Destiny 2: Empyreanisches Fundament – das wissen wir zum letzten Mysterium der Season 9

In zwei Wochen startet eine neue Aktivität in Destiny 2. Warum ihr dafür schon Mal sparen solltet und welche Infos wir sonst zum “Empyrianisches Fundament” haben, lest ihr hier.

Was ist in Destiny 2 los? Aktuell läuft in Destiny die Saison der Dämmerung. Noch gut einen Monat lang stehen Osiris, seine Zeitmaschine und Saint-14 im Fokus, bevor die noch unangekündigte Season 10 im März startet.

Ein Blick auf die Roadmap zeigt, dass am 4. Februar ein neuer saisonaler Inhalt auf uns wartet: Empyrianisches Fundament. Die Aktivität soll für alle Spieler von Destiny 2 frei zugänglich sein. In diesem Artikel fassen wir zusammen, was zu Triumphen, Quests und reichlich Investition bekannt ist.

Am 4.2. geht’s los – kostenlos für alle

Empyrianisches Fundament – Das wissen wir

Über den eigentlichen Ablauf der Aktivität ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht allzu viel bekannt. Jedoch wissen wir schon jetzt, dass ihr eure Spendierhosen anziehen müsst.

Darum solltet ihr jetzt sparen: Stolze 5000 Einheiten von Polarisiertem Fraktalin wollen im Verlauf der Aktivität gespendet, genauer investiert werden. Scheinbar bauen wir durch unser abgegebenes Fraktalin etwas Größeres auf.

Was genau durch unsere Spenden finanziert wird, werden wir wohl erst zum Ende der Season, beziehungsweise zum Start von Season 10, sehen. Was ihr sonst mit Polarisiertem Fraktalin anstellen könnt, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst:

So levelt Ihr euren Obelisken in Destiny 2 richtig und darum ist das wichtig

Ein neuer Boss ist dabei: Pünktlich zum Start der neuen Aktivität, hält ein neuer Boss Einzug in die Sonnenuhr. Der vierte und finale Psion-Schinder hört auf den Namen “Inotam, die dreieinige Vergessenheit”.

Ob der Boss eine Kombination aus den drei ursprünglichen Psionen wird oder für sich selbst steht, lässt sich aktuell nur vermuten. Zumindest der Beinahme “dreieinige Vergessenheit” lässt Spekulationen auf eine Art Fusion oder eine Art Best-Off-Schinder zu.

psion destiny
Die drei Psione sind Schwestern – wie Inotam in das Verwandtschaftsverhältnis passt, sehen wir am 4.2.

Das wissen wir über Quests: In der Datenbank Light.gg lassen sich aktuell schon Quests finden, welche mit dem Empyrianischen Fundament in Zusammenhang gebracht werden.

Im Verlaufe der Aufgaben müsst ihr euch in der Sonnenuhr beweisen und einen Kern ergattern. Dieses Item müsst ihr mit Sphären des Lichts aufladen und in den Turm-Obelisken integrieren.

Auf der Roadmap ist verzeichnet, dass das Empyrianische Fundament für alle Spieler zugänglich sein wird. Die Sonnenuhr steht jedoch nur Besitzern der aktuellen Season 9 zur Verfügung. Ob es sich hier um getrennte Aufgaben handelt oder ob eventuell alle Nutzer die Sonnenuhr besuchen dürfen, können wir derzeit nicht sagen.

Quest Emyprianisches Fundament - Quelle Light.gg

Titel-Jäger werden endlich zum “Retter”: Durch die Ankunft von Inotam und die Aktivitäten rund um das Empyrianische Fundament, können Titel-Jäger endlich den saisonalen Titel abschließen.

Bislang fehlen für den prestigeträchtigen Namenszusatz noch drei Triumphe:

  • Inotam bezwingen
  • Inotam in der legendären Version der Sonnenuhr erledigen
  • “Torch-Bearer” (etwa Fackelträger) – Für diesen Triumph müsst ihr die Restaurationsarbeiten am Emyprianischen Fundamant beenden (warscheinlich durch Spenden).

Habt ihr auch diese letzten Hürden überwunden, dürft ihr euch endlich “Retter” (eng. Savior) nennen. Der finale Triumph gewährt euch zudem einen Shader mit dem verheißungsvollen Namen Leuchtturm-Sonne.

