WildStar: Entlassungen, China-Release abgesagt, Studio angeblich vor dem Aus

Für das SF-MMO WildStar kommt es nun dick. Der Release in China ist abgesagt, und es kam zu Entlassungen. Angeblich hat man sich von 40% der Belegschaft getrennt.

Im Forum von WildStar gibt es ein Statement von NCSoft. Das ist der Publisher und Geldgeber hinter dem Entwicklungs-Studio Carbine. Man konzentriere sich bei WildStar fortan auf Europa und die USA. NCSoft hat die Pläne, WildStar in China zu veröffentlichen, abgesagt.

Daher hat man sich bei NCSoft dazu entschieden, Personal bei dem WildStar-Entwickler Carbine abzubauen. Das liege daran, dass man den China-Launch gecancelt hat, daran, dass es kein Titel in der Entwicklung mehr sei, sondern ein Live-Titel und daran, wie WildStar in den letzten Jahren seit 2014 abgeschnitten hat.

So Entscheidungen seien niemals leicht und man wünscht allen von den Entlassungenen Betroffenen das Beste, wird ihnen Abfindungen zahlen und dabei helfen, einen neuen Job zu finden.

Man stehe bei NCSoft weiter hinter dem Spiel. In den nächsten Wochen und Monate werde WildStar ein wichtiges Updates bekommen. Das Team starte eine Reihe von Events und werde über zukünftigen Spielinhalte spreche. Die Mitteilung im WildStar-Forum kam durch Omeed Dariani, dem Director of Community and Social von NCSoft. Dessen Gesicht sah man zuletzt häufig bei den Livestreams zu Blade and Soul, einem eigenen Titel von NCSoft.

WildStar Free2Play

Angeblich 40% des Studios entlassen – WildStar vor dem Aus

Das US-Magazin Polygon hat mit Quellen gesprochen, die dem Studio nahestehen, aber anonym bleiben möchten. Laut denen hat NCSoft über 70 Mitarbeiter entlassen. Das seien ungefähr 40% der Belegschaft. Außerdem sagen die Quellen, die übrigen Mitarbeiter hätten nur noch wenige Monate Galgenfrist, bis man WildStar endgültig begräbt.

Der ehemalige Community-Manager von Carbine, Tony Rey, twitterte über seinen privaten Account: Das sei vernichtend. So vielen talentierten Menschen wurde zu wenig gezahlt und sie wurden zu wenig wertgeschätzt. Und jetzt seien sie arbeitslos.

WildStar war zwar erfolgreich gestartet. Die Zahlen nach dem Launch waren allerdings schon bald relativ schlecht und wurden in den Monaten danach immer schlechter. Das ging aus den vierteljährlichen Finanzberichten von NCSoft hervor. Offenbar waren zu wenige Spieler bereit, ein Abo für das SF-MMO abzuschließen.

Ein relativ später Wechsel zu einem Free2Play-Modell konnte nicht die erhoffte Wende bringen. Die nächsten Hoffnungs-Momente von WildStar wären wohl der nun abgesagte China-Release und ein Gang auf Steam gewesen.

Quelle(n): NCSoft Statement, Polygon
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KohleStrahltNicht

Und weiter….kommt das noch was ?

Gerd Schuhmann

Der Quatsch reicht jetzt echt mal. Geht Euch aus dem Weg, wenn Ihr Euch nicht abkönnt – aber es muss nicht ständig noch gestichelt und nachgehakt werden.

Wenn es nie einer hinkriegt, dem anderen das “letzte Wort” zu lassen, übernehm ich das gern mal eine Weile.

KohleStrahltNicht

War klar das ich wieder gerüffelt werde……

Pantheon ✓ᵛᵉʳᶦᶠᶦᵉᵈ

“So much talent that was underpaid and under appreciated now jobless.”

Solche Kommentare kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, wenn die weitehrin dort wären, wären sie halt nicht jobless, dafür weiterhin underpaid, wenn sie talentiert sind, werden sie sicherlich anderswo arbeit finden und hoffentlich besser bezahlt.

