Dank 3 völlig unterschiedlicher Shooter habe ich mehr Spaß denn je

Mit dem Loot-Shooter The Division 2, dem Battle Royale Call of Duty: Warzone und dem neuen Taktik-Shooter Valorant hat MeinMMO-Autor Maik Schneider aktuell so viel Spaß wie nie in Shootern. Schaut euch an, warum es unserem Shooter-Experten aktuell so gut geht.

Gefühlt waren nie so viele Leute online, wie in der aktuellen Corona-Krise inklusive Lockdown. Wer von der Krise weitgehend unbehelligt bleibt, also nicht um Leben oder Existenz bangt, der hungert nach Spaß und Unterhaltung.

3 Shooter konnten von den aktuellen Umständen profitieren, da sie entweder kurz vor dem staatlich vorordneten „Social Distancing“ neuen Content brachten oder während des Lockdowns erschienen:

  • The Division 2 brachte am 3. März die „Warlords of New York“-Erweiterung
  • Call of Duty: Modern Warfare veröffentlichte am 10. März den BR-Ableger Warzone
  • Valorant startete am 7. April in die Closed Beta

Als ich einmal alle 3 Games an einem Tag nacheinander spielte, bemerkte ich etwas Merkwürdiges. Ein Gefühl von Vollkommenheit, das langsam von den Eingabegeräten hoch in mein Belohnungs-System kroch und hier wieder und wieder für einen kräftigen Schub an Glückshormonen sorgte.

Mir fiel auf, dass ich mit dieser Mischung etwas ganz besonderes gefunden hatte. Mit diesen 3 Games kann ich nämlich beinahe alles abdecken, was ich mir als Zocker wünsche.

cod warzone division 2 valorant banner

Warum genau diese 3 Titel?

Nach etlichen Jahren des Zockens, habe ich beinahe alle Vorbehalte gegenüber neuen Games abgelegt. Ich bin ein Breitband-Spieler, der von Sportspielen, über verrückte Indies, bis hin zu ausartenden Strategie-Spielen alles schon länger gespielt hat. Shooter stehen jedoch meist vor allem anderen.

Doch wenn mich ein Spiel länger packen will, braucht es ein paar ganz bestimmte Eigenschaften:

  • Multiplayer-Modus – Absolutes Pflicht-Programm
  • Komplexität – Ich will mich tief einarbeiten und auch nach vielen Stunden/Tagen Spielzeit was Neues entdecken
  • Herausforderung – Es darf auch mal schwerer werden, dann auch gerne so richtig schwer
  • Fortschritt – Das Spiel soll mir über lange Zeit einen gewissen Fortschritt bieten, ob ingame oder bei meinen Fähigkeiten, ist eigentlich egal

Wenn mir ein Spiel das alles bieten kann, stehen die Chancen gut, dass ich nach dem ersten Flirt auch mal länger dran bleibe. Das passierte mir bei The Division 2 und Call of Duty: Modern Warfare. Statt des regulären Multiplayers von CoD MW spiele ich jetzt eher Valorant und mit der Warzone kam ein verdammt starkes Battle Royale dazu.

Was bieten die 3 Games? The Division 2, Valorant und Warzone verfolgen völlig unterschiedliche Lösungen in Sachen Gameplay. Dadurch kriege ich von den Dreien beinahe alles, was sich mein Zocker-Herz wünscht. Ich kann

  • mit Division 2 massig Loot einsacken und mir lange Gedanken über Builds machen.
  • in der Warzone meinen Puls auf erschreckende Höhen im letzten Kreis jagen.
  • bei Valorant mal wieder kompetitive Clan-Luft schnuppern.

Tatsächlich gibt es nur eine Sache, die mir jetzt noch fehlt – Unnötig große Basen bauen. Oder gleich ganze Welten erschaffen, wie mein MeinMMO-Kollege Sascha Asendorf, der mehr als 2.000 Stunden damit verbrachte, in Minecraft die WoW-Hauptstadt Stormwind nachzubauen.

The Division 2 – Der Loot-Shooter ohne Ende

Division 2 überzeugte mich beinahe vom ersten Moment an. Das theoretische Build-Basteln und danach in der Praxis auf die Jagd nach den richtigen Teilen gehen, find ich klasse. Obwohl es bis zur Einführung des Loot-Targetings eine echte Qual war, an die richtigen Items zu kommen, blieb ich dran und fing dann im September letzten Jahres sogar an, hier bei MeinMMO über The Division 2 zu schreiben.

Seitdem verpasste ich keinen Community-Stream mehr und verfolge ganz genau die Entwicklung des Loot-Shooters. Trotz seiner aktuellen Macken und Probleme, sehe ich die Entwicklung des Service-Games positiv und bin gespannt darauf, wie die Entwickler Division 2 2020 voranbringen.

division 2 agenten spaß jahrmarkt episode 3
Mein Agent Schnitzel musste schon so einiges über sich ergehen lassen. Hier ein ungestelltes Bild mit dem MeinMMO-Kollegen Sven Galitzki.

