Ex-Entwickler sagt: WildStar war von Anfang an zum Scheitern verurteilt

Ein ehemaliger Entwickler des MMORPGs WildStar erklärt, warum das Online-Rollenspiel kein Erfolg war. Laut ihm hatte das Spiel schon während der Entwicklung keine Chance.

Warum ist das vielversprechende MMORPG WildStar gescheitert? Dazu hat sich nun ein ehemaliger Entwickler des Onlinespiels geäußert. Seine Ausführungen nach hätte das Spiel eigentlich von Beginn an schon keine Chance auf Erfolg gehabt.

WildStar hatte Ex-Entwickler zufolge keine Chance

Das Scheitern eines WoW-Killers: WildStar sollte sich eigentlich neben World of Warcraft auf dem Markt etablieren. Doch daraus wurde nichts. Die Spielerzahlen sanken und sanken. Sogar der Steamlaunch konnte nicht wirklich helfen. Auch, wenn das MMORPG heute noch existiert und eine kleine aber treue Fanbasis besitzt, ein richtiger Erfolg war es nie.

WildStar Free to Play Meuchler

Das Spiel hatte keine Chance: Als Reaktion auf ein Video über WildStar meldete sich nun ein ehemaliger Entwickler unter dem Namen Sam Noone zu Wort. Er erklärt aus seiner Sicht, warum das MMORPG scheiterte. Die Probleme fingen ihm zufolge schon vor dem Release an, was WildStar von vorneweg zum Scheitern verurteilte.

  • Sam Noone stieß im fünften Jahr der Entwicklung zum Team und merkte, dass es keine klare Linie gab, welcher die Entwicklung folgte
  • Das Team konnte sich nicht auf Ideen einigen. Das Spiel unterlag dem typischen Fehler „viele Köche verderben den Brei“
  • Tim Cain als Chef soll Sam Noone zufolge für einen großen Teil der Misswirtschaft verantwortlich sein
  • Mitten in der Produktion wurde fast das gesamte Konzept über den Haufen geworfen und vieles umgekrempelt
  • Features wurden zu wenig getestet, weswegen vieles am Spiel zum Release nicht richtig funktionierte
  • Das PvP-System funktionierte nicht mal „auf dem Papier“
  • Das Feedback des Teams wurde ignoriert. Die Inhalte, die bei den Spielern am besten ankamen – wie Hoverboards – waren gar nicht vom Management geplant, sondern wurden von den Entwicklern „eingeschmuggelt“
  • Das Team wurde gezwungen, Monate lang in der sogenannten Crunch Time mit 17-Stunden-Arbeitstagen und 6-Tage-Wochen zu arbeiten
„Mein-MMO fragt“-Spezial: Gebt Ihr WildStar eine zweite Chance?

WildStar war mal gut: Laut Sam Noone gab es eine Zeit, zu er sich WildStar während der Entwicklung wirklich gut spielte. Doch dann wurden Änderungen vorgenommen und Entscheidungen getroffen, welche alles verschlimmbesserten.

Ob dies alles jedoch  wirklich stimmt und nicht vielleicht nur die überzogene Kritik eines ehemaligen und nun frustrierten Angestellten der Carbine Studios ist, lässt sich nicht sagen.

Quelle(n): Resetera
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Veldrin Minamoto
Veldrin Minamoto
1 Jahr zuvor

Das Kampfsystem mit dem Limitierten Actionset und freiem Aiming ohne Makros, etwas an Shooter erinnernd, der Fokus auch auf Movement, das Telegrafensystem und die Rotationen. Das war schon stark. Gerade der Arkanschütze hat wahnsinnig Spaß gemacht zu spielen, besonders mit der Endgamerotation. Monatelang geübt bis die Rotation einigermaßen drauf war. WOW hingegen ist ja eher Tabtargetting (Autoaim) aber dafür mit viel viel mehr Fähigkeiten. Also allein dadurch völlig unterschiedliche Spielsweise.

Weiß nicht ob mir ein WOW gefallen würde wo der Fokus schon stark auf Makros statt freise Umsehen und Zielen, auf Tabtarget statt freies Anvisieren und dafür sehr auf tausende Fähigkeiten liegt. Wildstar: Das Movement, Rennen, Springen, Dashfähigkeit. Ich mag ja Jump and Runs und Mirror’s Edge und habe auch in Counterstrike am liebsten die Klettermaps gespielt. Dann mag ich auch Egoshooter und in Wildstar konnte man wie im Egoshooter mit fester Kameraperspektive sich drehen anstatt scih um den Charakter zu drehen. Das war toll. Und dazu eben noch Rotationen und Klassen die sich ergänzen müssen wo jeder seine Rolle zu erfüllen hat. Echte Heiler, Echte Tanks, Echte Damagedealer. Für mich hat Wildstar das beste aus Jump and Run, Shooter und MMORPG perfekt im kampfsystem kombiniert. Für mich war Wildstar EINMALIG und ein Meisterwerk mit Makeln. Ich vermisse es definitiv.

