Fortnite: Twitch-Star Ninja klagt, dass er nicht mit Reichtum protzen kann

In Fortnite: Battle Royale steht der berühmte Twitch-Star Ninja gerade im Kreuzfeuer der Kritik. Schuld sind einige kontroverse Aktionen um den Streamer. In einem Interview mit Daniel „Keemstar“ Keem hat Ninja nun sein Leid geklagt und die Probleme und Schattenseiten des Twitch-Ruhms dargelegt.

Was ist genau passiert? Ninja, der berühmte und schwerreiche Fortnite-Streamer, hat derzeit ein paar Probleme. Er hat in den letzten Wochen wiederholt im Stream Gegner reportet, die ihn seiner Meinung nach auf unfaire Art besiegt hatten:

  • Ein Feind hatte laut Ninja Stream-Sniping betrieben und Ninja prahlte damit, dass er alles in seiner Macht stehende tun werde, um ihn zu bannen. Am Ende stellte sich der Spieler aber als unschuldig heraus und Ninja musste sich entschuldigen.
  • Ein anderer Gegner sei mit einem miesen Ping angetreten und wurde von Ninja ebenfalls reportet.

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Verschwörung gegen Ninja: Der letzte Fall führte sogar zu einer hinterlistigen Verschwörung, in der ein gebannter Spieler seinen Namen mit dem des angezeigten Gamers tauschte und dann via Reddit verbreitete, dass Ninja die Macht hätte, jeden zu bannen, der ihm nicht passe.

Das Thema wurde auf Reddit und Co. extrem hochgekocht und der Thread mit dem „Bewies“ allein hatte schnell über 44.000 Upvotes. Man sah sich wohl in den Vorurteilen über Ninja als arroganten Futzi bestätigt.

Ninja nimmt Stellung in Interview

Da Ninjas Ruf gerade arg angeschlagen ist und die Vorwürfe durch die Verschwörung auch nach mehreren Erklärungen, unter anderem durch Epic und berühmte Streamer, nicht nachlassen wollen, hat sich Ninja nun in die Show des YouTubers Daniel „Keemstar“ Keem begeben.

Ninja bekommt so viel Hass: Dort beklagt Ninja, dass er seit dem Vorfall mit dem Bann-Vorwurf sehr viel negative Aufmerksamkeit bekomme: „Ich bekomme Hass in allen sozialen Medien!“. Der Schaden sei angerichtet und sein Ruf beschmutzt. Da würden auch Erklärungen wohl nichts helfen.

Gamer sind viel zu kritisch: Ninja, der sich im Interview immer mehr in Rage redet, fährt dann weiter fort und beklagt die ungleiche Behandlung, die Streamer im Vergleich zu Profi-Sportlern und Rappern zuteil werden würde:

Wenn LeBron [ein Basketball-Star] einen dicken Deal abschließt, sagt keiner „Ich unterstütz LeBron nicht mehr. Der macht genug Geld, ich kauf sein Trikot nicht mehr!“ Bei Rappern ist es das einzige Ziel, so viel Geld aufzuhäufen und damit rumzuprotzen, wie nur möglich. 15 Autos, neues Haus, weißt du. Stapelweise Geld haben, in den Club gehen, ne Million raushauen und so weiter.

Und die Leute sind dann nur so: „Ja Mann, haut die Million raus, Leg noch nen Stapel drauf!“ Aber die Leute kaufen immer noch deren Alben und unterstützen sie weiterhin. Sie haben Bilder von sich online, wo sie mit Goldketten behängt sind und bekommen 2 Millionen Likes.

Wenn ich oder ein anderer YouTuber, der anständig Geld verdient, sowas posten würde, dann würde es gleich „du Heuchler“ heißen. Das geht nicht in meinen Kopf!

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Ist die Grenze des Erfolgs ist erreicht? Laut Ninja ist es also wohl ein Problem, dass man als erfolgreicher Streamer irgendwann an eine Grenze stößt und dann mehr Kritik als Anerkennung bekäme.

So wurde sein neuer blauer Streaming-Ruhm nicht von allen seinen Fans mit Wohlwollen aufgenommen und einige langjährige Anhänger sollen sich nun von ihm abgewandt haben, da er „eh genug Geld“ habe.

Ist Ninja zu toxisch? Andere Fans sollen laut der Seite Kotaku auch langsam genug von Ninjas Art haben. Denn der Streamer sei in letzter Zeit ziemlich toxisch geworden, was unter anderem die Reports von unliebsamen Gegnern zeigen sollen. Ein Fan bittet ihn daher, mal eine Pause zu machen und das Gift loszuwerden.

Ninja hingegen plant wohl großes und kündigt für die nächsten Monate Aktionen an, „das ganze Ninja-Ding“ auf ein ganz neues Level zu bringen. Damit ist womöglich auch sein geplantes Neujahrs-Event in New York gemeint.

Was ist eure Meinung zu der Sache? Werden Streamer unfair von ihren Fans behandelt?

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Autor(in)
Quelle(n): Kotaku
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