WoW: Fan-Addon wollte Quests verbessern – Von Blizzard eingestampft

Kurz vor dem Release eingestampft: Warcraft Tales wurde kurzerhand von Blizzard beerdigt.

Es war eine schöne Meldung für alle Fans der klassischen Gebiete von World of Warcraft. Der Youtuber BellularGaming hatte es sich zusammen mit seinem Team auf die Fahne geschrieben, ein Interface-Addon für WoW zu veröffentlichen, welches die Quests und Stories in den Startgebieten auf ein neues Niveau anheben sollte. Neben einer Neugestaltung der vorhandenen Quests gab es sogar für jeden NPC eingesprochene Sätze und dadurch ein ganz neues Gefühl der Immersion.

Nachdem man erst vor wenigen Tagen das Projekt offiziell angekündigt hat, wurde es nun kurzerhand beerdigt – und zwar von Blizzard.

Wie Bellular in einem neuen Video bekannt gab, wird Warcraft Tales nicht veröffentlicht und das Projekt auf Eis gelegt. Sollte nicht „ein kleines Wunder“ geschehen, dann wird das Addon wohl niemals veröffentlicht werden.

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Besonders schade: Die Arbeit am Redesign der Quests von Elwynn war abgeschlossen und sollte am 6. April veröffentlicht werden – auch Westfall und das Rotkammgebirge war bereits weit vorangeschritten und aus eigener Tasche von Bellular bezahlt.

Etwas merkwürdig ist das Ganze schon, denn Bellular hatte mehrfach erzählt, dass er mit einigen Mitarbeitern von Blizzard im Gespräch war und die von diesem Addon begeistert waren. Da es sich im Grunde nur um eine Modifikation des Interface handelt, schien der ganzen Sache nichts im Weg zu stehen. Blizzard sieht das Addon aber als mehr und vor allem als ein „Eingriff in das Narrativ“ von World of Warcraft und ist damit strickt gegen eine Veröffentlichung.

WoW Bloody Dead Soldier
Aus der Traum.

Bellular will die Sache aber noch nicht aufgeben und versucht mit Blizzard ins Gespräch zu kommen, um eventuell eine Umstimmung zu erzielen.


Im „richtigen“ WoW kämpft man derzeit mit einigen Bugs aus Patch 7.2.

Quelle(n): pcgamer.com
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KohleStrahltNicht

Warum holt sich Blizzard nicht einfach mal solche angagierten Mod-Entwickler ins Boot?
Blizzard hat ja anscheinend nicht solche Ideen …..
Blizzard könnte ein paar neue kreative Köpfe gebrauchen , die das Spiel auch mögen und selber spielen.

HomerNarr

🙂

HomerNarr

Nö!

HomerNarr

Warum sollte sich Activision Blizzard die Butter vom Brot nehmen lassen? Modder haben keinen Anspruch darauf mit Blizzards geistigem Eigentum selber Geld zu verdienen. Wenn da schon „eigenes Geld -> vorgestreckt“ wird, bedeutet das, das man beabsichtigt es wieder herein zu holen.
Und Blizzard Mitarbeiter begeistert? Das glaube ich so nicht, bis ich die Unterhaltungen sehe UND haben die Mitarbeier selbst dann nicht das Recht irgendwelche Entscheidungen zu treffen, die das „intellectual Property“ von Blizzard angehen. Womöglich haben die Leute Höflichkeit mit Begeisterung verwechselt.
Übertrieben formuliert wollen die Leute bei WoW schmarotzen.
:p

Alzucard

Ich sag nur eins. Blizzard sollte man begraben

Gorden858

Denke hier hat es ein klassisches Abstimmungsproblem gegeben. Die Mitarbeiter mit denen er im Gespräch war und die das ganz toll fanden, waren vermutlich irgendwelche Entwickler, die das überhaupt nicht entscheiden können. Ist meiner Meinung nach auch etwas blauäugig von ihm da bereits so viel Aufwand und angeblich ja sogar Geld reinzustecken ohne eine offizielle Freigabe zu erhalten. Grundsätzlich haben sie nämlich bei jeder Mod die vollkommen freie Wahl zu entscheiden, dass diese nicht zugelassen wird.

Was ihre Motivation betrifft, denke ich, dass sie einfach nicht die Kontrolle über die Spielinhalte verlieren wollten. Sie hätten dann ja regelmäßig prüfen müssen, ob das, was mit der Mod in den Gebieten präsentiert wird, auch noch mit ihrer eigenen Philosophie übereinstimmt. Erinnere mich noch gut an die GTA Hot Coffee Mod. Da hat auch ein externe Programm das eigentliche Spiel so verändert, dass plötzlich „nackte“ Frauen zu sehen waren. Das wurde auch von dritten ermöglicht. Die Händler haben das Spiel trotzdem zunächst aus den Regalen verbannt.