Wie großzügig ihr gespendet habt, lässt sich mit dem Emblem “Restoratives Licht” verfolgen

Seid ihr auf das letzte Mysterium der Season 9 gespannt? Spart ihr schon kräftig Fraktalin oder freut ihr euch auf den saisonal Titel? Warum wir mit dem Empyrianischen Fundament etwas Großes aufbauen könnten, lest ihr hier:

Bereiten wir in Destiny 2 schon die Rückkehr der Trials vor, ohne es zu merken?
Quelle(n): Light.gg
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KingK

Das Fraktalin sollen wir bestimmt spenden, damit wir am Ende ein langweiliges Emblem bekommen, dass kaum einer ausrüstet 😋

Mizzbizz

Nein, ich hab noch anderes zu tun in Destiny 2. Am WE wird Bastion geholt. Danach geht die Jagd nach Randys und Redrix weiter. Hm, naja und nebenbei zum Entspannen hoffe ich auf den Granatenwerfer aus Gambit Abrechnung mit “Um Längen Besser”.

Nakazukii

den hier?comment image

Nakazukii

Gibt es dann auch Fraktalin im Everversum zu kaufen?

Antiope

In dem mickrigen Angebot gibt es gar nichts zu kaufen. Trauerspiel dieser angebliche Shop. Wäre Everversum tatsächlich die Priorität, was es definitiv nicht ist, siehe wie nachrangig der Shop behandelt wird bzw. sein lächerlich schmales Angebot, was den Namen Shop nicht verdient, jedenfalls wäre Everversum tatsächlich die Priorität und wichtigere Dinge würden hinten angestellt, dann könnte ich deinen Spruch ja verstehen. Aber das ist halt absolut nicht der Fall…

v AmNesiA v

Ich werde mich wahrscheinlich erst wieder bei Destiny einloggen, wenn dieses Ding am 04.02. live geht. Einfach nur, weil es was neues ist und auch ohne Pass gehen soll.
Da ich in dieser Saison jedoch noch nicht gespielt habe, sieht mein Fraktalin Kontostand wie eine Null aus.
Wo bekommt man Fraktalin her und wie schnell könnte ich 5000 zusammen bekommen? Beste Quelle?

Lightningsoul

Schließe mich der Frage an.

Nakazukii

am schnellsten geht es wenn du dir wöchentlich alle 6 fraktalien booster aus dem turm obelisken holst und nebenbei, die beutezüge vom 14 heiligen machst. Aber ohne Pass fällt glaube ich der 14. heilige weg und da du die obelisken nicht gelevelt hast wirst du es in einer woche evtl nicht auf 5000 fraktalin schaffen

WurstWiesel

Saint 14 hat täglich 4 Beutezüge die jeweils 50 Fraktalin bringen. Somit sind allein durch ihn 1400 Fraktalin pro Woche drin. Dann bekommst du durch Quests und Triumphe der neuen Season ebenfalls Fraktalin. Die Sonnenuhr gibt pro Run 10 Fraktalin. Nebenbei hast du bei Playlist-Aktivitäten die Chance nach Abschluss zufällig 100 Fraktalin zu bekommen. Auch kannst du, wenn du alle 4 Obelisken freigeschaltet hast, jeweils 2 wöchentliche Beutezüge annehmen, die jeweils 100 Fraktalin bringen. Also 800 Fraktalin pro Woche durch diese Beutezüge.

Millerntorian

Womit wieder bewiesen wäre, dass (hier) lesen bildet 😉

Nachdem ihr ja schon vor einiger Zeit Andeutungen in Richtung Fraktalin in einem Artikel gepostet habt, wurde ab da und max. Level aller Obelisken natürlich das Zeug gehortet. Ein Stapel (9.999) Tresorkrempel sollte daher wohl locker reichen, der nächste fliegt auch noch im Inventar rum.

Hoffen wir also, dass mir bis dahin nicht die mentale Puste ausgeht, Saison 9 entpuppt sich wirklich als etwas…äh…spaßmindernd. Aber wer weiß, bis Ende Februar kann viel passieren…sogar, dass ich mich ins PVP quäle, um 25 Hüter zu erledigen. Sonst geht’s ja nicht voran mit dem Saint/Bastion-Quest.

