
Lord Lyonel Baratheon
Lord Lyonel Baratheon steht stramm an Ser Duncans Seite im Urteil der Sieben. Er trifft den Heckenritter noch vor Beginn des Turniers in seinem Zelt beim Abendessen. Nach ein paar frechen Kommentaren fordert er Dunc zum Tanz auf und hat eine verdammt gute Zeit. Ein paar Tage später rekrutiert er ihn auch für ein Tauziehen.
Der Lord von Sturmkap und der Sturmlande wird auch der Lachende Sturm
genannt. Er ist ein exzellenter Kämpfer, aber auch ein absoluter Genießer der schönen Dinge im Leben. Wenn er nicht in voller Rüstung Lanzen sticht, tanzt er gerne mal halb nackt und mit Hirschkrone zu laut gegrölten Trinkliedern.
Lyonel Baratheon ist wohl auch dem aus Game of Thrones bekannten Robert Baratheon sehr ähnlich – allerdings so, wie Robert wohl zu seinen besten Jahren gewesen sein muss: Athletisch, charismatisch, ein guter Ritter, laut und beliebt. In unserem Ranking hat es zwar nicht für den ersten Platz gereicht, aber wenn Könige und königliche Bastarde im Rennen sind, kann man sich über einen guten dritten Platz nicht beschweren. Lyonel wird aber immer der beste normale
Baratheon sein.
Warum kämpft er für Duncan? Sehr ähnlich wie bei so einigen anderen Rittern im Team ist auch bei Lyonel nicht ganz klar, warum er eigentlich für Dunc kämpft. Er hat schon mehrfach bewiesen, dass er den Heckenritter leiden kann, ja. Allerdings ist es Ei, der Lyonel rekrutiert.
Vielleicht ist es auch wirklich genau der Grund, den der Lord schon fast im Scherz Dunc gegenüber nennt: Er hat richtig Lust darauf, die weißen Rüstungen der Königsgarde blutrot zu färben.

Prinz Baelor Targaryen
Das Ass in Duncans Ärmel ist aber der siebte und letzte Kämpfer, der dem Team beitritt: Prinz Baelor Targaryen. Er ist der aktuelle Kronprinz zur Zeit des Turniers in Aschfurt und dem Zeichen an seiner linken Brust nach auch die Hand des Königs, dem amtierenden Daeron III. Der übrigens auch sein Vater ist.
Seinen Titel Speerbrecher
erhielt er mit 17 Jahren, als er bei einem Turnier Ser Daemon Schwarzfeuer besiegte. Sein anderer Titel, der Hammer
, wiederum wurde ihm Jahre später vom Volk verliehen, als er zusammen mit seinem Bruder Maekar die Schwarzfeuer-Rebellion niederschlug.
Es ist nicht ganz klar, aber vermutlich ist es er, der Duncan überhaupt auf die Idee mit dem Urteil durch Kampf bringt. Baelor nimmt sich nach Duncs Gefangennahme Zeit für den Heckenritter, und wegen ihm entschuldigt sich Aegon Ei
auch bei Dunc dafür, ihn hinters Licht geführt zu haben.
Im Gespräch der beiden wird schnell klar, dass Baelor genau weiß, was wirklich passiert ist, und dass Duncan recht hat. Er kann nur selbst nichts tun, ohne seinen Neffen bloßzustellen.
Warum kämpft er für Duncan? Dass Prinz Baelor für Duncan antritt, ist eine absolute Überraschung und der große Twist am Ende von Episode 4 von A Knight of the Seven Kingdoms. Gerüstet mit der Platte seines Sohnes reitet er auf den Turnierplatz und verkündet, dass er sich auf Ser Duncans Seite stelle.
Auch bei ihm können wir nur über die Motive mutmaßen. Aber vermutlich weiß er, dass Duncan Probleme damit hat, ein volles Team zusammenzustellen. Dazu kommt, dass Baelor sich dessen bewusst scheint, dass Aerion sich Tanselle gegenüber falsch verhalten hat, während Dunc seinem Eid nachgekommen ist. Außerdem kennt er seinen Trunkenbold von Neffen Daeron zu gut, um zu denken, dass dessen Lüge über Aegons Verschwinden wahr sei.
Prinz Baelor tut also mit seinem Bekenntnis zu Team Duncan das einzig Richtige: Er stellt sich auf die Seite des Heckenritters im Recht. Ganz abgesehen davon, dass für Aerion auch drei Mitglieder der Königsgarde kämpfen, die ihn als Prinz schlicht nicht angreifen dürfen. Das wird Duncan einen großen Vorteil verschaffen.
Noch ist A Knight of the Seven Kingdoms nicht beendet und zur Veröffentlichung dieses Artikels ist das Urteil der Sieben noch nicht ausgefochten. Zwei Episoden stehen bevor. Allerdings machen sich viele Zuschauer jetzt schon Gedanken darüber, ob die Serie nicht doch vielleicht wie das originale Game of Thrones enden könnte.
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