WoW: Wegen diesem Spieler bekommt ihr alle einen Nerf verpasst

Ein einzelner Spieler hat Blizzard wohl einmal mehr zum Handeln „gezwungen“. Seinetwegen müssen alle WoW-Spieler nun mit einem neuen Debuff leben.

Das Verderbnis-System von World of Warcraft ist grundsätzlich nicht so beliebt bei den Spielern, erlaubt allerdings einige spaßige Momente mit absurden Zahlen. Das hat jetzt wohl auch Blizzard eingesehen und führt einen neuen, negativen Effekt ein. Wer zu viel Verderbnis auf seinen Gegenständen hat, der stirbt unweigerlich nach wenigen Sekunden.

Was wurde getan? Blizzard hat in einem kleinen Hotfix die Implementierung eines zusätzlichen, negativen Verderbnis-Effekts angekündigt. Die negativen Verderbnis-Effekte sind eigentlich Limitierungen, damit Spieler nicht zu viel Verderbnis ansammeln. So gibt es Verlangsamungseffekte, aber auch geisterhafte Kopien, die dem Spieler Schaden zufügen. Der bisher letzte Debuff „Unausweichliche Verdammnis“ erhöht den erlittenen Schaden des Spielers und verringert die erhaltene Heilung. Doch jetzt kam noch ein neuer Effekt hinzu.

WoW Paladin Verderbnis Night Elf Death title 1280x720

Was macht der neue Debuff? Der neue Debuff lautet „Inescapable Consequences“, zu deutsch etwa „Unvermeidliche Konsequenzen“. Er ist aktiv, sobald ein Spieler mehr als 200 Verderbnis angesammelt hat. Wenn das der Fall ist, dann erleidet der Spieler pro Sekunde 25% seiner Lebenspunkte als Schaden, solange er sich im Kampf befindet.

Im Klartext heißt das, dass die meisten Charaktere mit einer Verderbnis von mehr als 200 nach 4 Sekunden im Kampf tot sind.

Rextroy war zu erfolgreich mit 625 Verderbnis

Warum kam dieser Debuff? Auch wenn Blizzard das nicht direkt formuliert, scheint der Nerf eine direkte Antwort auf ein Video des Paladins Rextroy zu sein. Rextroy ist dafür bekannt, dass er Mechaniken mit maximaler Effektivität ausnutzt und so Fehler im System aufzeigt. So killt er etwa Raidbosse im Alleingang. Zuletzt hatte er ein Video veröffentlicht, in dem er mit maximaler Verderbnis (675) PvP in der Arena spielt und viele seiner Gegner mit nur einem Angriff töten konnte.

Der neue Debuff dürfte dafür sorgen, dass diese Taktik nicht mehr so erfolgreich ist. Mit Immunitäten wie dem Gottesschild, dürfte er aber noch einige Sekunden herausholen können.

Der Debuff soll wohl vor allem andere Spieler davon abhalten, ebenfalls auf eine Verderbnis jenseits der 200 zu setzen, um im PvP besonders erfolgreich zu sein. Denn das ist nun quasi nicht mehr möglich.

Damit hat der Paladin Rextroy es wohl mal wieder geschafft, Blizzard zu einer Änderung zu bewegen, die letztlich das Spiel für alle fairer gestalten sollte. Vor allem im PvP war eine solche Änderung aber auch notwendig, um die Arena wieder ein bisschen fairer zu gestalten.

Findet ihr die Änderung gut und sinnvoll? Oder hätte Blizzard diesen Debuff weglassen und uns alle „Spaß mit der Verderbnis“ haben lassen sollen.

Quelle(n): worldofwarcraft.com/en-us/
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25 Tage zuvor

Er hat sozusagen ein „Buffer Overflow“ Fehler gefunden und ausgenutzt

Ueyama
25 Tage zuvor

(Ich fühle mich schlecht, das zu schreiben, aber „Wegen dieses Spielers…“ wäre korrekt.)

Ansonsten – war ja klar, dass wieder DIESER Spieler gemeint war. Was der so alles anstellt… grin

Johnny
25 Tage zuvor

(umgangssprachlich ist das mit Dativ völlig okay: https://www.duden.de/rechtschreibung/wegen_infolge_bezueglich wink )

N0ma
25 Tage zuvor

das ist ja die völlige Aufweichung von Hochdeutsch wink

Johnny
24 Tage zuvor

*Das* ist ein anderes Thema wink

Knusby
25 Tage zuvor

Na ja das eigentliche Problem ist doch in seinem Fall nicht die Verderbnis, sondern die ewige Schadensimmunität des Palas… und daran ändert auch der Nerf nix. einziger Unterschied: du musst etwas besser mit den deffs timen

Nightstalker314
25 Tage zuvor

Diese Ticks können nicht per Immunität negiert werden. Man stirbt einfach.

N0ma
25 Tage zuvor

Bei schlechten Mechaniken muss man ständig nachkorrigieren. Die Probleme gabs auch schon früher bei WoW, aber BfA schlägt da alles.

Elder
25 Tage zuvor

Würde ich so unterschreiben.

Wobei der Todesstoß für alles, was irgendwie mit Balance bezeichnet werden könnte, Patch 8.3 war aus meiner Sicht. Alles davor ging ja grade noch.

Erst völlig absurder RNG mit der Corruption (TD Rang 3 auf einem Heileritem zB), dann Einführung eines Vendors, den man mit seinem Main zum Start oftmals gar nicht nutzen konnte (weil der ja im Normalfall tage-/wochenlang keine Echos mehr erhalten hatte, wenn denn überhaupt) und jetzt stellenweise einfach völlig absurdes Stacking von viel zu starker Corruption, was vor allem im PvP einfach nur nervig ist. Stichwort 6 – 9x Gushing Wounds. Als Heiler das Reingefühl an Spielspaß…nicht.

Ich bin jetzt schon froh, wenn der Pre-Patch live geht, angeblich wird damit nämlich sofort die Corruption „abgeschaltet“, zumindest scheint das Ion Hazzikostas so in einem Interview kommuniziert zu haben. Quelle: icy-veins.

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