Titel interessieren mich schon lange nicht mehr. Ich habe da eh so meine Probleme mit virtuellen Auszeichnungen, die spätestens mit einem erneuten Ableger Schall und Rauch sind. Ich glaube, dass kommt aus einer Anfangs-Daddel-Zeit, als mir mein Erzeuger mal nahelegte, was Richtiges in meiner Lebenszeit auf die Beine zu stellen und ich zähneknirschend feststellte, dass der Highscore bei Pacman zwar toll, aber im realen Leben für’n Poppes ist.

Der_Frek

Was meiner Motivation ja echt das Genick gebrochen hat, war tatsächlich das Community-Rätsel. Als einer derjenigen, die sich daran tatsächlich beteiligt haben, war es jetzt echt ein Schlag in die Fresse für mich, dass

a) eigentlich alles umsonst war
b) Bungie der Meinung ist, das Ding gleich wieder zuzumachen.

Und da ich nun keine richtige Zeit hatte (oder sie mir auf Zwang nehmen wollte), um mir die Lore und das Emblem zu holen, stehe ich jetzt mit komplett leeren Händen da. Bungie wollte ja mehr von diesen “erinnerst du dich, dass du da gewesen bist? – Momenten” ins Spiel bringen.

Jo, ich werde mich ne ganze Weile daran erinnern, dass ich massig Zeit investiert habe um da Hexagone aufzulösen und das am Ende alles für den Arsch war.

Alitsch

@Frek kann es gut verstehen hab es verfolgt.
Zusammengefasst könnte man sagen man hat die Teil der Community verar…
Ein Rätsel in Spiel zu bringen deren Belohnung ist, ein Exoquest früher freizuschalten als auf der Roadmap angegeben wurde und das nicht mal Bugs frei , ist mehr als nur ein Schlag in die Fresse. Eine Woche haben die Hüter XXX Stunden im Spiel investiert für etwas so wiese rauskommt und Bungie hat das tatenlos zugelassen/zugeschaut.

Millerntorian

Autsch!!!

Das ist aber genau das, was mit mittlerweile extrem auf die Nerven geht. Kaum ist man mal real verhindert, schon jagt das Game einen durch irgendwelche timegate-gesteuerten Aktivitäten und stellt sich grinsend mit ‘ner Arschkarte hochhaltend vor dich hin. Ok, eigentlich ist vieles in time machbar, aber mit einem immer höherem Zeitdruck in eine Richtung, die mehr und mehr einengt und immer weniger individuelle Spielfreiheit gewährt.

Klar, man muss ja ja nicht alles erreichen, aber dieses ständige Vorschreiben, wann was zu spielen ist, geht mir auf den Hütersenkel.

Das fängt bei Saisons an (ich krieg jetzt schon ‘ne nasse Büx voller Vorfreude, wenn ich an die nächste Saison denke, die ja PVP-lastig werden soll), nach deren Ablauf alle Builds/Mods/Spielstile für die Tonne sind und zieht sich durch Events wie zum Beispiel das Rätsel (wobei…dieses Korridor-Durchgehopse war auch nur erträglich mit viel Musik auf den Kopfhörern und ausgefeilten Yoga-Übungen Wer mir erzählt, dies sei eine der tollsten Weltenerfahrungen gewesen, dessen Psyche macht mir ein wenig Angst).

Ständig wird mir vorgeschrieben, wie ich was zu machen habe. Und wann. Und da wundert man sich, warum mittlerweile viele abwandern. Vlt., weil sie mündig genug sind, und eben nicht immer nur in gefühlt 3 Monaten durch alles durchjagen wollen um dann immer und immer wieder auf Null gesetzt werden. Das ist ermüdend und nicht motivierend und vergrault irgendwann eben viele.

Aber vlt. passt dieses Modell gut in eine Zeit, in der der durchschnittliche homo spielucus sich gefühlt kaum länger als ein paar Tage mit Inhalt (*hust*…ich weiß, ist etwas vermessen in der momentanen Destiny-Entwicklung) beschäftigen kann, ohne dass er sich zu Tode langweilt und sofort nach Neuem krakeelt. Brot und Spiele der virtuellen Neuzeit, nicht dass das Volk sich noch langweilt. Und heutzutage ist die Zeitspanne bis zum vermeintlichen Langweilen ja gefühlt kürzer als ein Wimpernschlag.

