Der eine Teil der Community von Diablo 4 schimpft über das Spiel, während andere weiterhin Spaß dran haben. Ein Spieler berichtet auf Reddit, wieso ihm auch nach 1.000 noch nicht langweilig ist und was andere offenbar falsch machen.
Die einen meckern über Diablo 4, finden das Endgame zu langweilig, hatten nach wenigen Wochen nichts mehr zu tun. Season 2 wurde dann sehr gelobt, sei die „Definition von Spaß“, aber auch da gab es Kritik. So war der Endgame-Content zu schwer und musste geändert werden. Und über Season 3 wurde erst geschimpft, danach wurde sie zum Hit.
Auf Reddit erklärt der Nutzer „yxalitis“ am 4. Februar, warum er nach 1.000 Stunden in Diablo 4 immer noch keine Langeweile hat – andere aber schon. Er rät den Spielerinnen und Spielern: Wenn ihr etwas nicht machen wollt, weil ihr es langweilig findet, dann macht es einfach nicht.
Am 6. Februar startet das „Lunare Erwachen“ in Diablo 4. Ein Event, das euch ein wenig Abwechslung im Spiel und einen XP-Bonus verschafft:
„Der einzige Zweck eines Videospiels ist Unterhaltung“
Warum hat er immer noch Spaß? Auch nach 1.000 Stunden in Diablo 4 habe „yxalitis“ immer noch keine Langeweile und weiterhin Spaß an den Inhalten. Das liege primär daran, weil er sich zu nichts zwinge. Leute, die 500 Runs bei Uber-Duriel unternehmen, um bestimmte Uniques zu farmen, würden sich beschweren, wie langweilig das sei.
Er sagt: Tut das einfach nicht. Er mache in Diablo 4 nur das, worauf er Lust hat, bis er keine Lust mehr hat. Wenn er liest, dass es nichts zu tun gibt, kann er nur sagen: wirklich? An manchen Tagen mache er Gewölbe, um den Seneschall aufzuleveln und um Glyphen-EP zu bekommen. An anderen Tagen gehe er in die Höllenflut. Und wenn er genügend Materialien hat, lege er mit seinen Clan-Mates die Bosse.
Und wenn ich nach all dem keine Lust mehr habe zu spielen, höre ich auf, und ich habe nicht das Gefühl, dass das ein Fehler des Spiels ist.
Ich liebe das Kern-Gameplay von Diablo 4, alle oben genannten Aktivitäten lassen sich zusammenfassen als: „Dämonen töten“. Nicht: „Uber-Uniques bekommen“ oder „Mats farmen“ oder „Glyphen aufleveln“, das sind Nebeneffekte, Konsequenzen der Art und Weise, wie man Monster tötet.
Wenn das Töten von Monstern nicht der Hauptgrund ist, warum ihr spielt, dann wird euch das Spiel irgendwann langweilen.
Der einzige Zweck eines Videospiels ist Unterhaltung. Ich schaue mir keine Fernsehsendung an, die ich langweilig finde, ich spiele keine Spiele, die ich langweilig finde, und ich spiele sicher nicht Hunderte von Stunden ein Spiel, nur um dann allen zu sagen, dass es „langweilig“ ist.
„yxalitis“ auf Reddit
„Ein schneller Weg, um sich den Spaß an der Sache zu verderben“
Was sagt die Community dazu? Die einen stimmen ihm zu und haben ebenfalls nach vielen Stunden in Diablo 4 noch Spaß an den Inhalten. Andere stimmen nicht zu und sind der Meinung, dass man „gezwungen wird“ bestimmte Inhalte zu machen, um weiterzukommen.
