Destiny 2: So ändert sich der Nachtpirscher-Jäger mit dem März-Update

Der nahende Update-Meilenstein 1.1.4  wird viele Dinge bei Destiny 2 neu ordnen – auch einige Hüter-Klassen bleiben nicht von Anpassungen verschont. So wird sich der Nachtpirscher-Fokus des Jägers mit dem März-Update ändern.

Das nächste große Update bringt am 27. März eine Menge Änderungen für Destiny 2. So wird das PvP grundlegend überarbeitet. Aber auch an der Sandbox wird kräftig geschraubt. Die Balance der Klassen und Waffen in Destiny 2 wird dabei neu ausgerichtet.

Während der Titan im Zuge dieser Änderungen fast unverändert bleibt und der Dämmerklingen-Fokus des Warlocks eine massive Aufwertung spendiert bekommt, wird der Nachtpirscher-Jäger stellenweise abgeschwächt.

Doch handelt es sich bei den Anpassungen des Nachtpirschers um einen harten Nerf oder um notwendiges Fein-Tuning?Destiny-2-NIghtstalker-Shadow-Shot

So ändert sich der Nachtpirscher

Der Nachtpirscher-Fokus des Jägers wird mit dem kommenden März-Update einige schwächende Änderungen über sich ergehen lassen müssen. Die beiden anderen Fokusse Arkus-Akrobat und Revolverheld bleiben hingegen von negativen Eingriffen verschont.

Änderungen im PvE

Im PvE ändert sich für den Nachtpirscher kaum etwas. Lediglich die Unsichtbarkeit wird hier im Rahmen des März-Updates um eine Sekunde verlängert.

Änderungen im PvP

Die meisten Änderungen betreffen folglich das PvP. Hier erfreut sich der Nachtpirscher aktuell großer Beliebtheit und sorgt mit seiner Unsichtbarkeit und Ausweich-Moves in Verbindung mit Exotics wie zum Beispiel dem Zwillingsnarr oftmals für enormen Frust in den gegnerischen Reihen. Destiny-Nightstalker-WP

Denn sobald ein Nachtpirscher ausweicht oder Rauchbomben einsetzt, unterbinden seine Ausweich-Bewegung und seine Unsichtbarkeit die Zielhilfe und die Projektilverfolgung auf Seiten des Gegners. Und genau hier geht’s dem Nachtpirscher nun an den Kragen.

Aktuell passiert noch Folgendes: Weicht man also aus, so setzt die Ausweich-Bewegung dabei temporär die Zielhilfe sowie die Projektilverfolgung des Kontrahenten außer Gefecht. Anschließend setzt der Unsichtbarkeitseffekt ein. Währenddessen bleiben Zielhilfe und Projektilverfolgung weiterhin inaktiv. Erst nach dem Ende des Ausweich-Moves UND dem Ende der Unsichtbarkeit werden die Zielhilfe und die Projektilverfolgung wieder aktiv.

Wirft man eine Rauchbombe, so löst der Rauch direkt den Unsichtbarkeitseffekt aus. Zielhilfe und Projektilverfolgung werden für die Dauer der Unsichtbarkeit deaktiviert. Erst nach Ende der Unsichtbarkeit werden beide Effekte erneut aktiv.

Nach dem März-Update wird es anders ablaufen: Dann endet das Aussetzen der Zielhilfe und der Projektilverfolgung bereits mit der Beendigung der Ausweich-Bewegung. Weder die Unsichtbarkeit nach Ende des Ausweich-Moves, noch der Unsichtbarkeits-Effekt der Granaten unterbinden nun die Zielhilfe und die Projektilverfolgung des Gegners. Sie sind fortan nur noch rein optischer Natur – können also zwar immer noch die Augen Eures Gegenübers täuschen, jedoch nicht länger den Aim-Assist und die Projektile seiner Waffen.

Zusätzlich wird – wie auch im PvE – die Dauer der Unsichtbarkeit sowohl beim Ausweichen als auch beim Einsatz der Rauchbomben um eine Sekunde verlängert.Destiny-2-Nighstalker-class

Nerf oder Fein-Tuning?

Angesichts der Tatsache, dass die Unsichtbarkeit Ihrer Lieblingsklasse im PvP abgeschwächt wird, werden Nachtpirscher-Fans mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gerade in Freudentränen ausbrechen – besonders vor dem Hintergrund, dass es der einzige Fokus aller drei Hüter-Klassen ist, der eine Abschwächung verkraften muss.

Doch handelt es sich dabei tatsächlich um einen harten unberechtigten Nerf? Oder wird hier durch Fein-Tuning eine Fähigkeit in eine Richtung gelenkt, die in der neuen Form eher zur Spielbalance passt, dabei jedoch nicht ihren Charakter verliert?

Passiv leidet der Nachtpirscher-Fokus des Jägers von allen drei Hüter-Klassen sicherlich am stärksten unter den kommenden Änderungen des März-Updates – so viel steht fest. Einige beliebte Exotics wie der Zwillingsnarr oder das Schwachkopf-Radar verlieren in kompetetiven Modi gänzlich an Bedeutung. Auch die Fallen-Bombe kann in entsprechenden Modi nicht länger das gegnerische Radar verwirren, da es dort kein Radar mehr gibt. Destiny-2-Nightstalker-bow

Doch die Änderung an der Unsichtbarkeit ist schlüssig und macht Sinn. Die Fähigkeit, sich Ninja-Style-mäßig in Rauch aufzulösen, um so jeglichem Beschuss zu entkommen – und das teils für bemerkenswerte Zeit –  wird  nun so angepasst, dass sie nicht mehr übertrieben wirkt.

In den Händen eines geübten Nachtpirscher-Spielers bleibt sie jedoch immer noch ein mächtiges Werkzeug im Kampf gegen andere Hüter – zumal der Unsichtbarkeits-Effekt um eine Sekunde ausgedehnt wird. Der Nachtpirscher wird durch diesen kleinen, feinfühligen Eingriff nicht weniger konkurrenzfähig oder gar schwach.

Von einem harten Nerf des Jägers zu sprechen, wäre daher übertrieben. Es handelt sich eher um sinnvolles, gut dosiertes Fein-Tuning, das dem PvP insgesamt zugute kommt, ohne den Nachtpirscher dabei entscheidend zu schwächen oder ihm seinen Charakter zu nehmen.

Das PvE ist von dieser Änderung nicht betroffen. Auch dort wird sich der Nachtpirscher-Fokus also immer noch gewohnter Stärke erfreuen.

Was haltet Ihr von den Änderungen am Nachtpirscher? Wurde er zu hart generft oder im adäquaten Maße angepasst?


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