Twitch-Streamer Tfue sagt: Caster hätten ihm bei der Fortnite-WM einen Kill gekostet

Der Twitch-Streamer Tfue war wohl der bekannteste Teilnehmer bei der Fortnite-WM. Bei seiner Rückkehr auf Twitch spricht er über einen verlorenen Kill.

Tfue war am vergangenen Wochenende einer der Teilnehmer der Solo-WM in Fortnite. Dort saß er mit 99 anderen Spielern zusammen und spielte um die Trophäe.

Tfue schnitt aber schlecht ab, er belegte nur Platz 67. In einem Stream verriet er nun aber, dass er zumindest einen Kill mehr haben könnte. Dieser wurde ihm aber vom lauten Kommentator weggenommen.

Was war das Problem von Tfue bei der WM?

Das sagt der Streamer: Tfue bezieht sich hier auf einen Rundenbeginn. Dort landete er in The Block und hatte innerhalb kürzester Zeit sehr starken Loot.

Die beiden Kommentatoren DrLupo und CouRageJD sollen dies aber so laut kommentiert haben, dass sein Mitspieler das hörte und aus The Block flüchtete.

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So sagt der Streamer: „Es ist früh im Spiel und ich lande in The Block und rüste mich bei einer Truhe aus. Dabei habe guten Loot erwischt. Neben mir landet auch noch ein Mitspieler. Dann brüllt ein Kommentator ins Mikrofon „Tfue ist in The Block und hat volles Schild, eine SCAR und eine Schrotflinte“. Alles was man dann sieht ist, wie der andere Junge über eine Mauer springt und abhaut. Er hat es ganz klar gehört.“

Wie kann das sein? Tfue erklärt es damit, dass der Ton im Stadion einfach verdammt laut war. Die Spieler hatten zwar alle Kopfhörer auf, die den Ton von außen abschirmten, aber die Kommentatoren seien dafür zu laut gewesen.

Der Streamer meint er hätte sie gehört, also könnte auch jeder andere Spieler die Kommentatoren gehört haben.

Stimmt die Geschichte? Wir binden euch hier einen Twitch-Stream ein, der genau diesen Clip zeigt:

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Hier sieht man schon, dass der andere Spieler mit dem Namen „clipnode“ nach der Ansage vom Kommentator abhaut. Es bleibt aber fraglich, ob er es tatsächlich gehört hat oder lediglich sowieso weiterziehen wollte.

Was meint ihr? Könnte Tfue deshalb tatsächlich benachteiligt worden sein? Immerhin hatte er ja starke Waffen und hätte gute Chancen beim 1 gegen 1 gehabt.

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Zerberus

Man merkt einfach, dass die komplette Organisation eines Events in der Größenordnung so bei Fortnite noch nicht stattgefunden hat. erst die Sache mit dem spicken auf dem großen Bildschirm seitens der Spieler.
Und jetzt halt die Sache mit den Kommentatoren…

Sowas hat in den letzten Jahren bei CS:GO auf den Majors nicht gegeben 😀

Gerd Schuhmann

Ja, man merkte das auch an vielen Ecken.

Auch die Caster – das waren ja professionelle Fortnite-Streamer, die da casten sollten. Man hat gemerkt, dass sie bemüht waren, aber irgendwie, wirkte es auf mich so, als spielt CouRage die Rolle eines Casters, wie man ihn kennt.

Er hat’s sicher gut gemacht und so – und die Leute freuen sich sicher, dass sie die bekannten Gesichter sehen und hören. Und das ist auch ein cleverer Move von Epic, die „großen Streamer“ so einzubinden.

Aber er ist halt kein professioneller Caster, der das schon 30-mal gemacht hat. Und das merkt man sicher in Kleinigkeiten. Es fehlt einfach die Erfahrung, es ist nichts gewachsen, sondern alles ist aus dem Boden gestampft.

Das ist ja das ganze Phänomen Fortnite – dass es einfach alles nicht „Reif“ ist, sondern mit heißer Nadel gestrickt. Das ist gar keine Kritik: Unter den Umständen ist das alles wirklich toll und beeindruckend, aber es ist halt was anderes, sowas zum 5. Mal zu machen und immer größer zu werden oder gleich mit 30 Millionen XXL anzufangen und alles das 1. Mal zu machen.

Ich bin echt gespannt, wie das weitergeht.

Durrx

Courage hat allerdings schon lange Erfahrung als Caster. Vielleicht nicht bei Fortnite, aber bei CS war er damals nicht nur „Profi“, sondern auch jahrelang als Caster aktiv.