Aber hey, sche*** auf tiefere Spielerfahrungen, ist ja alles so schön bunt hier…und wenn du maulig bist lieber Millern, dann kauf dir doch einfach einen quietschbunten Schwimmreifen im Euroversum. Denn wie heisst es so schön: “Ohne Tess nur Stress”.

Pfft….von wegen!

Schuhmann

Das wird jetzt häufiger an Destiny 2 kritisiert. Das ist das Modell “FOMO” – Furcht, was zu verpassen. Wenn der Spieler nicht in der Zeitspanne X online ist, dann verpasst er das Spielerlebnis Y für alle Zeit.

Das ist keine Kritik, mit der du alleine bist. Die kann man schon deutlich vernehmen.

Bei Fortnite hat das Modell sehr erfolgreich funktioniert, aber da war das auch anders aufgebaut und es war ein anderes Spiel, in dem eigentlich ständig was passiert ist. Die werden dafür gelobt. Bei Apex wird das auch relativ erfolgreich gefahren.

Guild Wars 2 hat ein ähnliches Modell, das wird dann aber kritisiert. (Anthem übrigens auch)

Also offenbar mögen Leute Events und neue PvP-Modi, die kurzfristig Abwechslung bringen und auf einen Höhepunkt zulaufen.
In einem Spiel, das aber ohnehin wenig Content bietet, neue PvE-Inhalte zu bringen, die sich aber nach kurzer Zeit selbst zerstören, kommt nicht gut an.

Die Firmen müssen das wohl noch genauer austarieren, was funktioniert und was nicht.

Millerntorian

Das ist glaube ich genau die Schwierigkeit Gerd. Irgendwie hat man das Gefühl, man befände sich ingame in einem großen psychologischen Feldversuch in der Art von “wir gucken mal, was so flutscht” Das ist generell nicht verwerflich, so es dann zu sinnvollen Erkenntnissen (in einem D3?) führt. Den Eindruck habe ich aber noch nicht. Kann ja noch kommen.

Denn bei aller Kritik spiele ich Destiny ja durchaus gerne der Unterhaltung an sich wegen. Nichtsdestotrotz ist aber eben diese von dir so schön umschriebene Content-Flaute Anlass zum Ärgern, wenn sie lediglich kompensiert wird mit kleinen Häppchen, die aber nach kurzer Zeit wieder vor der Nase weggeschnappt werden (wenn diese Ebbe auch vlt. nicht den massiven Umfang hat, wie wir alle immer so gerne dramatisieren. Aber irgendwas ist ja immer),

Bungie argumentiert mit “Einzigartigen Spielerfahrungen…anderen Hütern einzigartige Spielmomente voraus sein”. Ok, an sich ein schöner Ansatz…aber ICH möchte gerne mehr aussuchen dürfen, wann ich diese Erfahrungen mache. Ich erhoffe von einem Spiel immer ein stabiles und dauerhaftes Gerüst, an dem ich mich hochhangeln kann. Wann und wie ich dies tue, darauf möchte ich zumindest einen gewissen Einfluss haben.

Und genau dieses Gefühl der Entscheidungsfreiheit wird mir durch die Saisons nicht vermittelt.

Zwar werde ich zugeballert mit Dingen, welche sich aber bei näherer Betrachtung als Makulatur entpuppen. Meilensteine? God-Roles? Irgendwann nicht mehr notwendig! Besonders für Vielspieler (und davon haben wir ja ein paar). Ok, mal wieder 10 PL hoch gepaart mit den gleichen Farm-Automatismen? Same procedure as every year, James! Special-Events? Natürlich, hier bitteschön, aber sei schnell. Nächste Woche ist alles wieder weg. Eben vieles mit einem temporären Charakter, der einem das Gefühl gibt, ständig in time am Ball sein zu müssen. Gepaart mit dem Wissen, dass vieles Erspielte nächste Saison wieder nutzlos sein wird.

Dieses frustrierende Gefühl hatte ich zum Beispiel im alten Destiny (1)-Universum nie.

