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Overwatch: Die Helden im Ranking – Welche sind gut? Welche sind schlecht? [Launch-Update]

Welche Helden führen die Topliste in Overwatch an? Welche sind ganz unten? Wir verraten es Euch.

Die Tier-Liste – Alle Helden von Overwatch in 4 Ränge aufgeteilt

Wie bei fast allen Spielen mit unterschiedlichen Helden, machen sich kluge Köpfe schnell daran, die zahlreichen Charaktere in eine Rangordnung einzufügen. So ist es auch bei Overwatch geschehen.

Die Kollegen von metabomb haben alle 21 Helden von Blizzards Shooter in 4 Ränge aufgeteilt (auch “Tiers” genannt). Rang 1 sind die “besten” Helden und Rang 4 die “schlechtesten” umfasst. Hierbei wurden verschiedene Kriterien bewertet, wie etwa die andauernde Nützlichkeit während einer Partie. Zusätzlich steht diese Liste unter dem Gedanken, dass nur der “Quick Match”-Modus verfügbar ist und man fast immer mit völlig Fremden Leuten spielt. Im gewerteten Modus kann sich diese Liste durchaus noch ändern.

Man betont allerdings, dass Blizzard einen sehr guten Job bei der Balance geleistet hat und man immer mit einem Charakter besser sein wird, den man gerne spielt, als mit einem, der in irgendeiner Liste weiter oben eingeordnet wird. Die Abstufungen sind demnach minimal.

Update: Diese Liste wurde zum Launch von Overwatch, am 24. Mai 2016, aktualisiert. Die Grundlage für diese Einschätzungen findet Ihr in unseren Quellen.

Rang 1 “Übermächtig”

Bei Rang 1 hat sich nichts geändert. Die drei “Überflieger” sind auch jetzt noch auf dem Thron und grundsätzlich auf jeder Karte und in jedem Spielmodus eine gute Wahl.

  • Lucio (Unterstützung)
  • Reinhardt (Tank)
  • Winston (Tank)

Overwatch Lucio1Lucio führt die Liste der stärksten Helden aus einem guten Grund an: Er ist ungeheuer vielseitig. Er kann als einziger Held permanent die ganze Gruppe heilen, dazu noch die Geschwindigkeit erhöhen und temporär einen massiven Schild auf alle Verbündeten setzen.

Ähnlich stark ist Reinhardt, wenngleich es dafür eine Gruppe benötigt, die auch mit diesem zusammenarbeitet – aber der große, blaue Schild schreit förmlich nach “stellt Euch hinter mich”. Vor allem sein Ultimate liefert die perfekte Vorlage für Teammitglieder, um gründlich aufzuräumen.

Weniger Schaden, dafür mehr Mobilität bietet Winston, mit dem sich auch mitten in umkämpftem Gebiet schnell eine kleine Ruhezone errichten lässt. Er bringt Verwirrung in das gegnerische Team wie kaum ein anderer Held.

Rang 2 “Stark”

Auf Rang 2 sind die Helden gelandet, die grundsätzlich immer eine gute Wahl darstellen und mit denen man auch im Alleingang mehr oder minder Erfolg haben kann. Hier gab es eine kleine Veränderung, denn Roadhog ist aus dieser Position verschwunden und ein wenig weiter abgesackt.

  • McCree (Offensiv)
  • Mercy (Unterstützung)
  • Reaper (Offensiv)
  • Soldier: 76 (Offensiv)
  • Zarya (Tank)
  • Zenyatta (Unterstützung)

Overwatch Held McCreeMcCree ist im Duell überragend, da er mit seiner Blendgranate einen Gegner lange genug ausschalten kann, um ihn mit einem Rechtsklick hinzurichten. Erfahrene Spieler schalten mit “Revolverheld” auch gerne 3-4 Spieler gleichzeitig aus.

Mercy ist etwas komplexer zu spielen, sobald das Team aber den Nutzen des Schadensbuffs verstanden hat, macht sie selbst aus “schwachen” Charakteren richtig üble Widersacher. Ihr Ultimate belebt das ganze Team wieder, was verlorene Schlachten schnell in einen sicheren Sieg wandeln kann.

Reaper ist perfekt darin, über das Schlachtfeld zu schleichen und verwundbare Feinde im Sekundentakt auszuschalten oder gleich das ganze Team zu beseitigen.

Overwatch Roadhog ShootSoldier: 76 ist ein eher klassischer Charakter, leicht zu lernen aber schwierig zu meistern. Dank Teamheilung und hohem Schaden aber immer eine akzeptable Wahl.

Zarya eignet sich hervorragend als Tank, da sie sich selbst und Verbündete kurzzeitig unverwundbar machen kann und dazu noch ordentlich Schaden austeilt, je nachdem, wie viel Schaden sie vorher absorbiert hat.

Zenyatta ist als Support eine gute Wahl, jedoch fast immer mit dem Heilen und Debuffen beschäftigt – so kommt er nur selten zum Feuern, was dem Team Durchschlagskraft rauben kann oder einen sehr guten Spieler erfordert.

