Valorant will 2023 zum größten Shooter im E-Sport werden – Möchte Rainbow Six und CS:GO überholen

Valorant will 2023 zum größten Shooter im E-Sport werden – Möchte Rainbow Six und CS:GO überholen

Valorant zeigt in der neuen Roadmap für 2023 große Pläne. Riot setzt voll auf E-Sport und will große Konkurrenten wie Rainbow Six Siege und Counter-Strike (CS:GO) verdrängen. Das soll durch die Vorarbeit in League of Legends möglich sein.

Wie steht es um Valorant?

  • Im Juni 2020 erschien Valorant als neuer Taktik-Shooter, der vor allem Fans von Counter-Strike ansprechen soll. Fans waren sich schon 2020 sicher: Das wird 10-mal besser als Overwatch.
  • Über die Jahre hat sich Valorant weiterentwickelt, Riot versorgte es mit neuen Inhalten und Helden. 2022 zählt Valorant noch immer zu den besten Multiplayer-Shootern.
  • Jetzt, am 28. April, verrät Valorant, wie es 2023 weitergehen soll – kurz nach der Vorstellung der neuen Heldin Fade.
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E-Sport als Ziel und jeder soll mitmachen können

Das ist die Roadmap: Im Update für das kommende Jahr spricht Valorant-Macher Riot vor allem von Plänen, um den E-Sport zu stärken. Das ist das große Ziel des kommenden Jahres. Dazu stehen verschiedene Stopps auf der Roadmap an:

  • 3 neue internationale Ligen, in denen Teams aus Amerika, Europa und Asien gegeneinander antreten.
  • Die besten Teams qualifizieren sich für die Masters und die „VALORANT Champions“, in welchen die Weltmeister gekürt werden.
  • Neue nationale Ligen sollen jungen Talenten den Aufstieg in die großen Profi-Ligen ermöglichen.

Bereits jetzt sucht Riot nach Sponsoren und Partnern, um die neuen Ligen zu finanzieren und zu stützen. Ziel soll es sein, dass bei ausgewählten Organisationen keine Aufnahme- oder Teilnahmegebühr anfällt, um den E-Sport zugänglicher zu machen.

Valorant Roadmap 2023 Esports
Die Pläne für 2023.

Was steckt für Spieler drin? Valorant erhält einen neuen, kompetitiven Spielmodus. Dieser ergänzt die bestehende Bestenliste und soll Teams dabei helfen, junge Talente zu erkennen und früh abzuwerben und ausbilden zu können.

Außerdem will Riot jährliche Stipendien für anbieten. Wie groß die finanziellen Zuwendungen ausfallen und wer sich qualifizieren kann, ist noch nicht bekannt. Whalen Rozelle, der Head of Esports Operations bei Riot, sagt dazu:

Mit Valorant möchten wir neben einem spannenden E-Sport auch ambitionierte, effizient verwaltete Teams aufbauen, die der Branche als Vorbild dienen können. Dank unseres Modells mit langfristigen Partnerschaften können Teams ihr Geschäft auch parallel zum allgemeinen Wachstum des E-Sports von Valorant vorantreiben.

Es soll jedoch für Fans die Möglichkeit geben, ihre Loyalität zu ihren Teams auszudrücken. Dazu sollen Inhalte kommen. Auch hier fehlen noch weitere Informationen, allerdings ist denkbar, dass exklusive Skins für die Helden kommen, ähnlich wie bei der Overwatch League.

LoL soll dabei helfen, zum „weltweit führenden Egoshooter-E-Sport“ zu werden

Das ist das Ziel: Laut Pressemitteilung will Valorant zum größten Egoshooter im E-Sport werden. Das bedeutet, dass mindestens vier große Namen überholt werden müssen, die laut der Statistik-Seite Esports Earnings ordentlich vorlegen:

  • Counter-Strike: Global Offensive mit über 132 Millionen Dollar an Preisgeldern bisher
  • Fortnite mit über 112 Millionen Dollar an Preisgeldern bisher
  • Overwatch mit über 33 Millionen Dollar an Preisgeldern bisher
  • Rainbow Six Siege mit über 23 Millionen Dollar an Preisgeldern bisher

Hierbei handelt es sich zwar um zusammengerechnete Preisgelder über viele Jahre, jedoch sind selbst einzelne Turniere teilweise mit über 15 Millionen Dollar in der Spitze dotiert. Im Schnitt sind es meist zwischen 2 und 4 Millionen Dollar. Die Konkurrenz legt also ordentlich vor.

Fortnite ist zwar kein „Ego“-Shooter, dürfte aber trotzdem in die Konkurrent von Valorant fallen, ähnlich wie CoD: Warzone und PUBG. „Battle Royale“-Spiele sind allerdings doch eine andere Kategorie als klassische Shooter. Riot sagt jedoch, dass sie mit Erfahrung hier punkten können.

Wie soll das funktionieren? Laut Riot hilft die Erfahrung der letzten 10 Jahre mit League of Legends dabei, Valorant als E-Sport zu etablieren. Durch LoL habe sich die Firma mit Teams besser verbinden können, um so Partnerschaften und ein echtes „Ökosystem“ aufzubauen.

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Riot will dabei durch faire Bezahlung für die Spielerinnen und Spieler punkten, als auch durch ein „robusteres Hilfesystem“. Ob das alles für Valorant 2023 funktionieren wird, wird sich zeigen.

Die Konkurrenz ist derweil bereits mit einem neuen Titel am Start. Bei Blizzard ist Overwatch 2 in Entwicklung, voraussichtlich ebenfalls 2023 erscheinen soll. Wir konnten es bereits anspielen:

Overwatch 2 fühlt es sich an wie ein ganz neues Spiel, obwohl fast alles gleich geblieben ist

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Pascal

Einen Modus ohne diese Fähigkeiten würde ich bei Valorant suchten…Die Grafik, Das Gameplay richtig geil. Nur diese Fähigkeiten sind für mich einfach zu blöd.

Pierre

„Einen Modus ohne diese Fähigkeiten würde ich bei Valorant suchten“
Der Modus nennt sich Deathmatch. In dem Modus sind keine Fähigkeiten aktiviert.

Aber: Warum sind diese Fähigkeiten einfach zu blöd?
Das Äquivalent zu Fähigkeiten in Valorant wären Granaten in CS:GO. Das ist nichts anderes. Und ohne sowas kann man einen Shooter nunmal einfach nicht spielen, zumindest nicht 5v5-Taktik-Shooter.

ImInHornyJail

Teilweise. Wenn ich an die teleport Fähigkeit oder den raketenwerfer doppelsprung denke, sehe ich da kein äquivalent zu csgo :).
Also ich finde es so gut wie es ist aber ein Modus ohne Fähigkeiten wäre auch ganz lustig.

Nico

Naja die Ulti von Rage ist nun auch nicht so extrem stark, sie hält nur kurz und kündigt sich laut an. Teleport fähigkeiten sind auch hörbar, also alles garnicht so extrem. Die meisten runden werden nicht verloren weil man ne runde wegen fähigkeit xyz verliert, sondern weil taktisch da 0 beachtet wird, und die 99% der Spieler nur auf frags aus sind.

Die Maps sind garnicht dafür entworfen ohne fähigkeiten zu Spielen

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