WoW-Entwickler klärt Frage nach Reittier, das seit Jahren verschollen ist

Die zahlreichen Talente aus World of Warcraft Classic gehen auf das Konto eines Mannes. Er erzählt noch weitere Anekdoten zu verschollenen Reittieren …

Die ursprüngliche Entwicklung von World of Warcraft war ziemlich chaotisch. Immerhin gab es im Vergleich zu heute nur wenige Entwickler, die sich um die Inhalte und das grundlegende Spiel kümmern mussten. Blizzard gibt immer wieder kleine Einblicke und verriet nun sogar: Für die ganzen Talente zum Launch von WoW war nur eine einzige Person verantwortlich: Tom Chilton. Außerdem erfahren wir endlich, warum Nachtelfen keine orangen Säbler haben.

Wie lief das damals ab? Tom Chilton, der damals Senior Game Designer war, spielte für „ein paar Stunden“ eine Klasse. Er zockte also etwa als Krieger, Magier oder Schurke für einige Stunden. Anschließend zog er sich nach eigenen Aussagen „knapp eine Woche“ zurück um sich die Talente für die jeweilige Klasse auszudenken.

Die Talente wurden übrigens schon im Verlauf von Vanilla mehrfach abgewandelt und verändert. Viele „unsinnige“ Talente gibt es in der „Classic“-Version schon gar nicht mehr, die zum Stand von Patch 1.12 spielt.

Wie viel Spaß die Original-Entwickler an Classic hatten, seht ihr hier.

Was hat Chilton noch verraten? Ein weiteres Detail während der Entwicklung betrifft Nachtelfen und ihre Reittiere. Chris Metzen, der damals für die Story zuständig war, hatte auf einem Werbe-Bild eine Nachtelfe gesehen, die auf einem orangen Säbler saß. Darauf hin „drehte er durch“ und erklärte, dass Nachtelfen nur auf Säblern mit bestimmten Farben reiten sollten – vornehmlich dunkle Farben wie schwarz, grau oder violett. Aber nie auf einem orangen Säbler.

Das dürfte auch der Grund sein, warum es einige Reit-Säbler schon seit Classic in den Spieldateien gibt:

  • Zügel des bengalischen Tigers
  • Zügel der goldenen Säblerkatze
  • Zügel der gelbbraunen Säblerkatze

Diese drei Reittiere existieren in den Spieldaten zwar, können von den Spielern allerdings nicht erspielt werden. Fans hatten aber immer die Hoffnung, dass die Reittiere eines Tages im Spiel verfügbar sind.

Ob Chris Metzen damals hätte kommen sehen, dass heute Spieler in Wendigo-Schlafanzügen durch die Spielwelt hopsen würden? Vermutlich nicht.

Jeff Kaplan ist Schuld an der nervigsten Quest von WoW Classic

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