Und er wollte sie vielleicht auch nicht verkaufen, aber er hat um Spenden zu Unterstützung der Entwicklung gebeten. Weiß nicht, wo man da die Grenze ziehen soll. Prüft ja schließlich keiner, wie viel er dadurch gegenüber seiner normalen Tätigkeit verdient.

Koronus

Der Hot Coffee mod hat eigentlich nur die versteckten Programmzeilen wieder verfügbar gemacht.

Ectheltawar

Ich würde das nur ungerne vorschnell urteilen. Das Projekt klang gut und hätte WoW sicherlich bereichert, jedoch hab ich persönlich mich weniger mit dem Mod beschäftigt und weiß nicht in wie weit er eventuell doch über das erlaubte Maß hinaus gegangen wäre. Da der Entwickler ja anscheinend mit Blizzard in Kontakt stand, wissen letztere vielleicht auch mehr als viele andere, die das nur von außen betrachten.

Klingt natürlich erstmal hart das Blizzard hier einen Riegel vor schiebt, aber vielleicht wollte der Ersteller den Mod ja für Geld anbieten und Blizzard hat davon Wind bekommen. Vielleicht arbeitet Blizzard aktuell selbst daran die alten Gebiete zu überarbeiten, das sie in Legion sehr stark mit Skalierungen rumspielen, halte ich das für die realistischste Möglichkeit. Einer der Gründe warum man sich wenig um alte Gebiete kümmert, ist weil sie für aktuellen Content schlicht keine Rolle spielen. Macht man sie aber skalierbar, wären sie eben auch für das Endlevel interessant.

Eventuell wird die Modifikation nun zwar gestoppt, aber der Entwickler von selbiger darf demnächst für Blizzard arbeiten. Wäre nicht der erste Fan, der durch sein Fanprojekt am Ende einen Arbeitsplatz bei Blizzard direkt angeboten bekommt.

HomerNarr

Das Problem: Nirgendwo steht das er mit Blizzard in Kontakt stand.
Die Meinungen von Blizzard Mitarbeitern haben kenerlei rechtliche Bindung.
Das ist nicht das erste Mal, das sich mögliche Wunschproviteure, mit „Blizzard Mitarbeiter sind begeistert“ profilieren wollen.
Drastisch formuliert, die Meinung von Blizzards Kloputzerin ist irrelevant.

lelaalila43

ok…..merke an: Es sind Blizzrads spiele: ABER wenn Fan´s sich so für ein Spiel begeistern. etwas so tolles lange ausarbeiten, extra darauf achten, nichts am eigentlichem Game (mehr xp, cheats, etc) zu verändern, sondern sich auf Questtexte und eingesprochene Dialoge zu konzentrieren um Notstalgie-Gebiete ansprechend zu machen (auch für Leute mit twink Nr: wer weiß wie viel), die Leute Geld, Herzblut, Schweiß (und Tränen wenn mal etwas nicht gleich funktioniert) reinstecken um das Spielerlebnis der alten Zonen noch einmal aufzufrischen, dies (vermutlich) umsonst veröffentlichen wollen, sprich nicht einmal daran verdienen würden, dann finde ich es (sorry für folgende Ausdrücke) eine bodenlose, unverfrorene und vollkommen egoistische Einstellung vom Publisher zu sagen: NÖ das wird nix oder (Achtung nur Vermutung) wir verklagen dich auf einen horrenden Betrag wenn du es veröffentlichst…..da sieht man mal wieder, dass wenn einer zu lange auf einem (Gameentwickler / Designer) Thron sitzt, er anfängt seine treu ergebenen Untertanen (Fans) die ihn eigentlich lieben, mit den Füßen zu treten frei nach dem Motto: denen hat das zu gefallen und neben uns darf keiner Fan basierte Story entwickeln, selbst dann nicht wenn sie sehr nahe am Orginal ist und keinen Einfluss auf das eigentliche Spiel hat….nicht mal extra Xp…..Blizzard: dein Karma-Konto von dir beginnt bei mir rote Zahlen zu schreiben …. merkst du das?

HomerNarr

Antwort von Blizzard:

Ach…
nee hab ich nicht gemerkt, sorry war gerade am OW money zählen…
Wer bist du überhaupt?
/sarcasm off

Eigentum bleibt Eigentum!
Wenn A einen Ferrari besitzt und verlottern lässt und B ein Ferrari Fan ist, dann hat B trotzdem keinerlei Anspruch auf diesen Ferrari, selbst dann wenn er ihn, möglichweise, besser pflegen würde. Den Ferrari zu nehmen wäre Diebstahl.
Es steht dem Fan frei, das fanatisieren einzustellen.
Ich beginne zu verstehen was Justin Bieber an seinen Fans ankotzt. Ist ja lustig.

