Twitch-Streamer erklärt, dass auf New World ein „unabwendbares Problem“ zurollt

Der Twitch-Streamer Michael „shroud“ Grzesiek ist der mit Abstand größte Twitch-Streamer zum MMORPG New World. Er erklärt jetzt, welches „unabwendbare“ Problem nun auf New World zurollt, wenn die Spieler-Zahl niedrig bleibt. Denn das angekündigte Zusammenlegen von Servern wird große Probleme bringen.

Das ist shroud:

  • shroud ist ein Urgestein auf Twitch. Er streamt seit 2012 auf der Plattform. Er war mal eine Weile Profi-Spieler in CS:GO, hat aber früh gemerkt, dass ihm das Streamen mehr Freude macht. Mittlerweile hat er 9,8 Millionen Follower – das ist der fünftgrößte Kanal auf Twitch überhaupt. Auch nach seinem äußert lukrativen Zwischenspiel auf Mixer, bleibt der Kanadier mit polnischen Wurzeln beliebt.
  • shroud ist als Shooter-Spezialist bekannt: Sein tolles Zielvermögen hat ihm den Spitznamen „menschlicher Aimbot“ eingebracht. Seine Leidenschaft gehört neben den Shootern aber auch MMORPGs, so liebt er World of Warcraft und seit einiger Zeit das neue MMORPG von Amazon, New World.
  • Aktuell ist shroud der mit Abstand größte Streamer zu New World. Er hat etwa 3-mal mehr Zuschauerstunden als der Zweitplatzierte auf Twitch.
„10 Mio $ für 8 Monate Arbeit“ – Twitch-Streamer flucht über shrouds Mixer-Deal

Hoher Spielerschwund und viele Server führen zu Server-Merges

Was für ein Problem kommt auf New World zu? Amazon hat bereits angekündigt, Server bei New World zusammenzulegen. Man hat zum Release viele Server aufgemacht, doch durch die kostenlosen Server-Transfer und den hohen Spieler-Schwund seit dem Launch gibt es jetzt „sterbende“ Server, auf denen nicht mehr ausreichend Spieler sind, um New World so zu spielen, wie es gedacht ist.

Daher will Amazon damit beginnen, einzelne Server zusammenzulegen: Das heißt, kleinere Server werden schließen und in größere Server aufgehen.

Wenn es nach den Spielern geht, kann Amazon gar nicht schnell genug damit anfangen, die Server zusammenzulegen. Denn sie sagen: Auf einem sterbernden Server macht New World einfach keinen Spaß mehr. Die Dörfer degenerieren, man kann nicht mehr gescheit craften und die Gruppen-Features seien auch nicht mehr spielbar.

New World macht ohne eine bestimmte Anzahl von Spielern auf einem Server einfach keine Freude mehr.

Wir haben uns auf MeinMMO mit der Frage befasst, ob New World noch zu retten ist:

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„Irgendwer ist immer am Arsch“

Das sagt shroud: Der Twitch-Streamer sagt, das Zusammenlegen von Servern wird zwangsweise zu großen Problemen führen. Denn die Wirtschaft auf einem kleinen Server sehe ganz anders als auf einem mittleren Server. Auf einem kleinen Server würden einzelne Spieler den Markt für bestimmte Items dominieren, hätten keine Konkurrenz, würden tausende und abertausende Materialien horten.

Wenn man solche Monopolisten von kleinen Servern auf große Server packe, würden sie die sofort übernehmen.

Es ergibt keinen Sinn, wenn man mehrere kleine Server mit einem mittleren Server zusammenschließt. Es wäre sinnvoller, wenn man alle kleinen Server zusammenschließt und dann einen mittelgroßen mit einem anderen mittelgroßen Server.

Wenn du eine Handvoll kleiner Server nimmst und einer hat da tausende und abertausende Materialien, weil er keine Konkurrenz hat, dann kommt der einfach auf einen Server mit mittlerer oder hoher Population und übernimmt den.

shroud

Allerdings glaubt shroud, dass es zu Problemen kommt, egal wie man es macht:

„Es gibt einfach zu viele Items. Egal, was sie machen, irgendeiner ist am Arsch.“

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Dennoch glaubt shroud: Amazon muss die Server zusammenlegen. Das sei ein „unabwendbares Problem“. Es sei immer noch besser in den sauren Apfel zu beißen und es zu tun, als gar nicht zu handeln.

