Einen Profi stört es jetzt, dass es in Fortnite um so viel Geld geht

Profis können in Fortnite richtig Geld verdienen, denn die Preisgelder in Turnieren sind sehr hoch: Gerade bei dem bald startenden World Cup. Für einen Profi-Spieler ist das aber zu viel. Denn er meint, dass Fortnite für so hohe Summen nicht bereit ist.

Deshalb ist Fortnite untauglich für so hoher Preisgelder: Die Profis Tfue und Cloak haben selbst schon tausende Dollar an Preisgeld gewonnen, doch zumindest für Cloak sind die Preisgelder mittlerweile zu hoch.

Fortnite habe zu viele Bugs und sei deshalb noch nicht so weit, dass dort um so viel Geld gespielt wird.

Das halten die Profis vom Preisgeld in Fortnite

Das sagen die Profis: Die beiden Spieler Tfue und Cloak vom Clan FaZe gehören zu den stärksten Duos im kompetitiven Fortnite. Aktuell bereiten sie sich auf die Fortnite-WM vor, spielen viel zusammen und streamen auch. Da kam das Thema „hohe Preisgelder auf.“

So sagt Cloak im Stream:

„Es ist eigentlich scheiße, wie viel Geld auf dem Spiel steht. Das Spiel ist bei weitem nicht dort, wo es sein muss, um diesen Geldbetrag als Preispool zu haben.“

Wenn es um so viel Geld gehe, sei das „einfach blöd“, sagt er.

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Direkt zu Beginn des Videos wird über die Problematik geredet.

Wieso ist Fortnite nicht so weit? Das Spiel ist immer wieder von Bugs geplagt, die auch in Turnieren stören.

Außerdem beschweren sich die Profis immer wieder, dass Epic kurz vor Turnieren grundlegende Dinge ändert. So gibt es neue Items, oder Orte im Spiel, die die komplette Meta umkrempeln.

Um wie viel Geld geht es?

  • Fortnite hat für die Saison 2019 insgesamt 100. Millionen US-Dollar an Preisgeld bereit gestellt
  • So gibt es öfters Turniere, wo die Spieler über 200.000 Dollar gewinnen können.
  • Allein der World-Cup hat ein Budget von 30 Millionen US-Dollar, der Gewinner im Solo-Modus erhält 3 Millionen $
Fortnite World Cup
Der World Cup hat insgesamt 100 Millionen Dollar Preisgeld

Für Cloak ist das zu viel. Offenbar geht da auch der Spaß verloren. Denn bei so viel Geld steht der Spaß am Spiel nicht mehr im Mittelpunkt.

Es gibt Gegenstimmen: Der wohl bekannteste Streamer von Fortnite, Ninja, sieht das aber wohl anders. Für ihn sind die Preisgelder in Ordnung.

Er macht sich über die Beschwerden lustig. Für ihn ist die Beschwerde offenbar absurd.

Ninja sagt, dass es immer Gründe gibt, worüber sich die Profis aufregen. Wenn das Preisgeld anders wäre, dann würden die Spieler einen neuen Grund finden, sich über Epic zu beschweren.

Fortnite Ninja Face Titel
Ninja sagt: Die Profis würden sich einfach immer beschweren.

Warum sind die Preisgelder so hoch? Epic kann es sich leisten, so hohe Preisgelder auszuschreiben – immerhin soll Fortnite 2018 etwa 3 Milliarden US-Dollar Profi abgeworfen haben.

Hohe Preisgelder steigen die Attraktivität von Turnieren und sorgen für einen regen eSport.

Ironisch ist, dass Tfue und Cloak im Februar ablehnten, beim ESL-Turnier in Kattowitz mitzuspielen. Da war ihnen das Preisgeld zu niedrig (via dotesports). Insgesamt ging es dort um 500.000$ – die Gewinner im Duo bekamen 80.000$.

Die beiden hätten drei Tage für das Event in Polen verloren und dachten wohl, mit den normalen Streams würden sie in dieser Zeit mehr verdienen.

Das zeigt, dass die Preisgelder in Fortnite hoch sein müssen, um überhaupt die Top-Spieler dazu zu bringen, da mitzumachen – denn die verdienen dank Twitch und spezieller Deals auch sehr gut, wenn sie keine Turniere bestreiten.

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Wann geht das eSport-Jahr 2019 richtig los? Aktuell bereiten sich die Fortnite-Profis auf diesen 30-Millionen-Dollar-Wettbewerb vor.

  • die Qualifikation für den World-Cup startet am 13. April
  • das eigentliche Final-Event ist dann am 26. bis 28. Juli

Neben Tfue und Clocak trainiert selbst Ninja neuerdings für diesen Wettbewerb. Auch er hat beschlossen, eSport in Fortnite wieder anzugehen.

Was haltet ihr davon? Sind die Preisgelder zu hoch, oder findet ihr sie angemessen?

Tfue und Ninja trafen letzten auch im Spiel aufeinander. So ging es aus:

So geht’s aus, wenn Tfue in Fortnite zufällig auf Ninja trifft
Quelle(n): Dexerto
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6 Kommentare
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Edaemonia

Cloakzy konnte leider das, was er mit seiner Aussage eigentlich meinte, nicht wirklich ausdrücken. Die Beschwerde über zu hohe Preisgelder kann man in dem Moment sehr gut nachvollziehen, wenn man das Spiel aktiv spielt und irgendwann unumgänglich realisieren muss, dass es in Fortnite gar nicht so sehr um Skill, sondern um Glück geht. Selbst wenn man das Aimen und Bauen perfekt beherrschen würde, wird man vom fehlerhaften Hitscan (Man möchte die Tür vor sich schließen, hebt stattdessen aber eine Waffe auf, die vor einem liegt), von overpowerten Explosives (Haftgranaten….) respektive von Placement-Bugs (Wände werden noch immer manchmal unter der Map platziert) behindert, die noch immer im Spiel vorhanden sind, obwohl sie seit Längerem bekannt sind. Unter solchen Umständen sind solch hohe Preisgelder durchaus lächerlich, da das Spiel einfach noch lange nicht e-Sport ready ist. Es gewinnt nicht unbedingt – um nicht zu sagen kaum – der Bessere in Fortnite.

Scardust

*hust*…Fußball… *hust*… ähm war was? Nein? Gut.

M F

Keine Ahnung, was Du im Hustenanfall schreiben wolltest….
Aber hier geht es um Fortnite, oder wolltest was zu den Fußballfeldern sagen?

Scardust

Richtig, hier gehts um Fortnite und darum das es um so „viel Geld“ geht. Im Vergleich zu Fußball, oder anderen Sportarten ist das ein schlechter Scherz.

Psycheater

Dann spiel was anderes oder nimm nicht dran Teil. Fertig. Macht aber auch keiner 🙂

Saigun

Ich glaube der meint das eher so, das die Preigeld höhe zu gross ist für die schlechte Qualität des Spiels an Turnieren. Zumindest habe ich das jetzt so verstanden.

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