WoW: Shadowlands hat etwas zerstört, das Blizzard wohl nie wieder beheben kann

WoW: Shadowlands hat etwas zerstört, das Blizzard wohl nie wieder beheben kann

Der Tod war das Ende einer Reise und eine dauerhafte Gefahr. Doch in World of Warcraft gilt das nicht mehr. Wie will Blizzard diese Story retten?

Es ist jetzt kein Geheimnis, dass Shadowlands bei vielen Spielern nicht gerade Begeisterung ausgelöst hat. Dabei muss man nicht nur vom Gameplay sprechen, sondern auch alleine die Story löst bei vielen schon ein abfälliges Schnauben aus.

Einer der größten Kritikpunkte beschäftigt sich dabei nicht mit der „Story an sich“, also explizit nicht mit den Einzelheiten, die in den Schattenlanden stattfinden. Es geht um ein ganz anderes Problem:

Der Tod ist komplett entmystifiziert.

Das Problem an der Geschichte von Shadowlands dürfte vor allem in der langfristigen Bedeutung liegen. Denn dem Tod in World of Warcraft ein Gesicht und klare Regeln zu verpassen, das ist auf der einen Seite eine sehr coole Sache.

Zu wissen, was nach dem Tod geschieht, das ist ein Wunsch, den nicht nur die Charaktere im Spiel, sondern auch die meisten Menschen in der realen Welt immer mal wieder hegen. Eine klare Definition des Nachlebens mit allen Regeln zu zeigen, ist grundsätzlich ein cooler Rahmen für ein Fantasy-Setting.

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Allerdings dürften diese Offenbarungen auch dazu führen, dass die Völker und Kulturen in World of Warcraft in den nächsten Jahren massiven Wandel durchlaufen. Wenn ein Paladin seinem sterbenden Kameraden nun sagt: „Im Licht werden wir wiedervereint sein“, dann ist das künftig nicht mehr Glaube, Überzeugung und Wunschdenken, sondern faktisch einfach falsch.

Wenn ein Magier einen vom Weg abgekommenen Kollegen, der zum Hexenmeister wurde, tötet und im Zorn erklärt, dass „Nur die Hölle auf ihn warten werde“ – dann stimmt das einfach nicht. Denn vermutlich wird der Hexenmeister in Revendreth landen, ein paar Jahrzehnte Anima-Batterie spielen und dann doch in Frieden im Jenseits sein.

Die verschiedenen Kulturen, egal ob Menschen, Tauren, Orcs, Draenei – sie alle werden nun zwangsweise in den nächsten Jahren ein sehr klares Bild vom Tod bekommen. Was macht das mit Kulturen, deren Glaube viele Jahrhunderte oder Jahrtausende zurückgeht? Kann man soetwas überhaupt ansatzweise überzeugend in einem MMORPG darstellen, nicht nur für ein einzelnes Volk – sondern für eine ganze Fülle davon?

Pelagos ist zu lieb, um der Sensenmann zu sein

Das nächste große Problem ist Pelagos. Der wurde zum neuen Seelenrichter, was grundsätzlich eine akzeptable Geschichte ist, wenngleich die ein wenig überhastet und für Nicht-Kyrianer nur schwer nachzuvollziehen war. Allerdings ist recht deutlich geworden, dass Pelagos bei seinem Aufstieg zum Seelenrichter kaum etwas von seiner Persönlichkeit eingebüßt hat. Er ist noch eine Person, die jedes Wesen einzeln bewertet und dessen Taten vor allem von Mitgefühl gelenkt werden.

