15 kuriose Fakten über Final Fantasy XIV, die du noch nicht wusstest

Egal ob im Spiel oder innerhalb der Community, online oder im „Real Life“, bei Final Fantasy XIV ist viel los. Hier sind 15 kuriose Fakten zum MMORPG aus dem Hause „Square Enix“:

1. Foxclons stinkiger Spitzname

In der japanischen Community hat Toshio „Foxclon“ Murouchi, die rechte Hand des Produzenten, den Spitznamen „Morbol“.

In FF-Spielen ist ein Morbol ein pflanzliches Monster, das übel riecht. Diesen nicht gerade schmeichelhaften Titel hat sich der Head Game Master für den Avatar verdient, den er in den offiziellen Foren benutzt.

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Es scheint ihn aber nicht zu stören, da er bei einem FFXIV-Event in Kobe einen Morbol-Hut getragen hat, der sogar Morbol-Geräusche von sich geben konnte.

2. Die großzügige Community

Der FFXIV-Spieler und Youtuber Denmo McStronghuge hat in einer Aktion mit Community-Größen wie Mr. Happy, Larryzaur und Very Merri in einem Spenden-Stream eine Summe von ca. 21,500$ für die Opfer der Hurricanes Harvey und Irma in Amerika gesammelt.

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Die Spieler aus der Community waren eingeladen an der Lalafellparade mit ihren frisch erstellten Lalafell-Charakteren teilzunehmen oder beim Event als Zuschauer dabei zu sein. Dazu gab es Trivia-Quiz und Verlosungen mit FFXIV-Merchandise als Preise.

3. Essen für Fans: Eorzea Café

Im Japan wurde in 2014 zum ersten Mal in Tokyo Akihabara ein Restaurant eröffnet, das im Stil von FFXIV designed ist. Die Beliebtheit des kleinen Ladens ist im Laufe der Jahre gestiegen und so öffnete Anfang 2017 in Osaka ein weiteres Café ihre Türen für die Besucher aus aller Welt.

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Die Speisen und Getränke, die dort serviert werden, basieren mit ihren Namen und Aussehen auf Monstern und Gegenständen aus dem MMORPG. So hat die Mogry-Eiskreme auch die Form eines Mogrys und der White Mage Cure Cocktail ist entsprechend milchig-weiß. Die Preise auf der Karte werden in Gil angegeben, der traditionellen FF-Währung. Die Preise in Gil entsprechen aber einer 1:1 Umrechnung in Yen.

4. Die FFXIV-Rockband „Primals“

Der Sound Designer und Komponist von FFXIV Masayoshi Soken hat zusammen mit dem japanischen Localisation Lead Michael-Christopher Koji Fox die Band „Primals“ gegründet. Der Name ist eine Referenz auf die Beschwörungen in FFXIV.

Mit der Gründung folgte Soken in die Fußstapfen seines Mentors, des beliebtesten Komponisten der FF-Reihe, Nobuo Uematsu und seiner Band „Black Mages“. Die Band spielt rockige Arrangements der FFXIV-Musik, die auf den offiziellen Soundtrack-CDs „Duality“ und „Astral to Umbral“ zu hören sind.

5. „A Stage Reborn“ – ein Theater auf dem Server Diabolos

Eine Gruppe Spieler vom Server Diabolos hat beschlossen ihre Leidenschaft für Theater und Schauspiel auch in FFXIV auszuleben. Die Jungs und Mädels aus dem Team haben bei sich im Gilden-Haus eine Bühne aufgebaut und üben dort regelmäßig ihre Stücke. Dabei greifen sie auf alle möglichen Tricks zurück, die das Spiel ihnen bietet.

Ihr erstes Projekt war das Stück „Deine Taube möcht ich sein“ aus Final Fantasy IX. Es wurde von der Community begeistert aufgenommen. Anfangs war zwar nur eine Vorstellung geplant, aber der Andrang der Zuschauer war so groß, dass daraus gleich vier wurden. Die Fans der Theatertruppe haben dafür extra neue Charaktere auf Diabolos erstellt und die Vorstellungen werden sogar von den SE-Mitarbeitern besucht.

6. Yoshidas „Wahrsager“-T-Shirts

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Es ist eine beliebte Theorie bei den Fans, dass die T-Shirts, die Naoki Yoshida während seiner Präsentationen auf den Fan Festivals trägt, immer einen Hinweis auf die unangekündigten Jobs beinhalten. So hat er auf dem Fan Fest in 2014 ein Batman-Shirt getragen, das die Fans als eine Anspielung auf den Job Dark Knight interpretiert hatten.

Auf dem Fan Fest in 2016 war es dann das Shirt mit einem Scarlet Witch-Motiv, das ein Hinweis auf den Red Mage war. Auf die Frage, ob es Absicht sei, antwortete der Produzent grinsend: „Vielleicht mag ich es ja auch einfach nur Superhelden-Shirts zu tragen.“

7. Die „Great Goobbue Wall“

Kurz bevor die 1.0-Version des Spiels offline genommen wurde, hatten die Entwickler für die verbleibenden Spieler ein Weltuntergangsszenario inszeniert, bei dem Horden von Monstern die Hauptstädte fluteten. Um das zu verhindern, erschufen die Spieler vor den Toren von Ul’dah die „Great Goobbue Wall“, indem sie ihre Goobbue-Reittiere beschworen, um den Monstern den Weg zu versperren.  

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8. Der Running-Gag vom toten Dragoon

Nach dem Launch von FFXIV: A Realm Reborn war der Job Dragoon für seine langen Animation-Locks berühmt-berüchtigt. Schlechtes Timing beim Einsatz der Fähigkeiten führte daher oft dazu, dass die Dragoon-Spieler tot am Boden landeten.