Die Mischung aus der Tiefe des Spiels, den guten Koop-Möglichkeiten, die herausfordernden Inhalte und den Aussichten auf mehr Verbesserungen und Content, lassen mich immer wieder gern eine Runde durch Washington oder New York drehen. Als Sahnehaube bietet der Third-Person-Shooter einen bock-schweren 8-Spieler-Raid und im Juni vielleicht schon den nächsten.

Call of Duty: Warzone – Endlich das richtige Battle Royale gefunden

Lange suchte ich nach einem Battle Royale, das mich richtig mitnimmt. Doch es machte bisher bei mir und meinem Team bei kaum einem Ableger des Genres Klick:

  • Fortnite ist cool, aber irgendwie komisch.
  • Apex Legends hat kurz Spaß gemacht, war aber auch nicht das Richtige.
  • Und PUBG ist eben PUBG.

Über das MOBA Smite kamen wir sogar mal zu Realm Royale, bei dem man mit Zauberstäben hantiert und in der K.O.-Phase zum Hühnchen mutiert.

cod mw warzone revive
Realm Royale war ganz lustig, aber die hühnchen-freie Wiederbelebung in der Warzone ist mir deutlich lieber.

Doch bei der Warzone passt beinahe alles. Die Geschwindigkeit, die (meist) saubere Technik und auch die Kumpels haben Bock drauf. Dazu kannte ich schon die besten Waffen aus Modern Warfare. Regelmäßig fahren wir unsere Siege ein und treiben uns zu Höchstleistungen an. Selbst der Destiny-Kollege Phillip Hansen zockt jetzt regelmäßig Warzone und wir konnten schon gemeinsam einen Sieg einfahren.

Seit dem Start des „Battle Royale“-Hypes wartete ich quasi auf die Warzone und spiele sie aktuell verdammt gern.

Valorant – Mit dem Team zum Sieg

Der Titel bekommt von mir ein paar Vorschuss-Lorbeeren, da er noch in der Beta ist. Doch Valorant besetzt jetzt eine Lücke, die ich spätestens mit dem vollen Release schließen werde. Nämlich regelmäßige Clan-Wars und kleinere organisierte Matches.

Das Spielprinzip gefällt mir sehr gut, eine Mischung aus Counter-Strike und Overwatch. Counter-Strike habe ich lange gemieden und bin auch nie richtig warm damit geworden. Doch mit den breiteren Gameplay-Möglichkeiten, dank der Fähigkeiten der Agenten, ist Valorant genau der richtige taktische Shooter für mich. Schon während meiner langen Zeit mit Destiny 1 liebte ich den PvP dank der Möglichkeiten, welche die Fähigkeiten mit in den Waffenkampf brachten.

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Die verschiedenen Agenten von Valorant bringen besondere Fähigkeiten mit und beschießen sich mit Counter-Strike-ähnlichem Gunplay.

In Division 2 dreht sich alles um den Build, im Battle Royale CoD: Warzone gehört öfter auch mal eine gehörige Portion Glück dazu, doch bei Valorant dreht sich alles um die Taktik und den Skill. Hier gehts Schlag auf Schlag, Gewinnen oder Verlieren. Schon jetzt bastel ich an meinem Team und bin heiß auf den großen Release, der wahrscheinlich irgendwann im Sommer stattfindet.

Noch genug Zeit um besser zu werden, nebenbei noch den ein oder anderen Schadens-Build zu bauen und in Verdansk auf den Putz zu hauen. Welches Spiel ich starte, hängt dann zwar meist von den verfügbaren Mitspielern ab.

Doch derzeit habe ich immer was zum Zocken und so viel Spaß wie noch nie in Shootern.

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Mapache
3 Monate zuvor

Warzone ist schon eine echt gelungene Sache. Bisher konnte man mich mit BR Spielen jagen aber Warzone hat mich echt für den Modus begeistert. Allerdings ist das auch der einzige BR den ich spiele. Fortnite hat mir wegen des Bauens und sehr komischen Gunplays nie zugesagt und Apex hatte mich auch eher nur kurz begeistert. Bei Warzone habe ich aber nun schon meine mehr als 200 Matches auf dem Buckel und es macht nach wie vor richtig Spaß.

The Division ist für mich immer nur so temporär interessant sprich wenn größere neue Inhalte kommen.
Hab den NY DLC durchgespielt aber danach war es relativ schnell zu langweilig. Werde aber bei der nächsten Contest-Erweiterung definitiv wieder reinschauen.

Valorant reizt mich vom Gameplay her eher weniger. Counter-Strike war von 1.3 – 1.6 mein absoluter Liebling aber mittlerweile sind mir die etwas schnelleren, agileren Shooter lieber.
Da ziehe ich Doom Valorant dann doch eher vor.

Was mich momentan komischerweise auch wieder interessiert ist Destiny. Aber da habe ich die Befürchtung, dass das nur so reine Nostalgie ist und mir das Spiel dann nach 10 Minuten oder so doch keinen Spaß mehr macht.

Philipp
3 Monate zuvor

Muss auch sagen, dass mir Warzone aktuell viel mehr Spaß bereitet als angenommen und eine echt klasse Abwechslung ist. Gerne lass ich mich dabei von Kollege Shooter-Experte zum Sieg begleiten (ok, lasse mich durchziehen).

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