In allen anderen Punkten kann ich aber nur zustimmen.

Gerd Schuhmann

Ah, das wusste ich nicht. Vielleicht ist er dann eingerostet? Oder ich finde Caster in eSports generell komisch. 🙂

Ich hatte auf jeden Fall das Gefühl, er war ein bisschen off – vielleicht lag’s auch daran, dass DrLupo nicht so mitgespielt hat.

CouRage hat z.b. wahnsinnig oft „DRLUPO?“ gesagt, um den anderen anzuspielen und ihn in Szene zu setzen. Auf der anderen Seite hat Lupo das nicht einmal gemacht, sondern eher komische „Food“-Witze gemacht. 🙂

Durrx

Ich fand auch, dass Courage da zu viel geplappert hat und viel zu oft auf die „Insider“ von ihm und DrLupo angespielt hat.
Man muss schon regelmäßig seine Streams schauen um zu wissen was da zwischen den beiden abgeht. Also eher was für das amerikanische Publikum.

Generell kommen mir diese amerikanischen Caster sehr „hyperaktiv“ rüber.

Wobei die deutschen Caster wohl eher zum einschlafen sind und absolut keine Ahnung haben, was dort überhaupt abgeht.

Zerberus

2 Hauptprobleme:

1. Man hatte auf jeden Fall das Gefühl das die Moderatoren/Kommentatoren nicht eingespielt waren. Wie auch….bezweifle das die schon viele Events wirklich zusammen moderiert haben.

2. Fortnite ist schwer zu moderieren. Sowohl im regulären Sport als auch in E-Sport hast du für gewöhnlich wenig heiße Zone wo die Action stattfindet. Bzw. man hat weniger Teilnehmer. Ballsportarten z.B. 11vs11….einen Ball wo sich das wesentliche konzentriert.
Oder Rennen…alle fahren im Kreis und es beschränkt sich auf wenige wichtige Duelle im Feld…

Fortnite…..100 Spieler…im blödsten Fall ca 50 Schauplätze die zeitgleich auf diesem Niveau wichtig sein können…dazu massig gewusel…wie willst du das vernünftig moderieren^^

Gerd Schuhmann

Jau, klingt beides sehr schlüssig für mich.

Ich denke Fortnite folgt auch keiner richtigen „Narrative“ – es war einmal so, dass sie einen Spieler begleitet haben, der von den letzten 10 irgendwie 5 gekillt hat und wie der Superheld aussah und dann hat ihn aber einer aus dem Hinterhalt erschossen, der dann mit diesem einzigen Kill den „Victory Royale“ holte.

Das ist halt auch … wie will man das richtig casten?

Tara

Ziemlich Groß ???? dieses „dass er zumindest einen Kill mehr haben könnte“.

Klar er hätte vielleicht diesen Kill geholt.. Oder wäre vielleicht auch Das Opfer geworden.

Sie sind gut aber in Twitch gut zu sein (oder es mal gewesen zu sein) macht die nicht zur Elite.

Die Elite sind andere geworden.

_____
Die Kommentatoren sollten allerdings wirklich Lernen, nicht die Standorte zu nennen. Das ist unnötig. Die Fans erkennen die Orte und für den Rest sieht es nach irg was aus.

Das die Kommentatoren so laut waren, war der Umgebung geschuldet.

Sven Huber

Oh ja der eine Kill mehr hätte ihn natürlich in die Top Ten katapultiert, so eine Sauerei.
Immer sind alle sooo gemein zu den ProGamern/Twitch Stars. Wieso versteht denn keiner dass sie die besten sind und wenn sie mal schlecht abschneiden dies mitnichten an ihnen liegt sondern an allen und allem anderen…. Unfaire Streamsniper, laute Kommentatoren, Ping von 1 ms, fehlerhafte Hardware, Sonneneinstrahlung, zu hohe / niedrige Luftfeuchte, oder dem Mittagessen von letzter Woche.

Gerd Schuhmann

Fairerweise: Ich hab das im Stream gesehen und es war schon so, dass sie da ausgerechnet auf Tfue waren und „Woah, der hat den Block für sich alleine, der wird sicher dominieren – so ein starker Spieler und uncontested.“

Das hat sich dann aber später rasch gelegt, als man merkte: Der wird kaum eine Rolle spielen.

Aber ich denke mit der Beschwerde hat er schon Recht. Das wirkte auch so, als dreht der 2. Spieler ab, in dem Moment, wo die Caster betonen, dass Tfue genau da in The Block ist.

