In einem Livestream beschwerte sich der Vater des US-amerikanischen Twitch-Streamers Zack „Asmongold“ Hoyt darüber, dass sein Sohn sein Auto, einen Mustang, nie sauber gemacht habe. Durch das fahrlässige Umgehen Asmongolds mit den Fahrzeugen, seien wohl auch Motorschäden aufgetreten.
Worum ging es im Stream? Am 4. November 2024 wurde Asmongold während eines Livestreams auf Twitch gefragt, warum er sein altes Auto, einen Mustang, nicht mehr hat.
Die Fans kannten den Mustang aus den Geschichten von Asmongold, der den Mustang gerne erwähnte als Beweis dafür, dass er, obwohl der Streamer mehrfacher Millionär ist, nicht an Luxus hängt, sondern noch genauso lebt wie früher.
Asmongold erklärte, dass das Autohaus das Auto als Totalschaden eingestuft hatte, weil einer der Spiegel kaputt war. Das hatte gereicht, damit das Auto nicht mehr weiterverkauft werden konnte, sondern nur noch für das Ausschlachten von Ersatzteilen gut genug war. Der kaputte Spiegel sei außerdem der Grund gewesen, warum der Beitrag für seine Autoversicherung gestiegen sei.
Er habe den Wagen für insgesamt 20 Jahre gefahren. Zudem seien Motorprobleme aufgetreten; diese zu reparieren wäre genauso teuer gewesen, wie ein neues Auto zu kaufen. Deswegen hatte Asmongold den geliebten Mustang schließlich abgegeben.
Nicht nur in Sachen Autos ist Asmongold nicht der Sauberste: Sein Haus ereilt das gleiche Schicksal. Nun will der Streamer aber sein Haus aufräumen, wie ihr im Video seht:
„Es wird auch verdammt nochmal Zeit, dass du erwachsen wirst“
Was sagt sein Vater dazu? Asmongolds Vater sah anscheinend den Livestream und wollte die falschen Aussagen seines Sohnes so nicht stehen lassen. Kurzerhand rief er ihn an, um die Geschichte zu korrigieren, was in einem Clip auf Twitch festgehalten wurde.
Sein Vater berichtete, dass der Mustang nur sechs Jahre von Asmongold gefahren wurde und in einem sehr guten Zustand an den Filius übergeben wurde. Es gehörte nämlich vorher dem Vater selbst.
Laut seinem Vater soll Asmongold ein paar Sachen in seiner Geschichte ausgelassen haben:
- So soll das Fahrzeug immer voll mit Bechern und Müll gewesen sein und es soll „wie eine verdammte Müllhalde“ gerochen haben.
- Außerdem sollen die Motorschäden davon gekommen sein, dass Asmongold das Öl nicht regelmäßig wechselte.
Wie reagiert Asmongold? Der Twitch-Streamer ist sichtlich beschämt. Seine Versuche, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken, brachten seinen Vater nicht davon ab, seinen Sohn öffentlich bloßzustellen.
So fragte der Twitch-Streamer, ob es in seinem jetzigen Auto irgendwelche Getränke oder Müll gegeben hätte, doch sein Vater erwiderte nur: „Es wird auch verdammt nochmal Zeit, dass du erwachsen wirst und dein verdammtes Auto sauber hältst. Früher habe ich das für dich übernommen.“
Wie reagiert die Community? Der Live-Chat macht sich parallel zu der Demütigung des Twitch-Streamers über ihn lustig. Es werden Dinge wie „Erwischt“, „Zerstört“ oder auch „Du wurdest gerade geroastet!“ in den Livechat geschrieben.
Asmongold gehört zu der kontroversen Seite der Twitch-Streamer. In der Vergangenheit hat er einige kritische Aussagen getätigt, die nicht immer gut bei Twitch oder gewissen Communitys ankam. Vor kurzem hat er allerdings den Vogel abgeschossen, weswegen ihn die Streaming-Plattform auch gebannt hat: Asmongold wird von Twitch gebannt, verliert Partner und seine Firmen – Erklärt, wie es weitergeht und klingt wie ein neuer Mensch
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Wer war denn der Erziehungsberechtigte 😉
Man kann nicht alles auf die Erziehung schieben. Ich hab in der Vergangenheit oft genug gesehen, dass sich Kinder anders entwickeln als die Erziehung es vorsehen müsste.
