„Vergeltung“ ist Overwatch ganz anders – aber ist es auch gut?

Wir haben die neue „Vergeltung“-Map in Overwatch gespielt. Ob der neue PvE-Modus gefällt, das verraten wir hier.

Seit gestern Abend ist der neue PvE-Modus „Vergeltung“ in Overwatch live. Für drei Wochen können die Spieler die neue Mission spielen und dabei in die Rolle von Reaper, Moira, McCree und Genji schlüpfen, um die dramatische Flucht nach ihrem Attentat zu vollbringen. Wir haben uns in das Getümmel geworfen und die neue Karte intensiv gezockt. Wir sind der Meinung: Davon braucht Overwatch mehr!

Die Story – Der Niedergang von Overwatch

Obwohl Vergeltung nur als kleines Event geplant war, ist es dank kleiner Cinematics auch storytechnisch gelungen. Denn anstatt den bösen Antonio als großen Widersacher aufzubauen, beginnt die Mission bereits auf ihrem Höhepunkt. Das Blackwatch-Team aus Reaper, McCree, Genji und Moira steht vor Antonio und stellt ihn zur Rede – doch Reaper platzt der Kragen. Mit einem Schuss richtet er Antonio hin und löst damit eine Verkettung von Ereignissen in Gang, die letztlich das Ende von Overwatch bedeuten.

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Vor allem aber zeigt es, dass Blackwatch – und damit Overwatch – auch nicht immer nach den Regeln spielen. Das macht Overwatch nicht länger „weiß“, sondern färbt es ziemlich grau ein.

Knackig schwer auf „Legendär“

Auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe ist die „Vergeltung“ ein Spaziergang. Man muss schon sehr unachtsam sein und sich von der Gruppe entfernen oder Moira muss die Heilung komplett einstellen, damit einer der vier Spieler zu Boden geht.

Overwatch Retribution Starting Point

Anders sieht das jedoch auf den härteren Schwierigkeitsgraden aus. Die Widersacher werden auf „Experte“ und „Legendär“ zu einer tatsächlichen Gefahr. Richtig unheimlich werden aber die Spezialgegner, wie etwa die todbringende Assassine. Auf normaler Schwierigkeit pinnt sie einen Spieler auf den Boden und verletzt ihn langsam – auf Legendär benötigt sie nur einen kurzen Augenblick, um dem Spieler die Lebenslichter auszupusten.

Generell sind die besonderen Gegner wirklich „besonders“ und nicht einfach nur Feinde mit mehr Lebenspunkten, wie es sich in „Aufstand“ häufig anfühlte.

Overwatch Retribution Gameplay

Da die Standard-Truppe keinen Tank besitzt, muss man ohnehin viel taktischer und vorsichtiger vorgehen. Einfach nur in die Feinde zu laufen, führt rasch zum eigenen Tod. Da andere Verbündete in den Radius der eigenen Leiche kommen müssen, um einen wiederzubeleben, löst das rasch eine Kettenreaktion aus, die mit dem Scheitern der Mission endet.

Zusammengefasst ist „Vergeltung“ eine sinnvolle Ergänzung für Overwatch und zeigt einmal mehr, wie toll das Spiel mit einer kooperativen PvE-Kampagne sein könnte. Umso trauriger ist es, dass der Modus in drei Wochen wieder in der Versenkung verschwindet und erst im kommenden Jahr wieder ausgegraben wird.

Es bleibt zu hoffen, dass Blizzard sich gnädig zeigt und noch weitere PvE-Inhalte oder gar eine ganze Kampagne, ruhig als eigenständiges Spiel, entwickelt. Ich würde dafür sofort mein Portemonnaie zücken – denn im Ko-Op macht Overwatch fast noch mehr Spaß als im PvP.

Wie gefällt euch das „Vergeltung“-Event in Overwatch? Habt ihr Spaß an dem neuen Modus? Trauert ihr jetzt schon darum, dass er bald wieder verschwinden wird? Oder sollte Overwatch keinen „PvE-Unsinn“ bringen und sich mehr aufs PvP konzentrieren?


Die kompletten Patchnotes zum „Vergeltung“-Event haben wir hier für Euch – es hat sich eine Menge geändert!

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DDuck

Ich find’s cool. Eine gelungene Abwechslung zum PvP. Die Schwierigkeitsgrade sind definitiv besser ausbalanciert als im Austand-Event. Fordernd, abwechslungsreich (Spawnpunkte, Gegnertypen variieren je nach Schwierigkeit), die Map finde ich unfassbar und es macht einfach Spaß. Vor allem in der freien Heldenauswahl macht es Spaß verschiedene Kombinationen und Taktiken auszuprobieren.
Blizzard macht hier so vieles richtig, was letztes Jahr und bei Junkensteins Rache einfach falsch gemacht wurde: Man steht einfach nicht! Junkensteins Rache finde ich einfach zu statisch, das Areal ist sehr begrenzt und man wartet eigentlich die ganze Zeit auf Gegner die auf einen zukommen. In der Aufstand-Mission gibt es auch einen Part, wo man sehr lange steht und einfach nur wartet (wenn man auf die Bereitschaft der Payload an Punkt A wartet)…das zieht sich einfach wie Kaugummi.

Phinix Silverbullet

🙂

Tebo

Find ich von der Idee her gut.
Wollte es auch kurz anspielen, aber der Patch war bei mir 32 GB groß. Ist der bei Euch auch so riesig gewesen?

Kendrick Young

find ich macht spass im alle helden modus, ist aber auch wesentlich leichter als die Mission von letztes Jahr – Wo ich hier auf experte gleich 3x durchkam, ist es bei Uprising meist schwerer schon bei Schwer durchzukommen. Die bosse Bei Uprising sind halt stationiärer mit bastions ^^ und den bomben da

knuddy “knuddy79” n

ich find den pve teil auch seht nicea ber es reicht mir wenn es nur als event ab und zu kommt wie halloween usw

Achim  G.

ein PVE Event in einem PVP Shooter ist in etwa so wie Hackfleisch an der Gemüsetheke.

Ich brauchs nicht. Abgesehen davon läd und läd und läd der saftig fette Patch.

Stephan

Wie left4dead … Nur ohne Zombies und deren atmosphärischen Musikuntermalung, ohne lustigen Sprüche und ohne dem Klang der entsteht wenn ein Kopf von einer Pfanne getroffen wird.

Seelenstripteas

Weiss nicht obs nur mir so geht aber finds bisschen kurz

DDuck

Das Gefühl hatte ich auch. Ich habe keine Zeit mitgestoppt, aber es fühlte sich schon deutlich kürzer an als das Aufstand-Szenario aus dem letzten Jahr. Vielleicht wirkt es auch nur deswegen so, weil man deutlich mehr in Bewegung ist als in dem PvE-Event letztes Jahr.

Nookiezilla

Hab eben einmal alle Grade fix durchgespielt, war an sich echt cool mmn, dürfte da ruhig mehr kommen in Zukunft.

Heisenberg

Die 5 Kisten mitnehmen OK, ansonsten aber Multiplayer wie immer!

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