Zum Launch will WoW: Classic die Spieler aufteilen – ist das also „Sharding“?

Auch in WoW: Classic wird eine Sharding-Technologie zum Einsatz kommen, aber nur in begrenztem Ausmaß. Wir verraten, was das heißt.

Für manche wird es sicher ein kleiner Dämpfer sein, andere werden es als notwendig erachten: World of Warcraft: Classic wird zum Release im August eine Abwandlung der „Sharding“-Technologie benutzen. Die heißt „Layering“ und sorgt dafür, dass auf einem Realm mehrere „Instanzen“ des gleichen Kontinents verfügbar sind. Das ist allerdings nur eine temporäre Maßnahme.

Was ist das Layering in World of Warcraft: Classic? Layering erinnert vom Grundprinzip an „Sharding“ im aktuellen WoW. Es bedeutet, wenn zu viele Spieler in der Umgebung sind, dass WoW dann eine weitere Version des jeweiligen Kontinents erstellt, um weitere Spieler in die „neue“ Version des Kontinents zu stecken. Es wäre also möglich, dass ihr zu Beginn mit Freunden auf dem gleichen Realm spielt, einander aber nicht sehen könnt, weil ihr in unterschiedlichen Versionen seid.

Permanent „aufploppende“ Spieler soll es aber nicht geben. Wer einmal in seiner Version des Spiels ist, bleibt auch in dieser, außer er tritt einer Gruppe bei, die gerade in einer anderen Version unterwegs ist.

Warum benutzt WoW: Classic überhaupt Layering? Die Entwickler gehen davon aus, dass der Andrang zum Start von WoW: Classic gigantisch sein wird. Doch von den vielen Spielern, die zum Launch reinschauen, werden wohl nicht alle lange bleiben. Um diese nur am Anfang anfallende, gigantische Last zu stemmen, wird Layering verwendet.

Die Alternative wäre sonst, dass Spieler Hunderte oder gar Tausende Charaktere innerhalb eines Startgebiets vorfinden und überhaupt keinen Fortschritt erreichen können. Es geht also darum, die anfängliche Last für Server und Spieler zu mindern.

Kein Layering mehr ab Phase 2: Wichtig zu erwähnen ist, dass das Layering nur temporär eingesetzt wird. Aktuell plant man dies für ungefähr 4 Wochen zu benutzen, je nach Popularität des Spiels und Notwendigkeit kann man die Zeit aber verkürzen oder verlängern.

Mit dem Start von Phase 2 wird es allerdings kein Layering mehr geben. Das ist der Zeitpunkt, ab dem auch Weltbosse verfügbar sind. Hier sollen Spieler die gleichen Herausforderungen haben, wie damals – das bedeutet auch einen Wettkampf um die jeweiligen Bosse.

Mehr zu den einzelnen Phasen von WoW: Classic gibt es in diesem Artikel.

Zusammengefasst nutzt WoW: Classic also eine abgewandelte Sharding-Technologie zum Launch, um den anfänglichen Andrang bewältigen zu können. Schon nach kurzer Zeit soll dieses System aber dauerhaft abgeschaltet werden und nicht mehr zum Einsatz kommen.

Findet ihr es gut, dass WoW: Classic zum Start auf diese moderneren Technologien zurückgreift? Oder ruiniert dies das Spielgefühl und sollte auch zum Launch nicht aktiv sein?

So meldet ihr euch für die Beta von World of Warcraft: Classic an
Autor(in)
Quelle(n): wowhead.com
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