Stephan Frost: Ehemaliges Gesicht von WildStar wechselt zu Blizzard

Stephan Frost, der ehemalige Design Producer von WildStar, hat einen neuen Job gefunden, und zwar bei niemand Geringerem als Blizzard. Künftig wird er großen Einfluss auf die Zukunft von World of Warcraft nehmen.

„… and this is DevSpeak!“

Den meisten Spielern wird Stephan Frost noch aus den verschiedenen DevSpeak-Videos von WildStar im Gedächtnis geblieben sein. Er galt lange Zeit als die Stimme und das Gesicht von Carbines SciFi-MMORPG WildStar. Kurz nach der Veröffentlichung des Spiels gab er bekannt, aufgrund eines fantastischen Angebots den Arbeitgeber zu wechseln – was ihm verdammt viele Spieler übel nahmen.

Jetzt, knapp ein Jahr später, nach einem kurzen Intermezzo bei Amazon, wechselt er erneut: Und landet bei Blizzard, als neuer Design Producer von World of Warcraft. Der erste Tag beim Spieleentwickler sei „überwältigend“ gewesen – hoffen wir, dass sich diese Begeisterung auch in der Zukunft des Spiels niederschlägt.

Vielleicht sind genau sein Humor und geringe Anflüge von übermotiviertem Wahnsinn das, was World of Warcraft braucht, um wieder „frischen Wind“ aufziehen zu lassen? In den kommenden Monaten werden wir sicher noch eine Menge von Frost hören – spätestens wohl auf der BlizzCon.

Hier eines der alten „DevSpeak“-Videos, solltet ihr den guten Herren vergessen haben:

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Ramin

Wie abstrus. Na wenn das Geld stimmt..

Chris Utirons

/edit Da das Ursprungs Kommentar gelöscht wurde habe ich meins auch mal glöscht 😉

Chris Utirons

Mag dieses hypen und künstlich witzig sein auch nicht, erinnert mich irgendwie an den Clown von Warhammer online der immer alles awesome fand :D.

Gerd Schuhmann

Seid doch nicht immer so garstig.

Der war wirklich witzig. Die Dev-Speaks waren witzig. Und er hatte eine wirklich gute Chemie mit dem Community-Manager Tony Rey, die waren ein sehr gutes Duo.

Warum soll’s denn keine Leute geben, die einfach „natürlich“ sind und dabei trotzdem enthusiastisch.

Mein Highlight war jetzt der Soundeffekt-Mensch bei Destiny in einem neuen Video. Das war der Hammer. Da kann man sich auch einfach mal drüber freuen. 🙂

BaldursGate

Auf seinen Twitter-Bild wirkt das lächeln extrem gekünstelt. Er kam mir auch vorher immer sehr gestellt rüber, fast als ob er eine Rolle zu spielen hat.

Chris Utirons

Ich möchte DAoC / EvE / EQ2 und bald auch Lotro hinzufügen wobei alle nicht so erfolgreich sind wie WoW. Lineage II könnte im Asia Raum schon an WoW kommen auch 10 Jahre und schon länger auf dem Markt.

mmogli

am ende sagt dein cheff bestimmt auch …..“ du bist entlassen “ klingt viel netter . hoffe du bist selbst cheff 😉 aber ich drück doll die daumen damit du laaange dort arbeit hast als arbeiter .
das wünsche ich herrn frost auch bei blizzard

Gorden858

Weiß irgendjemand, was ein Design Producer macht? ^^

mmogli

einfach wildstar spielen 😉

Gorden858

Hab ich. Schau ich im Herbst vlt mal wieder rein. Hilft mir aber auch nicht bei der Frage 😉

Gerd Schuhmann

Producer sind eigentlich dafür da, dass ein Team funktioniert. Für die Koordination und das Management eher.

Und ein Design Producer wird das dann im Prinzip fürs Design-Team machen.

Wobei seine Aufgabe in WildStar halt eher die eines Sprachrohrs nach außen war: Er hat die Design-Ideen vorgestellt und präsentiert. Normal machen das nur „Lead Designer“ in so einem Team.

Gorden858

Kann ich mir irgendwie immer noch nicht vorstellen ^^ Aber ich kann auch mit diesen ganzen neumodischen Entwicklungstechniken insgesamt nichts anfangen.