KohleStrahltNicht

Wer immer nur austeilt muß irgendwann auch mal lernen einzustecken.
Retourkutsche nennt man das….

GZ an mmogli.

M

Wer im Jahr 2014 ein MMORPG ohne vernünftig getesteten Endgamecontent (Warplots, Itemiziation) released und Erwartungen weckt, die man nicht mal im Ansatz erfüllen konnte (monatliche Contentupdates; die ersten 6 Monate Content sind praktisch fertig) darf sich einfach nicht wundern, wenn die Abos ausbleiben.

Schade v.a deswegen, weil WildStar das wohl sympatischte Entwicklerteam und die wohl beste Communityabteilung der Branche hatte!

KohleStrahltNicht

Wenn ich schon wieder Endgamecontent lese…..würg.
Ein MMORPG beginnt mit Level 1.
Wildstar hat alles …..was hat fehlender Content mit Abos zu tun?
In WoW gibt es Monate ohne Content und es wird weiter gezahlt……
Liegt es nur am Spiel?
Ich glaube nicht……

Joss

Dauert mich für die Fans des Spiels. Man sieht ja, was der Markt will, was Geld bringt. Keine gute Zeit für Online-Rollenspieler. Aber besser sie geht ganz zuende und man wendet sich wieder anderen Leidenschaften zu, als seine Freizeit in Hamsterkäfigen zu verbringen, die nur noch da sind, weil sie sich rentieren. Wildstar war nicht meins, aber es hatte eine ihm eigene Ästhetik und es war ambitioniert. Darum o7

Longard

Die Zeit der Themepark MMORPGs ist Gott sei dank vorbei. Kein Wunder das die ganzen Spiele kurz vorm verrecken sind oder gleich eingestellt werden. Bei der Masse was da die Letzten Jahre auf den Markt kam , und alle haben se Groß gefaselt wie geil ihr Game doch werden würde, und machten allesamt die gleichen Fehler. Demnächst kommen ja MMORPGs die mehr auf eine kleinere, Speziellere Spielergruppe abzielen, z.b reines PvP. Gut so, das war schon lange überfällig.

Damian

Ich halte das für falsch, weil die Spielerbasis dann grundsätzlich deutlich kleiner ist und jeder nur die Dinge macht, die er ohnehin schon kennt un d gar nicht mehr dazu verleitet wird, mal andere Sachen auszuprobieren.
Besser wäre, ein MMO zu entwickeln, dass alles was bisher gemocht wird (PvE, PvP, Sandbox, Questen mit interessanten Storylines, unterschiedliche Endgames für Gruppen- und Singleplayer, Housing, ausgefeiltes Crafting einbindet und als jeweilige Option anbietet.

Longard

Ich denke mal das es sowas nie geben wird

KohleStrahltNicht

Genau deswegen blutet das MMORPG-Genre langsam aus.
Weil der oder die Spieler nie zufrieden sind.
Ein MMORPG sollte lange beschäftigen und kein kurzweiliger , schneller Sprint sein.
Es feht die Besinnung der Spieler auf das was ein MMORPG ausmacht.

Damian

Also wäre ich MMO-Entwickler käme ich gar nicht auf die Idee irgendetwas anderes als das zu entwickeln…

Shiv0r

Das Problem an dem Konzept, dass das Investment und Dauer praktisch explodieren würde, den alles ausgereift und interessant zu liefern und auch von der internen Firmenstruktur ersteinmal zum laufen zu bringen, da die Teams enorm von den Member steigen würde. Da reden wir von Jahrzehnten an Entwicklungszeit und es gibt keine Garantie, dass es A funktioniert B überhaupt noch rentabel sein wird, das wäre das Shenmue der MMOs.
Nischengames die sich auf genau eine Zielgruppe fokusieren macht da schon mehr Sinn und sie können auch enorm erfolgreich werden wie Path of Exile z.B. zeigt.

