Zu schwache Fähigkeiten in Destiny 2? – Nein, sie werden wichtiger als jemals zurvor

Dank dem neuen Waffensystem in Destiny 2 werden die Fähigkeiten wichtiger. 

Es gibt neue Informationen aus der Cover-Story vom Edge-Magazin zu Destiny 2. Die Autoren konnten bereits die komplette Story von Destiny 2 spielen und mit wichtigen Köpfen bei Bungie sprechen.

Nun zitieren sie interessante Aussagen vom Game-Director Luke Smith. Er spricht über das neue Waffensystem und die Bedeutung der Super-Angriffe.

Das neue Waffensystem in der Gläsernen Kammer?

Smith gibt zu, dass das neue Waffensystem zu einem wichtigen Teil dazu entworfen wurde, um es dem Design-Team von Bungie einfacher zu machen, Veränderungen vorzunehmen – an der Balance zu drehen.

Zur Erklärung: In Destiny 2 wird das System aus Primär-, Sekundär- und Schwere Waffe durch Kinetik-, Energie- und Powerwaffe ersetzt, was weniger Vielfalt in den Waffen-Slots zulässt. Zudem haben die Waffen keine zufälligen Rolls mehr: Das Lineup für alle Stats und Perks für jede einzelne Waffe und jedes einzelne Rüstungsteil sei „handgemacht“. So könne man die Waffen einzeln anpassen, so Smith. Mit dem Thema, ob der Loot dann langweilig wird, haben wir uns bereits hier beschäftigt. destiny-exklusive-waffe

Bungie verfolgt mit dem neuen Waffensystem aber nicht nur das Ziel, eine bessere Balance erschaffen zu können. Sie streben auch an, dass Ihr nun vor einer Aktivität verstärkt mit Eurem Einsatztrupp reden sollt, um Euch einen Plan zurechtzulegen, wie Ihr vorgeht.

Als Beispiel nennt Smith die Gläserne Kammer, den ersten Raid in Destiny 1. Man solle sich das Gespräch vor der Orakel-Phase vorstellen, wenn es das Waffensystem aus Destiny 2 bereits in Destiny 1 gegeben hätte. „Wer bringt die Sniper mit? Wer hat das Fusionsgewehr für die Minotauren?“ Denn wer eine Sniper oder ein Fusionsgewehr ausrüstet, kann nun keinen Raketenwerfer mehr mitnehmen, der wichtig für den Flächenschaden ist.

Eine Alternative für Flächenschaden sei beispielsweise die Nova-Bombe, die Super vom Leere-Warlock. Diese kann den Raketenwerfer mehr oder weniger ersetzen. Bei der Wahl Eures Charakter-Setups ist die Super also nicht mehr nur ein willkommener Extra-Angriff, sondern sie erhält eine taktische Bedeutung. Dabei ist zu bedenken: Während mancher Aktivitäten könnt Ihr die Waffen nicht einfach wechseln, denn manche Aktivitäten haben „locked Loadouts“.

Dieses neue System mache die Power der Spieler einerseits berechenbarer, allerdings würden nun die Super-Angriffe im Spiel noch heller erstrahlen – noch bedeutender werden. destiny-2-arkusakrobat

Aber: Sind die Super-Angriffe nicht viel zu selten?

Während der Beta von Destiny 2 zählte zu den größten Kritikpunkten, dass die Fähigkeiten (Granaten, Nahkampf, Super) viel zu selten und zu schwach seien. Dazu äußert sich nun Smith ein weiteres Mal.

Man dürfe sich entspannen: Die Basis-Cooldowns der Fähigkeiten werden im finalen Spiel definitiv kürzer sein. Auch die Granaten erhalten mehr Power. Sie seien nun nicht nur gut, um Low-Level-Gegner zu besiegen. Sie hätten auch einen „dramatischen Effekt“ auf dicke Bosse. destiny-2-strike

Zu den Bossen gibt es ebenfalls ein paar Infos: Diese sollen in Destiny 2 nicht mehr Euren Damage-Output, sondern Eure Skills auf die Probe stellen. Die Lebensbalken der Bosse würden schnell heruntergehen, wenn man auf sie schießt. Allerdings bestehe nun die Herausforderung darin, erst Gelegenheiten zu schaffen, um auf den Boss ballern zu können. Ihr müsst Zeitfenster finden – zwischen den Angriffen des Bosses und den Angriffen seiner Truppen.

Interessante Aussagen des Game-Directors. Aber wie sich das alles zum Launch von Destiny 2 konkret präsentieren wird, wird erst dir Zukunft zeigen. Oder was meint Ihr?


Interessant: Destiny 2: Darum gibt es keine 60 fps auf PS4 und Xbox One

Autor(in)
Quelle(n): reddit
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