Diese 3 AAA-MMORPGs sind trotz Hype brutal gescheitert

Seit Jahren warten Spieler in Europa und Nordamerika auf große, neue PvE-MMORPGs, die den Reiz von früher wiederbringen. Daher ist der Hype groß, wenn ein neues Online-Rollenspiel erscheint. Wir schauen 3 MMORPGs der letzten Jahre an, auf die sich viele gefreut haben, die aber brutal gescheitert sind.

Kaum eine Fanbasis sehnt sich im Moment so sehr nach einem „neuen Spiel“ wie Fans von klassischen Themepark-MMORPGs. Gut, Fans von Diablo vielleicht noch.

Heute wollen wir auf drei Online-Rollenspiel schauen, auf die sich Spieler zu ihrer Zeit wahnsinnig gefreut haben, die dann aber übel gescheitert sind.

Was haben die Spiele gemeinsam?

  • Alle drei MMORPG zeichnet aus, dass sie mit „hohem Budget“ über einen langen Zeitraum und von großen Teams entwickelt wurden und daher als AAA-Titel galten – die genauen Entwicklungskosten sind allerdings selten bekannt
  • alle drei Spiele wurden heiß erwartet und hatten große Erwartungen ausgelöst
  • alle Spiele gelten als richtig krachend gescheitert – also nicht „es lief eigentlich ganz gut und dann ebbte es langsam ab“, sondern Spiele mit einem lauten und harten Crash
WildStar Mech

WildStar

Das wollte WildStar sein: Das SF-MMORPG WildStar wollte das bessere World of Warcraft sein, ein WoW wie es früher war, bevor Blizzard den „Casuals nachgab“ und alles so einfach machte.

Die klare Ansage von Carbine Präsident, Jeremy Gaffney, im Mai 2014 war: Wir wollen die ehemaligen World-of-Warcraft-Spieler.

Daher hatte sich das Studio Carbine auf die Fahnen geschrieben, ein „Hardcore-MMORPG“ zu sein. Es sollte eng mit der Fanbasis zusammen entwickelt werden und ein faszinierendes Spielerlebnis zum Release bieten.

Nach Videos wie dem hier hatten MMORPG-Fans wahnsinnig Bock auf WildStar.

Warum war der Hype so groß? Das Team sagte im Vorfeld all die richtigen Sachen. Die Videos waren humorvoll, toll inszeniert und einfach klasse gemacht.

Die Pläne hörten sich fantastisch an:

  • Das Team wollte gleichzeitig an mehreren Content-Patches arbeiten und so sicherstellen, dass immer neue Inhalte kamen. Damit wollte man die große Schwäche von WoW ausgleichen.
  • Das Housing-System von WildStar war zudem richtig gut – WoW bietet ja bis heute kein Housing
  • das Kampfsystem aktiv und interessant – im Gegensatz zum üblichen Tab-Targeting im Genre
  • die Welt von WildStar zeigte sich flippig und kurios im SF-Look – nicht im klassischen Fantasy-Gewand

Alles Features, die WildStar klar von WoW und ähnlichen Spielen abgrenzen sollten, um frischen Wind ins eingeschlafene MMORPG-Genre zu bringen.

Dazu gab es bei WildStar eine ausgedehnte Beta, bei der Spieler schon alles testen und spielen konnte, über Monate hinweg.

Die Pläne gingen voll auf – der Hype zum Start war gewaltig. Allein in Deutschland hatten sich zwei große Fanseiten gefunden, um von Anfang an „das nächste große Ding“ zu begleiten.

WildStar Chua War
Allein für die Chua musste man WildStar lieben.

So lief der Launch dann: WildStar hatte einen relativ guten und reibungslosen Launch. Das Spiel verkaufte sich sehr gut.

Die Stimmung in den ersten Wochen war positiv – zwar kannten viele Spieler das Game schon bis ins Endgame hinein, durch die Beta. Aber es würde ja bald mehr kommen.

Es stellte sich jedoch früh heraus, dass der „Hardcore“-Aspekt für viele doch zu anstrengend war, so musste man sich für den Raid mühsam qualifizieren.

WildStar F2P Review
Am Anfang war noch gut grinsen, aber die Probleme türmten sich im Hintergrund auf.