Blizzard hat sich mit dieser Entscheidung in eine dramaturgisch sehr schwierige Lage gebracht. Denn der Tod ist in fast allen Formen der Erzählungen ein simples, aber extrem mächtiges Mittel. Es ist die immerwährende Bedrohung im Hintergrund, ein treibender Faktor der Spannung. Geschichten über Abenteuer und schier unüberwindbare Hindernisse sind oft deswegen spannend, weil beim Scheitern der Helden der Tod droht. Serien wie „Game of Thrones“ oder „Squid Game“ haben deutlich gezeigt, wie viel Spannung allein die schiere Möglichkeit des Todes entfalten kann und wie erschütternd das ist, wenn Hauptcharaktere davon nicht verschont werden.

Pelagos ist „zu gut“ – der Tod verliert seine Bedrohung.

Einige der emotionalsten und stärksten Szenen von World of Warcraft sind das nur, weil der Tod so eine Tragweite hat. Egal ob wir die Erschlagung der vom Alptraum verdorbenen Ysera in Val’sharah nehmen, den brutalen Tod von Garrosh in Nagrand, die letzten Atemzüge von Vol’jin in Orgrimmar oder den heldenhaften Tod von Saurfang.

All diese Augenblicke, all diese Momente hatten Kraft, weil der Tod von einer Ungewissheit begleitet wurde. Weil der Tod ein drastischer Einschnitt ist, der Charaktere aus der Gleichung der Geschichte ausscheiden lässt. Sicher, manche Charaktere tauchen nochmal als Seelen oder Schemen auf, werden durch Schamanen angerufen oder ähnliches. Doch das waren immer nur kurze Momente oder krasse Ausnahmen, die einen Story-Grund hatten, warum ihre Seelen noch verblieben.

Das alles ist nun zerstört – und vermutlich irreversibel.

Versucht euch nur vorzustellen, wie anders ihr einige Cinematics in World of Warcraft erlebt hättet. Hätte der Tod von Ysera die gleiche Kraft gehabt, hätte Varians heroisches Opfer euch so auf den Bildschirm starren lassen, wenn ihr gewusst hättet, dass die nach dem Tod zu Pelagos kommen, der ihre Seelen beurteilt?

World of Warcraft Dragon Lore Yseras Fall
Yseras Tod war eine der emotionalsten Szenen von Legion – schwer, das jetzt noch zu erzielen.

Nein, mit ziemlicher Sicherheit nicht. Der Fakt, dass Pelagos auch nicht – wie die Seelenrichterin zuvor – eine recht objektiv agierende „Maschine“ ist, sondern ein von Mitgefühl angetriebenes Wesen, macht diesen Umstand noch schlimmer. Jeder halbwegs heroische oder als „gut“ porträtierte Charakter wird als Seele vor Pelagos landen und aufgrund seines freundlichen und mitfühlenden Charakters mit ziemlicher Sicherheit in das „Kuschelwuschel-Bällebad-Paradies für gute Seelen“ geschickt werden.

Natürlich gibt es Ausnahmen. Varians Seele ist zum Beispiel nicht in die Schattenlande gegangen, sie wurde durch Fel-Magie ausgelöscht, denn Fel-Magie vernichtet Seelen und hat die Fähigkeit, sie komplett zu verzehren.

Doch dass der Tod in der Geschichte von World of Warcraft jetzt nur noch in Ausnahmefällen das Ende ist und nicht mehr in der Regel, das könnte ein Schlag sein, der den Geschichten-Schreibern innerhalb der nächsten Jahre noch sehr oft auf die Füße fallen wird.

Blizzard wird für dieses erzähltechnische Problem eine Lösung finden müssen. Und die einzige, offensichtliche Behebung ist, eine noch größere Bedrohung zu erschaffen, die sowohl die Welt der Lebenden als auch die der Toten bedroht. Denn erst wenn die Seelen auch in ihrem Nachleben in Gefahr wären, würde der Tod wieder zu einer richtigen Bedrohung.

Aber auf solch riesige, kosmische Bedrohungen hat aktuell niemand mehr Lust – und das zurecht.