Und obwohl die Entwickler die Animationen schon vor langer Zeit angepasst haben, wird der Dragoon in der Community weiterhin aus Spaß wahlweise Loldragoon, Lolgoon oder Floor-Tank genannt.

9. Yoshida – der Troll

Während des Briefes des Produzenten im April 2017 hatten die Fans darum gebettelt, endlich den Benchmark der Erweiterung „Stormblood“ zu zeigen, die im Juni erscheinen sollte. Im Japanischen wird der Benchmark mit „Benchi“ (Bench / Bank) abgekürzt und Yoshida reagierte darauf mit Zustimmung… und zeigte im Stream ein Bild von einer Sitzbank.

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Als Bonus gab es den Komponisten Masayoshi Soken, der drauf saß.

10. Final Fantasy XIV im Guinness-Buch der Rekorde

FFXIV hat auf dem Fan Festival 2017 in Frankfurt gleich zwei Weltrekorde abgestaubt. Der erste war für den längsten Abspann in einem MMORPG. Der Grund dafür waren die Namen aller Spieler, die FFXIV während der 1.0-Version finanziell unterstützt hatten, der sogenannten Legacy Player.

Den zweiten Rekord bekam das Spiel dafür, dass es die meisten Original-Musikstücke in einem MMORPG beinhaltet. Über den Rekord hat sich der Komponist Masayoshi Soken besonders gefreut.

11. Gesangstalente im Square Enix HQ

Viele der Songs in FFXIV werden von den Mitarbeitern von Square Enix gesungen. In erster Linie vom Localisation Lead Koji Fox, dessen Stimme wir in Songs wie „Locus“ oder „Rise“ aus dem Alexander-Raid hören können.

Aber auch die Songs von Lakshmi und Ravana wurden von normalen SE-Angestellten gesungen. In einem Interview hat der Komponist Masayoshi Soken gesagt, dass er es beeindruckend findet, wie Koji Fox es immer wieder schafft, solche Talente unter den Mitarbeitern zu finden.

12. Final Fantasy Easter Eggs

Für die Fans der FF-Reihe ist Final Fantasy XIV eine riesige Spielzeugkiste voller Anspielungen an die anderen Teile der Serie. Einige davon sind offensichtlich wie das Magitek-Reittier, das viele Fans aus FFVI kennen sollten. Andere hingegen sind sehr gut versteckt und können nur von wahren Kennern der Reihe bemerkt werden.

So wurden zum Beispiel die roten Symbole der Hauptbösewichte von FFXIV, Ascians, von den FFXII-Beschwörungen wie Matheus und Cuchulainn geliehen. Die Spieler haben versucht eine vollständige Liste von allen Easter Eggs zu machen, aber da mit jedem Patch immer mehr neue hinzugefügt werden, kam der Thread irgendwann zum Stillstand.

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13. Die Flugangst des Produzenten Yoshida

Der Direktor und Produzent von FFXIV Naoki Yoshida leidet laut eigener Aussage unter schlimmer Flugangst. Es ist daher beeindruckend, dass er teilweise mehrmals pro Monat quer durch die Weltgeschichte fliegt, um bei diversen Events und Messen dabei zu sein. 

So flog er im August letzten Jahres innerhalb eines Monats von Japan nach China zur Feier des Fan Festivals und kam direkt danach nach Deutschland, um auf der Gamescom mit den Fans auf der Bühne zu spielen. Und kehrte danach wieder zurück nach Japan.

14. Raubahn Extreme

Der in der Community als „Raubahn Extreme“ bekannte Zwischenfall ereignete sich während des Stormblood-Launches und basierte auf einem Fehler, der beim Starten eines Kampfes auftrat.

Der instanzierte Solo-Kampf startete beim NPC namens Raubahn und der hohe Andrang der Spieler in den ersten Stunden und Tagen nach dem Launch führte dazu, dass die Spieler aus der Instanz geworfen wurden und in der Story nicht weiterkommen konnten. Während die Entwickler panisch versuchten eine Lösung dafür zu finden, haben die Spieler „Schlangen“ gebildet und versucht den Andrang etwas zu reduzieren.

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Die Community hat den Zwischenfall überwiegend mit Humor aufgenommen. Der Name „Raubahn Extreme“ war dabei ein Bezug auf den Extreme-Modus der Primae-Kämpfe im Spiel und die Spieler haben dafür ein eigenes T-Shirt hergestellt, das nach den Shirts modelliert wurde, die man bei Final Fantasy XIV normalerweise auf Conventions und Messen erspielen kann.

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15. Wortwitze und Pop-Culture-Anspielungen

Die englische Version des Spiels ist vollgestopft mit Anspielungen zu allen möglichen Filmen, Spielen, Serien, Memes, etc. aus der Pop-Kultur der letzten Jahrzehnte. So trägt die FATE mit dem Bossgegner „Cancer“ (Krebs) den Namen „It’s not Lupus“, ein beliebtes Zitat aus der TV-Serie Dr. House.

Eine der Zeilen in dem Battle-Song „Oblivion“, die mehrfach wiederholt wird, heißt „Let it go“. Das Lied spielt während des Kampfes gegen Shiva und da diese traditionell eine Eisgöttin ist, handelt es sich dabei um eine eindeutige Anspielung auf den Song „Let it go“ aus Disney’s „Die Eiskönigin“. Und es gibt noch viele viele mehr.


Nach Spielerzahlen-Rekord 2017: Was schafft Final Fantasy XIV 2018?

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Quelle(n): Gamer EscapeTV-Tropes
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