WoW: Patch 9.2.5 ist da – Ab heute haben sich Horde und Allianz richtig doll lieb

WoW: Patch 9.2.5 ist da – Ab heute haben sich Horde und Allianz richtig doll lieb

Cross-Faction-Play in World of Warcraft ist da. Ab jetzt können Horde und Allianz gemeinsam spielen – und jeder hat viel mehr Spieler zur Auswahl.

Es war einer der am längsten gehegten Wünsche in einem großen Teil der Community von World of Warcraft. Jetzt ist es endlich so weit. Mit dem Release von Patch 9.2.5 erlaubt Blizzard zum ersten Mal in der Geschichte des MMORPGs, dass Horde und Allianz wirklich gemeinsam spielen können. Ab jetzt könnt ihr gemischten Gruppen beitreten und fast sämtliche Inhalte gemeinsam bestreiten.

Was ist neu? Seit heute (01.06.2022) ist es euch möglich, Spieler aus der eigentlich verfeindeten Fraktion in Gruppen einzuladen und dann gemeinsame Inhalte zu bestreiten. Das gilt für PvE und PvP, ist allerdings vornehmlich auf instanzierte Inhalte wie Schlachtfelder, Dungeons oder Raids beschränkt.

Welche Spieler kann man einladen? Um Spieler der anderen Fraktion einladen zu können, muss es sich dabei entweder um Freunde aus eurer Battle.net-Liste handeln (egal ob BattleTag oder Real-ID), oder ihr müsst Teil einer fraktionsübergreifenden Community sein. Hinzu kommen alle Spieler, die ihr über das Gruppen-Such-Tool finden könnt.

Als Anführer einer Gruppe könnt ihr allerdings aktiv entscheiden, ob ihr Charaktere der gegnerischen Fraktion in der Gruppensuche sehen wollt.

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Ab jetzt könnt ihr gemeinsam in Gruppen spielen.

Welche Inhalte funktionieren nicht? Eine Reihe von Dungeons und Raids können zumindest in Patch 9.2.5 noch nicht mit gemischten Gruppen gespielt werden. Das sind:

  • Die Prüfung des Champions
  • Die Prüfung des Kreuzfahrers
  • Archavons Kammer
  • Die Eiskronenzitadelle
  • Baradinfestung
  • Die Belagerung von Boralus
  • Die Schlacht von Dazar’alor
  • Finsterbrecherzitadelle (Dungeon auf der Insel der Verbannten)

Die Gründe dafür sind, dass diese Inhalte je nach Fraktion ein bisschen anders ablaufen und unterschiedliche Kämpfe oder Dialoge bieten, die jeweils auf Horde und Allianz zurechtgeschnitten sind. Für die Zukunft will Blizzard aber auch diese Inhalte verfügbar machen, es braucht lediglich mehr Aufwand und damit Zeit.

Was funktioniert noch nicht? Die größten Einschränkungen des Systems gibt es in der offenen Welt. Dort ändert sich eure Zugehörigkeit nicht, wenn ihr einer gemeinsamen Gruppe beitretet.

Wenn ihr als Mensch also etwa einer Gruppe Orcs beitretet, die mal kurz einen Abstecher nach Orgrimmar machen wollen, könnt ihr euch nicht einfach anschließen – die Wachen werden euch auch weiterhin zu Klump hauen. Auch im Kriegsmodus bleibt ihr der anderen Fraktion und all ihren Mitgliedern weiterhin feindlich gegenüber eingestellt. Selbst in einer Gruppe könnt ihr euch hier attackieren.

Das System ist vor allem für instanzierte, abgeschlossene Inhalte gedacht. Die Immersion der offenen Spielwelt wird dadurch nicht beeinträchtigt.

