Der Krieg in WoW endet – aber bröckelt nun die Allianz auseinander?

Der Krieg in World of Warcraft hat ein vorläufiges Ende gefunden. Doch bei der Allianz scheint nicht alles im Lot zu sein …

Nach dem Cinematic zum Ende der Kriegskampagne von Battle for Azeroth ist recht klar, dass der Krieg ein Ende gefunden hat. Doch während die Horde nun zwar ihren Kriegshäuptling verloren hat und ein neuer Anführer erst gefunden werden muss, scheint die Allianz ein bisschen instabil zu werden. Zumindest lassen verschiedene Dialoge darauf schließen, dass nicht alle bei der Allianz mit dem aktuellen Zustand glücklich sind.

Tyrande und Malfurion fehlen, reagieren nicht mehr

Im Verlauf der letzten Quests der Kriegskampagne kann man mit Anduin sprechen und ihn fragen, warum Tyrande nicht anwesend ist. Er verrät dem Spieler dann, dass Tyrande (und damit auch Malfurion), schon seit ihrem Aufbruch zur Dunkelküste nicht mehr auf Briefe des Königs reagieren würde. Anduin vermutet, dass „die Rache sie verschlungen hat“.

Tatsächlich gingen Anduin und Tyrande zuletzt nicht unbedingt im Guten auseinander, als der König den Nachtelfen Truppen verwehrt hat, um die Dunkelküste zurückzuerobern. Tyrande hat ihre Nachtelfen daraufhin mitgenommen und die Sache (zusammen mit einigen Worgen) selbst in die Hand genommen. Dabei hat sie sich dem Ritual der Nachtkriegerin unterzogen, was sie zum Avatar von Elunes Rache gemacht hat. Auch viele andere Nachtelfen wurden dabei durch dieses Ritual verändert und haben nun schwarze Augen.

Die Schwarzaugen fehlen bei der Schlacht: Genau das ist auch auffällig am Ende der Kriegskampagne. Obwohl es einige Truppen der Nachtelfen gibt, die von Shandris angeführt werden, fehlen Nachtelfen mit schwarzen Augen vollständig. Kein einziger der anwesenden NPCs gehört zu den Nachtelfen, die das Ritual über sich haben ergehen lassen. Ein Dialog von zwei Schildwachen lässt auch durchscheinen, dass einige der Nachtelfen um ihre Anführerin besorgt sind:

Schildwache (1): Ich sorge mich um Tyrande. Die Nachtkriegerin ist kämpferisch, aber … kann eine Sterbliche solche Mächte ewig kontrollieren?

Schildwache (2): Sie ist die Hohepriesterin von Elune. Wenn irgendjemand die Macht der Göttin führen kann, dann sie.

Schildwache (1): Vielleicht hast du Recht …

Zweifel an der Allianz besteht in den eigenen Reihen

Aber auch andere Dialoge lassen darauf schließen, dass bei der Allianz aktuell ein bisschen was im Argen liegt. So haben viele NPCs in Städten neue Dialoge erhalten und sprechen über die aktuellen Geschehnisse. Daraus wird deutlich, dass nicht alle die Allianz, ihre Führung und Entscheidungen gutheißen.

Gilnearischer Flüchtling: Das ist die zweite Heimat, die wir verloren haben.

Therum Deepforge: König Anduin ist zu weich. Er folgt dem Ruf eines Orcs. Trauert auf der Bestattung der Horde.

Kaita Deepforge: Vorsicht. So ein Gerede grenzt an Verrat.

Therum Deepforge: Und was will er dagegen unternehmen? Mich in Handschellen legen? Das würde er nie.

Kaita Deepforge: Das würde er nicht, denn er ist ein guter König.

WoW dicker Mensch Kul Tiraner Titel

Vor allem bei den Kul Tiranern gibt es einige Zweifel, die erst seit kurzem wieder ein Teil der Allianz sind. So kann man diesen Dialog hier belauschen:

Kul Tiraner (1): Ich habe gehört, dass die Winde des Krieges langsam nachlassen.

Kul Tiraner (2): Sie hätten von Anfang an nicht unsere Segel straffen dürfen. Das ist der Krieg der Allianz, nicht unserer.

Kul Tiraner (1): Wir sind wieder Teil der Allianz, weißt du?

Kul Tiraner (2): Aye, und all diese Kämpfe erinnern mich daran, warum wir sie überhaupt verlassen hatten.

Bröckelt die Allianz? Natürlich sind das nur einige Auszüge aus den neuen Dialogen. Es gibt auch viele, die sich über das Ende des Kriegs einfach freuen oder ihre Toten betrauern. Doch klar wird, dass so manch einem die Allianz aktuell nicht passt.

WoW-Wallpaper-Alliance-Heroes-Battle-for-Azeroth Titel
Bröckelt die Allianz?

Blizzard hatte in der Vergangenheit angedeutet, dass die Allianz auch interne Konflikte bekommen könnte und dass das ein spannender Bereich wäre, den man in Zukunft erforschen kann. Es scheint ganz so, als hätte man mit dem Abschluss der Kriegskampagne zumindest die Grundsteine dafür gelegt.

Würdet ihr euch mehr Konflikte innerhalb er Allianz wünschen? Oder ist es interessanter, wenn die Allianz an einem Strang zieht?

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Quelle(n): wowhead.com
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Scaver

Naja wir hatten jetzt mehrere Konflikte innerhalb der Horde (was an sich nicht schlimm ist, wenn man bedenkt, wie die Horde zusammen gesetzt ist und warum).

Aber wieso sollte es in der Allianz anders sein. Der Menschenkönig, der schon als Kind immer für Frieden war.
Und dann die anderen Anführer. Genn, der niemals einen Frieden akzeptieren würde, solange die Untoten noch existieren und/oder Teil der Horde sind. Und Jaina und nun auch Tyrande, die von Hass und Rache ebenso zerfressen sind wie Genn und ebenfalls niemals einen Frieden akzeptieren würden.
Und das ist ja nur ein Punkt bei der Allianz. 2 Völker die Ihre Heimat verloren haben. Die Allianz konnte sie nicht schützen und ist auch nicht in der Lage, diese zurück zu erobern (Gilneas) oder wenigstens Rache für diese durchzusetzen.

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