Momentan spiele ich Killing Floor 2, es gibt einfach nichts was Wildstar ersetzen kann. Leider.

Meiner Meinung nach hätte man das Leveln weglassen sollen und direkt nur aufs Endgame fokussieren sollen: Expeditionen (ohne Buffs zu erlauben, weil zu einfach), Dungeons und Raids!!

Wildstar Dungeons und Raids waren wie Tänze. Einfach krass das Kampfsystem und die Bossmechaniken. Schön schwer, aber niemals unfair. Und die Expeditionen waren super um Solo erst mal seinen Charakter kennen zu lernen. Habe ich viel rumprobiert um mit meinem unterlevelten Arkanschützen die höchste Stufe auf jeder Expedition zu schaffen. Nach jedem Kampfsegment erst mal das LAS umgestellt um für jeden Encounter mit der besten Taktik, LAS und Rotation reingehen zu könne. Hier voll auf Schaden und unterbrechen, hier auf slowen, hier auf Unterbrechen und Selbstheilung, oder Hybridtaktiken. Wunderbar. Dann bei Dungeons eben die stärkste DPS-Rotation, im Raid dann je nach Situation Buff-Slinger, DPS-Slinger oder Healslinger. Einfach wunderbar!

Habs aber leider nie geschafft als Healslinger stark genug zu werden um für den Raid heilen zu können, da ich das Spiel zu spät entdeckt habe. Aber ich will die Zeit nicht missen.

Merila Gourac
Merila Gourac
1 Jahr zuvor

Es war zeitweise ein großartiges Spiel, zerstört von verblendeten Entwicklern.

„The devs are listening“ war deren Claim und so ziemlich der größte Schwachsinn an der Geschichte, schon in der Closed Beta war der Regelfall eher vom Gegenteil.

Das Raid Attuning wurde 2 Wochen vor Launch gelüftet und bekam einen Major-Backslash. Sowas implementiert man dann nicht bzw. treibt so ein Messer nicht kurz vor Launch in den Rücken der Community.

Die Customization war grottenschlecht designed. Da gibt es Spiele wie bspw. DC Universe Online die kleiner sind und es bei weitem besser hinbekommen (dafür ist es bei so ziemlich alles anderen schlecht ^^). Der Beta-Thread war der Längste und am intensivsten Diskutierte von allen und passiert ist genau nix! Aber hey … The Devs are listening…NOT!

Leveln bis 50 war viel zu lang. 30 häts auch getan. Alle Zonen mit der Strain-Seuche hätte man für’s Endgame nutzen können. Wilderrun war grottenschlecht und bekam die negativsten Punkte, weil das nur eine öde Karte mit Kill X Missionen war. Uninspirierter gehts kaum.

Malgrave wäre perfekt als erste Endgame Zone gewesen. Hier gabs auch das erste richtige Großevent, was dann aber von den Entwicklern verheizt wurde.

Charaktere waren schon sketchy aber habs gemocht. Klar, das war nicht jedermanns Fall und kombiniert mit dem Sci-Fi Ambiente eine Niche in einer Niche gedrängt. Dann obendrauf die „HARDCORE!!!!111“ Zelebrierung, somit kam eine weiter Niche drauf. Das klang schon alles nach „wie können wir maximal die MMO-Community ausgrenzen“.

Combat war schon ziemlich cool. Einige recht einzigartige Konzepte wurden hier versucht und die Raids waren unerreicht. Housing ein absolutes Non-Plus-Ultra.

40-Mann Raids war von grundauf Quatsch, PvP überaltert und mit dem unausgereiften Update 2 gekillt und generell schien es so als wollte man das Jahr 2000 in die Zukunft transportieren, ohne die nötigen Anpassungen. Kombiniert mit der lächerlichen Subscription hat man schnell gemerkt, die Developer waren geistig so tief in der Vergangenheit verankert, dass hier sämtliche Hoffnung verloren ist.

