Beim MMO-Shooter Destiny melden Spieler Schwierigkeiten mit den exotischen Engrammen: Die geben häufig doppelte Items. Liegt das am Smart-Loot-System?
Schon bei Xur am Freitag fiel’s einigen auf. Jetzt ist es dadurch, dass man per „Drei der Münzen“ gezielt exotische Engramme farmen kann, noch deutlicher geworden: Irgendwas stimmt da nicht.
Spieler beschweren sich, dass sie hintereinander aus exotischen Engrammen derselben Art dasselbe exotische Item ziehen – also nutzlose Duplikate.
Das könnte ein Zufall sein. Es häufen sich aber derart die Meldungen, dass man darüber zumindest Bescheid wissen sollte.
Einfach zu wenige Items in der Jahr-2-Auswahl bei König der Besessenen in Destiny?
Mit „König der Besessenen“ kam ein „Smart Loot System.“ Das soll erkennen, welcher exotische Gegenstand Hütern in Destiny noch fehlt, um ihnen diesen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zuzuschanzen. Das führt dazu, dass Spieler aus Rüstungs-Engrammen vor allem (aber nicht zu 100%) Rüstungsteile für die Klasse bekommen, mit der sie die Engramme entschlüsseln. Die ganze Zeit war es so, dass sie alle Rüstungsteile mit der gleichen Wahrscheinlich bekommen konnten. Unabhängig davon, ob sie die Items schon haben oder ob es für die Klasse gedacht ist, mit der sie die Engramme in Destiny öffnen.
Bei Rüstungsteilen ist die Auswahl noch relativ beschränkt: Es gibt etwa relativ wenig Jahr-2-Helme, die aus einem Engramm rauskommen könnten. Das könnte einige der Dopplungen erklären.
Doch auch bei Waffen treten diese Dopplungen auf.
Stottert das Smart-Lootsystem in Destiny?
Die Theorie im Moment: Das Smart-Loot-System erkennt zwar, welches Item der Hüter gerade aus diesem Engramm bräuchte. Wenn er es aber bekommen hat, versteht das System nicht sofort, dass er das Item nun nicht mehr braucht und gibt es ihm erneut. Das heißt: Wenn ein Hüter 3 Waffenengramme hintereinander öffnet, kann es sein, dass das System glaubt, er braucht jedes Mal dieselbe Waffe.
Ob das wirklich so ist, weiß man im Moment nicht. Es deuten zahlreiche Einzelbeispiele daraufhin und schaden kann es zumindest nichts, wenn man „in Abständen“ die Engramme öffnet. Also häufiger zum Kryptarchen pilgert und dafür weniger Engramme entschlüsseln lässt. Lieber nicht gleich 5 Dinger in 5 Sekunden entschlüsseln, sondern eins pro Engramm-Art und dann erstmal was anderes machen.
… oder wird es beim Drop festgelegt?
Es könnte auch sein, dass der Inhalt der Engramme dank Smartloot zu dem Zeitpunkt festgelegt wird, wenn Spieler das Engramm erhalten. Das würde bedeuten, dass es besser wäre: Engramme, sobald man sie bekommt, zu entschlüsseln und nicht zu warten, „bis es sich lohnt“ und dann mit einem ganzen Sack zu Rahool zu marschieren.
Aluhelm-Gefahr? Klingt zumindest plausibel
Ob das hier ein „Wahrnehmungsfehler“ der Spieler ist und sich noch im statistischen Bereich bewegt oder ob mit den Engrammen wirklich was nicht stimmt, ist schwer zu sagen. Solche Wahrnehmungsfehler treten besonders häufig auf, wenn Spieler sich benachteiligt fühlen, um eine Pechtsträhne logisch zu erklären. Dafür spricht, dass es kein Phänomen ist, das ständig und immer zu erkennen ist.
Aber so abwegig ist das nicht. Es ist eine neue Situation. Früher gab es das „Smart-Loot-System“ bei Engrammen nicht. Welchen Helm man aus einem Engramm zog, war unabhängig davon, welche Helme man schon im Besitz hatte. Mit dem „Smart-Loot“ hat sich das geändert. Das berücksichtigt den Item-Stand der Spieler. Es ist durchaus möglich, dass es da wirklich zu den beschriebenen Problemen kommt.
Schaden kann es zumindest nicht, vorsichtiger zu sein, vor allem wenn Euch nur noch wenige Items fehlen.
Wie sind Eure Erfahrungen mit den Kryptarchen und den exotischen Engrammen bislang?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!



