Cortyn

Die verbleibenden 7 Millionen Spieler als süchtig abzustempeln, finde ich ein klein wenig frech (auch wenn du vermutlich nicht alle meinst).
WoW ist nach wie vor ein verdammt gutes Spiel, dass viele andere Spiele auf dem Markt überragt. Ja, viele der „alten“ WoW-Fans haben langsam keine Lust mehr auf das Spiel. Aber welches andere Spiel spielt man denn bitte noch nach 10 Jahren?
Einen Mann wie Frost einzustellen, zeigt eher, wie wichtig Ihnen das Spiel ist. Wenn mir ein Spiel nämlich egal ist und ich es nur noch „melken“ will, verkleinere ich das Team. Und Blizzard vergrößert es seit Jahren stetig.

Chris Utirons

Die Frage ist ja ob er nur für WoW tätig ist oder auch bei anderen Projekten 😉

TNB

Sehe ich halt anders … Warum sollen Designer ein Stock im Arsch haben und konservativ mir ein Produkt anbieten? Darauf hab ich kein Bock. Lockere Studios und Personen sind mir sympathischer als das xte 08/15 PR Geschwafel von Person XY.
Nur weil sie ein Produkt verkaufen muss man nicht alles 100%ig ernst nehmen und verklemmt sein. Dieses aufgezwungene Verhalten, weil oh mein Gott der Kunde muss zufrieden sein, jetzt bloß nichts falsches sagen und vorsichtig sein, ist halt langweilig und nicht authentisch.

Ich bin zb. auch froh das in Deutschland wo die Arbeitswelt extrem konservativ und verklemmt ist, langsam auflockert. In meiner Firma reden sich alle mit Vornamen an und werden gedutzt, auch der Chef. Schafft eine viel lockere und entspanntere Atmosphäre.

Wenn ich da an mein Jahr in USA denke haha Da gab es regelmäßig BBQ mit Kollegen und auch die Chefs sind da vorbeigekommen und man konnte locker mit denen Reden und ein Bier trinken. In DE habe ich sowas noch nie erlebt.

Gerd Schuhmann

Ich seh das auch so.

Wobei es gerade bei Frost, weil der eben so „nah“ und „authentisch“ war, dann doppelt so ärgerlich war, wenn der sagt: Leute, ich hab ein tolles Angebot gekriegt. Macht’s mal gut!

Und wenn das tolle Angebot von Amazon dann offenbar nach weniger als einem Jahr nix war und der nun bei Blizzard ist, da fragt man sich halt: Wie authentisch und wie toll ist das alles? Wie kann der mir das nächste Mal seinen Enthusiasmus für ein Spiel verkaufen, wenn er das letzte mal 4 Monate nach dem Release weg ist?

Das ist wie ein Fußballtrainer. Der kann fachlich noch so toll sein, genauso wichtig ist ein Image und seine Glaubwürdigkeit.

Das ist ein Business. Er war das Gesicht und die Stimme von WildStar. Und so jemand kann eigentlich nicht gehen. Da ist eine Menge mit verbunden. Das war, glaub ich, ein ganz heftiges Signal bei WildStar, als Frost weg ist und vorher noch Gaffney.

Dieses „Authentische“ und „Sympathische“ – damit sind halt auch Verpflichtungen verbunden.

Ich fand Frost zusammen mit Tony Rey auch klasse. Das wäre ein echtes Alleinstellungsmerkmal von WildStar gewesen die 2. Und wie war’s: Wir haben die ewig im Vorfeld gesehen. Und als das Spiel dann releaset war, war’s nach wenigen Monaten vorbei damit.

Ich glaub nicht, dass Frost WildStar oder WoW signifikant besser oder schlechter machen kann. Aber er kann eine Signalwirkung habe, als charismatischer Typ. Und wenn die dann gehen, sind sind das halt einfach Killer-Signale nach außen hin.

Eine ähnliche Position hatte Ghostcrawler bei WoW. Dem heulen jetzt so viele nach. Wo er da war, haben alle auf ihn geschimpft. Jetzt ist er bei Riot und die ganze Zeit: Er war so gut, er hat uns ernst genommen, er hat so viel mit uns gesprochen.