Was ging schief? Die gute Stimmung ebbte nach einigen Wochen ab. WildStar setzte auf ein Abo-Modell und viele verlängerten ihr Abonnement offensichtlich nicht.

Der versprochene ständige Content-Nachschub blieb aus. Es tauchten Schwierigkeiten auf:

  • Plötzlich fühlte sich der Loot nicht so interessant an
  • das PvP wurde kaum genutzt
  • es fielen Baustellen und Bugs auf, die nicht repariert wurden.

Rasch machte sich Enttäuschung breit: Carbine kassierte seine Versprechen nach und nach wieder ein.

WildStar: Das verflixte erste Jahr – Ein MMO beißt die Zähne zusammen

Woran ist WildStar letztlich gescheitert? Die hochfliegende Pläne von WildStar sind nach dem Launch zusammengebrochen. Carbine hat es offenbar nie geschafft, von einem Team, das ein MMORPG entwickelt, zu einem Team zu werden, das ein Live-MMORPG unterstützt.

Die charismatischen Entwickler wie Stephen Forst, zu denen Spieler vor Release eine Verbindung aufgebaut hatten, verschwanden rasch nach dem Launch.

WildStar - Stephan Frost
Der Abgang von Stephan Frost, dem Aushängeschild von WildStar, war ein Nackenschlag.

Später munkelte man: Der Plan, an mehreren Patches gleichzeitig zu arbeiten, erwies sich für Carbine als katastrophale Fehlentscheidung. Sie blockierte die Weiterentwicklung von WildStar erheblich.

Im Nachhinein wurde öffentlich viel schmutzige Wäsche gewaschen, das Management sei Schuld gewesen, hieß es dann von vermeintlichen Ex-Entwicklern, die anonym ihre Beschwerden posteten.

WildStar hätte eigentlich nie eine Chance gehabt, das sei von Beginn an zum Untergang verdammt gewesen, sagte etwa einer, der sich als Ex-Entwickler ausgab.

Wie auch immer: WildStar gelang es nie, richtig in einen Lauf zu kommen. Nach dem guten Start ging dem MMORPG die Puste aus. Ein Free2Play-Wechsel ein Jahr nach dem Launch konnte keinen Aufschwung bringen und letztlich zog NCSoft nach vielen Jahren 2018 den Stecker.

Aber eigentlich zeichnete sich das Ende von WildStar und Carbine schon im März 2016 ab, als fast das halbe Studio entlassen und ein geplanter China-Release abgesagt wurde.

Der Gang ins Free2Play kam spät und konnte keine Wende mehr bringen.

Wo steht WildStar jetzt? Das MMORPG lief im November 2018 aus. Das Studio Carbine wurde ebenfalls geschlossen, nachdem neue Projekte gecancelt wurden.

Lebe Wohl, Wildstar – Ein Abgesang an ein tolles MMORPG

Zurück bleiben viele Erinnerungen, so mancher hat die Welt von WildStar wirklich geliebt.

Auf Seite 2 geht es mit einem MMORPG weiter, das im selben Jahr wie ArcheAge erschien.

Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
18
Gefällt mir!

38
Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
Aktivität der MeinMMO Community
MeinMMO Kommentar-Regeln
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
mmogli
mmogli
6 Monate zuvor

R.I.P Wildstar … für uns warst du es ein tolles MMORPG ! Kein neues MMORPG hat uns mehr Freude gemacht ….alleine wieviel stunden wir im Housing verbrachten . Man NCSOFT ich könnt euch “ indenkhkahizaibeisen“

Jimmie Rustles
Jimmie Rustles
9 Monate zuvor

Sorry aber archeage ist eine p2w cashcow also würde ich gescheitert was anderes nennen.

fading
fading
9 Monate zuvor

Das sollte jeden, wirklich jeden MMORPG Fan heute noch schmerzen, das Wildstar kein Erfolg geworden ist. Nach Wildstar ist bis heute kein ernsthaftes MMORPG mehr erschienen.

Alle wollten wieder mehr alte Schule im MMORPG Sektor, wollten es wieder anspruchsvoller, WoW war zu Casual geworden, Housing wollte jeder haben und dann… dann kam Wildstar. Bunt, verrückt, völlig neues Setting, alles was das Herz begehrt und Gruppencontent war fordernd.

