Rassistische Beleidigungen, Sexismus, Belästigungen oder andere Diskriminierungen im Chat von Twitch sollen bald der Vergangenheit angehören!
Wir berichteten bereits letzte Woche darüber, wie der Twitch-Chat während der Dreamhack Austin Veranstaltung eskalierte und selbst die Moderatoren die Nase voll hatten. Auch in den Kommentaren zu diesem Artikel war deutlich zu sehen, dass vielen von euch der Chat von Twitch gehörig gegen den Strich geht und ihr ihn meistens sogar direkt ausblendet. Auch Blizzard hat genug von derartigem Gechatte und plant nun ein Pilot-Projekt für den Kampf gegen die Beleidigungen.
Play Nice – Play Fair
Mike Morhaime, President von Blizzard, äußerte sich in einem Interview mit Polygon zu den Ereignissen der Dreamhack Austin: “Wir sind extrem enttäuscht von den gehässigen, beleidigenden Sätzen und Wörtern, die einige der online Zuschauer im Twitch-Chat schrieben. Ein Grundsatz unseres Unternehmens ist “Play Nice; Play Fair” und das erlaubt keinen Platz für Rassismus, Sexismus, Belästigung oder andere diskriminierendes Verhalten in oder außerhalb der Gaming-Community.
In Austin war die Situation im Chat eskaliert, nachdem Terrence Miller das Hearthstone-Turnier gewinnen konnte. Wegen seiner Hautfarbe gab es Beleidigungen im Chat.

Bildquelle: Kotaku
Damit man dieses Verhalten bei Live-Events besser in den Griff kriegen kann, hat sich Blizzard nun an Spieler, Streamer und Moderatoren sowie Partner wie Twitch, Dreamhack und Andere gewandt, um gemeinsam in eine positivere Zukunft zu gehen. Letztendlich hat man ein Pilot Programm gestartet, an dem Twitch nun arbeitet, mit dessen Hilfe man die Moderation der Kanäle verbessern und Ban-Umgehung bekämpfen kann.
Außerdem werden Blizzards eSports-Turnier-Partner-Richtlinien aktualisiert, in denen es unter anderem härtere Bestrafungen geben soll. Dadurch soll es rund um die Inhalte von Blizzard eine bessere Chat-Erfahrung geben, sagt Mike Morhaime.
Andere Größen der Spieleindustrie und Spieler sollen mitziehen
Es ist noch nicht klar, wie das Pilot-Projekt aussehen wird, aber es wird vermutlich ein wichtiger Schritt gegen das negative Verhalten in online Spielen und Chats sein. “Wir glauben, dass wir damit die angesprochenen Probleme angehen, aber leider nur Teile dieser Probleme. Damit es eine richtige Wirkung gibt, müssen alle mitziehen, denn das ist ein Problem der gesamten Branche.” fügt Morhaime hinzu.
Wenn Fälle wie dieser durch die Medien gehen, kann man nur hoffen, dass es einige Menschen zum nachdenken anregt. Man sollte einfach positiver sein und sich negative oder beleidigende Kommentare sparen.
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