Den Mythos des Todes zu entzaubern war eine recht radikale Entscheidung. Und ich hoffe, dass das Schreiber-Team sehr genau gewusst hat, wo sie damit hinwollen. Denn sonst verliert einfach alles im Warcraft-Kosmos an Relevanz.

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Keupi

Ich wünsche mir ein gutes, durchdachtes Gameplay. Und die Story muss doch nicht immer alles erklären. Mir reichen coole Geschichten in den Levelgebieten und zu den Dungeons und Raids. Diese Superman-Heroic-Story in WoW geht wirklich an mir vorbei, die Ingamevideos können sie sich auch gerne sparen, ist zumindest für mich absolut unnötig. Je mehr in der Spielewelt passiert und agiert werden kann, umso besser. Es gibt genügend Spiele in denen die Story der Treiber ist, bei einem MMO brauche ich dies, wenn der Rest passt, überhaupt gar nicht.

Harschen

Ist das beschriebene Problem ist ein signifikantes Problem an der WoW Storytelling? Shadowlands ist nicht das erste Mal in der Geschichte. WoW erklärt doch schon seit einer Ewigkeiten seine Welt tot und entmystifiziert damit immer mehr die eigene Welt. Was meiner Meinung nach das größte Problem ist.

Während zu WC3 oder WoW Classic die Welt noch groß und Mystisch wirkt, ist doch jetzt fast alles tot erklärt und wirkt viel kleiner. Meist stehen die Erklärungen im Wiederspruch zu einander. Für mich ist das was das Warcraft Universum ausgemacht hatte schon kaputt. Es beflügelt einfach nicht mehr meine Fantasie.

Traversan

Das sieht natürlich jeder anders aber der Tod war in WoW sowieso nie eine wirklich Tragende Rolle wie ich finde. Ingame sowieso nicht.
wir kommen immer wieder. Die Mobs kommen immer wieder.
Aber auch in der Lore. Dämonen kommen wieder, Menschen und andere Wesen können Wiedererweckt werden. (Ich sag nur Worgentodesritter. So wenig Lore in so viel Fell)
Doch was haben wir jetzt wirklich vom Tod gelernt was wir nicht vorher gewusst haben ?
Das es ein Leben nach dem Tod gibt ? War bekannt. Das es viele Unterschiedliche Orte gibt ? Auch das wussten wir schon.

sogar die Beispiele im Text hier könnte man Anweifeln. Es gibt mindestens eine Quest in Nordend müsste die sein wo man einen Gefallenen Paladin erlöst und ein Naaru aufplopt um einen treuen Kämpfer des Lichts zu sich zu holen.
Wenn du also als Paladin nicht ins Licht kommst bist du nur nicht fanatisch genug gewesen ^.^
Auch ein Hexer der in der Hölle brennt. Wenn er genug am Chaos geknabbert hat. Ist er ja praktisch auf dem besten Weg ein Dämon zu werden und landet dann eher im Nether und wird als verdrehte Version seiner selbst wieder geboren statt im Nachleben ne ruhige Kugel zu schieben.

Zugegeben eigentlich sollte man meinen das Herr Sonnenwandler nach 2 mal Tod und einmal Dämon werden Korrumpiert genug ist. Aber Figuren mit Namen sind da wo der Autor sie haben will nicht dort wo sie hin gehören.

Außerdem haben wir 4 von Drölfzigquatrilliarden Nachleben gesehen. Wer sagt das es da nicht auch ne Hölle gibt.

wir haben ja nur die Gesehen wo wir hin gehen mussten weil wichtig.

Ysera ihr Tod find ich hat jetzt dank Shadowland noch mehr was Endgültiges. Denn nach ihrem Ableben das so groß mit Mondfahrt und so in Szene gesetzt wurde hätte ich mir gedacht die kommt wieder.
Ob als Baby Drache oder als Botschafterin von Elune.
Aber jetzt ist sie ja scheinbar an den Ardenwald gebunden und daher aus dem Widergeburtsspiel raus genommen worden.

