Die 5 Gewinner der großen Destiny-2-Krise auf PS4 und Xbox One

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Destiny hat den Geschmack der Spieler auf PS4 und XBox One nachhaltig verändert. Aber jetzt ist Destiny 2 in einer Krise und kann den Hunger nicht mehr stillen, den es selbst geweckt hat. Welche Games profitieren von dieser Krise? Welchen Spielen hat Destiny den Weg zum Erfolg geebnet?

Als Destiny 2014 auf PS4 und Xbox One erschien, verkaufte Activision es als Shooter. Die Halo-Vergangenheit von Bungie wurde nach außen gekehrt. Es kamen vor dem Release nur wenige Informationen über die MMO-Mechaniken.

Destiny wurde als Shooter verkauft, war aber mehr

Dass mit Luke Smith ein WoW-Fan am Ruder saß, der nächtelang geraidet hatte und jetzt einen Schlachtzug für Destiny entwarf, wusste zum Release kaum wer. Auch die Mechanismen waren für viele Shooter-Fans neu.

Destiny-Xur

Dinge wie

  • Grind
  • ein Item-Reset
  • ein spezieller Händler wie Xur
  • die Jagd nach dem perfekten Item mit den richtigen Stats uind Perks
  • Raids und Lockouts
  • wöchentliche Rituale

– all das war für viele Shooter-Fans auf PS4 und Xbox One neu. Activision hatte wohl im Vorfeld Zweifel daran, ob das überhaupt funktionieren würde. Die MMO-Aspekte spielen in der Präsentation kaum eine Rolle. Aber genau die machten den Erfolg des Spiels aus.

Wie ein trojanisches Pferd schmuggelte Destiny im Bauch eines wunderschönen Shooters verpönte MMO-Elemente ein und infizierte eine Spieler-Generation auf PS4 und Xbox One mit ihnen.

Destiny wurde zum Lifestyle-Game für viele. Ein Spiel, das man jede Woche spielen konnte, das sich veränderte und ungeahntes Potential versprach. Freundschaften und Gemeinschaften wurden geformt und hielten oft über Monate, gar Jahre.

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Spieler sehnen sich nach der Geschmacksrichtung „Destiny“

Spieler kamen zwischen 2014 und 2017 auf den Geschmack und sehnten sich nach mehr dieser Elemente. Viele planten hunderte von Stunden mit Destiny 2 zu verbringen. Doch der Nachfolger enttäuschte. Destiny 2 bot nicht mehr die Dynamik und Spieltiefe wie der erste Teil.

Auch wenn Destiny 2 über 80, 90 Stunden gut unterhielt, ist das Spiel für viele kein würdiger Destiny-Ersatz.

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Jetzt, wo Destiny 2 in einer Krise ist und diesen Geschmack, den Bungie selbst geweckt hat, nicht befriedigen kann, sehnen sich Spieler nach Alternativen.

Wir fragen uns:

  • Wer sind die 5 Gewinner der großen Destiny-2-Krise?
  • Welchen Spielen ging es heute schlechter, wenn ihnen Destiny nie den Weg geebnet hätte?

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Monster Hunter World – Destiny hat den Weg bereitet

Was ist es? Monster Hunter World ist ein modernisierter Ableger einer Kult-Franchise, die aber lange auf den Handhelds und in Japan zu Hause war. Spieler erlegen Dinosaurier-artige Monster, nehmen sie auseinander und bauen sich aus deren Überresten neue Waffen, um noch größere Viecher zu erlegen.

Was für Destiny-Bedürfnisse befriedigt es? Es ist ein Lifestyle-Game, man kann es lange spielen. Es hat starke Grinding- und Koop-Element. Und man kann sich tief in die Mechaniken des Spiels verbeißen, voll darin aufgehen, sich Aufgaben zu setzen und diese zu erledigen.

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Wie profitiert Monster Hunter World von Destiny und der Krise? Destiny-Spieler haben jetzt Platz in ihrem Leben für ein Spiel, das sie über Monate spielen. Diesen Platz nimmt für viele seit Januar 2018 Monster Hunter World ein. Zwar hätten Veteranen des Franchise das Spiel sicher auch ohne Destiny gespielt und geliebt, doch dass Monster Hunter World eine so große Reichweite hat und ein Riesen-Hit ist, liegt sicher auch an Destiny. Das hat den Boden für ein Monster Hunter World auf PS4 und Xbox One geebnet.

Auf der nächsten Seite geht’s mit einem Spiel weiter, das viele ohnehin für das bessere Destiny halten.

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