Darum braucht World of Warcraft den Gruppenfinder

Der Gruppenfinder ist in World of Warcraft wichtiger, als die meisten Spieler sich eingestehen können. Wir nennen einige Gründe dafür.

Über die Jahre hinweg hat sich World of Warcraft deutlich verändert. Nur noch wenige Aspekte des Spiels sind im aktuellen „Battle for Azeroth“ noch so, wie die Fans der ersten Stunde es aus Classic gewohnt sind. Einer der umstrittensten Punkte ist auch nach Jahren noch der Gruppenfinder.

Dieser ermöglicht es Spielern, eine Gruppe für Dungeons und Raids auf niedrigen Schwierigkeitsstufen zu finden – von überall aus und das ohne jegliche soziale Interaktion.

WoW Druid Bear Dwarf Tank title

Für manch einen Spieler war es die beste Erfindung im MMORPG-Genres, für andere der Untergang sämtlicher sozialen Gefüge.

Der wohl wichtigste Punkt zuerst: Es gibt eine große Anzahl an Spieler, die würden ohne den Gruppenfinder niemals einige Inhalte von World of Warcraft sehen. Die Gründe dafür sind manigfaltig: Man spielt nicht gerne in Gilden, kennt wenig Leute innerhalb der Spielwelt oder hat einfach zu wenig Zeit, um soziale Kontakte auch noch im virtuellen Leben zu pflegen.

Für diese Leute, die nicht jeden Abend mehrere Stunden in ein Spiel stecken können oder wollen, ist der Gruppenfinder nach wie vor ein Segen.

Gruppenfinder hat für die „besseren“ Spieler keine Relevanz

WoW Legion Court of Stars Mythic Plus World Record Title Daarkee Shakib Jdotb

Was mich persönlich jedoch verwundert, ist, dass viele über den Gruppenfinder meckern, obwohl der in ihrem Alltag eigentlich gar keine Relevanz besitzt. Denn der überwiegende Teil der „Endgame-Inhalte“, wie „Mythisch+“-Dungeons oder Raids ab „normal“ werden nicht über den automatischen Gruppenfinder geformt, weil der das gar nicht kann. Es gibt hier keine automatische Zuweisung von Spielern.

Zwar kann man seine Gruppe in einem Tool auflisten und einstellen, für welchen Dungeon man Leute sucht, aber das findet manuell statt. Das ist im Kern nichts anderes, als im Handels-Channel „LFM Heal & Tank Scholo, dann go“ zu spammen und zu hoffen, dass sich genau die Leute melden, die den eigenen Erwartungen entsprechen. Und ich glaube ehrlich, dass einige besonders laute Spieler gar nicht realisieren, dass die Gruppensuche für einen „Mythisch+“-Dungeon im Grunde sehr klassisch und nicht automatisiert abläuft.

Dass das so ist, lässt sich auch an einer anderen Problematik gut festmachen:

„Raider.io checken“ vs. Gruppenfinder

WoW Groupfinder title no more

Viele Spieler klagen darüber, dass sie nicht in Gruppen mitgenommen werden, weil andere erst ihr „Raider.io“-Profil oder gewisse Achievements checken würden, bevor man sie mitnimmt. Oder sie müssen ein Itemlevel aufweisen, das so hoch ist, dass der entsprechende Dungeon gar keine sinnvollen Belohnungen mehr einbringt.

Und genau das ist die Kehrseite der Medaille. Wenn man Spieler nicht per Dungeonfinder in eine Gruppe „zwingt“, dann haben sie selbst die Wahl, nach welchen Kriterien sie einander aussuchen.

Doch exakt das ist ein Kritikpunkt, der ebenfalls immer wieder aufkommt. Wer sich nicht darüber beschwert, dass er im Gruppenfinder beim „Trottel-Lotto“ wieder eine schlimme Gruppe erwischt hat, der regt sich darüber auf, dass die Voraussetzungen für „Mythisch+“-Gruppen exorbitant hoch sind.

Doch hier werden beide Gruppen niemals zusammenkommen können. „Mythisch+“-Dungeons sind eben doch eine Spur härter als das, was man im Gruppenfinder (Heroisch, normal, LFR) angehen kann.

