Warcraft: Ein Problem-Film?

Die Probleme und Verschiebungen um den Warcraft-Film reißen nicht ab. Jetzt bezeichnet selbst Universal den Streifen als „Problem-Film“.

Zu nerdig für die Masse?

In knapp 9 Monaten flimmert der Warcraft-Film endlich über die Leinwände der ganzen Welt. In einem Bericht von collider.com wurde nun aufgedeckt, dass Universal den Streifen als „Problem-Film“ einstuft. Das war schon früher bei Produktionen von Legendary der Fall, wenn Universal etwa ein Problem mit der Alterseinstufung sah und einen Film als zu risikofreudig betrachtete.

Gerade bei Warcraft hegt man Bedenken, dass der Film als „ziemlich nerdig“ gelten könnte und damit kaum eine Chance hat, die breite Masse anzusprechen, obwohl die gezeigten Szenen auf der Comic-Con die Zuschauer begeisterten.

Schlechte Zeiten für Orgrim - immer hat jemand was zu meckern.
Schlechte Zeiten für Orgrim – immer hat jemand was zu meckern.

Inzwischen hat sich auch Duncan Jones, der Regisseur von Warcraft, auf Twitter zu Wort gemeldet: Fans sollten sich keine Sorgen um das Label „Problem-Film“ machen, denn Universal hat den Filmstart auf den frühen Sommer gelegt, denselben Termin hatte in diesem Jahr „Jurassic World“ inne. – das wäre ein Zeichen von Vertrauen, also würde der Film schon irgendwas verdammt richtig machen.

Quelle(n): mmorpg.com, collider.com
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Bodicore

Nerdig ? Ne es gibt genug Fantasyfans die für jeden Mist ins Kino rennen sobald irgend ein Ork irgendwo ein Schwert schwingt auf der Leinwand… Ich denke es ist eher die Angst das man die Handlung nicht schnallt wenn man kein WoW gespielt hat.

Luriup

Wenn man vor 20 Jahren Warcraft gesuchtet hat,war man wohl noch ein „Nerd“
und nur mit Nerdkumpels konnte man sich über das Spiel austauschen,
der Rest wusste nicht mal wie man den PC hochfährt.^^

Heute sieht das ganz anders aus und Warcraft sollte etwas bekannter sein.

Erzkanzler

War nicht sogar BenX recht erfolgreich? Und das war 2007 glaub ich.

RC-9797

„Gerade bei Warcraft hegt man Bedenken, dass der Film als „ziemlich nerdig“ gelten könnte und damit kaum eine Chance hat, die breite Masse anzusprechen“

Also ich würde die „Nerd-Kultur“ heute nicht unterschätzen. Viel mehr Menschen stehen auch heute zu ihren „nerdigen“ Vorlieben und Hobbys, Comic-Con und ähnliche Conventions sind beliebt wie nie, eine der erfolgreichsten Sitcoms zur Zeit ist TBBT, in der es bekanntermaßen ja auch um die „Nerd-Kultur“ geht. Sie ist keine Nische mehr, deren Anhänger mit Ausgrenzung rechnen müssen, sondern – wie wohl ein Politiker sagen würde – in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Atom

Nein noch nicht wirklich

Gerd Schuhmann

TBBT ist halt auch … ich mag die Serie ganz gern, aber das ist auch die sehr, sehr bekömmliche Version von Nerd-Kultur.

Also ich glaub auch, dass manche Aspekte Mainstream sind. Zu bestimmten Events im Kostüm gehen (das machen Fußballfans ja auch), Action/Sex/Spezialeffekte/Knalleffekte – wie in den Marvelsfilmen oder Game of Thrones. Diese extrovertierten Seiten. Wenn eine nackt auf einem Einhorn reitet und dabei heiß aussieht: Warum sollte da wer was dagegen haben? Natürlich ist das im Main-Stream eingekommen.