Shadowland hat was das angeht für mich mehr fragen auf geworfen als beantwortet.
Ich mein man kann in den Schattenlanden sterben. Stellt man sich dann beim Vorleben an ? Oder gibt es ein Nachtod ? Oder is dann wirklich alles Ende im gelende ?

wie funktionieren die anderen Domänen. Ab wann ist man genug Lichtgeschädigt um bei den zu landen. Wie Leer muss man sein um in der Leere auf zu wachen und reicht mein Zimmer um mich als Boten des Chaos zu qualifizieren ?

Für mich har Shadowland nichts gravierendes Verändert das nicht seit Classic schon angedeutet wurde.
die Details sind überraschend gewesen aber passend. Schließlich is der Primus Chef von maldraxxus gewesen. Kein Wunder das die Geisel aussieht wie deren Haufen ^.^

Man stelle sich vor der Primus wär in der Bastion ansässig gewesen dann hätten wir gegen eine Armee von Schlümpfen gekämpft in Nordend

Geroniax

Wenn wir also demnächst Onyxia zum 4. mal töten, sollten wir im Anschluss in die Schattenlande um es ein 5. und endgültiges mal zu tun 😜

Um die Bürger der Welt mache ich mir weniger gedanken. Selbst wenn es Beweise dafür gibt wie es im „Leben danach“ aussieht, so wird dies früher oder später durch andere Glaubensrichtungen wieder verworfen. Dauert halt alles ein paar Jahrhunderte.

Mit dem Wissen das aber zukünftige Bösewichte in die Schattenlande kommen und dort wieder an Macht gewinnen könnten (Kael’thas, Vashj, Garrosh), sofern diese nicht durch eine andere Domäne geschützt sind (Teufelsmagie), wird es schwer nachzuvollziehen warum man machen „Feinden“ im Nachleben nicht nachstellt, wie bei meinem Beispiel oben genannt.

Traversan

Das die Gute es auch nicht kapiert oder ? Ich mein ihrer Tochter geht es seit Jahren gut als mein Reittier.
wenn sie einfach die Hände hoch nimmt wenn sie uns das nächste an gelaufen hört und sagt
*ok guys alles ist gut ich will kein Stress. Hier der Rucksack ich geh und wir bleiben alle cool*
Dann würde ihr niemand die Schuppen ausreißen.

Threepwood

Ich würde mir wünschen, dass Blizzard die Schattenlande im Intro/ Einleitungsquest zum nächsten Addon zerstört und schlicht ein Vakuum an Unbekanntem übrig bleibt. Gern mit einem Geistheiler als Off-Sprecher erzählerisch begleitet. Und gleichzeitig führt man Hardcore-Charaktere mit Permadeath ein – würde ich tatsächlich feiern. 😂

Eine Fel-Infektion, Fel-Bombe etc. wären wohl zu nah an der aktuellen Weltlage, aber man könnte damit symbolisch, sowohl dem Addon, als auch Covid und Putin den Mittelfinger zeigen.

Mittels Chromie wäre ein weiterer Besuch noch möglich, Zeitreisen regeln eben alles.

PS: Schöner Artikel, der eine riesige Baustelle aufzeigt, die das Spiel u.U. für Jahre mit definiert. Yseras Tod hatte ich schon verdrängt…man ey.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Threepwood
Aldalindo

Schöner Beitrag besonders zu Ostern, passt ja zum Fest😜
Ich denke aber nicht zu logisch das Ganze zu betrachtet; allein schon wie soll ein Seelenrichter all die Abermillionen Seelen richten, die so rein kommen in einer Stunde. Er richtet ja ALLE im Multiversum, wenn ich das richtig verstanden habe….ob da nicht irgendwann auch das mitleidigste Herz abstumpft?… und der andere Punkt: es hiess doch immer die gezeigten Reiche in der Nachwelt wären nur ein kleiner Teil aller möglichen zu der die Seelen gehen können oder habe ich das auch falsch verstanden? Also gibt es vielen Reiche in der Nachwelt von denen wir und damit Azeroth noch gar nichts weiss. Die gezeigten, waren doch eher sowas wie Heldenreiche oder? Also kann man immer noch nicht mit Sicherheit sagen, wo man dann wirklich „ankommt“…Fazit es bleibt eine Ungewissheit im Tod.