KohleStrahltNicht

Mit Spielen die den Fokus nur auf einzelne Gruppen haben , wirst du nicht gewinnen können.
PvE Spieler kannst du nicht für PvP begeistern und umgekehrt.
Rollenspieler können nichts mit dem gegrinde nach fettem Gear in Raids anfangen und Raider würden sich nie Questtexte durchlesen.
Du mußt einfach alles anbieten und jede Gruppe beschäftigen.
Die Spieler die nur auf Maxlevel aus sind , haben eh schneller Langeweile als diejenigen die das Spiel geniessen und leben.

Longard

Die müssen auch nichts gewinnen, sondern nur so viel einnehmen das es sich für sie lohnt. Es gibt Entwickler die wollen nicht für den Großen Markt Entwickeln, oder was meinst du was ArtCraft Entertainment mit Crowfall vorhat? Bestimmt nicht ein “WoW” killer werden. Genau das gleiche mit Camelot Unchained, was ein reines PvP Game wird und auch nicht die Massen rocken wird, sondern nur für einen kleineren teil der MMORPG Spieler Interessant ist. Das gleiche mit Albion Online. Und wenn man so etwas von vorneherein mit einplant kann das Konzept aufgehen. Wie gesagt, diese Spiele werden nicht die gleiche Aufmerksamkeit von Spielern bekommen wie z.b TESO, aber das wollen auch diese Entwickler gar nicht. Sie wollen auf eine bestimmte Zielgruppe hinaus, und mich sprechen Sie auf jeden fall damit an.

KohleStrahltNicht

Kleine Konzepte mit wenigen Programmierern und Designern sind auch mit großen Projekten nicht vergleichbar.
Wie gesagt ein Spiel soll unterhalten ….
Spiele die aber mit einem kleinen Budget entwickelt werden müssen auch nicht 300 Millionen Euro eines großen AAA-MMORPGs viel geld erwirtschaften um das investierte Geld wieder einzufahren.
Am Ende muß immer Gewinn also ein Plus rauskommen.
Ein Team von 20 Programmierern ist nicht so teuer wie eines mit 300 Mann.
Rechne doch nur mal die Personalkosten , Miete und Stromkosten plus Hardwarekosten ( PCs , Server , Monitore etc. ) zusammen.
Auch die Albionentwickler ernähren sich nicht von Luft und Liebe zum Spiel ;o)

Longard

Öhm, das habe ich doch gesagt… Ein kleines Team passt zu einer kleineren Zielgruppe, die wiederum ein MMORPG Spielt was “Spezieller” ist als dieser ganze Themepark mist was die letzten Jahre kam. Und ich denke dass das kleinere Team genug Hirn hat um zu wissen das sie mit Ihrem Produkt nicht so viel kohle generieren wie z.b Blizzard mit WoW. Und trotzdem Entwickeln sie z.b ein Camelot Unchained, weil sie diese “kleine” Zielgruppe im Visier haben.

Nookiezilla

Soll/te jetzt nicht ein neues Gebiet oder so kommen? Daher ist diese news für mich verwunderlich.

Nomad

Ja, das passt für mich auch nicht so ganz zusammen. Aber vermutlich war der Inhalt schon sehr viel länger in der Entwicklung, und wird nun rausgebracht
Ich hoffe für alle die Spaß an diesem Spiel haben, dass es noch ne Weile überleben wird. Verdient hätte es es allemal.

mmogli

Wildstar wird doch das Jahr 2016 noch überleben ?! ……. feste feste Daumen drücken .Ich spiel es immer noch sehr gerne ;-)……es war aber auch zeit das mal wieder eine schlechte Nachricht von Wildstar kommt …hab mich schon gewundert .

cortees@live.com

Einmal nur, möchte ich mich für ein Spiel begeistern können, dass nicht Hiobs-Botschaften am laufenden Band liefert ;P

mmogli

und weiter…kommt da noch was ?

KohleStrahltNicht

Der war gut..mein Like ;o)
u made my day…danke

P.S : mehr kommt nicht.

