet wurde, ist dem Absatz sicher zuträglich.
Das koreanische Next-Gen-MMO Bless Online hat einen Publisher für den chinesischen Markt gefunden. Für einige Beobachter gehört Bless Online zu den großen östlichen MMO-Hoffnungen zusammen mit Blade & Soul und Black Desert.
Nachdem vor kurzem Bless Online einen kräftigen Schluck aus der Finanz-Pulle nehmen durfte – ein Investor hatte ordentlich Kapital nachgeschossen -, gibt es nun eine weitere gute Nachricht für das MMO mit der erstaunlichen Grafik, dem PvP-Fokus und einer Welt, die ohne Lade-Screens auskommt: Mit ChangYou hat man einen exzellenten Publisher für den chinesischen Markt gewonnen.
ChangYou hat im letzten Jahr bereits den chinesischen Port von Blade & Soul übernommen und konnte hier große Erfolge erzielen. Mehr als 1.500.000 Einheiten verkaufte man, laut Zahlen aus dem Januar. Für Bless Online verspricht man sich sogar einen noch größeren Erfolg.
Und wer weiß, was die Entwickler von Neowizz Games mit einer derart gut gefüllten Kriegsschatulle anfangen können. Viele Fans hier im Westen hoffen natürlich auf einen Port auch in unsere Lande, der dürfte aber in absehbarer Zeit Zukunftsmusik bleiben.
Bless wird mit der Unreal3-Engine entwickelt. An dem Spiel arbeitet das Team „NeowizzBless“, das aus 150 Leuten besteht, worunter sich einige MMO-Veteranen befinden, die schon an Tera, Aion oder Lineage 2 mitgearbeitet haben.
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Die Alpha für World of Warcrafts anstehende Erweiterung Warlords of Draenor beschert den Spielern mit Talador eine neue Zone, die Blizzard nun vorstellt.
Für Veteranen des Burning Crusades mag Talador ungewohnt klingen. Wenn man von den Feldern von Terokkar spricht, leuchten hingegen ihre Augen. Talador, im Herzen Draenors gelegen, ist der Mittelpunkt der draenaischen Zivilisation. Hier steht die funkelnde Hauptstadt Shattrah, die sich, wenn die Helden hier eintreffen, in der Umklammerung der Eisernen Horde befinden wird.
In der Zone werden sich einige der neuen Story-Telling-Ideen von Blizzard wiederfinden. Denn Warlords of Draenor steht ganz im Zeichen eines andauernden Krieges. Ist eine Zone abgeschlossen, mag eine Schlacht gewonnen sein, doch nicht der Krieg. In Talador werden die Verbündete der Helden eine vorgezogene Basis errichtet haben und mit den Horden von Garrosh Höllschrei um die Vorherrschaft im strategisch so wichtigen Herzen des neuen und wilden Landes kämpfen.
Und die Eiserne Horde ist, so furchtbar waffenklirrend und vom Blutrausch gezeichnet sie auch sein mag, nicht das einzige, was es in den Wäldern Taladors zu fürchten gilt. Im Süden greifen Gul’Dans Schergen unter der Leitung von Teron’gor, seiner rechten Hand, nach der Macht. Und mit gefährlichen Sektierern hat man es außerdem noch zu tun.
Talador soll laut Blizzard den Glanz und die Glorie der draeneischen Zivilisation abbilden und die Vielfalt und den Artenreichtum der draeneischen Tier- und Pflanzenwelt. Die Zone soll Spieler in ihren Bann schlagen und ihnen mal wieder ein „WoW“-Erlebnis entlocken.
Dabei soll die Zone abwechslungsreich sein, von den tiefen, noch unberührten Wäldern, bis hin zur lebendigen und brodelnden Handelsmetropole Shattrah. Für die Garnison können Spieler hier ein Arkanes Sanktum oder ein Arsenal erwerben. Das Sanktum wird es ihnen, solange sie in Talador sind, erlauben einen mystischen Diener zu beschwören, der ihnen beim Kampf flambierend zur Seite steht: einen echten Hitzkopf also. Wählt man das Arsenal, hat man irdischere Unterstützung: ein Luftschlag steht dann zur Verfügung.
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Über eine Millionen Zocker haben sich auf einen Platz in der Closed Beta der europäischen Ausgabe von ArcheAge beworben.
Das MMO mit Sandbox-Elementen, ArcheAge, ist seit Donnerstagabend in der Closed Beta. Man wird – wie vorher auch The Elder Scrolls Online oder WildStar – die Closed Beta als eine Reihe von „Events“ durchführen, die Server nur für wenige Tage am Stück geöffnet lassen.