Klar, man muss dann abwägen. Reallife vs. Gametime. Das tun ja viele, ich nehme mich da nicht aus. Aber ich möchte mich beim einloggen auch nicht ständig wie so ein gehetztes Reh auf der Flucht fühlen…deshalb bleibt die Kiste hinsichtlich Destiny auch immer öfter aus. Wenn ich schon was verpasse, dann aber richtig!

Jokl

Ich finde es etwas lieblos, dass die Firmen sich heute immer seltener etwas wagen oder selber kreativ werden.
Nicht nur in der Gamingbranche kann man das sehen, es wird cut&paste betrieben wie selten in der Vergangenheit.
Kaum Risikobereitschaft, alle sitzen auf ihrem Geld oder haben Angst Aktionäre/Sponsoren springen ab, wenn man gewisse Trends nicht mitgeht.
Klingt jetzt nach Klugscheißerei, aber das Dinge in Fortnite oder Apex funktionieren und bei zb. Destiny nicht, wundert mich 0, das sind zweit Welten, was die Community angeht, was das Kernelement angeht, ich sehe die Parallelen einfach nicht.
Also wie kommt auf die Idee, das man bei Destiny2 mit einem Ingameshop ähnlichen Erfolg hat wie bei Fornite oder Events zeitlich begrenzt, weil das dort zum normalen Ablauf gehört.
Das sind für mich als Endverbraucher einfach essentielle Fehler in der Betrachtung des eigenen Produktes, kurz gesagt es zeugt von mehr Inkompetenz als man sich eingesteht.
Die Korridore sind einfach nur eines von aktuell zu vielen negativen Beispielen, die sich nun mal nur die Entscheider dahinter ankreiden können.

Schuhmann

Ich versteh die Kritik. Was man sich echt klar machen muss: Das ist alles noch “Uncharted Territory.” Es gibt kein Handbuch für “So macht man ein Service-Game”, weil es diese ARt von Spiel vorher noch nicht gab.

Das hat GTA Online 2012 erfunden – so irgendwie. Und Destiny war dann 2014 eins der ersten Spiele, die da voll eingestiegen sind. Vorher waren “Service-Spiele” im Prinzip PC-MMORPGs, die nach anderen Mustern gelaufen sind über Abo-Modelle.

Jetzt dieses Modell mit “alle 3 Jahre ein neues Spiel und DLCs und Seasons” -> Da gibt’s nichts, woran sich Bungie orientieren kann.

Es ist aus Spielersicht klar, dass man sagt: Nach 5 Jahren müssen die doch raffen, was wir wollen. Aber das ist alles gerade Neuland, muss man fairerweise sagen. Die Firma ist auch nach 5 Jahren noch nicht darauf eingestellt … und sonst drumherum ist es auch fast keiner, die Bedürfnisse der Spieler bei so einem Spiel zu erfüllen.

Wenn man zuhört, was Bungie sagt, wenn sie nicht unter Stress sind -> Da singen sie genau dieses Lied. Völlig neue Situation, null Erfahrung, müssen improvisieren, müssen Struktur bauen.

Das Grundproblem ist, dass Spieler auf einem völlig anderen Zeitstrahl sind als die Entwickler. Für uns sind “6 Monate eine unfassbar lange Zeit, in der wir 6 andere Spiele spielen könnten” und für Bungie sind 6 Monate quasi nix.

Jokl

Bei Entwicklung und Umsetzung bin ich da auch nicht kritisch, das sieht man ja auch als jemand der von Informatiktechnischem keine Ahnung hat.
Sie haben ja Dinge gemacht, sie beschäftigen sich auch mit Dingen, nur kommt in letzter Zeit zu selten was bei rum bzw. es kommt komplett negativ rüber.

Da holt man Spieler, um sich von denen vor Ort ein feedback abzuholen, evtl. auch um Perspektiven und Ausrichtungen zu besprechen und es wirkt wie immern, Bungie murkst sich was was zu Recht, was keiner wollte.
Die ganzen Punkte, die man wollte, kommen gar nicht vor, ob die länger brauchen zum lernen oder nicht, da ist heute einfach weniger Zeit vorhanden, ob das gut ist oder nicht, es ist nun mal so :).
Ich bin wahrlich kein Trials-Rufer, aber das ist nun mal ein Musterbeispiel!
Das ist keine unbekannte, da muss nicht groß was entwickelt werden, das wäre Recycling was die Leute begrüßen würden.
Fraktionen wären sicher komplexer, aber auch hier gibt es nicht mal ein Statement.
Die Liste ist lang und
Nada, nichts und das ist einfach zu wenig, wenn ich dann noch Partystimmung nach Trennung von Activision mit einbeziehe, ist die Entwicklung schon bedenklich.