Ohne Casuals kann kein MMO mehr existieren. Paid Subs funktioniert maximal für etablierte Marken. Fokusiere Inhalte aber versuche nicht alles auf einmal. Content sollte schnell bespielbar sein. Die Aufmerksamkeitsspanne der heutigen Jugend ist extrem kurz, da kannst du keine mehrstündigen Raids als Einstieg anbieten. Dungeons die mit Casuals ne Stunde dauern könne sind auch zum Scheitern verurteilt (zurecht wurden die stellenweise um die Hälfte eingekürzt). Rassen/Klassen-Kombinationen hätten von Anfang an für alle da sein müssen. Selbst jetzt wo das Spiel offiziel stirbt, gibt es die von mir und einigen anderen gewünschte Kombination nicht. Übrigens der Grund warum ich nach dem Ende der Raid-Releases aufgehört hatte. Former Codex/Enigma Raider wink

Kurzgefasst: Wildstar hat alles versucht um zu Scheitern. Man wollte nicht mal lange am Leben bleiben.

Veldrin Minamoto
Veldrin Minamoto
1 Jahr zuvor

Also ich hab Wildstar wegen der Expeditionen, Dungeons und Raids gespielt. Das Leveln war wirklich unnötig lang, weil völlig anspruchslos und eintönig. Das war aber alles optional. Du konntest auch von Anfang an nur Instanzen machen und quasi richtig spielen. Das Leveln ist ja eher für Casualspieler gedacht die eben ein bisschen pewpew machen und entspannt irgendwas sammeln wollen. Das hätte man einfach weglassen sollen. Finde das Leveln in MMORPGs einfach unnötig. Das Endgame ist doch das was MMORPGs ausmacht.

ParaDox
ParaDox
1 Jahr zuvor

Ich fand das Spiel wirklich gut gemacht nur wirklich was komplett neues hätten die auch nicht zu bieten.
Ich hab’s bis Lv. 32 gespielt und dann auch aufgehört weil es einfach stinklangweilig war.
Für mich ist da kein Unterschied ob man in Nexus, Azeroth oder Eozera levelt.
Die haben MMORPG Standardkost zwar gut verarbeitet und in ein interessantes Stetting verpackt, was natürlich Geschmacksache ist, jedoch wirklich was richtig neues, wo man nicht das Gefühl hatte, dass man das schon irgendwo anders gesehen hatte.
Das was die mir servierten hatte zwar hohes Niveau, jedoch vom Hocker gerissen hat mich das in keiner Weise.

Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

Man steuerte eine Zielgruppe an die nicht mal 10% der Gamingcommunity ausmacht mit einer Grafik von schlechten neumodischen Cartoons

Hätte man den Borderlands Humor gehabt hätte ich mich begeistern können. Aber den viel gepriesenen Humor in diesem Spiel habe ich nicht gefunden und das liegt garantiert nicht an meiner Nationalität smile

Die Immersion war auch nicht vorhanden trotz Housing

Dabei hatte das Spiel sogar eine meiner Favoritenklassen Tanky mit Pet ist schon interessant für mich.

Veldrin Minamoto
Veldrin Minamoto
1 Jahr zuvor

Wildstar zog seine Faszination durch die anspruchsvollen Instanzen mit seinem Kampfsystem und Bossmechaniken. Das Endgame ist die Stärke Wildstars.
Die Levelinggebiete sind wirklich nicht der Hit.

TestP
TestP
1 Jahr zuvor

Also mich hat das Spiel einfach nur genervt. Wenn man eine Einstellung im Spiel suchte musste man sich durch Tonnen an Menüs kämpfen. Dann beim Leveln ständig poppte irgendwas auf. Immer irgendwelche belanglosen Bonusziele. Das Leveln war auch extrems schlauchig ohne jegliche Freiheit.

Neee, nach 16 Leveln habe ich aufgehört.

MfG

HRObeo
HRObeo
1 Jahr zuvor

Der Anfang war schlauchig, das ist wahr. Aber ab Whitevale wurde alles ein wenig weitläufiger und freier. Die CHallenges konnte man für kleine Belohnungen erledigen oder einfach wegklicken. Da sie ohnehin mit Dingen zu tun hatten, die man gerade macht konnte man sie ganz einfach nebenbei erledigen.

mmogli
mmogli
1 Jahr zuvor

Das Leveln war auch extrems schlauchig ohne jegliche Freiheit.
————————————————————————————————————
Deswegen Spiel ich kein WoW mehr….Neee , mit LvL 100 habe ich aufgehört .