WoW Drunk Mage Human Draenei Solder Yell title

Das bedeutet, dass die Chance besteht, in diesen Inhalten zu scheitern, was wiederum für viele Spieler „verschwendete Zeit“ ist. Um diese Chance zu minimieren, legen sie eigene Kriterien fest, wie ein Itemlevel oder eine gewisse Erfahrung, die mit Seiten wie raider.io oder gewissen Achievements überprüft wird.Auch spannend: Was wir uns 2019 von World of Warcraft wünschen.

Wie wird das in WoW: Classic?

Ich glaube sogar, dass gewisse Aspekte sich auch auf Classic-WoW auswirken werden. Heutzutage ist das Internet deutlich größer und zugänglicher als noch vor mehr als einem Jahrzehnt. Ich befürchte, dass sich auch für Classic gewisse Voraussetzungen etablieren werden, die über „wir haben uns halt in Ironforge gefunden“ hinausgehen.

WoW Legion warrior defense

Die Zeit der meisten Spieler ist in den letzten Jahren arg verknappt worden und wer sich darauf einstellt, drei oder vier Stunden in den klassischen Schwarzfelstiefen zu verbringen, wird vermutlich auch stärker filtern, als das noch vor 12 Jahren der Fall war.

Fazit: Gruppenfinder stört eigentlich nicht

So komme ich zu dem Schluss, dass der Gruppenfinder in seiner aktuellen Form eigentlich ein gutes, nützliches Element des Spiels ist. Es hilft gerade in den „leichten“ Inhalten von World of Warcraft massiv und ermöglicht (nach wie vor) einer großen Spielergruppe Inhalte zu bestreiten, die sie ansonsten nie sehen würden.

WoW Human Male Drugs Smoke title

Für alle, die etwas „ernster“ spielen und härtere Inhalte angehen, ist der Gruppenfinder ohnehin nicht nutzbar. Sie müssen manuell suchen oder sich – ganz klassisch – eine vertrauenswürdige Gruppe aus Freunden aufbauen.

Und wenn man ganz ehrlich ist: Die wirklich „asozialen Deppen“ sind in der Unterzahl. Nur bleiben sie eben besonders oft in Erinnerung und nicht die Hunderten Dungeon-Runs, die problemlos und erfolgreich oder gar mit einer Prise Humor abliefen.

Aber das ist nur meine Meinung zu diesem viel diskutierten Thema. Wie seht ihr das?

Heute über Blizzard zu berichten tut mir in der Seele weh
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Raziel

“Es gibt eine große Anzahl an Spieler, die würden ohne den Gruppenfinder niemals einige Inhalte von World of Warcraft sehen.”

Ich denke genau ist der Knackpunkt. Ich finde ein Spieler, der keine Lust auf soziale Interaktion in einem MMORPG hat, sollte auch nicht alle Inhalte sehen, die eben dafür ausgelegt sind sie gemeinsam zu erleben. Ich finde es wahnsinnig wichtig, dass Spieler in einem MMO zur Interaktion miteinander gezwugeng werden, dass verleiht dem Spiel erst die wahre Tiefe und es entsteht ein Gefühl einer lebendigen Spielwelt.
Für mich persönlich ist es wichtig, dass ein Spieler, der mehr Zeit und Interaktion mit anderen in ein MMO steckt auch äqivalent mehr erreicht als ein Spieler der das nicht tut. Erst das schafft den Anreiz mit anderen zusammen kompetitiv zu spielen und jeder Erfolg fühlt sich viel echter und besonderer an. Für mich war das zu Burning Crusade Zeiten am besten umgesetzt und ich freue mich, das ganze nochmal mit Classic zu erleben <3

Christian Stahl

WoW hat meiner Meinung nach einen sehr schlechten Wandel hinter sich, auch einer der Gründe warum ich es nicht mehr spiele.

Meiner Meinung nach trifft die Entwickler kaum eine Schuld, sie mussten sich dem Wandel der Zeit anpassen. Der Gruppenfindet trägt Mitschuld daran, ist aber nur ein Aspekt an dem es nicht alleine liegt. Das Spiel wurde zu Casual und das vermutlich weil man sonst Probleme mit der Spielerschaft gehabt hätte. Das viele keine Zeit/Lust mehr haben Gruppen selbst zu suchen, kein Interesse daran haben mehrfach zu wipen ( muss alles direkt liegen) oder Ruf zu Farmen um etwas freizuschalten….ist der Aufschrei groß muss Blizzard reagieren und zur damaligen Zeit war der Aufschrei eben da.