Alitsch

@Schuhmann
deine Argumintation hat was mit der Zeit wahrnehmung ist richtig und schlußig!!
Aber es eklärt nicht de Innovationsmangel oder Innovationsscheueheit seitens vielen Firmen.
D1 war im Grunde Copy und Paste Borderlands 2 + Warcraft. D2 geht mehr im Richtung Copy and Paste Fortnite.
Klar lässen sich die Spiele einander beeinflussen aber Ich finde das Spielentwickler immer mehr auf die Trends/Nostalgien/Alte Erfolge setsetzen als in Ihre eigene Ideen.
Ich schätze Freimarktwirtschaft hat Spielindustrie eingeholt mit Ihren Vorteile und Nachteilen.

Schuhmann

das mit “Copy&Paste” ist ein unfairer Vorwurf. Destiny kann nix Copy&Pasten, die können bestehende Ideen und Konzepte verwenden. Daran ist aber nichts schlechtes. Das ist ganz normal, so funktioniert ja jede Form von Kunst. Auch ein Film folgt einer bekannten struktur und Genre-Konventionen, die werden nicht für jeden Film neu erfunden.

Die Spieler bemängeln immer fehlende Innovation, lassen innovative Titel aber auch gerne floppen.

Innovation kannst du halt echt immer ankreiden: Jedes Spiel könnte noch mehr neu machen, könnte noch mehr Ideen haben und das Rad neu erfinden. Wenn du dann aber siehst, was die “Megaseller” sind, dann sind das eigentlich keine innovativen Sachen, sondern die polierte 2. Version von was. Fortnite war die polierte Version von PUBG mit einiger Innovation (dem Bauen). WoW war die polierte Version von Everquest.

Destiny war wie “Warcraft und Borderlands 2” … weiß ich nicht. Das war damals für viele schon was Neues.
Jetzt destiny 2 macht Puzzle als Live-Event -> Das ist auch eine Innovation, da rollen die Bungie auch keinen roten Teppich für aus, sondern die leute meckern. Genauso war’s mit Gambit, dem “innovativen” Modus von Destiny 2: Forsaken. Der war jetzt auch nix, wofür man Bungie die Füße geküsst hat.

Also ich kann die Kritik an der Spiele-Entwicklung verstehen. Aber es gibt da keine richtige Formel “Innovation und alles wird besser” -> Im MMORPG-Genre ist in den letzten Jahren, alles, was Innovation hat, erbärmlich abgestunken und wurde noch in der Entwicklungsphase eingestellt (Everquest Next z.b.) oder hängt seit Ewigkeiten in der Entwicklungs-Schleife fest, während die großen Erfolgs-Formel “Bekannte Spiele kommen auf Mobile” lautet).

Die Realität zeigt einfach, es ist alles schmutziger, komplizierter, verworrener.

Jokl

Letzter Satz, fast es ziemlich gut zusammen.
Gambit war so was, klar macht das nicht jedem Spaß, es hat aber auch ne fanbase.
Menagerie, super, da hat man bestehendes genommen und sich was ausgedacht, dass mehr als nur feste Gruppen anspricht, top.
Doch beides braucht halt auch support, da verweisen zu viele Modi, die Potential haben.
Vex offensive, da hätte man echt nen interessanten Hordemodus draus ableiten können, immer tiefer in den Forst, mehr Gegner schwerer Gegner.
Loot in Form von Aszendeten Bruchstücken, Ornamenten und/oder gear wie bei der Menagerie, das man vorher schon mal anpeilen kann.

Sagt keiner dass das alles easy going ist.

Btw. nicht innovativ, aber aus meiner Sicht zwingend nötig, nächste Season muss ein neuer raid her :)!