Dann war es zu schwer, man konnte nicht schnell genug auf max. Level grinden usw… usw… und das Setting war zu Bunt und anders… also wollten doch wieder alle Elfchen und Orc´s. -.-

Schande! Und damit war der letzte Versuch ein wirklich neues, großes AAA MMORPG zu erschaffen im Westen gestorben und wie wir heute wissen, ist das Genere Sterben damit besiegelt worden.

Jetzt gibts Indie Entwickler deren Spiele wohl nie fertig werden, asiatische Spiele aus der Müllpresse und der große „MMO“ Markt aber MMORPG´s sind mit Wildstar gestorben, bis auf das sinkende Schiff WoW.

Und was jetzt? Jetzt gibts Classic… alle wollen WoW Classic und Wildstar war zu was? Zu „Classic“ haben die meisten damals gesagt. WTF?!

DiabloDBS
DiabloDBS
10 Monate zuvor

Bei Archeage zeichnete sich doch schon gegen Ende der Beta ab, dass Trion sich wieder mal das größte und vollste Fettnäpfchen rausgesucht hat, um rein zu treten.

Ich hab damals sehr früh das größte Backer-Paket gekauft, da ich Rift immer noch gut fand und immer schade fand, dass Trion da so sehr auf die Nase fiel.

Aber schon gut 3 Monate vor Ende der Beta relativierten sich Versprechen wie kein P2W recht schnell.
Zudem war zur Betga schon abzusehen, dass die begrenzten Bauflächen mehr als nur ein kleines Problem darstellen würden, da man ohne kleinen Garten effektiv nicht wirklich voran kam.

Weis
Weis
11 Monate zuvor

Ihr hättet Ark mit auf nehmen sollen, spiel hatte ein tolles Konzept und Grafikmäßig hattes es auch was zu bieten, bloss hat man das Game mit jeden Update mehr und mehr versaut und sich nicht um die belange der Spieler gekümmert.

Micro_Cuts
Micro_Cuts
11 Monate zuvor

So schade um Wildstar! Ich mochte den Comic Stil, die unfassbar gut gestalteten Dungeons und das beste Housing im gesamten MMO Genre.

Leider war das Spiel viel zu sehr auf die Hardcore Playerbase ausgerichtet und das Leveln war zäh und fühlte sich einfach nur veraltet an wie zu WoW Classic Zeiten.

Mikuloli
Mikuloli
11 Monate zuvor

Das Problem bei allen mmorpgs ist, dass sie kaum was neues bieten. Alles schon tausend mal irgendwo anders gesehen. Das einzige Spiel, das das nächste große Ding werden könnte, ist Star Citizen – falls es wirklich den Erwartungen gerecht werden kann.

Name
Name
11 Monate zuvor

Und falls es wirklich jemals fertig werden sollte ;D

phreeak
phreeak
11 Monate zuvor

Ahjo ArcheAge. Damals echt gefreut. Wollte es antesten als F2P. An allen Ecken und Kanten wurde man zum P2W oder cashen gezwungen.. „willst du das AH benutzen, Kauf ne Lizenz für 5€“ und das Energiesystem. Hab ja nichts dagegen. Aber Black Desert hats besser gemacht, obwohl es P2W Level 9000 hat. Aber selbst das Spiel war Spielbarer als AA.

Tebo
Tebo
11 Monate zuvor

Wildstar hatte ich zum Release probiert, sah mir aber alles zu kitschig aus. Dadurch habe ich nur bis lvl 10 durchgehalten.
ArcheAge hab ich komplett verpasst und Bless zurückgegeben.

Meiner Meinung nach, ist der große MMORPG Trend vorbei. Eine zeitlang hatte wir jetzt MMO Shooter, im Moment ist alles mit Survival anscheinend angesagt. Irgendwann kommen die MMORGPs wieder. Die Frage ist, ob da nochmal jemand so viel Zeit reinsteckt!

Kendrick Young
Kendrick Young
11 Monate zuvor

Wildstar war echt ein gutes Grundspiel beim Leveln nur beim Endgame war es zu Monoton.

Archage – puh das Game hat mich irgendwie 0 gepackt.