Auch das serverübergreifende hat einen bitteren Beigeschmack, bspw. zu BC musste man sich einfach sozial Verhalten, weil die Personen sich untereinander eben gekannt haben. Da gab es kaum Flitzpiepen weil sie alle wussten das sich gewisses Verhalten schnell auf dem Server herumspricht. Der Umgangston zu damals ist definitiv ruppiger/beleidigender geworden.

Meiner Meinung nach waren BC und WOTLK die besten Addons und die beste Zeit, nicht nur wegen einem Aspekt sondern Content und Kommunikation im sozialen Bereich waren einfach stimmig.

Auch der Klassenumbau zu Dämätsch war für mich total bescheiden. Außer die weinenden Spielern welche mit Klasse X den gleichen Schaden machen wollten, gab es meiner Meinung nach keinen Grund Supportklassen umzubauen. Sie wurden berechtigterweise in die Raids mitgenommen. Zugegeben, den Support den man geleistet hat konnte man im Dmg Meter nicht sehen, aber er war vorhanden und das nicht zu knapp. Manaklassen haben sich über den Shadow gefreut, die Krieger über den VS Shami und Windfurry. ( Procs waren doch episch)

Wow wird nie wieder zu alter Stärke zurückfinden und auch wenn mit die Story die ich so leicht noch mitverfolgen gefällt, wird mich das wohl nicht mehr zum Spiel zurückführen. Eventuell teste ich mal Classic, damals hatte ich zu spät angefangen und nur die Klassen bis Level X getestet.

Split

Ich denke, dass ein MMORPG allgemein eine Art Gruppenfinder braucht, aber nicht in der Form, wie er aktuell in WoW zu finden ist. Überhaupt halte ich den in WoW befindlichen Gruppenfinder eher für eine Notlösung, die aus den Problemen des Spiels entsteht.

Warum existiert er? Um den Spielern eine schnelle Möglichkeit zu geben, eine Gruppe für einen Spielinhalt zu geben, der im Grunde völlig bedeutungslos ist. Weswegen ihn auch so viele haben wollen, weil es ja sonst vergeudete Zeit ist.

Warum sind Dungeons in meinen Augen bedeutungslos? Weil man durch sie durch rusht ohne Atempause und ohne großartig Verstand aufwenden zu müssen. Sie stellen keine Herausforderung dar, weder spielerisch, noch sozial.

Müssen Dungeons herausfordernd sein? Manche mögen meinen: Warum denn? Auf meinem Weg zum Maximallevel brauche ich keine Herausforderungen, die kommen dann im Endgame. Ich finde: Ja, das sollten sie. Sie sollten fordernd sein, zu sozialer Interaktion animieren, nicht nur zum stupiden Leveln da sein, sondern auch eine entsprechende Belohnung bereit halten, die dazu motiviert überhaupt erst die Herausforderung des Dungeons aufzunehmen.

Aktuell haben Dungeons schon fast ihre Daseinsberechtigung verloren. Sie stellen keinen besonderen Inhalt dar, sondern nur ein notwendiges Übel, das ich eingehe, um schneller voran zu kommen. Mir persönlich machen sie keinen Spaß. Und das ist sehr schade. Nur weil sie nicht “Mythisch+” sind, sollte das dem Spaß keinen Abbruch tun.

Meiner Meinung nach vergisst dieser Artikel diese Aspekte. Oder lässt es mich besser sagen: für WoW wie es jetzt ist gerechter Weise außen vor lässt.

Denn braucht WoW wirklich den Gruppenfinder? Ja, WoW wie es jetzt ist, braucht ihn. So interpretiere ich auch die Meinung des Artikels.

Wenn WoW einen anderen, in meinen Augen besseren Weg gegangen wäre… Nein, genau diesen Gruppenfinder bräuchte es nicht. Wie jemand anders schon kommentiert hat, wäre ein schwarzes Brett genau das richtige. Um dann gemeinsam auf ein bedeutsames Abenteuer aufzubrechen.

Kendrick Young

Dungeonfinder war der Punkt wo WoW immer mehr casual wurde, immer mehr deppen random gruppen dann ging das geschreie los also wurde wow im allgemeinen einfacher.

Siehste doch heute wenn man mmorpgs spielt die casual ausgelegt sind, Jede menge Spieler die keine ahnung haben vom gruppenspiel haben bzw von ihrer Klasse weils ihnen scheiß egal ist.