Smoghul

Das ist eine sehr interessante Tatsache. Nie wirklich drüber nachgedacht, aber danke für den Beitrag Cortyn.

Für mich kämen schonmal 2 Möglichkeiten in Betracht. Die erste wäre, like Man in Black geblitzdingst zu werden, wenn man die Schattenlande verlässt. So wird die Erinnerung nicht in die Welt der lebenden mitgenommen. Also eine Art Vergessens Magie, die wie ein Zauberschild um die Schattenlande liegt. Oder, die ein „Kontrolleur“ bei der Ausreise anwendet.

Oder das 2., was ebenfalls eine Magiebarriere oder Zauber andere Art wäre, mit dem es nicht möglich ist, darüber zu sprechen. Schon bei dem Gedanken daran versiegeln sich „unsere“ Lippen, unsere Hände können es nicht schreiben oder malen. So ist dieses Thema spätestens dann Geschichte, wenn der letzte „Überlebende“ von dannen geht. Die nächste Generation hat dann keinerlei Erzählung oder Sage, der sie nachgehen kann. Sie leben im Wissen vom ewigen Ende. Licht und Schatten.

Wäre halt nur ne recht simple Möglichkeit,l das ganze zu bereinigen. 😅

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Smoghul
Smoghul

Teil 2:

Für uns Spieler, sehe ich eigentlich nur die Möglichkeit eines Schwindels. Man müsste nur, in üblicher Blizzardmanier, Behauptungen aufstellen. Wir wachen auf. Es war alles nur ein Traum. Eine Lüge. Eine magische List, die die Welten verhexte.

So zieht man, wiedermal, den Unmut der Spielerschaft auf sich, aber kann das ganze wieder in ein Mysterium verwandeln. Wenn es eine Magie wie das Fell gibt, die mächtiger in der Zerstörung nicht sein könnte, Götter, die ihren Platz unter den sterblichen suchen und wahnsinnige die Schwerter bis in die höchste Atmosphäre ragen lassen, von Drachen die die Welt Formen, bis hin zu Königen, die alles Tod wieder auferstehen lassen, warum dann nicht eine Magie, die alles in einen gemeinsamen Traum gefangen hält.

Man muss nur wissen, wie man es verkauft. Ob die Wahrheit doch eine andere ist, das darf sich dann der fünft nächste Bösewicht wieder überle gen. 😂

Dastil

Sind Normalo-Seelen nicht auch selbst das, was die Schattenlande antreibt? Es mag sein, dass ich da was falsch verstanden habe, aber ich finde das richtig schlimm, auch wenn ich nicht ganz verstehe, wer jetzt da als wesen rumlaufen darf und wer Benzin ist. Vermutlich ist die stärke der Seele da gefragt? Was ist wenn sie verpufft wie die von Arthas? Landet sie dann in den „Life-Lands“ von denen man vermutet das es sie auch geben soll?