Und Bless – mh was mich da am meisten gestört hat waren die Klassen die waren schon sowas von 0815 vorallem die skills das ich keinen bock mehr hatte^^ PvP war unbalanced und PvE war extrem eintönig egal welcher dungeon. Weltbosse waren ganz ok

N0ma
N0ma
11 Monate zuvor

Wildstar wird noch für lange Zeit das Beispiel bleiben wie man trotz aufwendigem Spiel und auf den ersten Blick alles richtig gemacht, es vermasseln kann. Wenn man sieht wie gut teilweise noch uralt MMO’s laufen mit simpel Kampfsystem, ists umso erstaunlicher.

Scaver
Scaver
11 Monate zuvor

Die Komplexität und das Kampfsystem waren weniger das Problem. Gerade das hat ja auch ein Großteil der Leute angelogt. Ein aktives Kampfsystem mit der Komplexität eines klassischen MMORPGs ala WoW (Vanilla).
Fehlender Content, schlechter Loot (in MMORPGs ist die Item Spirale nun mal essentiell) und Bugs, die nie behoben wurden (wie es ja auch hier aufgelistet wurde) waren eher das Problem.

Nyo
Nyo
11 Monate zuvor

Jup das miese Ausrüstungssystem und der schlechte Loot waren auch meiner Meinung nach das größte Problem. Das Kampfsystem war Klasse!

ratzeputz
ratzeputz
11 Monate zuvor

Wildstar hatte ich irgendwie nie auf der Kette.
Damals, als es rauskam, sind viele aus meiner HDRO Sippe abgewandert, weil es eben für die „WoW 2.0“ war und mit WoW konnte ich damals nie was anfangen.
Was ich jetzt so davon lese macht mich aber ein klein wenig ärgerlich, dass ich es nie versucht habe. Scheint ja doch einiges richtig gemacht zu haben.

ArcheAge ärgert mich bis heute, dass ich damals die 150€ Pre-Order genommen habe.
Ich war so angetan von den Ideen und auch in der Beta hats durchaus Laune gemacht.
Am meisten hat mich dann aber aufgeregt, dass man trotz frühem Zugang keine Häuser mehr bekam, weil alles an Land weg war.
Auch hat es sich sehr schnell als sehr langweilig rausgestellt und ich bin wieder zu HDRO zurück.

RazZzoR
RazZzoR
11 Monate zuvor

„WildStar hatte einen relativ guten und reibungslosen Launch. Das Spiel verkaufte sich sehr gut.“

„WildStar und The Elder Scrolls Online waren 2014 zwar erschienen, doch hatten zu ihrem Launch eher enttäuscht.“

Ja was denn nun? smile

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
11 Monate zuvor

Initaler Launch war gut – als ArcheAge rauskam, war die Stimmung schon gekippt.

Ich glaube beide Spiele hielten damals etwa 4-6 Wochen, bis die Stimmung ins Negative kippte.

RazZzoR
RazZzoR
11 Monate zuvor

Ich dachte mir schon, dass du das so meinst, es liest sich nur finde ich etwas merkwürdig.

Coreleon
Coreleon
11 Monate zuvor

WS hat einige Fehler von WoW wiederholt, die „Raid attunement“ Reihe hat schon bei WoW zu BC für massive Kritik gesorgt und wurde dann schließlich entfernt.
Gravierender war aber das über Monate Bugs nicht gepatcht wurden, Teilweise war WS unspielbar und es passierte einfach nichts. Die Mär davon das es zu schwer gewesen sei erzählen viele gern aber das Spiel war einfach mist und da hätte es auch ein Casual Titel sein können und wäre verendet.

AA war ansich echt nett gemacht und die Ansätze waren auch echt cool aber…die Gier von Tirion war ja nicht auszuhalten. Da gab es zb Tränke mit denen man 1h keine Repkosten im PvE hatte, als die sich quasi gar nicht verkauften wurden die repkosten einfach um 100% (!!!) erhöht.
Man hat das Spiel so massiv zurechtgebogen damit man Zeug aus dem Shop verticken kann, hab ich selten in solcher dreistigkeit gesehen.
Mit Kreditkarte ließ sich unbegrenzt Gold kaufen und die besten Klamotten und Waffen gab es im AH bzw via Crafting, im AH Rüstung XY kaufen und dann kräftig upgraden mit Shop hilfe. Da sind dann Leute mit max Gear in 10er Gruppen gesprungen und haben die in Sekunden zerfetzt.