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dheimos

Würg…. Brech…. Oh, sieht aus wie ein orc! Der Untergang der Welt of Warcraft ist endgültig besiegelt…. :(:(:(:(:(

ThisIsThaWay

Ich würde nach wie vor gerne wissen wie das Lore technisch zusammen passt… Wenn Untote und Worgen effektiv miteinander kooperieren würden, wäre das dann doch etwas sehr abgefahren. Ebenso Menschen und Untote (Da gab es ja mal ein Experiment in einem der Bücher welches anfangs gut funktioniert hat, letztendlich aber ziemlich in die Brüche ging). Es würde mich auch brennend (Wortwitz) interessieren was die Nachtelfen von der Sache halten nach Burning Teldrassil – sowas vergibt man ja nicht einfach so weil die Strippenführerin in den Limbus geworfen wurde für paar viele Jahre.

Huehuehue

Da gab es ja mal ein Experiment in einem der Bücher welches anfangs gut funktioniert hat, letztendlich aber ziemlich in die Brüche ging

Was aber nicht daran lag, dass die Untoten und Menschen einander an die Kehle gegangen sind, im Gegenteil, da verstand man sich richtig gut, es waren ja auch Familienzusammenführungen. Der Bruch kam, als Sylvanas die verkleidete Calia Menethil unter der Gruppe der Menschen, worüber sich die untoten ehemaligen Bewohner Lordaerons gefreut hatten, entdeckt, das als Verrat gewertet hat und die Versammlung mit brutalster Waffengewalt hat „auflösen“ lassen, wobei einerseits Calia und andererseits die Versammlungsteilnehmer der Verlassenen, letztere als „Bestrafung“ und „abschreckendes Beispiel“ wegen ihres „Verrats“ an der Bansheekönigin, getötet wurden.

Wenn sogar die ehemalige Nachtkriegerin Tyrande das Niederbrennen des Weltenbaumes und dessen Folgen, im Lichte der Ereignisse einordnen und kann, wird das ihr Volk, das in den letzten 10000 Jahren auch schon andere, wirklich furchtbare Dinge erlebt hat, halbwegs tun können.

Oh und außerdem gilt bei WoW: Gameplay first und somit muss dich die Lore immer dem Gameplay beugen.

Zuletzt bearbeitet vor 24 Tagen von Huehuehue
ThisIsThaWay

Perfekt zusammengefasst 😄 Vielen Dank dafür. Mhh… das Argument mit Tyrande klingt logisch, aber trotzdem etwas nach „Lemming“ und ich glaube das Greymane auch nicht unbedingt seinem Volk zumuten würde all ihre Wut und Hass und Trauer zu unterdrücken. Wobei sein Hass größtenteils gegen Silvanas gerichtet war… Irgendwie überzeugt mich das alles nicht ganz.

Ja, leider stimmt das… ich wünschte es wäre andersherum – das würde viele interessante Möglichkeiten bieten und trotzdem das aktuelle „Gameplay“ nicht zu sehr beschädigen. Vor allem gäbe es dann viel mehr Möglichkeiten irgendwelche Dinge zu erklären. (Ein paar Beispiele: Warum geht man nach Burg Shadowfang? Was hat es mit den Blackfathom Tiefen auf sich? Warum sieht Shattrath aus wie ein Magischer Basar ohne Kundschaft? …) So viele Dinge die ohne Lore einfach wenig Sinn ergeben.

Zuletzt bearbeitet vor 24 Tagen von ThisIsThaWay
Zid

Ich finde den Zeitpunkt halt iwie schlecht gewählt. Horde und Allianz arbeiten ja nicht zum ersten Mal zusammen. Es gab schon einige Punkte in der WoW Geschichte bei denen zumindest die Chance auf einen Frieden bestanden hätte.

Dadurch das all diese Chancen nicht genutzt wurden fühlt sich der aktuelle Moment halt falsch an, bzw. fühlt es sich so an als wäre es NUR eine Gameplay Entscheidung. Was macht denn den aktuellen Moment besser, als andere? Das einzige was anders ist, sind der Sieg über einen drittklassigen Super-Bösewicht und das Sylvanas aufs Abstellgleis geschoben wurde. Na wenn es all die Jahre nur daran gescheitert ist….