Wir fassen euch ein paar Kommentare aus dem Reddit-Beitrag zusammen:
- „Sobald man [Level] 100 erreicht hat, sind die Aktivitäten definitiv begrenzt und sie müssen mehr hinzufügen. Ich denke, die Leaderboards werden dabei helfen. Aber selbst jetzt hat man noch 4 andere Klassen, die man grinden kann.“ – keegsahart
- „Ich stimme zu, ich habe immer noch jede Menge Spaß mit D4 und habe einige Stunden geloggt. Ich habe drei Charaktere der Stufe 100, […] und es gibt keine Anzeichen dafür, dass ich aufhöre. […] Ich glaube, dass viele Leute D4 wie einen Job behandeln, sie finden einen Meta-Build online und grinden stundenlang […] dann spielen sie die exakt gleichen Skill-Loops immer und immer wieder, bis ihr Gehirn schmilzt… Das ist ein ziemlich schneller Weg, um sich den Spaß an der Sache zu verderben.“ – Invictus-87
- „Ich stimme dir nicht ganz zu. Es ist nicht so, dass die Leute sich für bestimmte Inhalte entscheiden. Sie sind gewissermaßen gezwungen, bestimmte Inhalte zu machen, wenn sie bestimmte Fortschritte mit ihrem Charakter machen wollen. Wenn man […] Affixe neu rollen will, braucht man vergessene Seelen. Um sie zu erhalten, MUSS man Helltides machen. Wenn du Glyphen aufleveln willst, was ein wichtiger Teil deines Fortschritts im Endgame ist, MUSST du Nightmare Dungeons oder Vaults machen. Wenn du Uniques bekommen willst, MUSST du Bosse farmen und um Bosse zu farmen, MUSST du […] spezifische Aktivitäten machen.“ – jMS_44
Eine Änderung an den Helltides (Höllenfluten) macht es zumindest schon mal einfacher, Loot und Materialien für das Beschwören eines Bosses zu farmen. Die Rate, in der die Höllenfluten auftauchen, wurde angehoben, außerdem unterscheiden sich bestimmte Truhen jetzt visuell von anderen Truhen.
Spieler haben es dadurch deutlich einfacher, die Truhen gezielt anzupeilen, während man vorher externe Websites dafür brauchte. Die Änderung wurde positiv aufgenommen: Kleine Änderung macht es in Diablo 4 leichter, den besten Loot zu finden
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Ich finde es gut, wenn er in diablo4 1000std. Spaß findet👍.
Ändert allerdings nichts für die meisten das es halt ein mittelmäßiges game ist.
Auch die season finde ich haben keinen Hype erzeugt 🤷 und sind lahm wie eh und je.
Da steck ich lieber noch paar Stunden in last epoch und irgendwann poe2 rein😂
Diablo ist die Größte Enttäuschung der Letzen 10 Jahre. Nicht in diesem spiel ist mehr als befriedigend und eher Mangelhaft. Aber Hauptsache viel Geld in mit wenig aufwand machen nur noch lächerlich. Mal wieder ein Vollpreistitel für eine Mangelhafte Beta Version.
In den Augen von einem der bevor season 1 schon 1k stunden gemacht hat, wirkt der verfasser einfach nur langsam. Lass ihn noch 3 Monate spielen und er erkennt es auch ;D
Was auch viele nicht verstehen ist “Pause machen” besonders Destiny Spieler haben ein Problem damit. Und an die Leute die meinen sie würden kein anderes Spiel spielen oder es gibt keine anderen Spiele die ihren Erachtens nach interessant wären, tja Kumpel persönliches Pech würde ich dann mal sagen 😉 …
Pause machen ist lustig. Das Spiel suckt schon nach dem ersten Mal durchspielen bis zum borderline langweiligen Dungeon gegrinde. Story mode durchspielen und nie wieder kommen (und dem zu teuren Kaufpreis etwas hinterhertrauern)… meine Empfehlung.
Ich persönlich finde das die Klassen einfach wenig spass machen.
Habe jetz bischen beide Season parallel gespielt und D3 Gameplay macht mir deutlich mehr Spass und fühlt sich deutlich flüßiger an.
Vorallem der einstieg ins Spiel, also immer so die ersten 50 Level sind so scheiße das ich eingntlich von vorne rein kein Bock hab, obwohl ich Seasons eigentlich mag.
Und diese Debatte über Inhalte ist irgendwie ziemlich hol in einem ARPG
Am Ende des Tages spielt man den gleichen Char mit dem gleichen Build
und metzelt die gleichen Gegner auf die gleiche weise.
Ob die Zone jetz Blau Rot oder Grün ist, der Boss gross, klein und in einer anderen Höhle steht. Ist doch irgendwie völlig egal. Es ändert sich am Gameplay nichts.