Nora mon
Nora mon
1 Jahr zuvor

Am schlimmsten war, wenn ich mich recht erinnere, der Releasezeitpunkt zwischen anderen Titeln. Ich glaube ein Wow Addon und GW2 oder so ähnlich.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Für die Casual Spieler wars zu hart
und für die Hardcore Spieler zu putzig.
Macht 0:2 für WS.
Ohne Casual Spieler fehlt dann auch wieder die Masse als Grundlage für die HC Spieler.
Macht 0:3.

Die obengenannten Punkte findet man in fast jeder Entwicklerfirma.

mmogli
mmogli
1 Jahr zuvor

Immer dieses Argument mit “ WoW Killer“ muss man das jetzt immer irgendwo ein bringen .Reicht nicht einfach ein Text über die Lage des Games .
Black Dessert versuchte auch WoW zu killen ….oder Bless oder oder usw.
mfg

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

Ja dieses „WoW“ Killer, das schreibt sich wohl keiner auf die Fahne. Aber WS war damals angetreten, den Schreihälsen, denen WoW immer zu leicht war, eine schwerere Alternative zu bieten. Und das war es dann auch. Nur merkte dann so mancher „WoW-Held“, dass er doch nicht son cooler Zocker ist, wenn es darauf ankam, nicht über Gear, sondern über Geschick und Kampftechnik zu punkten.
Und da sind dann viele wieder mit eingekniffenem Schwanz ins WoW-Heim zurückgeschlichen.
Zurück blieben nur ein paar, die das Spiel wirklich beherrschten. Man hat dann versucht, das Spiel zu nerfen, Tutorials für Noobs einzubauen, aber auch damit war es für Neulinge und Casuals einfach noch zu schwer. Ich weiss noch, dass ich damals das Tutorial auch kaum geschafft habe, obwohl ich schon einige zeit dabei war.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Kurz nach Release…. drei Tage jeweils 8 Stunden für den ersten Kill der Schwertmaid auf veteran… ach herrlich smile

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Wenn ein Spiel jemals als WoW-Killer aufgetreten ist, dann war es WildStar. smile

Das muss man ganz klar sagen. Damals war die Devise: „Es gibt mittlerweile mehr Ex-WoW-spieler als aktive WoW-Spieler, wir wollen diesen Ex-WoW-Spieler ein neues zu Hause bieten.“

Die haben den Vergleich zu WoW schon aktiv gesucht.

Andy Boultgen
Andy Boultgen
1 Jahr zuvor

Die Punkte die hier aufgeführt werden sind aber auch sehr allgemein gehalten.Die Treffen doch auch auf Dutzende anderer Spiele zu.Also im Endeffekt an dem Gleichen gescheitert wie viele andere auch.
Wenn es nicht so Hyperbunt wäre würde ich es vielleicht noch hin und wieder spielen.Dazu kommt noch dass bei einer Fraktion die Chars alle so hässlich sind dass ich mit so einem Char nicht spielen kann.

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

Aus meinem Spielerkreis damals heraus gesehen, war es schlicht und einfach so, dass es den meisten zu schwer war. Die kamen mit dem aktiven Kampfsystem nicht zurecht, konnten sich nicht vom Tab-Target wegbewegen, und die Notwendigkeit Ausweichen und Unterbrechen häufig und zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen, damit waren sie überfordert. Das war das >90% Argument gegen WS.

Veldrin Minamoto
Veldrin Minamoto
1 Jahr zuvor

Für mich war das Hauptargument FÜR Wildstar. Ich muss aber dazusagen, dass ich passionierter Egoshooter-Spieler bin und auch Movement und Springen mag. Von daher war lediglich das mit den Buffs, Unterbrechen und Rotationen neu für mich. Aber da ich halt durch Shooter und Parkourspiele wohl eher zu der Actionspielersorte gehöre die Movement, Reaktion und Aiming bevorzugen, war Wildstar für mich ein Traum. Rotationen habe ich dann stundenlang an einer Kampfpuppe geübt bis ich es nach Monaten drauf hatte (Anfangsrotation).

Mit dem Autoaim (Tabtarget) wo dafür aber 10000000 Fähigkeiten gibt käme ich wohl weniger zurecht. Ich glaube WOW wäre mir zu wenig Aiming und Movement, wobei mir versichert wurde, dass auch WOW genauso viel Movement gebraucht hat, aber ich habe WOW nie gespielt und kann es nicht bestätigen. Aber Tabtarget (Autoaim) schreckt mich ab. Ich hab ja auch bei Wildstar feste Kamera benutzt, also dass ich mich mit der Figur gleichzeitig umsehe also wie bei einem Egoshooter nur eben aus der Thirdpersonsicht. Das gibts in WOW glaub ich so nicht.

