Overwatch: D.Va ist der verbuggteste Charakter – 6 Geheimnisse zu Tanks

Jeff Kaplan verrät 6 Geheimnisse zu den Tanks von Overwatch, die mit der Entwicklung des Spiels zu tun haben.

Im Laufe der Entwicklung des Heldenshooters Overwatch sind viele Geschichten bei Blizzard geschehen, die letztendlich zur Entstehung der Charaktere geführt haben. In einem Video von IGN hat Jeff Kaplan, der Game Director von Overwatch, zu jedem Tankhelden ein „Geheimnis“ verraten, wie es zur Fertigstellung des jeweiligen Charakters kam.

D.Va ist der Charakter mit den meisten Bugs im Spiel. Das liegt vor allem daran, dass sie im Grunde aus zwei eigenständigen Charakteren besteht und die Engine damit nur sehr schlecht zurecht kommt. Wann immer es einen neuen Patch gibt, ist D.Va das Sorgenkind, bei dem besonders viel getestet und nachgebessert werden muss.

Orisa hat ihr Leben nicht als Roboter begonnen, sondern als Gothic-Zarya mit Bastions Waffe! Zumindest in der internen Testphase wurde sie so programmiert, bevor sich jemand das Design für den Roboter ausgedacht hat.

Reinhardt war als kleines Mädchen geplant

Zu einer frühen Zeit der Entwicklung stammte Reinhardt aus Numbani und war von der Farbgebung her rot geplant. Man sieht ihn auf einer der frühen Konzeptzeichnungen. Damit ist wohl geklärt, dass der „rote Charakter“ kein Held für die Zukunft sein wird, sondern bereits im Spiel enthalten ist. Übrigens wurde der „rote Reinhardt“ von einem kleinen Mädchen gesteuert – er war nämlich nur ein Kampfmech.

Overwatch Crew Unknown Heroes

Der rote in der Mitte – das war Reinhardt.

Roadhog war zu Beginn nur Teil einer Konzeptzeichung. Er gehörte zur Organisation der „Junkers“ (Schrotter) – in einem ganz anderen Spiel (vermutlich das geplante, aber niemals erschienene „Titan“). Als man dann Ideen für Overwatch gesucht hat, sah man das Konzept-Bild und dachte sich, dass es doch viel zu schade sei, diese Charaktere als Gegner verkommen zu lassen – so wurde Roadhog geboren.

Zarya entstand aus dem einfachen Gedanken heraus, einen Videospielcharakter zu erschaffen, der nicht dem weiblichen Klischee vieler anderer Spiele entspricht. Aus diesem Grund freuten sich die Entwickler, eine Dame zu entwerfen, die eher einer Bodybuilderin gleicht – ziemlich stark ist Zarya ohnehin.

Auch von Winston gab es zu Beginn nur eine Konzeptzeichnung. Und alle im Team fanden „Ja, diesen Charakter will ich unbedingt spielen!“, auch wenn er vielleicht nicht perfekt in das Universum passte. Dann sagte man dazu „Okay … und reden kann er auch!“ woraufhin alle meinten „Ja … das … ist immer noch cool, machen wir!“ Und als dann endlich alle hofften, dass nun Schluss sei, fügte er noch an: „Und nebenbei … er ist vom Mond.“ Inzwischen ist Winston so eine Art Grenzpfeiler – weiter will man nicht unbedingt gehen.Overwatch Winston Banana


Schon vor einigen Tagen hat Jeff Kaplan 5 Geheimnisse zu den Supportern von Overwatch enthüllt.

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