Psyclon

Ich habe WildStar nie gespielt und es stand nie auf der Liste. Ich weiß nicht einmal genau, wie es aussieht, außer was man halt so aufsaugt. Aber es tut mir jetzt gerade unglaublich leid dafür. Dieser ganze hässliche Blizzard-Einheitsbrei-Scheiß (inklusive Nachahmer-Firmen) geht mir nämlich auf die Nerven und wenn jetzt so ein Titel, der augenscheinlich genau am anderen Ende des Spektrums liegt/lag, das Zeitliche segnet ist es schon ein trauriges Zeugnis von Kreativitätssterben.

Andererseits: Die Kunden mochten es anscheinend nicht. Von daher kann ich jetzt auch nicht behaupten, dass es unvorhergesehen oder nicht nachvollziehbar sei. Der Markt reinigt sich halt doch von selbst.

Larira

“und wenn jetzt so ein Titel, der augenscheinlich genau am anderen Ende des Spektrums liegt/lag,”

Genau das ist eben nicht der Fall. W* ist grundsätzlich ein WoW BC-Klon. Die haben praktisch alles davon übernommen inkl. die Dinge, die damals nicht gut funktionierten ala ultralange Questreihen für Instanzschlüssel.

Ansonsten bin ich mit dem Spiel nie warm geworden. Die Lore war konfus, dauerndes Blink-blink-aufpop-Dingens, Quests im SMS-Format etc.

Grüße

KohleStrahltNicht

Ich möchte mal behaupten das Blizzard eher die größte NachahmerFirma ist.
Was Blizzard alles von EQ1 , EQ2 und Vanguard geklaut und verschlimmbessert hat ist unglaublich.

Rico

Seinen Job zu verlieren ist übel, tut mir echt Leid für diese Leute!

Psyclon

In der Game-Branche nichts ungewöhnliches.

Rico

Um so trauriger.

Damian

Mir tut es um WILDSTAR echt leid, weil es so viele frische und coole Ideen hatte, so finde ich z.B. die Pfade einfach nur genial, gerade auch, weil es es dadurch mit anderen Spielern so interessante Synergien gibt.
So etwas würde ich mir sehr in anderen MMO’s wünschen.
Dazu gibt es einfach auch zu wenige SciFi-MMORPG’s.

Ich habe es immer noch auf meiner Festplatte, aber trotz all der Dinge, die ich an Wildstar mag, konnte es mich nie binden.

Ich denke, die größten Fehler, die die Entwickler bei Wildstar gemacht haben, war die Entscheidung für ein zu cartooniges Grafikdesign, weil das der Killer für jede tiefere Immersion ist und man sich dadurch nie mit seinem Char und der Welt um ihn herum identifizieren konnte und ein Schwerigkeitsgrad, der vielleicht 5% der Spieler gefallen und 95% in die Flucht getrieben hat.

En Grosse

Ich hätte evtl. in die chinesische Version mal reingeschaut.
Es muss aber wohl seine Gründe haben, dass Wildstar von der Comm nach dem Release so “abgestraft” wurde, dass es sich davon nie mehr erholen konnte. Der Markt erlaubt nunmal auch eine große Auswahl an Titeln. Da darf man sich keine Fehler erlauben. NCSoft wird das Ganze aber verkraften, wenn sie Carbine abstoßen sollten. Die verdienen sich als einer der drei “N” (NCSoft, NHN, Netmarble) in Korea ne goldene Nase mit Lineage ^^

Nomad

Einer der Hauptfehler: Der Raid-Zwang. Damit man nach L50 mitraiden kann, muss man 3 mal die Woche 3 Stunden, idR abends, mit seiner Gruppe/Gilde, online sein. Wer hat dafür noch Zeit und Lust ? Das nervt sehr schnell. Auch die Inis kann man eigentlich nur in einer eingespielten Gruppe schaffen.

David Naber

Erst heult die Comm rum das ein Spiel zu leicht und nur casual ist und wünschen sie Zeiten wie WoW BC zurück, nur um dann wieder rumzuheulen das es zu schwer ist und sich mehr casual wünschen ….. UNGLAUBLICH !!!!! xD

Gerd Schuhmann

Was man sich klar machen muss: Die Community spricht nie mit einer Stimme.