Könnte mich den ganzen Tag über AA aufregen, da ein eigentlich gutes Spiel für die Monetarisierung maximal versaut worden ist.

Kendrick Young
Kendrick Young
11 Monate zuvor

das Problem war doch garnicht das Raid attunement, sondern das nebenher nix zu tun war, daily gebiete 1zu1 aus wow kopiert das ist halt wie in wow stink langweilig dazu nur 5 dungoens am anfang und paar viel zu leichte abenteuer. Crafting war halt auch nur repeat

Gameplay von WS war super, nur sonst nicht viel zu tun auf maxlvl, hat sich halt schnell abgenutzt. Zumal wie oben beschrieben an mehreren Patches gearbeitet wurde was halt ein fehler war.

Coreleon
Coreleon
11 Monate zuvor

Die Raid Pre war nicht das ausschlaggebende Problem aber dennoch massiv und vor allem absehbar mist. Wenn man sich an WoW orientiert dann hätte man das wissen müssen dass die Nummer nicht funktioniert. wink

HRObeo
HRObeo
11 Monate zuvor

„Ein Free2Play-Wechsel ein Jahr nach dem Launch konnte keinen Aufschwung
bringen und letztlich zog NCSoft nach vielen Jahren 2018 den Stecker.“

Nicht ganz richtig – der Wechsel auf F2P brachte Aufschwung. Für vielleicht einen Monat. Danach waren die Spieler wieder weg, weil die langen Warteschlangen, die schlechte Serverperformance (teilweise minutenlange Lags, besonders in Anfangsgebieten und bei Weltbossen) und vorhandene Bugs die meisten vergrault haben. Davon hat sich das Spiel dann tatsächlich nicht mehr erholt, auch der Steam-Start (ein Dreiviertel Jahr nach F2P) brachte dann keine Erholung mehr.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
11 Monate zuvor

In meiner Erinnerung blieb der Aufschwung schon in der Warteschlange stecken.

Scaver
Scaver
11 Monate zuvor

Ohne Aufschwung hätte es keine Warteschlangen gegeben ^^

Varoz
Varoz
11 Monate zuvor

Achja, Archeage, das habe ich so gesuchtet in den ersten 3 Monaten nach Release und auch schon davor in der Alpha/Beta, weil es unglaublich viel Spaß gemacht hat, die Mischung auf Themepark und Sandbox MMO war genau mein Ding, aber dank extremen P2W wurde das alles zerstört.

Wolfgang Novodny
Wolfgang Novodny
11 Monate zuvor

Wenn Wildstar eines bewiesen hat dann dass die Mehrheit der Spieler eben kein Ultrahartes MMORPG wollen. Die meisten müssen nicht mit Ausrüstung prahlen die sie aus dem Ultraharten Raid X gezogen haben sondern wollen eben beim Spielen entspannen.

Archeage (btw: gemeinschaft wichtig? Ich hab es über ein Jahr komplett solo gespielt) hatte eher das Problem dass man schwer an Häuser rankam, die Kollisionsabfrage unter Spielern (oft genug blockierten irgendwelche Idioten wichtige Handelswege so dass man nicht weiterkahm oder versuchten Spielerschiffe aufs Meer zu ziehen wo sie angreifbar sind.
Und das unsägliche Arbeitspunkte System welches einen fast schon dazu gezwungen hat den Rechner 24/7 laufen zu lassen. Am besten mit 2 und mehr Accounts.. Um genügend davon zu haben.

Pay to win in einem Spiel in dem man sich die Premiumwärung ohne große Probleme für ingame Währung kaufen kann? Klingt genauso bescheuert wie bei Black Desert… Konnte man sich die pets (die nicht zu unterschätzende Vorteile bringen) nur für echtgeld kaufen war alles ok.
Aber kaum konnte man sie am Marktplatz kaufen.. Pay to win.

Die Leute sind schnell mit pay 2 win Vorwürfen ohne zu wissen was das eigentlich bedeutet.

