Einer der Väter von World of Warcraft verlässt Blizzard

Blizzards Chef-Kreativer Rob Pardo verlässt auf eigenen Wunsch die Spieleschmiede Blizzard. Pardo gilt als einer der führende Köpfe hinter Warcraft III, Starcraft: Brood War, Diablo III und dem Vanilla-World of Warcraft. Damit dürfte er wie nur wenige andere die Art und Weise beeinflusst haben, wie wir heute spielen.

Wie in einem Post im World of Warcraft-Forum zu lesen ist, verlässt Pardo nach 17 Jahren mit einem bittersüßen Gefühl Blizzard und die Fans.

Pardo hatte in führender Rolle an vielen der Klassiker Blizzards mitgewirkt und war im Moment in die Entwicklung von Warlords of Draenor eingespannt. Auch bei Diablo 3 war er federführend tätig. Untrennbar ist er mit dem größten MMO-Erfolg der Geschichte, mit World of Warcraft Classic, verbunden. Zusammen mit Tom Chilton, der als PvP-Guru gilt, und Jeffrey Kaplan, einem Raid-Spezialisten mit Spitznamen Tigole, der mittlerweile am mysteriösen Titan-Projekt arbeitet, könnte man Rob Pardo als einen der Väter von Blizzards World of Warcraft bezeichnen.

Im Jahr 2006 wählte die Times ihn zu einem der 100 einflussreichsten Männer, die unsere Welt formen und gestalten. Außerdem hatte Pardo die zweifelhafte Ehre in der legendären Make Love, not Warcraft-Folge von South Park aufzutreten.

Pardo freut sich laut seinem Post darauf, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und endlich zu lernen, wie man ein anständiges Hearthstone-Deck baut. Den Sommer werde er mit seiner Familie, einigen Videospielen und der Frage verbringen, was die Zukunft für ihn bereithalte. Im Moment sei das Gaming-Geschäft derart spannend und im Wandel, dass er seiner nächsten Aufgabe mit einiger Spannung entgegensieht.

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Quelle(n): Bildquelle: Rob Pardo im Interview mit Gamespot
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