Alpha platzte aus allen Nähten, bei der Beta ist es nicht anders
Keys zu der Open Beta vergibt Trion Worlds entweder über die Anmeldung auf ihrer Seite oder über Giveaways mit Partnern. Zumeist sind das MMO-Gaming-Seiten, Hardware-Anbieter oder Ähnliches. Bei ArcheAge hat man auch die Option, sich über ein „Gründer“-Paket direkten Einlass in die Beta zu erkaufen. So „Closed“ ist sie also nicht. Nach den „Closed Beta“-Events wird man in eine kurze Phase der Open Beta gehen, die am Stück verlaufen wird, bevor man sich dann zu einem Early Access und dem Release bereit macht.
Die Alpha von ArcheAge war ein großer Erfolg und die Server mussten um ein Vielfaches vergrößert werden, trotz eines verhältnismäßig teuren Einlasspreises von 135 Euro. Auch der Andrang für die Beta scheint, nach Informationen von Trions Worlds, nicht abzureißen. Über 1 Millionen Spieler hätten sich auf die Plätze beworben.
Zum Release dann auch deutsche Server
Bei Trion Worlds freut man sich auf den Start der Beta und lädt die Spieler zu ihrer Version des koreanischen MMOs ein. Um dem Andrang Herr zu werden, hat man bereits vorm Beta-Start zwei zusätzliche Server eröffnet. Trion Worlds möchte das eigentlich koreanische MMO auf die Bedürfnisse des nordamerikanischen und europäischen Marktes anpassen. Neben einer umfangreichen Übersetzung, für die mehr als 2 Millionen Wörter vom Koreanischen ins Englische übertragen wurden, nimmt man auch Anpassungen am Gameplay und den Mikrotransaktionen vor.
Wie Scott Hartsman in einem Interview mit unserem Magazin bestätigt hat, sind für den Release auch deutsche Server geplant. Eine Lokalisierung ins Deutsche wird zu einem späteren Beta-Event ebenfalls ihren Weg ins Spiel finden.
Wir von Mein-MMO.de wünschen allen Beta-Key-Besitzern eine schöne und möglichst erkenntnisreiche Zeit in ArcheAge und allen ohne Beta-Key viel Glück auf der Quest, so einen zu ergattern.
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Das anstehende Zombie-und-Survival-MMO H1Z1 (von manchen auch Hizzy genannt) verneigt sich mit den neuesten Ingame-Bauten vor dem eigenen Genre. Ein Supermarkt huldigt gleich zwei namhaften Genre-Größen: Fallout 3 und dem Urvater der Zombies, George Romero.
In Romero’s Supermarkt führt uns ein Blick hinter die Kulissen des DayZ- und Rust-Konkurrenten H1Z1. 15 Jahre nach dem Ausbruch des Virus ist von einem hellen und lebendigen Ort, wo man mal eben das Abendessen, Milch und einen Six-Pack Bier kaufte, nur noch ein schäbiger und verfallener Rest geblieben.
Fans erkannten beim Anblick der Bilder sofort die Ähnlichkeiten zum Super-Duper-Markt aus Fallout 3, ebenfalls einem Game für Freunde des gepflegten Verfalls. Adam Clegg, der zuständige Designer, freute sich darüber, dass seine Arbeit an Fallout 3 erinnert. Für ihn das schönste Kompliment, das man ihm nur machen konnte. Hatte er darauf doch abgezielt. Als nächstes werde er noch ein paar Einkaufswagen designen, damit der Platz noch ein bisschen lebendiger wird. Wobei beim fertigen Spiel für diese Lebendigkeit natürlich andere Spieler oder ein paar Zombies sorgen könnten.
Keinen Subtilitäts-Preis gewinnt Sony Only Entertainment für den Namen „Romero’s Supermarket“ – gilt George Romero doch als Vater des modernen Zombie-Genres, der die „Walker“ aus karibischen Riten löste und sie in die Großstädte der industrialisierten Welt holte. Ursprünglich auch als Gesellschaftskritik gedacht (hirnlose Zombie-Konsumenten; oder als „die Anderen“, eine formlose Masse, während man selbst Individuum bleibt) haben sich die Zombies mittlerweile vom Genre-Vater emanzipiert und wüten, beißen und verbreiten sich in so gut wie jedem erzählerischen Medium. Manchmal heißen sie Zombies, manchmal sind es die Infizierten und in anderen Varianten bleiben sie einfach namenlos („Wir verwenden nicht das Z-Wort!“, wie es in Shaun of the Dead heißt).