Damals konnte sich das keiner erlauben hat da einer nur getrollt oder einfach nur 1 taste drückt und weniger dps als tank fährt dann hat sich das schnell herumgesprochen.

mmogli

Damals hat keiner ” getrollt ” …..damals zu Classic Zeiten , kannte man “getrolle ” nicht 😉

Cortyn

Dann warst du aber nie auf einem PvP-Server unterwegs 😀

mmogli

Mir ging es nur um das Wort ” getrollt” ;D

Belpherus

Der Gruppenfinder ist ein notwendiges Tool und nicht zu unrecht in diversen MMORPGs verbreitet. Und auch wenn sich die Antwort abgedroschen anhört, wenn ihr ihn nicht nutzen wollt, es gibt andere Möglichkeiten. Sucht euch ne aktive Gilde, sucht euch ne aktive Community oder nen Discord Server mit gleichgesinnten Spielern.
Gruppensuche pre Dungeonfinder war scheiße. Es dauerte je nach Server Stunden um Dungeongruppen zu finden. Random Raids waren so oder so kaum möglich auf Servern mit mittlerer oder kleiner Spielerdichte.
Das Argument mit dem Sozialaspekt ist lächerlich. Wenn jedem dieser Aspekt so viel Wert gewesen währe wie manche behaupten, dann hätte man ohne Probleme ihn an Leben erhalten können. Außerdem gibt es keinen Grund, warum ihr nicht mal mit Randoms Chatten oder Rumwitzeln könnt. Ich hatte viele Gruppen, die echt viel Spaß gemacht haben obwohl ich keinen der Spieler kannte.

Keupi

Ich bin absolut gegen den Gruppenfinder wie wir ihn kennen. Ich könnte mit ihm leben, wenn der automatische Port in den Dungen entfallen würde. Der Gruppenfinder entwertet mir persönlich den Aspekt des Abenteuers, dem Besonderen beim Dungeons laufen. Ein Dungeonrun wird zu einem total stupiden Grind. Dazu kommt das momentane AoE-Gameplay. Am Ende ist es wahrscheinlich auch eine Geschmackssache, ich würde mir wenn dann eher ein schwarzes Brett wünschen. Oder aber man tritt einer Gilde bei, die dann wieder Sinn machen würde.

Mich würde mal interessieren, wie viele Leute einen Dungeon mit vier NPCs laufen würden, nur um noch schneller und gefahrloser an Loot zu kommen.

P. Kaiser

Sry bin noch sehr neu in der Wow Szene wie läuft das dann mit Wow Classic ist das dann ein eigenes Spiel oder nur Server?? Und kann man mit einem Abo beides bezahlen?

Belpherus

WoW Classic wird ein Teil des normalen WoW Abos. Das heißt, du brauchst nur einen Account und ein bezahlte Abogebühr um zu Spielen und kannst beides, Live und Classic spielen. Für den aktuellsten Content brauchst du aber immer das letze Addon, hier Battle for Azeroth, alle anderen Addons sind kostenlos.

Zindorah

Denke in Classic wird das auch Furchtbar werden und das wird auch dann das sein, was Classic zerstört. Weil wir die ganzen Wanna-Bee Affen dabei haben werden.

Eventuell verlassen die irgendwann das Boot, aber bis dahin werden wohl fast alle verschreckt sein.

Real

Im aktuellen Zustand ist er wohl Notwendig ja, weil wie ich finde das Spiel im aktuellen Zustand viel zu überladen mit Content ist. Ist gibt tausend Möglichkeiten etwas im Spiel zu machen, da ist der Gruppenfinder die einzige Möglichkeit noch Leute für spezielle Aktivitäten zu finden. Hat aber auch was mit den Serverclusten zu tun.
Zu Classiczeiten gab es ein paar Dungeons und Raids, die Server waren voll, man hat immer jemanden für Unternehmungen gefunden.
Das aktuelle WoW braucht irgendwie nen Reboot, das ist nicht mehr zu retten.
Freu mich riesig auf Classic und hoffe dass die auch mit BC und WOTLK noch die besten Expansions oben drauf setzen.

Marco Schulz

Sehr schöner und differenzierter Artikel.

Ich sehr das auch so wie Cortyn.

Bzgl. sozialem Apekt – ein Hi oder Hallo im Chat, nachdem sich eine Gruppe über das Dungeontool gefunden haben, tut dem oft schon genüge.