Wobei Blizzard was diese „Figuren nach außen angeht“ ohnehin eine eigene Philosophie verfolgen. Ich glaub nicht, dass die Leute so wollen, die nach außen gehen. Da haben sie auch wirklich eine Lücke mittlerweile – zumindest bei WoW.

mmogli

da herr frost leider nur ein addon (2016 ) bei blizzard machen wird . .. was sagt dann blizzard 2017 : “ sie sind entlassen “ oder “ du bist entlassen“

Chris Utirons

Mir ist ein BBQ mit Freunden lieber als mit Kollegen oder Chefs, ich trenne gerne Arbeit und Privates, da manche Kollegen dir sowieso früher oder später in den Rücken fallen, bei Freunden hab ich das seltener erlebt 😉

TNB

Traurig das zu hören, ich war zum Glück noch nie in solch einer Situation, dass mir ein Kollege in den Rücken fällt. Viele meiner Kollegen sind auch gleichzeitig Freunde, so ein zwanghaftes trennen ist nicht mein Ding.
Meine Arbeit ist ja nichts böses, also warum sollte ich das aus mein Privatleben raushalten.
Meiner Erfahrung nach, machen das oft nur Menschen, die mit ihrer Arbeit unzufrieden sind.

Chris Utirons

Nene du meine Arbeit macht mir richtig Spaß das kann es nicht sein 😉

TNB

Woot? Ich finde ihn sehr sympathisch und er ist ein lustiger Kerl. Ist so einer mit dem man Abends feiern gehen kann und im Vorfeld schon weiß das es gut wird 😀 Seine Arbeit bei W* war super und er hat wirklich viel gemacht. Da zusagen das er nicht an sein aktuelles Projekt glaubt, finde ich ziemlich unberechtigt. So ein Einsatz zeigt man nicht, wenn man kein Bock hat.

Er kann sicher eine Bereicherung für Blizzard werden und auch ein wenig frischen Wind reinbringen. Die Frage ist halt, was genau er da machen wird, aber das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Ich wünsche ihm jedenfalls viel Glück und Erfolg.

DerWeitSieht

Jo ein Illusionist und wenn ich ein Ersteller eines Spiels so Sympathisch Empfinde dann Leuten bei mir die Alarm Glocken.
Die Arbeit an W* waren so Super das W* ganz schnell Crashte,weil viele Spieler anderer Meinung waren.
Ansonsten kann ich Tim nur Recht geben.
TNB warum waren dann die Spieler so unzufrieden ?

Gute Spiele Endwickler müssen nicht Sympathisch sein,sondern eher Kantig und ungeschliffenen Eindruck haben.
Mitarbeiter die Geld Besorgen und Öffentlichkeitswirksam Arbeit machen müssen einen Sympathischen Eindruck machen,denn es ist ihr Job.
Weitere Einmischungen sollten solche Menschen unterlassen,denn sie schädigen eher das Produkt.
Sollte ich jemals mein Projekt umsetzen würde ich auf slche Sachen achten auch das Sogenannte Manager(was bei W* so gelaufen ist das Manager Glaubten sie haben die dicke Ahnung)ein Projekt Kaputt machen siehe auch W* weil sie nur mit Goldherzen Denken.

Julius Keusch

So ein Blödsinn. 😀

F2P-Nerd

Teile die Meinung von Traace zu 100%! Man kann nicht alles mit schlechtem Schauspiel überdecken! Passt aber gut zu Blizzard 😉

Traace

Sehr unsymatisch, glaubt nicht an seine mitentwickelten Spiele. Hoffe Blizzard schmeißt ihn wieder raus

Cortyn

Wow. Das ist mal eine harte Aussage. Du weißt, dass Frost mehrfach betont hat, wie gerne er WildStar und das Team mochte? Außerdem wissen wir nicht, wie viel Druck damals von NCSoft/den Chefs kam. Da WildStar ja (leider) mehr oder weniger gefloppt ist, kann es durchaus sein, dass da Köpfe rollen mussten und jemand „die Verantwortung übernehmen“ musste, was ja durchaus eine gängige Praxis ist.

Honk

Das stimmt doch schlichtweg nicht.

Ich kenne ähnliche Entwicklungen in diversen Startups. Der Entwickler brennt für das Produkt und dann schlagen Investoren so lange auf das Produkt ein, bis ein unkenntlicher Haufen übrig bleibt und erwarten dass der Entwickler den Haufen genauso enthusiatisch mit trägt. Nur der erkennt das Produkt, für das er mal gebrannt hat nicht mehr wieder und hört auf zu Entwickeln und beginnt einfach damit seinen Job zu erledigen. Die Horrorvision für jeden Kreativen !

Wir wissen alle nicht was wirklich hinter den Türen bei Carbine und NCSoft alles passiert ist – Oben genanntes Szenario halte ich allerdings für ziemlich wahrscheinlich.

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