In H1Z1 darf man jedenfalls das Z-Wort sagen. Das Zombie-MMO steht im Moment kurz vor dem Early Access über Steam, der dann kostenpflichtig sein wird. Fairerweise muss man sagen, dass H1Z1 schon seit dem Mai vor dem Early Access steht und immer wieder verschoben wurde. Es soll später im Jahr für die Play Station 4 und den PC erscheinen und dann kostenfrei spielbar sein.
Und wer gar nicht genug von Zombies kriegen kann. Hier beweisen die H1Z1 Entwickler einmal mehr ihren Wetter-Fetisch und präsentieren: Zombies im Regen!
Die erste Erweiterung zu Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone, „Der Fluch von Naxxramas“ wird am 23. Juli beginnen, das gab Blizzard soeben bekannt.
Nachdem klar wurde, dass Naxxramas nicht mehr in dieser Woche erscheinen würde, man aber bei Blizzard bestätigte, dass der Release noch für den Juli geplant sei, blieben nur noch der 23. Juli und der 30. Juli als mögliche Termine übrig. Blizzard hat sich jetzt in einem Statement für den 23. Juli entschieden.
Dabei ist zu beachten, dass am 23. Juli nur der erste Flügel von Naxxramas, das Arachniden-Viertel, öffnet. Die vier weiteren Flügel werden im Abstand von ein Woche öffnen. Wenn alles nach Plan läuft, sieht der Zeitplan also so aus:
Am 23. Juli öffnet das Arachniden-Viertel; der Zugang hierzu wird einen Monat lang kostenlos sein; hier erwarten Euch der Gruftlord Anub’Rekhan, die Großwitwe Faerlina und die Riesenspinne Maexxna.
Am 30. Juli geht es ins Seuchenviertel mit Noth dem Seuchenfürst, Heigan dem Unreinen und – jedermanns Liebling – Loatheb.
Am 6. August nehmt Ihr im Militärviertel Haltung an und lasst Euch von Instrukteur Razavious inspizieren, nehmt Ihr es mit Goth dem Ernter auf und schaut mal bei den Vier Reitern vorbei.
Am 13. August stehen Spielern im Konstruktviertel dann folgenden Monstrositäten gegenüber: Flickwerk, Grobbulus, Gluth und Thaddius. Hoffentlich wollen die nur spielen.
Und am 20. August hat man es schließlich mit Sapphiron und Kel’Thuzad selbst im Frostwyrmhort zu tun.
Wer sich darüber informieren möchte, was die ersten 10 Bosse in Naxxramas wahrscheinlich drauf haben, kann sich in diesem Link darüber informieren. So viel sei verraten: Blizzard hat sich einige Mühe gegeben, damit die Herausforderungen in Hearthstone denen im alten World of Warcraft-Raid ähneln.
Über die Kosten für das Aufschließen der Flügel informiert Euch dieser Beitrag.
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Bei Blizzards kostenlosem Kartenspiel Hearthstone steht so manche Karte unter dem ständigen Vorwurf, viel zu stark zu sein. Nun äußert sich ein Blizzard-Mitarbeiter zu anstehenden Nerfs der stärksten Karten.
Es ist schon ein Kreuz mit den Karten. Die stärksten hat so oft der Gegner und genau dann fällt einem immer auf, wie unglaublich unfair sie sind. Ja, dass sie das Spiel ruinieren und dringend generft gehören. Ob Leeroy Jenkins als günstiger Finisher 6 Schaden für 4 Mana-Kosten austeilt oder der früh gespielte Angelmeister Nat Pagle für einen Karten-Vorteil eingesetzt wird, der das Spiel entscheidet. Und das sind nur die kleinen Karten, da hat man noch gar nicht die Monster-Legendaries wie Ysera, Ragnaros oder Alexstrasza genannt. In vielen Kombinationen versauen solche Karten dem Spieler schon mal Match und Tag. Man ruft nach einem Nerf.
Das Thema wurde jetzt erneut aktuell, da vorm Release von Naxxramas einige Karten bekannt wurden, die es dort geben wird und die wahnsinnig stark aussehen und die Balance gründlich durcheinander würfeln dürften.
So ist die Frage eines Users an Blizzard verständlich, ob man denn im Moment plane, deutlich zu starke Karten mit Naxxramas zu nerfen, um das Meta-Game ausgeglichener zu gestalten. Doch von Blizzard bekam er einen Korb. Man habe im Moment keinerlei Pläne in diese Richtung. Die Entwicklung behalte man aber natürlich im Auge.