Gruß

Lygras Hypocrit

Ein Hi oder Hallo im Chat hat aber überhaupt nichts mit sozialer Interaktion zu tun. Weil in 99,9% der Fälle bleibt’s bei “Hi”. Vor 10 Jahren wo ich angefangen habe MMO´s zu spielen haben sich über Dungeon Inhalte, über Raids wo man schon zur Suche sozial interagieren musste auch sowas wie Freundschaften gebildet, man bekam Kontakt zu möglichen Gilden, kurz zu Gleichgesinnten. Heute sind Dungeon Finder Gruppen nur Zweckgemeinschaften für die 20 Minuten die ein Dungeon dauert und dann kann ich mir noch nicht mal sicher sein ob die 5 Leute die der Finder da zusammenbaut überhaupt die gleiche Sprache sprechen.

Jyux

Willst du mit dem letzten Bild etwa sagen, dass Kiffer asoziale Deppen sind? 😀

Und zum Thema:
Ich finde der Gruppenfinder passt mittlerweile voll ins Konzept, da der Content für den man ihn nutzen kann sowieso keine Herausforderung ist. Und da liegt eher das Problem…. man benötigt für NHC/HC Dungeons absolut keine Koordination oder Interaktion mit der Gruppe und der Inhalt besteht nur aus “schnell durchrushen”.
Ein Gruppensuchtool an sich finde ich aber schon ganz gut.

Tebo

???????? Jetzt wo Du’s sagst. Hab vorher drübergescrollt.

Cortyn

Nein, keine Intention vorhanden.

N0ma

Das wichtigste beim Gruppenfinden ist dass man eine Gruppe findet die ungefähr auf dem gleichen Stand. Das ist auch das Hauptproblem oder die schlechten Erfahrungen die Leute damit gesammelt haben. Ist einer zu gut dann sorgt der oft für schlechte Stimmung, das muss kein Vollidiot sein, gut die gibts auch, ist einer zu schlecht wird er schnell mal gemobbt.

Bodicore

Ich mag den Gruppenfinder!
Als Heiler ist es oft eine nette Herausforderung weil jede Gruppe wieder etwas anders ist, kann es durchaus sehr anspruchsvoll sein.

Aussedem ist es auch vom wissenschaftlichen Standpunkt gesehen sehr interessant.
Im Dungeonfinder kann man einen Blick in den Abgrund werfen und sich die Chancen für die Zukunft der Menschheit ausrechnen.

Mampfie

Ein Dungeon Warper hätte damals mehr als ausgereicht, finden einer Gruppe war nie das Problem, sich beim Dungeon zu treffen war das Problem.

Dominik Kroll

Ich hab beides erlebt und muss sagen dass der DF, nicht nur in WoW, mich wieder in die MMOs zurückgebracht hat. Ich habe weder Zeit noch Lust mich den ganzen Samstag damit zu beschäftigen eine Gruppe zu zimmern. Der Zeitaufwand steht in keiner Relation zum Ertrag. Wir Casuals zocken halt nur 2h am Stück. Da müsst ihr halt mit Leben und wir bezahlen die Show ja auch irgendwie.

Lars Meyer

Wieso?

Mmorpg waren schon immer darauf ausgerichtet.

Wer nur an 2 Abenden mal 1-2 Stündchen Zeit hat sollte halt was spielen das ins Limit passt..Gibt genug OfflineRpg oder CoOp-Titel die kurze Sessions bieten.

Dominik Kroll

Ach trallala. Wenn du in z.B. WoW mit Questen durch bist, was so in etwa nach 2 Wochen der Fall ist:), gibt es eh nicht mehr zu tun: PvP Session & Raid IDs abfarmen. Das sind dann diese 2h alle paar Tage

N0ma

Bin kein Freund des vollautomatisierten Gruppenfindens, aber auch keiner des endlosen Chat Gespamme. Mein Lieblingsgruppenfinder war der aus GW1, nannte sich schwarzes Brett ;). Da schreibt einer was rein und ein anderer antwortet darauf. Ich frage mich immer warum diese einfachste und beste Form so selten von Spieleentwicklern genutzt wird.

Insofern ist mir der M+ Finder auch noch zu unpersönlich und unflexibel. Aber ist besser als Chat gespamme, wobei man da auch noch oft ein Lokalitätsproblem hat, sprich muss ich jetzt hier in der selben Zone bleiben… Stören tut mich der vollautomatische Finder natürlich nicht und benutzen tue ich ihn auch, soviel noch zum Artikel.

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