Ich habe da noch viele Fragen, aber generell stimme ich die zu. Den Tod als was mystisches finde ich besser, als was so mechanisches, auch wenn man es natürlich besser machen kann, wie z.b in FF14. Da ist die Seele quasi Magie, die sich beim tot dem strom anschliesst und irgendwann wieder in einen neuen Körper wiedergeboren wird. Da wird der Tot auch aufgeweicht damit muss ich zugeben.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Dastil
Don77

Der Tod war noch nie eine dauerhafte Gefahr, da der Spieler immer unsterblich ist

choosman

Durch das Addon Sl ist das Problem eines Geistheilers noch grösser geworden. Als Spieler wurde ich immer wieder ins Spiel geworfen, aber alle wichtiger Charakter waren immer Tod. Eigentlich muss jeder Spieler bei seinem Tod jetzt erst vor Pelagos erscheinen und gerichtet werden. Alternativ wir werden alle unsterbliche Götter und die Eber können uns nicht mehr töten…:)

Anonymous

Ja genau, das ist das einzige Problem von Wow…

Anonymous

(Mod-Edit: Gelöscht)

Schuhmann

Ganz im Ernst: Geht’s noch?

Das ist echt ein Instant-Bann. Im echten Leben würdest du für so eine Aussage aus jedem Geschäft und jedem Lokal rausgeworfen werden und bekämst lebenslanges Hausverbot. Das ist hier nicht anders.

Frag dich doch mal: Wenn ich nachts um 1:50 Uhr auf einen Ostermontag meine, so einen wirklich aggressiven-feindseligen Kommentar schreiben zu müssen – warum? Auch völlig unprovoziert. Also wirklich. Ich bin richtig erschrocken. Such dir bitte Hilfe – Mann, Mann, Mann.

Dude

Das Chaos begann bereits in BfA, mit seiner schrägen Story, Shadowlands setzt nur fort, was da begonnen wurde. Vielleicht kommt ja bald jemand auf die glorrreiche Idee, das Ganze war nur ein böser Alptraum und nie wirklich geschehen, 2 Addons lang ein elender Alptraum…

Huehuehue

Was an BFA ist denn grnau schräg?

RoFu

Ich glaube das hier die Lore etwas überbewertet wird. Die meisten Leute die ich kenne die WoW spielen interessieren sich 0 für die Lore.

RoFu

Ich würde halt niemals ein Addon oder Probleme eines Addons auf die Lore beziehen. SL hat halt überall schwächen. Vermutlich auch bedingt durch Corona und den Druck der spieler. Dazu noch die ganzen internen Blizzardprobleme.

Benjamin

Und ich hab WoW aufgehört zu spielen, weil ich mich sehr für die Lore interessiert hab . Und irgendwann gemerkt hab, dass sie mir nur noch auf die Nerven ging. Habe mir dann einfach die Frage gestellt, will ich wirklich noch Geld ausgeben für etwas, das zwar früher mal epische Fantasy war, aber mittlerweile mehr und mehr wie ein B-Movie wirkt, bei dem die Drehbuch Schreiber nicht wirklich wissen, was sie wollen? Die Antwort war nein danke.
Kann aber auch die Einstellung verstehen, dass man sich 0 für die Lore interessiert. Hab Kollegen, die das so sehen und auch nach wie vor WoW spielen. Die haben aber auch allesamt WoW erst viele Jahre später angefangen, während ich von Anfang an dabei war, und hatten verständlicherweise nicht wirklich Lust die mittlerweile riesige Story noch nachzuholen. Ich denke es hat einiges damit zu tun, wann man in WoW eingestiegen ist.

Misterpanda

Ziemlich guter Einwand Cortyn. Jeder SL Spieler wird sich jetzt fragen, was der gute Pelagos so macht anstatt dramatisch mit einem Tod mitzufiebern. Ich glaube aber leider, dass sie mittlerweile das nicht mehr über Jahre schon geplant haben. Sie werden wahrscheinlich grob die Expansions festgelegt haben, aber die Story entsteht wahrscheinlich eher beim Planungsprozess einer jeden Erweiterung. Ich fand, es ist einfach viel zu viel unterschiedliches passiert in den Jahren, es sieht doch eher so aus, als ob sie dann versuchen, die neue Story irgendwie auf die alte Lore passend zu schreiben. Das merkt man vor allem bei den Storyhäppchen, die wir mit den weiteren Patches hinterherbekommen. Die leveling Expansion Stories finde ich immer viel runder als die kleinen Story Portionen im Endgame. Und das Blizzard die Sachen aus alten Expansions links liegen lässt, und nur noch selten erwähnt, ist ja nichts neues. Wahrscheinlich werden die Schattenlande jetzt einfach keine große Rolle mehr spielen und wenn ein Tod gut inszeniert ist, fiebert man trotzdem mit. Es gibt aber wahrscheinlich auch genug Spieler, denen das einfach egal ist und das Spiel nicht so ernst nehmen wie wir 😅🙈

