Der größte MMORPG-Streamer auf Twitch findet bekanntlich immer etwas zu meckern, vor allem zu Diablo 4. Eigentlich hat er mit dem Spiel abgeschlossen. Jetzt möchte er Diablo 4 doch nochmal eine Chance geben, trotz vieler Kritikpunkte.
- Asmongold kritisiert das Endgame von Diablo 4. Vor allem das Wiederholen von Sammelaufgaben und das erneute Steigern des Ansehens in den Seasons sieht der MMORPG-Streamer problematisch.
- Am 24. Juli äußerte Asmongold, dass er „fertig“ mit Diablo 4 sei und nicht mehr spielen wolle. Ein Elite-Gegner hat ihm so schwer zugesetzt, dass er das Spiel schimpfend geschlossen hat, nachdem sein Spielcharakter mehrfach gestorben war.
- In einem Stream vom 27. Juli kritisiert Asmongold das Feature, das in Diablo 4 eigentlich dafür sorgen soll, mehr Geld bei Händlern durch Verkäufe zu erhalten.
- In dem Stream vom 29. Juli schaut Asmongold sich den Campfire Chat mit den Entwicklern von Diablo 4 an und muss feststellen: „Die Probleme, die die Spieler hatten, wurden direkt angegangen, und das ist gut.“
„Ich habe eine verdammte Katastrophe erwartet, und ich lag falsch“
Wieso gibt Asmongold dem Spiel noch eine Chance? Im neuesten Campfire Chat Stream sprachen die Entwickler über den Patch 1.1.1. Dieser wird viele positive Veränderungen in Diablo 4 bringen – das musste auch Asmongold kürzlich zugeben.
Gemeinsam mit seinen Zuschauern sieht er sich den Campfire Chat am 29. Juli auf Twitch an. Danach findet er positive Worte und merkt an, dass er Diablo 4 noch eine Chance geben wird. In seinem Stream auf Twitch äußert er ab 02:12:10:
Das war tatsächlich wirklich gut. Ich werde ehrlich sein. Ich denke, das war … ja, viele Leute sagen „W“, ja, die Leute sind glücklich. Wenn sie immer wieder solche Updates machen, dann denke ich, weißt du … […] Ja, das ist großartig. Ich bin glücklich und ich werde dem Spiel eine weitere Chance geben, ich werde sehen, wie sich die Dinge entwickeln und wie die Dinge sich bewährt haben.
[…] Ich bin eine vernünftige Person. Und wenn ich positive Veränderungen sehe, bin ich positiv eingestellt, wenn ich keine positiven Veränderungen sehe, bin ich negativ eingestellt. So sehe ich es. […] Ich hasse es, das zu sagen, aber um ehrlich zu sein, war das tatsächlich viel besser als das, was ich erwartet habe.
Ich habe erwartet, dass es eine verdammte Katastrophe wird, und ich lag falsch. […] Die Probleme, die die Spieler hatten, wurden direkt angegangen, und das ist gut.
Asmongold via Twitch
„Das Spiel ist ein Witz“
Was war Asmongolds Kritik? Asmongold kritisierte zuletzt das Feature, das Spielern bei Händlern mehr Geld einbringen soll, wenn sie etwas verkaufen. Stattdessen erhöht das Feature, der sogenannte Segen, aber die Kosten für das Verzaubern von Items bei Händlern in Diablo 4.
Er reagiert auf ein Video des Streamers DatModz, der das Problem an einem Beispiel verdeutlicht. Bevor DatModz den Segen aktiviert hatte, kostete das Verzaubern 7,4 Millionen Gold. Nachdem er den Segen auf 10 % erhöht hatte, stiegen die Kosten dafür auf 8,0 Millionen Gold an.
Asmongold sagt dazu: „Die Leute, die für dieses Spiel verantwortlich sind, sollten sich schämen. Das ist ein Witz! Das Spiel ist ein Witz. Es gibt so viele Dinge, die schlecht programmiert und einfach schlecht gestaltet sind, dass… wie kann man in so vielen enormen und massiven Wegen bei seiner Arbeit versagen? Wie zum Beispiel, dass einer der Hauptwerte im Spiel nicht einmal funktioniert. Die Kosten erhöhen sich, wenn du etwas kaufst, was die Kosten reduzieren soll.“ (via Twitch).
Auch wir haben das Verzaubern ohne und mit Segen getestet:
Eine Änderung an dem Feature wäre durchaus sinnvoll und notwendig, denn den Segen jedes Mal zu deaktivieren, wenn man Items verzaubern möchte, kann auf Dauer ziemlich teuer werden.
Zwar ist es möglich, den Segen neu zu verteilen, jedoch steigen die Kosten dafür bei jeder Neuverteilung der Stufen an. Erst zahlt ihr für das Neuverteilen von Segen ein paar Hundert Gold. Nachdem ich meine 3 Punkte zweimal rückerstattet und neu verteilt hatte, würde mich das erneute Umverteilen nun 300.000 Gold kosten. Aber nur für den ersten Segen-Punkt, danach steigt es sicherlich noch weiter an.
Als der Campfire Chat zu Ende war, spielte Asmongold übrigens Diablo 4 und lief durch einen Dungeon. Nach nur 10 Minuten crashte sein Spiel. Daraufhin startete er wortlos Remnant 2.
Der neue Koop-Shooter scheint eine gute Option zu sein, wenn man eine Pause von Diablo 4 braucht. MeinMMO-Redakteur Benedict sagt, Remnant 2 sei genau das Spiel, das ihr in solchen Pausen spielen solltet, wenn ihr einen ähnlichen Kick sucht:



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Wenn der das Maul auf macht kommt doch eh immer nur Gejammer und Gemecker raus. D4 ist so schlecht blablabla…dann sieht man ihn spielen und er lobt es wieder hoch in den Himmel.Ich habe eh keine Ahnung warum über so Vollpfosten ständig berichtet wird.
Alter Schwede, wer ist für die Übersetzung des zitierten Kommentars von dem Streamer verantwortlich? Das ist ja nicht mehr feierlich.
Streamer und ihre theatralisierten dogmatischen Meinungsänderungen sind wie Cliffhanger in dramtischen Animes, in denen am Ende der Folge der Untergang aller Beziehungen vermittelt wird. Nur damit sich zu Beginn der nächsten Folge alle wieder vertragen haben und gemeinsam generischen Aktivitäten nachgehen.
Bis der nächste grooooße alles entscheidende Cliffhanger kommt!!
Ich bin selten auf Twitch, weil ich lieber selber ein Spiel zocke als Anderen dabei zuzusehen. Von diesem Asmongold wird zwar ständig zetiert, weil er scheinbar ein einflussreiche Streamer ist, aber von Belang ist es für mich nicht. Scheinbar lassen sich viele Spieler durch solche Streamer dazu hinreißen, Spiele gut oder schlecht zu finden. Zum Glück kann ich mir meine eigene Meinung bilden und habe sehr viel Spaß mit Diablo 4. Aber hey, Asmongold will Diablo 4 nun doch eine Chance geben, dann sehen es bestimmt viele Andere genau so.
Ohne den Artikel jetzt gelesen zu haben : Aber es liegt sicher daran, daß Pferde jetzt Barrikaden durchbrechen können ! 😂
“Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?”