Zorniger Overwatch-Spieler heilt sich mit Therapieübung

Wenn in Overwatch die Emotionen mal wieder hochkochen, dann kann ein bisschen Ruhe helfen – und die Übung einer Psychotherapie.

Matches in Overwatch gehen manchmal an die Substanz. Obwohl man sein Bestes gibt, kann man einfach nicht jedes Mal gewinnen. Ab und an gibt es ganze Serien an Niederlagen und es drängen sich unschöne Gedanken auf. „Die Balance ist doch Mist“ oder „Immer habe ich die Idioten im Team“ und „Warum trete ich immer gegen Smurf-Accounts an?“

So ging es auch dem Reddit-Nutzer SirBenny, der immer wieder mit Frustration zu Kämpfen hatte, wenn es in Overwatch mal nicht wie gewünscht lief. Allerdings hat er eine solide Möglichkeit gefunden, um das zu bekämpfen.Overwatch Winston Primal Rage

Seine Frau, eine Psychotherapeutin, empfahl ihn eine Übung aus der dialektischen Verhaltenstherapie. Immer wenn SirBenny frustriert war, sollte er das Spiel beenden und seine negativen Gefühle und Eindrücke niederschreiben. Nachdem der erste Zorn dann verraucht war, sollte er sich den Zettel erneut nehmen und etwas gefasster an die Sache herangehen, um das Ganze aus einem positiven Blickwinkel zu betrachten.

Mit klarem Verstand zu einem ruhigen Gemüt

Erste, wütende Reaktionen sahen wie folgt aus:

  • „Mein Team ist Schrott“
  • „Ich sollte besser als Silber sein“
  • „Blizzard lässt mich immer gegen Smurfs spielen“
  • „Keiner hat DPS gespielt oder Pharah gekontert“
  • „Ich werde auch weiterhin nur verlieren“

Overwatch Therapy SirBenny SmallNach einigen Momenten des Nachdenkens wandelten sich die Gedanken dann zu positiven oder aufmunternden Ideen.

  • „Ich kann aus meinen Fehlern lernen“
  • „Mein Skillrating ist eine passende Darstellung meines Könnens“
  • „Smurfing ist nicht das wirkliche Problem“
  • „Es war schön, dass so viele Leute Tank und Support spielten“
  • „Ich werde mich verbessern“

Offenbar hat es SirBenny geholfen, um sich mit einem frischen Mindset wieder ins Spiel zu stürzen. Die eigenen Gedanken auf Papier zu sehen, kann auf jeden Fall helfen, sich darüber mehr Klarheit zu verschaffen. Vielleicht ist ruhiges Nachdenken auch für einige andere Spieler eine gute Idee, um die eigene Frustration besser bewältigen zu können (Ansonsten kann man auch einfach Hanzo spielen).

Was haltet ihr von dieser Methode um mit Frustration umzugehen? Eine gute Sache, wenn es denn bei einige funktioniert? Oder sollte es beim Zocken nie soweit kommen, dass man auf solche Übungen angewiesen ist?


Wer sich nicht benehmen kann, der wird übrigens gesperrt – dabei war OGE schon der Ersatz für einen Sünder.

Autor(in)
Quelle(n): polygon.com
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