Alitsch

@ Millerntorian
bin voll deiner Meinung
Ich finde Zeidruck und Langeweile sind 2 Attribute mit der die D2 zu kämpfen hatet es war immer da seit D2 Y1 ist nur dass meiner Meinung nach die Season Model es zu sehr verstärkt hat.
Und wenn die investierte Zeit nicht lohnenstwert einem vorkommt dadurch wie du oben beschreibts von Außen vorgegeben wird was , wann du zu spielen hast ,
kriegt es immer mehr Arbeitseigenschaften und trägt kaum zum Abschalten ,etspannen bei, eigentlich dem Grund warum Ich als Vater und Angestellter Destiny gezockt habe.

kotstulle7

Dann bin ich ja durch, nur noch strikes und gambit farmen für die embleme ^^

Baujahr990

Angemessen wäre wenn nacher der Wiederherstellung die Landschaft von Merkur wieder Blüht, wenn wir schon den 14. wieder verlieren. Sollte da nichts kommen, werde ich meinen Glauben verlieren.
Mein Highlight der Season war bisher die “Perfect Paradox” da sie schon vor Shaddowkeep meinen Kinetik Slot dauerhaft belegt. (Ich spiele nur in Ausnahmen mit non spezial Waffen) #MAXIMUMBUMBUM

Takumidoragon

Hmmm. Also legen wir damit den Kern der Sonnenuhr frei.

“Der Kern….. er flüstert.” -Drifter, Lore kurz vor Release der Season. Das ist schon ein bisschen interessant geworden^^

Chriz Zle

Hab grad mal was um die 2.100 von dem Kram.
Ob ich jetzt die Lust verspüren werde die restlichen 2.900 zu erfarmen ist eher fraglich.

Wobei ich den Titel schon gern hätte. Aber mal schauen.

Alitsch

Hab auch kein Lust mehr zu Farmen und hab nur die Hälfte von dir .(hab Obelisken gelevelt)
Also sollte diese Season nicht Season of the Dawn heißen sondern Season of the bounties

Der_Frek

Das Ding ist… könnte ich die alle im Tiegel machen, wäre das nicht mal ein Problem ^^ aber so tolle Aufgaben wie „200 Gefallene mit Präzisionskills“… das macht doch keinen Spaß

Alitsch

@ Frek
My man!! ,
“Aufgaben wie „200 Gefallene mit Präzisionskills“”
genau das ist das auch mein Problem und darauf habe Ich keine Lust mehr

WooDaHoo

Ach hab dich nicht so. Redundante Sinnlos-Bounties sind doch DAS Gameplay-Element der Zukunft! Möchtest du Zeit sparen? Kein Problem: Tess bietet ne Finisher-Animation, die nur halb so lange dauert. Kostet auch (fast) nix. Und überhaupt: Wozu sollten PvPler auch so absurde Dinge wie Aszendenten-Bruchstücke benötigen? Ab ins PvE mit dir, du Schmelztiegel-Drops! Sorry für den Sarkasmus aber mich nervt die aktuelle Saison echt übel. Season of Bounties – wie passend. 🤪 Komischerweise hab ich 2.600 von dem Fraktalingedöns durch Playlistaktivitäten, Triumphe und, wohoooooo, ein paar Beutezüge. Seit mich die Waffen-Bounties abstoßen, sammelt sich der Kram nebenher ein bissl an. Naja, ab Donnerstag versuche ich mich mal Richtung 5.500 Ruhmpunkte. Mal sehen wie weit ich komme. Ich will noch nicht mal mehr wirklich wissen, was mit der Empyrischen Tretmühle wohl wieder für spieldesignerische Glanzstücke auf uns zukommen… 🤓

WurstWiesel

Hol dir doch den Verbrauchsgegenstand aus dem Obelisken im Turm. Ich hab diese Season viel PvP gespielt da ich endlich für die Not Forgotten gegrindet habe und habe jetzt 5500 Ruhm und 5500 Fraktalin auf der hohen Kante (Obelisken schon alle auf Rang 11)

Der_Frek

Und dann reisen wir in ganz viele verschiedene Realitäten mit der Sonnenuhr um den unsterblichen Ghaul zu besiegen?

AUT Anti Typ // Belcl Patrick

wäre zuzutrauen xD

GameFreakSeba

Hab 11k Fraktalin auf der hohen Kante. Die oben genannten Triumphe sind auch die einzigen, die mir noch zum Titel fehlen. Diese Woche wird extrem ruhig bei mir.

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