Der Streamer shroud erklärt auf Twitch, dass „Taktik-Shooter“ erledigt seien und ein neues Spiel soll der Beweis dafür sein.
Um wen geht es? Michael „shroud“ Grzesiek ist ein bekannter Twitch-Streamer sowie ehemaliger CS: GO- und Valorant-Profi
- Auf Twitch hat shroud 11,1 Millionen Follower und unterhielt in den vergangenen 3 Monaten durchschnittlich 10.800 Zuschauer zeitgleich (via Sullygnome).
- Im Jahr 2024 stellte shroud den Taktik-Shooter Spectre Divide vor, an dessen Entwicklung er beteiligt war. Das Spiel wurde allerdings nach nur 7 Monaten eingestellt, die Entwickler gaben die Abschaltung bekannt.
In einem Stream sprach shroud kürzlich über den Stand von Taktik-Shootern und erklärte, warum seiner Ansicht nach neue Spiele in dem Genre scheitern (via YouTube).
Kein Raum für weitere Spiele des Genres
Was sagt shroud? Zunächst zeigte der Streamer die Spielerzahlen von FragPunk (PC, Xbox, PS5), einem recht neuen Taktik-Shooter, der im März 2025 herauskam. Zuletzt hatte das Spiel durchschnittlich unter 10.000 Spieler auf Steam, während zum Release noch etwa 114.000 spielten (via SteamDB).
shroud erkennt in den Spielerzahlen von FragPunk, die in weniger als 2 Monaten stark nachgelassen haben, dass das Genre „Taktik-Shooter“ erledigt sei. FragPunk sei laut shroud ein qualitativ sehr hochwertiges Spiel, vielleicht der hochwertigste Taktik-Shooter seit Valorant, und könne trotzdem nicht die Spielerzahlen halten. Er glaubt, wenn FragPunk nicht erfolgreich sein kann, kann es vielleicht kein neuer Taktik-Shooter.
Der Streamer sieht das Problem von FragPunks sinkenden Spielerzahlen also nicht bei FragPunk selbst, sondern ist überzeugt, das Problem bestehe darin, dass Spieler des Genres lieber drei alte Spiele zocken: Counter-Strike, Valorant und Rainbow Six: Siege. „Es gibt keinen Raum mehr für weitere [Taktik-Shooter]“, schlussfolgert er.
Was ist FragPunk? FragPunk ist ein Taktik-Shooter, in dem zwei Teams mit jeweils fünf unterschiedlichen Helden gegeneinander antreten. Die spielbaren Helden besitzen verschiedene Fähigkeiten, wie etwa einen Sonar-Scan, eine Rauch-Wand oder heilende Pilze.
Gespielt wird ein klassischer 5v5-Modus, wie er aus Spielen wie Counter-Strike bekannt ist. Das heißt, das Angreifer-Team muss eine Art „Bombe“ auf einem von 2 Spots (A oder B) platzieren und die Verteidiger müssen das verhindern. Es gibt keinen Respawn.
Die große Besonderheit von FragPunk ist ein System, das euch zu Beginn jeder Runde eine Reihe von Spielkarten auswählen lässt, die verschiedene Effekte bewirken. Diese Karten können etwa das Wetter verändern oder euren Kontrahenten größere Köpfe verleihen. Außerdem treten die Teams bei einem Unentschieden in 1v1-Duellen gegeneinander an.
Ab dem 29. April 2025 könnt ihr FragPunk kostenlos auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S zocken. PC-Spieler können den Shooter über Steam und den Epic Games Store spielen. Falls ihr euch aber noch unschlüssig seid, ob das Spiel euch gefallen könnte, nennen wir euch auf MeinMMO 4 Gründe, die FragPunk besonders macht: 4 Gründe, warum ihr den neuen PvP-Shooter FragPunk testen solltet
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ich spieler weder r6, noch cs2 und valorant bin ich auch von Weg.
Fragpunk hatte ich ne weile gespielt aber ich finde die maps nicht gut genug designed. Das Gunplay fand ich auch eher naja. Und die Karten sind ne nette idee, aber am ende viel zu random, denn später gibt es so heftige Karten aber halt auch viel müll/normale karten die aber mit denen nicht mithalten können und wenn dann 1 Team ganze zeit starke karten bekommt hat man schon einen immensen Nachteil
Ich habe die Lust verloren, weil recht schnell gottlos geschwitzt wurde. Kaum hat man paar Siege gesammelt, spielte man gegen Spieler, die sich dort eine E-Sport-Karriere erhofften. Ich fand FragPunk vor allem als „Casual“-Taktik-Shooter interessant und hatte nicht vor, dort Strategien zu lernen. Dafür ist mir das mit den Karten einfach zu wenig planbar.
Ich bin dann zurück zu Rainbow Six. Da habe ich paar tausend Stunden drin und wenn ich Bock habe, einen schwitzigen Taktik-Shooter zu zocken, spiel ich halt das, was ich gut kann.