Bodicore

Arschlöcher !
Normalerweise nutze ich ja sehr ungerne Kraftausdrücke aber hier sollte man das Kind beim Namen nennen.

HomerNarr

Da halte ich dagegen: der modder ist ein Depp.

Bodicore

Na das erklär mir jetz mal ?

HomerNarr

Na weil er es nicht mit Blizzard Verantwortlichen besprochen hat und weil er Geld damit verdienen möchte. Blizzard Mitarbeiter sind nicht verantwortlich. Weil er anscheinend glaubt, das es OK ist, wenn er nur um Spenden bittet und nicht direkt verkauft. Das ist Blizzard nicht recht.

Bodicore

Davon stand im Artikel aber nix. Ich sehe die problematik trotzdem nicht so wie ich das verstanden habe handelt es sich um eine Covermod und nicht um ein Privatservermodell. Ausserdem betteln andere Modder indirekt auch um Spenden.

HomerNarr

Andere modder für andere games.
In games in denen das modden vorgesehen ist vielleicht.
Alles ist aus dem Artikel.
In einem Online game werden aus mods schnell cheats. Der typ will gar nichts eigenstäniges machen, sondern nur an WoW herumflicken.
Dafür hat er rechtlich keine Grundlage.
Und wenn andere modder auch um geld betteln, dann sind sie auch schmarotzer.
Die Geschichten in WoW erzählt Blizzard und nicht er.
WoW ist nicht skyrim, einmal bezahlt und gut. Modde wer da wolle.

Bodicore

Nein ich meine schon andere Modder in WoW schau mal auf Curse nahezu zu jedem Mod gibt’s es auch einen Spendenbutton.
Er flickt nicht an WoW rum, er ändert am Spiel selber nichts es ist bloss ein Covermod das gab es schon zu WoW-Anfängen da konnte man zb. das grüne Schwert des Wolf in Thunderfury verwandeln das änderte aber nichts am Schwert sondern nur im Interface selber und auch die anderen Spieler sahen Thunderfury nicht. Er legt quasi eine eigene Grafik oder Annimation über die bestehenden das war damals wie heute „legal gemäss Blizzard“.

Ich finde die sollten sich ein Beispiel an Ark nehmen wo die besten Modder 3500Euro bekommen im Monat.

HomerNarr

Ich kenne WoW mods die Einen Mehrwert für WoW haben. Das sind aber keine Mods die was an der story ändern wollen.
Ark benötigt ainhalt, kein Wunder.
Schreib dem Kerl doch er soll Ark verbessern.
Und ich habe noch keinen modder gehört, der jammert er habe schon geld vorgestreckt.
Ok, vielleicht sind dann die anderen Modder keine Schmarotzer, aber….

Bodicore

Na der Mehrwert muss ja jeder für sich selber bestimmen. Die einen mögen Story und lesen jeden Questtext und freuten sich auf dieses Addon wärend andere nur Raiden wollen und bereits angenervt sind von einer 10h Levelphase in einem neuen Addon. Blizzard schreibt aber ganz klar man darf nichts für Geld anbieten von Spenden steht da meines wissens nix. Da könnte man auch gleich Twitch und Youtube verbieten dort wird gegen Werbeinnamen und Spenden Gamematerial gezeigt wird, wärend TV Sender welche das komerziell machen für nicht gerade wenig Geld Lizenzen lösen müssen.

HomerNarr

nur weil man versucht das mit spenden zu unterlaufen ist es immer noch nicht richtig

dRyK

Blizzard ist schon echt nett.

Koronus

Irgendwie dachte ich mir schon, dass das nix wird. Blizzards Mitarbeiter mögen zwar davon begeistert sein aber allgemein scheint es viel zu sehr Privatservermäßig zu sein.

Cortyn

Nein, es handelte sich dabei lediglich um eine Interface-Modifikation mit eigenen Soundfiles – wie es etwa DBM auch macht.

Dachlatte

^^ dann ist es ja noch armseeliger von Blizzard! Naja, eine Lappen-Firma!
Siehe Patch 7.2, die bringen nur noch Grütze und Copy and Paste Schei*e*****

Alzucard

#Overwatch

HomerNarr

#keksdose

HomerNarr

Geistiger Eigentum von Blizzard, nix Armseelig.
Könnte ja jeder kommen, Blizzard baut die Marke auf und dann kommen die Schmarotzer, sagen das sie Fans sind und wollen auch die Hand aufhalten. Activision Blizzard sind kapitalistische Firmen und nicht verpflichtet jedem dahergelaufenen Besserwisser ihr Geistiges Eigentum bereitzustellen.
Der Typ hat sich selber verarscht, nicht Blizzard.

Koronus

Ja aber die Questtexte würden dabei überschrieben werden was die offizielle Story verändert.

HomerNarr

Das ist genau das Problem, es interferiert mit der Story und das KANN Blizzard nicht aus der Hand geben.

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