Die Stimmung, die in Foren oft ist und ist da dominant, spiegelt nicht unbedingt die Stimmung aller Spieler wieder. Das sind dann oft sehr engagierte Spieler, die sehr viel posten und in so Communitys gut vernetzt sind, die sich vielleicht auch gut ausdrücken, die dann mehr Einfluss haben oder höhere Rede-Anteile als es ihnen eigentlich “zusteht.”

Das ist z.T. auch krass, wie sich Communities dann verschieben in eine bestimmte Richtung. Kann man mal bei reddit sehen, wie verschiedene Spiele eine ganz andere “Atmosphäre” haben. Bei WildStar ist man oft ziemlich “beschützend” für das Spiel, kapselt sich da gegen Angriffe von außen ab. Bei Destiny ist man sehr familiär und insidermäßig, viele Guides, viele Leute, die helfen, die auch “populär” werden wollen mit ihrer Arbeit. Bei GW2 ist man, so wie ich das mitkrieg, sehr zynisch, fast schon galgenhumorig und sauer auf ArenaNet. Immer wenn ich da guck, sind sie grade pissed auf irgendwas. Bei Hearthstone geht’s viel um Persönlichkeiten und zu wem man hält und so ein Fandom und “Pro”-Bewunderung.

Das sind nur mal so Eindrücke, aber das “äußere” Bild von einer Community muss echt nicht die Spieler widerspiegeln. Ich glaub die Leute bei WildStar, die gefordert haben “Gebt uns grind und prequest und macht’s richtig hart” – die waren nicht repräsentativ für die Zielgruppe, die man am Ende hatte. Das war eines der Probleme von WildStart.

Diese “Macht das Hart”-Zielgruppe sehnt sich auch sehr stark nach Anerkennung ihrer Gamer-Leistung – und die gibt es nur in populären Spielen. Wenn keiner was damit anfangen kann, wenn du sagst: Ich hab Raid in WildStar clear, weil kaum wer weiß, wie schwer das ist. Dann ist diese Zielgruppe verdammt schnell verdammt enttäuscht und weg.

Ich hab das mal mitgehört, da waren die WildStar-Raider echt enttäuscht, dass in ihren alten WoW-Gilden keiner ihren Raiderfolg in WildStar zu schätzen wusste, wie schwer das war. Das ist für “Raider” schon wichtig, dass sie da das Gefühl haben, sich auszuzeichnen und was zu erreichen. Eines der Probleme von WildStar, die man so im nachhinein schlaubergisch analysieren kann. 🙂

David Naber

danke für deinen kommentar.

Snuff

Ja … wer hat heute noch Zeit für ein Mmorpg? ……… Ein massive multiplayer online roleplaying game. Das komplette Genre hat schon von anfang an stets Zeit gefordert. Das ist charakteristisch dafür.
Was du als Hauptfehler darstellst ist eigentlich wesentlicher Bestandteil des Genres: Zeit investieren.
Wer das nicht kann/ will sollte dem Genre einfach wegbleiben.
Es ist richtig traurig, eigentlich hat Wildstar viele qualitative Aspekte und wird nicht wertgeschätzt. Und wieder überlebt nur der Mainstream …

Nomad

Wer das nicht kann/ will sollte dem Genre einfach wegbleiben.
———–
Du sagst es. Genau das tut die Masse ! Deswegen gehen bei diesem guten Spiel bald die Lichter aus.
Man muss einfach auch die Masse erreichen. Wenn man mit seinen neuen tollen Features nur eine Nischengruppe erreicht, finanziert sich das ganz nicht, weder als Abo, noch als F2P, wie man sieht.
Eine gro0e Anzahl spielt halt nur ab und an mal, und kann nicht im beschriebenen Umfang an Gruppenevents teilnehmen. Die brauchen einfach auch schnelleren (Solo-)Content.

Inhalt für die Masse anzubieten, heisst aber doch nicht, dass man nicht auch innovative, komplexere Inhalte anbieten kann Mit Einheitsbrei ist man heute auch nur begrenzt erfolgreich, auf lange Sicht muss da was geeignetes Neues kommen.