New World hat einige harte Tage hinter sich:

New World: Steam-Reviews brechen nach kontroversem 1. Update ein – So reagiert Amazon

Quelle(n): dexerto
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Skyzi

Exploit kommt von Spieler nicht von den Entwickler und trotzdem werden sie verflucht. Das Problem ist nur der Spieler der immer sucht bis er was findet.

Caliino

Das einzige was NW noch retten würde, wäre die Notbremse inkl. eines “Release 2.0” in ein paar Jahren wenn das ganze System der Server+Markt umgebaut und die Exploits gefixt wurden…

Todesklinge

New World – A Realm reborn. 😅

Caliino

New Reborn World 😀

Todesklinge

New World – A new World reborn
😁👍

BinAnders

Das Spiel ist nicht zu retten, weil die Basis-Konstruktion mit den Gebieten nur auf einzelnen Servern funtioniert, mit einer begrenzten, aber auch nicht zu kleinen, fixierten Spielerzahl.
So etwas kann nur scheitern. Da helfen auch keine Megaserver.
Somit bleibt nur eines, das gesamte Konzept zu verändern, was faktisch bedeutet, ein neues Spiel zu bauen.
Das AGS ein Spiel so designed, kann man nicht mal durch mangelnde Erfahrung begründen, das ist eine Sache der Logik.

Phinphin

Ich kann derzeit nicht ganz folgen, wieso genau diese Basis-Konstruktion nicht auch bei weitaus größeren Servern, die Layering beherrschen, funktionieren soll.

BinAnders

Dann denk mal drüber nach, wie denn ein Gebiet von einer Fraktion mit einer bestimmten Ausbau- und Handelsstufe auf unterschiedliche “Layer” verteilt werden könnte? Das geht einfach nicht. Du landest immer auf dem selben Layer mit den selben Leuten.
Sowas wie Megaserver geht nur, wenn du auf beliebige Layer geworfen werden kannst, wo noch Platz ist und da dann mit deinen Leuten Events, Inis, Dungeons laufen kannst. Und auch da hat das seine Grenzen.

Phinphin

Natürlich geht das, wenn diese eine Kompanie die Stadt in allen Layern besitzt, sie in allen Layern parallel ausbaut und sie parallel in allen Layern auch wieder verlieren kann. Und da die Gebiete nicht im Open-PvP erobert werden, sondern auf einem komplett instanzierten Schlachtfeld, spricht auch hier nichts gegen Layer.

Layer heißt ja nicht, dass das vollständig von einander abgetrennte und vollkommen autonome Bereiche sind.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Phinphin
Threepwood

Eigentlich müssten sie das Spiel auf Mega-Server umbauen, damit sie nicht alle 2-3 Monate Merges/ neue Transfer-Token bringen müssen und die wenigen gut bevölkerten Server bei Updates wieder mit der Queue kämpfen – unrealistisch, aber theoretisch möglich. 😄

Open PvP gibts aktuell eh kaum bis gar nicht und jeder Layer könnte quasi einen aktuellen Server spiegeln. Spieler wählen einen Haupt-Layer für Steuern und AH. Spieler dürfen wechseln, im anderen Layer aber nur im AH kaufen und nicht verkaufen.
Ähnlich der Serverstruktur in Final Fantasy XIV – Thema “Vom Genre und seiner Entwicklung lernen”….
OPR Queue Layer übergreifend machen, LFG Channel ebenfalls. Kriege und Invasionen bleiben Layer intern. Zudem könnten sie direkt Event-Layer bringen, einen für FFA PvP, Survival, BR, “Fang den goldenen Truthahn” oder was nicht alles.

Diese gesamte Thematik inkl. der Caps der Server haben sie vor Launch schön verschleiert und das fliegt allen um die Ohren.

Naja, ooooder sie machen weiterhin einen auf 2002. Congratulations. 😄

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Threepwood
Stephan

Wirtschaft is weniger relevant als die Fraktionunterschiede die unweigerlich mit einem Servermerges kommen werden.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Stephan
Tronic48

Ich sehe da so oder so ein Problem mit dem zusammenlegen der Server.

