Ninja verrät, wie Fortnite die YouTuber und Streamer mit 3 Skins an sich band

Der Twitch-Star Tyler „Ninja“ Blevins gibt einen Einblick in die Hintergründe auf Twitch und YouTube. Er erklärt, wie Epic dafür sorgt, dass Creator bei Fortnite bleiben. Mit 3 speziellen Skins verdienten die Influencer ein Vermögen.

So bindet Epic die Content-Creator an Fortnite: Letztlich geht es hier um Geld. Das Interessante ist aber, dass das Geld nicht durch „direkte Zahlungen“ kommt, etwa über Preisgelder für Turniere, Sponsoren und Werbeverträge.

Epic hat Wege gefunden, die YouTuber und Streamer indirekt am Erfolg von Fortnite zu beteiligen, indem sie dafür sorgen, dass die „Content-Creators“ von den Fans „bezahlt“ werden.

Über 3 spezielle Skins und besondere Deals sorgte Epic dafür, dass die größten Content-Creators in Fortnite ein gewaltiges Stück vom Kuchen abbekommen.

Twitch-Star Ninja verrät, wie viel Geld er 2018 mit Fortnite verdient hat

Die zwei Skin-Pakete über Twitch machten Ninja reich

Das war der große Hit: Der große Streich von Epic fand schon im März und Mai 2018 statt. Damals ging Epic Games eine Partnerschaft mit Versandhändler Amazon und deren Streaming-Plattform Twitch ein.

Spieler, die etwa über Amazon ein Prime-Abo schlossen, konnten einem Streamer eine Subscription und damit Geld auf Twitch zukommen lassen.

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Das war das 1. Twitch-Prime-Set damals im März

Die unglaubliche Macht von Fortnite, Spieler zu beeinflussen

Ninja sagt:

„Es waren zwei Monate in Folge, die Fortnite Twitch Prime Skins hatte. Die Macht von Fortnite, Leute dazu zu bringen, Dinge für kosmetische Items zu machen, ist unglaublich. Ich hab in den zwei Monaten 230.000 Subscriber dazu bekommen.“

Ninja auf Twitch zu den Prime Skins

Wie viel Geld bringt Ninja ein Subscriber? Ein Subscriber ist mindestens 4.99$ im Monat wert. Ninja bekommt mindestens die Hälfte davon, eher mehr – je nachdem, welchen Prozentsatz er mit Twitch ausgehandelt hat.

250.000 Subscriber wären also über 500.000 US-Dollar im Monat wert. Da der Deal über mehrere Monate ging, haben Ninja allein diese Twitch-Prime-Deals zum Millionär gemacht.

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Das ist das 2. Set

Das Geld nahm Ninja ein, weil Fortnite-Spieler ein Abo abschlossen, um zwei Skin-Pakete für Fortnite zu erhalten: Das 1. und 2. Fortnite Twitch-Primepack. Diesem Skin-Paket lag auch eine „Subscription“ bei Twitch bei, die Spieler frei verteilen konnten.

Dieses „kostenlose“ Abo im Wert von 5$ spendeten sie dann ihrem liebsten Content-Creator. Ninja profitierte davon stark:

Ninja-Fortnite

Ein Herzchen-Skin macht Creators glücklich

Das war zuletzt stark: Wie Ninja weiter ausführt, war auch eine neuere Aktion von Epic für ihn „Gold wert.“ Epic hatte das „Support-a-creator“-Programm schon im Oktober eingeführt.

Spieler können dann im Spiel einen „Creator“ benennen und der erhält 5% des Geldes, das der Spieler im Fortnite-Shop für V-Bucks ausgibt. Aber lange spielte das wohl keine große Rolle, erst zuletzt hob dieses Programm richtig ab.

Ninja sagt:

„Eine unglaubliche Sache, die Epic Games für Creators gemacht hat, war es, dass der Support-a-Creator-Code Spielern einen kostenlosen Skin gibt. Ich hab keine Ahnung, ob Epic das weiterhin so macht. Ich sage nur, ich bin fast bei drei Million. Das ging in dem Moment ab, als sie einen kostenlosen Support-a-Creator-Skin veröffentlichten.“

Ninja zum Support-a-Creator-Skin

Was war das für Skin? Epic hatte erst Anfang Februar den Spielern eine kostenlose Lackierung versprochen, wenn sie einen Creator unterstützen. Offenbar war das ein erneuter Geldregen für die Creators wie Ninja.

Dieser Skin brachte Ninja ein weiteres Vermögen ein

Darum ist das wichtig: Ninja und viele andere Streamer hatten zuletzt mit Epic gehadert, weil die Season 7 als schwach empfunden wurden: Dinge wie die Boombox oder das Flugzeug lenkten vom eigentlichen Gameplay ab und verwässerten es in den Augen von Streamern.

Dazu kam mit Apex Legends ein starker neuer Konkurrent.