Und das bringt uns wieder zum Anfang Gameplay in D4 ist irgendwie langweilig.
Und oberndrauf kommt noch ein schlechtes Itemsystem mit einem noch schlechterem Legendary System.
Na gut, generell sollte jeder spielen wie er oder sie es für richtig hält.
Sicher kann ich meine Spielzeit auch strecken indem ich Inhalte spiele die mir persönlich am meisten Spaß bringen.
Wie aber auch schon beschrieben, lasse ich bspw. die Helltides links liegen dann werde ich halt kein Duriel und Grigoire machen können, lasse ich Dungeons und Vaults außenvor kann ich die Glpyhen und den Senneschal nicht leveln. Mache ich die Aufgaben vom Baum nicht war es das mit Varshan und Duriel usw.
Es sind halt alle Inhalte mit irgendwelchen Endgameinhalten verknüpft. Will ich am Ende des Tages oder der Season aber meinen Build / mein Gear möglichst perfekt haben, dann komme ich halt um alle o.g. Inhalte nicht herum.
Ist halt die Frage wie definiere ich Spaß und was bringt mir Spaß, für die einen sind es selbsterdachte Builds und nur Inhalte auf die man wirklich Lust hat, für die anderen ist es die entspannte Reise durch die Kampagne und dann langsam über Wochen und teils Monate hinweg seinen Char verbessern und wiederum andere rushen halt möglichst schnell durch alle Inhalte durch um möglichst schnell ins Endgame zu kommen und bestenfalls in der ersten Woche Level 100 zu erreichen.
Jeder hat irgendwo seine Daseinsberechtigung und in der Regel kann ich auch die Kritik an den Inhalten verstehen. Egal ob Hardcore Spieler oder Casual, am Ende will ich mir nicht vorschreiben lassen welche Spielweise die Richtige ist, denn die gibt es einfach nicht und ist immer Individuell zu betrachten.
Ich als Casual wie es im Buche steht kann das zu 100% unterschreiben. Ich mache nie etwas wegen den Loot, sondern weil ich Lust dazu habe. Egal was droppt spiele ich mal die season Dungeons, dann mal die nightmare, dann gehe ich zu den Höllenfluten oder sammle alle Punkte auf der Map ein… Fad war mir nie, spiele aber auch sehr wenig.
nur der Neustart jede Season ärgert mich ein wenig, aber das gehört halt zum Spieldesign dazu. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich lieber ein System wie GW2 haben: einen Charakter der bleibt und jede Season kommt eine Geschichte mit neuen Inhalte dazu
Habe glaube rund 120 Stunden gespielt und ich wüsste nicht was ich jetzt noch machen könnte.
Die paar +% mehr Schaden sind für mich keine Motivation.
Barbarbie und Zauberin auf level 80+ gemacht. Da habe ich schon irgendwie alles gesehen.
Da fehlt mir die Motivation die anderen Klassen zu spielen, weil die sich zu sehr ähneln.
Ob ich jetzt einen Fernkampf Zauber mache oder mit dem Bogen schieße… ich sehe da keinen Unterschied!
Bin sehr enttäuscht von Diablo 4!
Auch die Logik von dem Season System ist absolut sinnfrei.
Es wird gemeckert wenn ich meinen level 80+ char mit der Season weiter spielen möchte. Wo ich locker 3 Wochen bis Level 100 bräuchte.
Wenn andere bei Season Start in 2 Tagen von level 1 auf 100 machen ist das also ok?!
Ernstgemeinte Frage: Was sollte deiner Meinung nach denn sonst der Inhalt eines ARPGs sein, wenn nicht das Charmaxing oder der wiederkehrenden Seasongrind?
Ich kann ja verstehen, wenn man das nicht mag und lieber was anderes spielen will, aber was ich persönlich irgendwie nicht verstehe, weshalb man einem ARPG vorwirft, dass es darauf ausgelegt ist, seinen Char zu optimieren. Das ist irgendwie wie wenn du einen Call of Duty vorwirfst, dass es in Egoperspektive ist, was jeder andere Egoshooter auch ist, weil es zentraler Inhalt des Genres ist.
das charmaxing in d4 ist einfach schlecht