Man stelle sich vor, Server werden zusammengelegt, dann kommt (was wir natürlich alle wollen und hoffen) eine Erweiterung, was vielleicht oder sogar Wahrscheinlich ist, auch wenn es vielleicht nur kurz sein wird, viele neue und oder alte Spieler hinzu bzw. zurück

Was dann, dann haben wir wieder volle Server und Warteschlangen ohne Ende, und das ganze Dilemma geht von vorne los, wie zu Release.

Und wenn es ganz blöde kommen soll, müssen sie vielleicht wieder mehr Server stellen, bzw. die Zusammenlegung wieder rückgängig machen, oder wie auch immer.

Es ist also vollkommen egal wie sie es machen, am ende bringt es nicht wirklich was.

EsmaraldV

Diese Aussage kann ich jetzt überhaupt nicht verstehen:

Eine Serverzusammenlegung ist mittlerweile Pflicht – mehr Spieler, mehr Spaß, funktionierende Wirtschaft (mal abgesehen, es gibt keine weiteren Probleme/bugs/exploits usw.).
Zu sagen es bringt nix, egal was sie machen – wenn wir anfangen so zu denken, kann amazon das Spiel sofort begraben.

Auch die Angst vor einer “Ueberflutung” der Server nach einem großen DLC: Ich bezweifle, dass die Zahlen wie zu Release sein werden. Sie werden wahrscheinlich steigen, aber einen derartigen Boom bezweifle ich.

Tronic48

Absolut Richtig was du sagst, Serverzusammenlegung soll und muss sein, aber eben nicht so wie es gearde bei New World ist.

Ein großer Mega Server wie es die meisten anderen MMOs auch haben, das würde Wahrscheinlich eher Funktionieren, aber nicht diese kleinen wie sie New World hat.

Was die Ueberflutung angeht bei einer Erweiterung, Sorry, aber da unterschäzt du New World, ich könnte mir das sehr gut vorstellen, den New World ist ein gutes Spiel, hat sehr viel Potenzial.

Mihari

Die selbe Frage stelle ich mir auch schon seit Release bzw. es die ersten Warteschlangen gab. Aktuell mögen Server-Merges das einzig richtige sein, doch was passiert, wenn es wieder eine Spielerflut bei z.B. einer neuen Erweiterung gibt? Stehen dann wieder alle vor einer Mega-Warteschlange und Server werden wieder aufgeteilt?

Wenn man mal ehrlich ist, war und ist das Server-Konstrukt bei NW absolute Steinzeit und genau bei solchen Sachen aufgrund der festen Auslegung und Strukturen nicht zukunftsfähig und es wird immer wieder die gleichen Probleme geben. Selbst in einigen Jahren wird man dann immer noch über Warteschlangen bzw. Server-Merges sprechen, wenn AGS hier nicht noch einmal alles überdenkt und die Serverstrukturen dynamisch und flexibel aufbaut.

Aber wie EsmaraldV geschrieben hat, bezweifle auch ich ganz stark, dass NW wieder richtig stark werden wird. Dafür ist einfach zu viel schief gelaufen in den letzten Wochen seit Release und ein Großteil der Spieler ist schon weitergezogen. Wir übrigens auch mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass die Server-Strukturen so nie funktionieren werden. Wir würden auch erst zurückkommen, wenn die jetzige Serverstruktur komplett überarbeitet wurde.

Tronic48

Eben, wie ich schon sagte, und auch das es vielleicht auch nur kurz sein kann wo die Server wieder zu voll sind, aber auszuschließen ist es auch nicht das es bei einer Erweiterung wieder volle Server geben kann.

Da muss man einfach mal abwarten.

Todesklinge

Wenn das erste Addon erscheint, kommen wieder alle angekrochen und das gleiche Problem geht von vorne los.

Das ist ein großes Problem bei Massenspielen. Zuerst wohin und später woher mit den ganzen Spielern (weil Massenspiele wenig zu bieten haben).