Also ich habe Wildstar nur wegen Expeditionen, Dungeons und natürlich Raids gespielt aber nicht wegen dem anderen Kram. Berufe oder die LEvelgebiete waren für mich nie mehr als Beiwerk wo mal ab und zu was zu schmunzeln gab.
Aber Wildstar war auch mein erstes MMORPG und von daher war ich da unvoreingenommen und hatte keinerlei Vergleichswerte und konnte mich total drauf einlassen. Das Kampfsystem ist für mich einfach perfekt und leider gibt es das einfach nirgends. Alle anderen MMORPGs sind entweder Tabtarget oder so dermaßen vereinfacht, dass ich auch gleich nen echten Shooter spielen kann wie z.B. Killing Floor 2.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Nicht das die von im genannten Gründe nicht auch zum Misserfolg beigetragen haben, aber ich denke viele Entwickler unterschätzen die soziale Komponente die sich in WoW entwickelt hat.

Inhaltlich hätte Wildstar locker mit WoW mithalten können, nur wechseln Gilden eben selten komplett und so zieht es viele, teilweise obwohl es gleichwertige oder gar bessere Alternativen gibt, zurück in ihr soziales Gamingumfeld. Wer ein neues MMO etablieren möchte, sollte vielleicht einfach so einzigartig sein, das man eine andere Käuferschicht anspricht. Ein GW2 hat sich bewusst dagegen entschieden WoW zu kopieren, und hält sich relativ gut, ein ESO und ein B&S ebenso. WS war einfach „zu nah“ an WoW.

Freez951
Freez951
1 Jahr zuvor

Ein Spiel hat es gut geschafft obwohl es doch sehr nah dran ist an WoW. Ich meine Final Fantasy 14 ich würde es schon oberflächlich gesagt das Asia wow nennen. Aber nur wenn man sich das ganze oberflächlich anschaut

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Naja… sagen wir mal mit Reborn hat FF14 jene Spieler versammelt, die sich in WoW nicht wohl gefühlt haben oder als Lückenfüller bis zum nächsten Addon. Ich kenn echt nur wenige die von WoW zu FF14 gewechselt ist als es auf den Markt kam.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Einer meiner Freunde hat gewechselt. Die anderen zwei waren vorher nicht für WoW zu begeistern gewesen. Der eine scheint nun mit BfA WoW wieder eine Chance zu geben.

Kendrick Young
Kendrick Young
1 Jahr zuvor

WIldstar hatte kaum Inhalte zu bieten, 5 dungeons sind einfach zuwenig fürs Endgame. Scenarien hatten kaum widerspielwert. Berufe waren wie ich fand einfach nicht großartig lohnenswert im Endgame. Die Inhalten die dann später dazukamen waren auch nur ein Dailygebiet – ein Dungoen und anderer kleinkram. 5 Dungeons find ich halt schon sehr wenig

Marco Schulz
Marco Schulz
1 Jahr zuvor

Sehe ich auch so. Jemand der aktiv wow spielt… der spielt wow und kein anderes ähnliches wow.

wer mit wow aufhört, der wird nicht ein ähnliches spielen… sondern auf singleplayer oder solche mmo wie eso umsteigen

und wenn alle weiterhin wow spielen, dann werde ich nicht alleine bei wildstar anfangen

Keragi
Keragi
1 Jahr zuvor

Grafisch finde ich es echt super auch heute noch, allein die coole klasse auf dem screenshot mit den klauen macht lust auf mehr, aber die scenerie ist eben sci fi was so denke ich mal ziemlich leicht ein nieschen dasein ergibt. Der humor ist einzigartig, voll vertont wäre es der hit, so liest man sich oft durch questtexte, nach einem langen arbeitstag wird man dan schnell schläfrig, aber die quests einfach wegklicken finde ich geht nicht dazu wäre es zu schade.

Veldrin Minamoto
Veldrin Minamoto
1 Jahr zuvor

Erinnerst du dich an den Protostarmitarbeiter der seine Batterie auf dem Grund eines Sees verloren hat. Das war köstlich. „Ja, die Systeme funktionieren wieder einwandfrei… Oh… Das ist nicht gut“ und er hebt ab und schießt in den Himmel bis er immer kleiner wird und dann wie im Cartoon als aufleuchtender „Stern“ verpufft. Da musste ich tatsächlihc sogar lachen. Das war großartig. Leider zu wenig von solchen Einfällen ^^

Die Lopphochzeit war auch superlustig.

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