Der deutsche Content-Creator MontanaBlack teilt regelmäßig seinen Creator-Code

Aber wie man hier sieht, lohnt es sich für Streamer und YouTuber bei Fortnite zu bleiben, weil sie die Community des Spiels stärker monetarisieren können, über die Umwege, die Epic clever eingebaut hat.

Allerdings kennt auch Apex Legends diese Tricks. Zuletzt bot man hier ein Twitch Prime Paket mit einem neuen Skin an.

Fortnite-Star Ninja verliert 90% der Abos auf Twitch – Was steckt dahinter?
Autor(in)
Quelle(n): dexerto
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Psycheater
Psycheater
10 Monate zuvor

Und wenn man sowas liest wundert man sich das das Geschrei bei Microtransaktionen und Lootboxen tatsächlich so gross ist.

Sowas hier find Ich viel bedenklicher; aus dem Grund weil hier mit sehr jungen Kunden eine Verpflichtung für eine Sache hervorgerufen wird, die mit Sicherheit nicht ganz ohne ist

Simon
Simon
10 Monate zuvor

Naja, niemand zwingt sie dazu etwas zu kaufen. Und wenn man’s genau nimmt dürfen die Kinder, die das ganze noch nicht einschätzen können, auch eigentlich kein Geld auf ihren Konten haben. Paysafe Karten sind ab 18, und selbst bei den Steam Karten ist es ja nicht die Schuld von Epic wenn die Kinder sich was kaufen. Sie weisen deutlich darauf in dass das Spiel Ingame Käufe enthält und die Eltern müssen dann kontrollieren für was die Kinder ihr Geld ausgeben, wenn sie’s überhaupt selber bekommen.
Wenn ich mir damals was kaufen wollte, musste ich immer meine Eltern fragen (die haben das Geld für mich „gelagert“) ob ich mir das kaufen darf. Ich war da ungefähr 11 und im Nachhinein find ich dass das gut so geregelt wurde, weil ich weiß dass ich mir damals so viel scheiß gekauft hätte. Und die Eltern wissen das ja auch und checken dass die Kinder Geld für Games ausgeben. Wenn sie das nicht wollen müssen sie’s kontrollieren

Szaaza
Szaaza
10 Monate zuvor

Nicht mehr nachvollziehbar!

zFeliix
zFeliix
10 Monate zuvor

Komm schon, auf das Niveau will sich doch niemand von uns herablassen…

Julian Von Matterhorn
Julian Von Matterhorn
10 Monate zuvor

Wir nicht – Leute wie Ninja halt schon

neowikinger
neowikinger
10 Monate zuvor

Ob du Ninja nun magst oder nicht, er ist ein ziemlich guter Geschäftsmann und auch Epic weiß, wie man Kohle macht. Das ganze war eine absolute Win-Win Beziehung.

Julian Von Matterhorn
Julian Von Matterhorn
10 Monate zuvor

das ist jetzt extrem entlarvend für deine Weltanschauung. Eine Prostituierte ist demnach eine gute Geschäftsfrau. Ist ja auch okay, ich urteile nicht. Aber wie soll man sonst wen nennen, der sich gegen Geld verkauft?

neowikinger
neowikinger
10 Monate zuvor

Also ist in deinen Augen jeder der eine Arbeit hat, da man letztlich seine Arbeitskraft an ein Unternehmen verkauft, eine Prostituierte? wink

old dog
old dog
10 Monate zuvor

Wenn das der Gerd liest, dann raschelt es im Karton. ????

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
10 Monate zuvor

Ich will da nicht immer rummeckern und immer alleine entscheiden, was „noch geht“ und was „schon drüber ist …“

Es wurde jetzt über Nacht von Leuten als „unpassend“ gemeldet – und dann schließ ich mich da an.

old dog
old dog
10 Monate zuvor

Das war nicht böse gemeint und als meckern würde ich das auch nicht bezeichnen. Du sorgst für Zucht und Ordnung, irgendeiner muss diesen undankbaren Job ja machen. Also Alles gut und Kuss auf Nuss wink

Julian Von Matterhorn
Julian Von Matterhorn
10 Monate zuvor

Naja, das sind halt Ninja Fanboys. Es ist ja nicht beleidigend. Wie soll man sonst wen nennen der sich gegen Geld verkauft?

Christopher Sockellofski
Christopher Sockellofski
10 Monate zuvor

Gott sieht ninja beschissen aus im Gegensatz von vor ca nem Jahr oO der scheiß scheint zu schlauchen.

Nookiezilla
Nookiezilla
10 Monate zuvor

Halb so wild. Zur Ruhe setzen dann sieht er bald wieder ganz normal aus und muss nie wieder einen finger krumm machen.

Christopher Sockellofski
Christopher Sockellofski
10 Monate zuvor

Stimmt. Echt beneidenswert.

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