Es war sicher für ihn ein Nachteil – wie stark der sich ausgewirkt hat … klar, da kann man immer streiten.

Es war, meiner Ansicht nach, zu sehen, dass er ein Spielen auf diesem hohen Niveau, wo man 99 ernst zu nehmende Gegner hat, einfach nicht gewohnt war.

Man hat das z.t. gesehen, wenn einer „frei“ irgendwo hingeflogen ist, wo sich die anderen schon eingemauert hatten, dann war der einfach am Arsch. Und genau das ist Tfue passiert.

Dem Bugha ist sowas nicht passiert, der ist dann mit Shadowbomb irgendwie in Position gehüpft, um noch ein paar Minuten rauszuholen. Das war, denke ich, der Unterschied.

Ich fand das schon echt spannend.

Man hat halt gesehen, dass diese „Gung Ho, ich schlachte Noobs ab“-Spielweise, wie sie Streamer pflegen – damit war kein Blumentopf zu gewinnen. Sondern das war über weite Teile ein ganz kontrolliertes, langwieriges Klein-Klein-Fortnite.

Tara

„Man hat halt gesehen, dass diese „Gung Ho, ich schlachte Noobs ab“-Spielweise, wie sie Streamer pflegen – damit war kein Blumentopf zu gewinnen(…) „

Schön gesagt

Sven Huber

Mag alles sein, kann ich mangels Fortnite Kenntnis nicht beurteilen, aber du wirst zugeben müssen… und darauf zielt mein Kommentar in erster Linie… Dass es mittlerweile Standard ist dass die Twitchgrössen einen Mangel an Selbstreflektion an den Tag legen. Es sind eben immer erstmal andere schuld wenns nicht läuft. Selbst hichbezahlte Fußballprofi sind in der Lage nach der Niederlage einzugestehen dass sie nicht gut genug waren oder die Mannschaft versagt hat. Bei den grossen Streamern liest man eben immer erstmal „dies und jenes war Schuld aber nie die eigene (Fehl)Leistung, dass kommt meist erst Tage später auf Twitter

Gerd Schuhmann

Ja, das stimmt schon. Aber ich hab dafür auch viel Verständnis.

Ich denke, Twitch-Streamer ist einfach ein sehr schwieriges Ding. Du bist eine Ein-Mann-AG, stehst ständig in der Öffentlichkeit, bist unter Druck, wirst mit viel Hate konfrontiert, sollst entertainen und performen. Jeder Fehler, den du machst, wird dir um die Ohren gehauen; du siehst jederzeit, was die Konkurrenz macht, was die für Deals und Erfolg hat, was dir grade entgeht – und du musst dich vor allem ständig selbst motivieren, weiterzumachen.

Da wird man sicher eine Einstellung zulegen, die von anderen betrachtet „fragwürdig“ ist: Eben sehr selbstbewusst und egomanisch – und wenig reflektiert.

Das gibt ja einige Berufe, wo die Leute so sind, dass man sagt: „Wer das macht, ist schräg.“

Wenn du halt ein Fußball-Profi bist, musst ja immer noch im Team funktionieren. Aber z.b. Schachspieler oder andere Einzelkämpfen, Formal-1-Fahrer oder so – die gelten oft auch als sehr seltsame/egozentrische Typen.

Der Basketballer Michael Jordan soll ein totaler Tyrann gewesen sein.

BigFreeze25

Viele gute Gamer sind es gewohnt, auf Public-Servern Noobs zu rasieren. Wenn die dann plötzlich gegen andere gute Spieler antreten, von denen sie dann auf den Sack kriegen, dann ist das eine ungewohnte Situation für die, da werden dann schnell Gründe für das Versagen gesucht. Wenn du hingegen die ganze Saison gegen andere Profi-Teams spielst, dann gehst du mit einer ganz anderen Mentalität an das Spiel ran und kannst ein schlechtes abschneiden besser reflektieren.
Das soll jetzt keine Ausrede für Tfue sein, sondern lediglich der Versuch das logisch zu erklären. Tfue ist nunmal in erster Linie ein Twitch-Streamer der auf Public-Servern zockt und auf denen gewinnt er nunmal meistens weil die Gegner in der Regel nicht sein Niveau haben.
Ich kenne das auch von mir selbst. Wenn du in 70% der Fälle rasierst und gut abschneidest, dann regen dich die 30% in denen es nicht gut läuft tierisch auf.

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