Kendrick Young
Kendrick Young
11 Monate zuvor

das ist blödsinn, Auf dem Server wo ich war hat sich ganz selten einer beschwert wegen den Schwierigkeitsgrad in Wildstar. vorallem nicht für den Raid. Das Spiel hatte andere Probleme nicht den Schwierigkeitsgrad – den es gab auch Abenteuer und die waren so schwer wie in anderen games die Dungoens wenns danach geht wink

ParaDox
ParaDox
11 Monate zuvor

Wildstar fand ich wirklich nicht schlecht, war mal was anderes. Ich habs bis ca Lv. 30 gespielt, mir wurde es einfach zu langweilig. Es hatte wirklich gute Features nur für Housing und Humor alleine brauch ich kein MMORPG spielen.

ArchAge war der Unterschied zwischen Casher und Leuten die kein Geld für das Spiel locker machen wirklich riesig.
Ich kenn da auch ein paar Leute die ArchAge als neuen Heiland angesehen haben und eine Zeit lange sah das wirklich ein wenig danach aus.

Bless hat sich selbst nach kurzer Zeit ins Abseits befördert. Die Gründe wurden schon bis zum abwinken durchgekaut.

mmogli
mmogli
6 Monate zuvor

Bis Lvl 30 ..Glückwunsch( Wildstar ) . Das haben viele nicht geschafft . Alleine ist es halt immer schwierig .. wie auch bei anderen MMORPG wink

Derdon
Derdon
11 Monate zuvor

Bei Archeage sollte man aber vielleicht auch erwähnen das das Spiel komplett ein anderes ist zu 2014

Vallo
Vallo
11 Monate zuvor

Das mit Wildstar war echt schade. War auch von den Spielen das einzige Spiel, welches ich auf Max gespielt habe. Problem war für mich schließlich, dass keine Gruppen gefunden werden konnte, wenn keiner aus der Gilde da war oder mit was anderem beschäftigt waren. Wenn man Gruppen hatte, sind die ja schon am Trash-Mobs gestorben. Irgenwann war es nur noch ermüdend.

Luriup
Luriup
11 Monate zuvor

Alle drei haben gemeinsam das ich keinen Charakter auf max. level hatte.
Sprich relativ schnell verlor ich das Interesse.
Bei Wildstar war es mir zu viel PvE Focus+zu bunte Welt.
Archage schaffe,schaffe Häusle baue ist nicht meine Welt.
Bless war einfach eine Schlaftablette.
Das überarbeitete Kampfsystem war nicht sehr unterhaltsam.

Vielleicht habe ich aber auch im laufe der Jahre schon alles gesehen,
was MMORPGs bieten können
und kann mich deshalb nicht mehr für neue Ableger begeistern.

Erzkanzler
11 Monate zuvor

Wildstar weine ich echt am meisten nach, fordernder Content (gerad noch mal nen altes Video von uns „Heiligtum der Schwertmaid Veteran“ geschaut… man das war echt nett), witzige Klassen (ich vermisse meinen DD-Sani) und eine Welt abseits von Zwerg, Elf und Dingensgehüpf.

Cortyn
Cortyn
11 Monate zuvor

Die Aurin waren ja wohl die Personifizierung von „Dingensgehüpf“ grin

Erzkanzler
11 Monate zuvor

Öhm, gut ich gebe zu, Dingensgehüpfe war da vielleicht die falsche Wortwahl. grin

Saigun
Saigun
11 Monate zuvor

Archage ist einfach getriont worden. P2W mit schlechten Service.
Wenn man mal bedenkt wie Trion angefangen hat, damals noch mit Rift Classic. Eine Spieleschmiede von Spielern betrieben und mit Rift haben sie einen richtig guten Start hingelegt. Ich weis auchnicht was dann auf einmal schief gegangen ist, aber das was zuletzt von Rift noch übrig war ist als Classic Spieler nicht mit anzusehn. Verbuggte Talente, verbuggte Dungeons, mein Gott es gibt/gab ein Bug wo man durch buffen Mobs gepullt hat. Ganz geil in Dungeons und Raids. Und wenn man dann mal 1 Jahr nicht mehr rein geschaut hat, kommt man wieder und die selben Buggs sind immernoch da. Himmel so schlechten Service habe ich bei noch keinen anderen Entwickler erlebt gehabt. Trion ist einfach nur verdient unter gegangen.

Bodicore
Bodicore
11 Monate zuvor

Archage ist an der Gier gescheitert.

Visterface
Visterface
11 Monate zuvor

Alle drei gespielt und mal mehr und mal weniger Spaß gehabt. Am meisten Spaß mit Bless gehabt.

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.