Thomas

Ist es vorrangig eine Gameplay-Entscheidung? Klar. Aber wie hätte es Blizzard den besser machen sollen?

Das Ungleichgewicht ist aktuell enorm groß und wird immer größer. Ich spiele beide Fraktionen und es ist ein extremer Unterschied ob ich 2-3 M+ Gruppen finde die mich interessieren oder 10-20 auf Hordeseite. Dazu kommt noch, dass Morgens und Nachts auf Allianz-Seite alles tot ist während bei der Horde noch immer Gruppen laufen.

Man muss auch sehen, dass das für Blizzard ein großer Schritt ist. Wenn sie einmal damit anfangen, können sie das den Spielern nie (!) mehr wegnehmen. Sicher hat nach BfA sowieso keiner mehr Lust auf eine neue Kriegs-Story aber für die Zukunft verbauen sie sich auch jede Option sowas jemals wieder zu bringen. Ich kann schon verstehen warum man sowas zB. zu Legion nicht gebracht hat, wo sich die Fraktionen vielleicht näher waren.

Gleichzeitig kann ich aber auch verstehen warum sie nicht noch ein Addon warten wollten um eine große Story darum zu stricken. Die Probleme sind jetzt akkut und WoW braucht positive Features.

Davon abgesehen hat 9.2.5 auch ein paar Story Stänge in die Richtung. Z.B. Worgen und Untote nähren sich an und auch für die Nachtelfen haben die Untoten ein kleines Friedensangebot. Es ist nicht viel aber nach BfA gibt es sowieso nichts was man tun könnte um von jetzt auf gleich alles wieder gerade zu biegen. Daher finde ich die dezenten Sachen von 9.2.5 ganz gut.

Zuletzt bearbeitet vor 24 Tagen von Thomas
ThisIsThaWay

Es stimmt schon, es gab viel größere Bedrohungen für Azeroth als aktuell, welche ein Bündnis hervorgerufen haben, aber letztendlich kam immer wieder ein immenses Streitthema dazwischen welches letztendlich dafür gesorgt hat das es eben nicht so kam. Kampf gegen brennende Legion – Missverständnis beiderseits. Sargeras Fall – Burning Teldrassil, …

Daher ist es nicht ganz so verwunderlich das der Kampf fortgesetzt wurde. Aktuell ist es eben so, das große böse wurde bezwungen, der große Missstand wurde korrigiert, die Böse welche dafür gesorgt hat das jegliches Gleichgewicht aus den Fugen gerät wurde ihrer gerechten Strafe zugeführt. Stand jetzt, gäbe es keinen Grund den Krieg noch fortzusetzen, da sie bemerkt haben, egal zu welcher Seite sie sich im Leben gezählt haben, im Tot stehen sie trotzdem auf der selben. Hinzu kommt noch, dass beide Seiten extrem gelitten haben unter den Ereignissen der Vergangenheit und den aktuellen. Es ist also gerade jetzt eigentlich der richtige Zeitpunkt um das Alte Kriegsbeil zu begraben. Zumindest theoretisch… Wie gesagt, die Frage nach der Lore welche sowas logisch verargumentiert bleibt. Was jetzt genau Lore technisch in Dragonflight abgeht, kann ich noch nicht sagen. Wird aber wohl kein Kriegsgrund mehr sein vorerst…

Was das „Abstellgleis“ betrifft, naja, für ihre Taten hat sie ihre Strafe bekommen. Sie darf jetzt im Schlund erstmal sauber machen für ne sehr lange Zeit. Sprich sie kann nicht einfach so wieder auftauchen. Ohne plötzlichen Zeitsprung oder ein anderes Ereignis ist sie gone forever.

Zuletzt bearbeitet vor 24 Tagen von ThisIsThaWay
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