Das ist jedesmal das gleiche. Damit ein Spiel von jedem Menschen gespielt werden kann, werden alle tollen Funktionen entfernt und vereinfacht. Nur damit die Spieler dann feststellen das dass Spiel langweilig ist, weil es zu wenig zu bieten hat. Grinden ist kein Content!

Todesklinge

Wie ich schon geschrieben habe, ein zentraler Markt wird dem ganzen noch mehr schaden. Jetzt wo sich die Server leeren und die Lager vermutlich voll von Materialien sind…

Zu retten wäre das mit einem globalen Mega-Server bei dem man dann auf die Server seiner Wahl beitreten kann. Usw.

Furi

Das AH war und wird der Untergang des Spiels sein. Dieser kann nie oder nur sehr kurz “normal” laufen… Zudem ist es einfach nur bescheuert, dass jeder alles kaufen und verkaufen kann wie er möchte.

Charmin Flaschet

Das würde ich theoretisch auch befürworten, aber es gibt ein Problem: Das PvP.

Denn dadurch herrscht auf jedem Layer, zu dem die aktuellen Server dann degradiert werden würden, eine andere Gilde und Fraktion über eine Stadt mit unterschiedlichen Steuern.

Zenao

ich versteh nich ganz wie das mit dem mergen gehen soll. ich mein, selbst auf kleineren serven denk ich mal das gebiete von gilden gehalten werden, da es da bestimmt einfacher ist. ich versteh nich wie das nach nem merge dann klappen soll. sind die gebiete einfach dann wieder auf 0?

Prim

Musste Amazon fragen wahrscheinlich bleibt eine Vorhandene Struktur und die ge-movt wurden verlieren ihre Herzschafts Gebiete oder Man Resetet alles.
Einschließlich PvP Ruf……

Alex

Das einzige wie man das eigentlich nur Fair lösen könnte wäre die Kontrolle beim Merge komplett zurückzusetzen wie bei einem Neuen Server, alles andere wäre halt irgendwo unfair. Aber genau dieser Punkt ist mit sicherheit der Grund warum es sich noch ziehen wird bis die ersten Merges kommen werden.

Marius

Das hat Amazon doch schon beantwortet. Die größeren Server bleiben wie sie sind, der kleine Server verliert seine Gebiete. Die Gilden die ihre Gebiete nun verlieren bekommen Taler als Entschädigung.

Stephan

Das wurde von AGS bereits kommuniziert:

Das Gebietseigentum auf Welt Y bleibt nach der Zusammenlegung so, wie es war. Kompanien, die aufgrund des Zusammenlegens Gebiete verlieren, erhalten als Entschädigung 50.000 Taler, das entspricht den 3,3-fachen Kriegskosten.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Stephan
EsmaraldV

Die server-zusammenlegung wird definitiv schwierig aber es ist notwendig, will man das Spiel noch retten: aber; lieber eine Woche länger auf einem toten Server als ein unhervorgesehener Zusammenbruch der Wirtschaft aufgrund eines Fehlers…

lIIIllIIlllIIlII

eber eine Woche länger auf einem toten Server als ein unhervorgesehener Zusammenbruch der Wirtschaft aufgrund eines Fehlers…

Ist das Zynismus? 😀

Prim

Das sind Probleme die gab es früher schon oder durch Bug lvl0 Char hat.
Die Wirtschaft auf solchen Server bekommt paar Wochen Probleme sind wenn nur Max 2k Spieler plus warte Schlange.

lIIIllIIlllIIlII

Es klingt nur nach Zynismus, da der Zusammenbruch der Wirtschaft durch einen Fehler ja nun kein hypothetisches Zukunftskonstrukt ist… 😁

EsmaraldV

hast recht 😀

Bodicore

Ach da sehe ich kein Problem wenn AGS die Server zusammenlegt ist das AH eh 2 Wochen down und 2 von 4 verlieren auf dem Weg zum neuen Server ihr gesamtes Inventar. 😆

Legijaone

diejenigen die bis jetzt durchgehalten haben und immer noch spielen, wird es vermutlich wirklich nicht interessieren, auf was für nem server sie schlussendlich spielen, da man ja sowieso schon die ganzen exploits und dupes und kaputte wirtschaft in kauf nimmt.

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