Unter den neusten Karten von Hearthstone wartet ein richtiger Brocken. Der bisher stärkste Diener im Spiel.
Es dreht sich alles ums Blut
Bis zum Release der neuen Erweiterung für Hearthstone vergehen noch einige Wochen, doch Blizzard veröffentlicht regelmäßig die neuen Karten, um die Spieler bei Lust und Laune zu halten. Heute gibt es einige Kriegerkarten und den bisher stärksten Diener im Spiel.
Auf Krieger wartet der Ravaging Ghoul, ein neuer Diener mit 3/3 als Werten und Manakosten von 3. Interessant ist sein Kampfschrei, denn der sorgt dafür, dass allen anderen Dienern 1 Schadenspunkt zugefügt wird. Für viele Krieger könnte dies eine neue Pflichtkarte werden, da sie auf einige andere “Wirbelwind”-Mechaniken verzichten müssen, aber oft darauf angewiesen sind, um Synergien aus der Rüstmeisterin oder verschiedenen Wutanfall-Effekten zu ziehen.
Ebenfalls für Krieger ist der neue Zauber Blood Warriors für 3 Manapunkte. Dieser erinnert stark an das Echo von Medivh der Magier, wirkt aber doch ein klein wenig anders. Der Krieger bekommt von jedem verbündeten, verwundeten Diener eine Kopie auf die Hand. Da Krieger relativ viele Möglichkeiten haben, die eigenen Diener zu verletzen, kann dies schnell einen riesigen Kartenvorteil bescheren.
Druiden bekommen den Mire Keeper, einen Diener für 4 Mana, der allerdings nur über Werte von 3/3 verfügt. Wie viele Druidenkarten, hat er jedoch einen “Entweder, oder”-Effekt, der Spieler wird vor eine Wahl gestellt: Beschwört einen 2/2-Schleim oder erhaltet einen leeren Manakristall. Dadurch ist die Karte vielseitig nutzbar, denn zum einen wäre sie so zusammengefasst eine 5/5-Kreatur für Mana oder ein deutlicher Vorteil in den nächsten Runden, wenn man es sich leisten kann, etwas “Schwächeres” auf das Spielbrett zu bringen.
Schwergewichte in Hearthstone
Für alle Fans des Schattenhammers gibt es die Waffe von Cho’Gall – zumindest dann, wenn ihr ein Schamane seid. Der Hammer of Twilight ist eine 4/2-Waffe für 5 Mana, die noch über ein relativ starkes Todesröcheln verfügt: Ruft ein 4/2-Elementar herbei. Fans kritisieren die Waffe schon und hätten sie lieber auf 4 Manakosten gesehen und dann mit Überladung (1), denn ab Runde 5 hat diese Waffe kaum noch Gelegenheit, andere Diener im Alleingang zu schlagen. Allerdings sind auch viele Karten noch nicht enthüllt, was einen etwaigen Nutzen bisher noch schwer einzuschätzen macht.
Das heimliche Highlight des Tages ist aber Blood if the Ancient One. Dieser neutrale 9/9-Diener für 9 Mana ist so schon recht bedrohlich, hat aber noch einen interessanten Kartentext: “Wenn Ihr am Ende Eures Zuges zwei von diesem Diener kontrolliert, vereint sie zu The Ancient One.”
Und genau dieser Diener ist dann ein richtiger Brocken, denn er hat zerschmetternde Werte von 30/30 und kann somit mal eben einen gegnerischen Helden im Alleingang vernichten. Ob das wirklich spielbar und überhaupt notwendig ist, wird sich wohl erst in einigen Wochen zeigen. Normalerweise ist man ohnehin am Gewinnen, wenn man zwei 9/9-Diener unbehelligt auf dem Feld liegen hat – warten wir es also ab.
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