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Misterpanda
Huehuehue

Außer den auch dorthin, freiwillig oder unfreiwillig, gereisten Hauptfiguren, den Streitkräften der Schwarzen Hand und „dem Helden“, also vielleicht 15-20 lebenden Personen und den untoten Todesrittern, die wahrscheinlich durch die Verbindung des Lichkönigs sowieso vorher schon relativ gut Bescheid wussten, weiß doch bislang eigentlich keiner, was in den Schattenland passiert – und solange unter den paar Leutchen ein genereller Konsens besteht, dass wir das dem einfachen Volk auch weiterhin nicht auf die Nase binden, können die ihrem Glauben doch weiterhin folgen?

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Huehuehue

„Wir“ erleben es natürlich zukünftig weniger dramatisch.

cloud1429

Ja daran musste ich auch schon oft denken.
Wie kann ein Ableben noch dramatisch umgesetzt werden, wenn der Spieler und die Ingame Leute wissen, was sie erwartet?

Meiner Meinung geht das jetzt nur noch, wenn der Tod auch gleichzeitig die Seele vernichtet.

Oder der nächste Bösewicht die Seelen sammelt, für was auch immer.

Oder am Ende von Shadowlands, werden die selbigen vom neuen Bösewicht vernichtet. Somit wäre wieder ungewiss was nach dem Tod passiert.

Huehuehue

Wie kann ein Ableben noch dramatisch umgesetzt werden, wenn der Spieler und die Ingame Leute wissen, was sie erwartet?

Naja, gläubige Menschen, egal welcher Glaubensrichtung, in unserer Welt, meinen doch auch zu wissen, was sie erwartet – trotzdem ist bei den meisten davon das Ableben „dramatisch“. Und auch Ingame meinten die einzelnen Glaubensrichtungen der einzelnen Völker bereits zu wissen, was sie seinerzeit erwarten wird. Das Sterben an sich dürfte dadurch gar nicht so viel an Schrecken verlieren, denn alles in diesem leben ist ja trotzdem weg – problematischer halte ich da, dass sich jeglicher Glaube an ein etwaiges Jenseits plötzlich in Nichts auflöst und die Glaubensrichtungen damit erstmal umgehen lernen müssen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
cloud1429

Ja aber das is kein Vergleich. Wenn ich jetzt sehe wie Tirion stirbt oder Sauerfang oder oder. Kann ich höchstens nur noch Rätseln, in welches Gebiet sie kommen.

Lustiges Gimmick wäre dann, wenn in der nächsten Erweiterung ne wichtige Figur stirbt, kann man sie in den Shadowlands besuchen.
Aber ich wäre nie wirklich traurig oder bestürzt wenn eine Figur aus dem Leben scheidet.

wolfhowl

In einem Spiel, in dem <hier wichtigen Story-Charakter einfügen> stirbt, aber mein Level 3 Startcharakter vom Geistheiler wieder ins Leben zurück geschickt wird, machst Du Dir vielleicht ein bisschen viel Gedanken über größere Zusammenhänge. Es ist ein Spiel! Man kann den gleichen Dungeon mehrfach besuchen und die selben Bosse mehrfach umbringen!
Wenn Shadwolands irgendwas kaputt gemacht hat, dann eher den Willen der Spieler ständig und überall mit irgendwelchen Timegating-Mechanismen klarkommen zu müssen.

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