KohleStrahltNicht

In Wildstar hat man aber auch so genug Beschäftigung.
Angefangen beim housing…..Raidzwang kenne ich nicht.
Ich lasse mich zu nichts zwingen.

Nomad

Das Wochenende der Horror-Botschaften. Erst EverquestNext, jetzt Wildstar.
Man,man,man.
Auch wenn man vieles absehen konnte, es wird Zeit, dass dieser Branchenteil sich konsolidiert. Zu viele Fehler wurden gemacht.
——— aus dem Everquest-Thread ———————–
Der Markt will (oder man glaubt, dass er es will) so ganz kleinteilige,
einfache, transparente Spiele mit “wenigen” Ideen – sollen übersichtlich
sein – , nicht so gewaltige, verzweigte Juggernaughts.
——————————————————————
Ja, das mögen im Moment viele glauben, mit wenig Aufwand, viel Kohle abschöpfen. Ich glaube, das klappt nicht. Dieser Trend, auf kleine (dumme) Spielchen, die handytauglich sind, zu setzen, wird zwar viele Kiddies glücklich machen. Das wird aber nicht der finanzielle Bringer werden.
Der Markt für -große- MMOs ist noch lange nicht erledigt. Er hat nur ein “Nachschub”-Problem. Der xte aufgemöbelte WoW-Klone mit Billggequeste durch Schlauchlevel, oder auf Raid-Pve-Endcontent ausgelegt, das sind die meisten einfach leid. langweilig, kennt man alles schon.
GW2 oder BlackDesert zeigen, dass man mit neuen Ideen durchaus Spieler ziehen kann. Auch wenn sie nicht das sind, was man heute erhofft, Bessere KI, bessere dynamische Abläufe (Sandboxing), mehr Gestaltungsmöglichkeiten, etc. das ist es, worauf man wartet. Leider hinken da die Entwickler und die Designer noch gewaltig hinterher. Das meiste, was heute sich so Sandbox schimpft, ist in nur ein Hauch davon, und der funzt meist noch schlecht. Interessant, oder eigentlich wie immer, gerade die erfolgreichen Hersteller, bringen am wenigsten Innovation, sehen nur die $$$$s.

Mal sehen, wann der erste mit einem echt neuen Konzeot kommt.

Snowblind

Schade schade… ich hab wildstar sehr geliebt und finde auch das es echt liebe im gameplay hat herzblut spuert man auch… aber das buggfest und die anfangs das patch chaos war einfach vernichtend. Das problem ist. Wie man vermuten koennte sind es ja entscheidungen der oberen riege bei carbine gewesen die das spiel vernichtet haben mit ihren fragwürdigen entscheidungen … und die untere schicht muss darunter leiden… und hier waren wirklich spitzen leute aktiv … ich sag nur loops die haetten murloc status bekommen koennen …. schade schade um ein schoenes mmo das zur falschen zeit und mit fragwuerdigen entscheidungen zu kaempfen hatte … was mich aber am meisten traurig macht man wird nun das als anlass nehmen und sagen mmo genre ist tot und das find ich extrem schade…

Coreleon

Die Devs sind daran aber auch nicht so ganz unschuldig, einige Fehler hätte man wirklich besser wissen MÜSSEN, grade wenn man mit MMO’s Geld verdient. rotzlange Raid Pre gabs in WoW zu BC Start und wurd dann sehr bald wieder entfernt….das hat auch nix mit Hardcore zu tun sondern solche pre reihen sind nur stink langweilig und keiner hat darauf lust. -.^
Und solche Fehler gab es bei WS zuhauf, man kann sich doch bei den anderen Spielen umsehen und aus deren Fehlern lernen, da büßt man doch nichts an Kreativität ein. Auf die Idee ist man bei Carbine wohl vorsätzlich nicht gekommen… ^^

MfG

Nomad

Korrekt, schade irgendwie. Dieser platte Spruch “MMO ist Tod” ist Quark.

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