Rang 3 “In Ordnung”

Auf dem dritten Rang sind viele Helden gelandet, die zwar potenziell ziemlich gefährlich sein können, aber ohne ein gutes Team eher die zweite Wahl sein sollten. Roadhog ist in diesen Rang abgestürzt, Mei hat es weiter nach unten gezogen und Junkrat ist in den 3. Rang aufgestiegen.

  • D.Va (Tank)
  • Genji (Offensiv)
  • Junkrat (Verteidigung)
  • Pharah (Offensiv)
  • Roadhog (Tank)
  • Symmetra (Unterstützung)
  • Tracer (Offensiv)
  • Widowmaker (Verteidigung)

D.Va kann zwar Blockaden wunderbar durchbrechen, kränkelt aber ein wenig an andauerndem Nutzen und eigener Durchschlagskraft. Sie eignet sich aber gut, um Feinde zu flankieren oder Verwirrung zu stiften, kränkelt aber an mangelhaften Schutzmechanismen.

Overwatch DVa

Genji ist der perfekte Konter für Bastion, ansonsten aber nur etwas für Profis – und natürlich alle Ninjafans. Es braucht ein wenig Übung um zu erkennen, wann man das “normale” und wann das “alternative” Feuer seiner Shuriken verwenden sollte.

Für Junkrat ging es einen Rang nach oben, denn mit seinen Granaten kann er selbst starke Tanks aus schier unmöglichen Winkeln erledigen. Er kränkelt aber immer dann, wenn er schnelle Ziele treffen soll, die sich im schlimmsten Fall noch auf einer Anhöhe befinden.

Pharah hat zwar ein sehr hohes Schadenspotenzial, stirbt aber auch schnell und hat keinerlei Chance, sich selber am Leben zu halten.

Roadhog wird mit seinem Fanghaken zur wahren Plage jedes Gegners und seine Eigenheilung ist die wohl stärkste im Spiel, was ihn zu einem dauerhaften Störer macht. Sein massiger Körper macht ihn aber auch zu einem sehr leichten Ziel und seine Eigenheilung “lähmt” ihn, wodurch Feinde schnell ihre Ultimates füllen können.

Es benötigt Köpfchen und Geschick, um Symmetra gut zu spielen, da ihre Waffe nur eine kurze Reichweite hat und ihre Geschütze sehr schnell zerstört werden, sobald man sie entdeckt.

Tracer galt am Anfang vielen als Wahnsinns-Heldin, mit der Zeit haben sich aber die Spieler auf sie eingestellt und können sie ausmanövrieren. In den richtigen Helden immer noch gefährlich, während andere überhaupt nicht mit ihr klar kommen.

Widowmaker kann zwar viele Helden mit nur einem Schuss töten, ist selbst aber ein leichtes Opfer, wenn sie erst einmal “rangezoomt” am Geschehen teilnimmt – ohne ein schützendes Team, liegt sie sehr oft im Dreck.Overwatch Widowmaker Screenshot

Rang 4 “Zu schwach”

Auch unter den “schwächsten” Helden gab es ein wenig Veränderung. Junkrat hat sich in den Rang 3 geflüchtet (sie oben) und Mei ist von Rang 3 auf 4 abgestürzt.

  • Bastion (Verteidigung)
  • Hanzo (Verteidigung)
  • Mei (Verteidigung)
  • Torbjörn (Verteidigung)

Während Neulinge sich mit Bastion und Torbjörn als Feinden noch oft schwertun, sinkt ihre Effektivität in den höheren Spielerleveln rapide ab, sobald die Spieler begriffen haben, wie man sie leicht kontern kann.Overwatch Torbjorn ScreenshotHanzo ist aufgrund seiner eingeschränkten Mobilität oft ein gefundenes Fressen. Mit seinem Ultimate kann er aber zumindest kurzzeitig ganze Gebiete sichern, wenngleich es oft sehr einfach ist, dieser Fähigkeit zu entgehen.

Die Eisprinzessin Mei ist auf kurze Distanz ein wahrer Albtraum für die Feinde, benötigt aber Hilfe vom ganzen Team, damit ihre ultimative Fähigkeit wirklich einen Nutzen entfalten kann. Sie ist in den niedrigsten Rang abgefallen und wird fast nur noch als Verteidigerin auf wenigen Karten gespielt.

Stimmt Ihr mit dieser Liste überein? Welche Helden empfindet Ihr als zu stark und welche als zu schwach – und warum? Ebenfalls passend zum Thema: Overwatch: Die große Übersicht zu allen Helden – Guides, Tipps und mehr!


In diesem Artikel geben wir Euch Tipps für einige Helden, die sich zum Einstieg am besten eignen:

QUELLE overwatch.metabomb.net
Cortyn

Dämon vom Dienst. Mit Herz und Seele dem Rollenspiel verschrieben. Achtung: Artikel könnten Spuren von Meinung enthalten!