Aber so das eigentlich „Nerdige“ ist in meinen Augen eher nach innen orientiert. In der Phantasie, im engen Austausch, in Cliquen, im ganz Versunkensein in was, tief, tief drinnen … das kriegst du nicht nach außen transportiert.

Ich hab jetzt gehört, die haben einen Film über die Entwicklung von GTA gemacht. Und die Entwickler haben sich furchtbar drüber aufgeregt, weil halt die „wirklich intensive Arbeit“ an Engine, Code usw. völlig weggewischt wurde zu nach außen gut darstellbaren „Wir brauchen mehr Sex in dem Spiel!“-Diskussionen.

Also ich glaube, Game of Thrones mit superheißen Schauspielern aus aller Welt – das ist im Mainstream angekommen. Aber George R.R. Martin, der über 20 Jahre lang daran gearbeitet hat, dass das alles so ist – der nicht.

Dabei ist natürlich das das Nerdige. 25 Jahre lang in einem Kopf eine Fantasiewelt mit sich rumzuschleppen, akribisch zu entwickeln, Stammbäume von fiktiven Familien bis ins 20. Glied zu entwickeln und sich Geschichten zu Leuten auszudenken, die im Roman-Zyklus selbst keine Rolle spielen, weil sie lange vorher gestorben sind, nur um den Protagonisten des Romans Stoff für Anekdoten zu geben. Das ist das Nerdige.

Ne braungebrannte, ultraheiße 21jährige in einen Kettenbikini zu stecken und die so tun zu lassen, als würde sie mit einem 30 jährigen Bodybuilder vögeln … warum sollte der Mainstream da was dagegen haben. 🙂

Dawid

Das wäre jetzt eine Kolumne auf der Seite wert gewesen 😉

Sucoon

„Ne braungebrannte, ultraheiße 21jährige in einen Kettenbikini zu stecken
und die so tun zu lassen, als würde sie mit einem 30 jährigen
Bodybuilder vögeln … warum sollte der Mainstream da was dagegen haben.
:)“

klingt nach ner Porno-Fantasie XD

Erzkanzler

Jo, Universal hat ma wieder den Durchblick… Star Wars hätten die sicher auch als „Problem-Film“ eingestuft.. is auch nerdig.

Dauert bei einigen halt ein wenig länger zu merken, dass Gaming „in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist!“

Die Filmindustrie sollte glücklich sein, zumindest eine Chance zu bekommen von dem längst größeren Kuchen der Gamingbudgets noch etwas probieren zu dürfen, bevor „interaktive Filme“ *hust* das Kino verdrängen.

RC-9797

Star Wars – also Episode IV – wurde damals durchaus als „Problem-Film“ eingestuft. Kaum jemand hatte damit gerechnet, dass der Film (kommerziell)erfolgreich sein wird, erst recht nicht, dass er zu solch einem Phänomen wird.

Erzkanzler

Ich würde die Liste der Problem-Filme gern mal sehen, ob da „The Hottie and the Nottie“ mit Paris Hilton auch drauf steht?

Forwayn

Genre-technisch gesehen, befindet sich der Film in bester/erfolgreichster Gesellschaft.
Laut dem unten stehenden Artikel sind die finanziell erfolgreichsten Filme der letzten 5 Jahre ausschließlich Fantasy-/SF-Streifen gewesen. Es müsste also ein Publikum zu finden sein.

http://www.welt.de/kultur/k

Dawid

Ja, aber wenn man näher hinschaut, sind das keine Streifen, die ihre Popularität hauptsächlich auf Computer-Spiele begründen.

Gorden858

Gerade bei Warcraft hegt man Bedenken, dass der
Film als „ziemlich nerdig“ gelten könnte und damit kaum eine Chance
hat, die breite Masse anzusprechen, obwohl die gezeigten Szenen auf der Comic-Con die Zuschauer begeisterten.
———————–
Ja, wenn er auf der Comic Con gut ankam, kann er ja nicht nerdig sein. *Ironie off* 😉

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