Ein etwas komischer Satz. Erziehung ist doch grad genau das. Wenn nicht das gewünschte bei raus kommt, war irgendwas an der Erziehung falsch. Wenn sich ein Vater über einen sich möglicherweise mißratenen Sohn beschwert, dann müsste er sich eigentlich erstmal an die eigene Nase fassen.
Lustigerweise liefert er seinen Erziehungsfehler auch noch gleich mit “Früher habe ich das für dich übernommen.”, ohne es zu merken anscheinend.
Nein, ist sie nicht, das ist viel zu sehr vereinfacht. Es gibt viel mehr Faktoren, die den Charakter formen, von der Genetik bis hin zur Umgebung im Allgemeinen.
Wenn es nur an der Erziehung läge, würden sich Geschwister z. B. viel mehr ähneln.
Natürlich gibt es auch andere Einflussfaktoren. Das bestreitet keiner. Nur ist das Gegenteil, eben auch falsch. Kann man nichts machen ist doch Genetik. Wer das anführt, bestreitet das Thema Verantwortung.
Der Vater hats ja auch noch selbst gesagt. Er hat den Sohn nie zu Eigenverantwortung erzogen. Genau darum gings in dem Fall.
Dazu muss man aber auch dazu sagen, dass, zumindest meines Wissens nach, sich die Eltern früh getrennt haben und der Sohn in erster Linie bei der Mutter aufgewachsen ist
Das wirkt jetzt ehrlich gesagt wie ein Strohmann, schließlich war hier nie die Rede davon, alles auf die Genetik zu schieben.
Von Bestreiten war ebenso nie die Rede, du hast es nur wirklich viel zu sehr vereinfacht.
Selbst hier würde ich nicht sagen, dass das nur an der Erziehung liegen muss.
Nochmal, das das nur an der Erziehung liegt hab ich nirgends gesagt. Und das du alles auf Genetik schiebst auch nicht. Lies nochmal nach. 😉
Allerdings klingen eure beiden Kommentare schon nach dem Suchen einer Entschuldigung.
Hab ich bei beiden auch nie behauptet.
Bei der Erziehung ging es um Obiges und der Teil mit der Genetik liest sich nun einmal wie ein klassischer Strohmann, ob gewollt oder nicht.
Wenn du es sachlich nüchtern durchliest, was daran klingt für dich nach der Suche einer Entschuldigung?
Ich les immer sachlich nüchtern. 😉
Es geht doch nicht um eine Abhandlung zum Thema welche Faktoren gibt es allgemein, sondern es geht um Kommentare zu diesem Artikel. Zu Genetik können wir über diese Familie nicht viel sagen, aber zu Erziehung. Dazu kommt das Erziehung einen großen Teil einer Persönlichkeit ausmacht. (Ja ich weis es gibt Untersuchungen zu eineiigen Zwillingen, das diese auch nicht ganz gleich sind.)
Wie ich schon geschrieben habe gibt es dazu auch im Artikel unfreiwillige Hinweise. würde sogar noch einen Schritt weitergehen. Ein Vater, Scheidung oder nicht, der in den Stream von seinem Sohn kommt um den vor der Welt zu rügen, lässt mich auch etwas am Charakter des Vaters zweifeln. Bei Eltern die nicht unverbrüchlich zu ihren Kindern stehen, muss man sich nicht wundern, das die nicht optimal gedeihen, um es mal etws prosaisch zu sagen.
Wenn ich dann lese “Man kann nicht alles auf die Erziehung schieben” oder “Nein, ist sie nicht, das ist viel zu sehr vereinfacht” klingt das für mich nach einer Entschuldigung oder einer unpassenden Relativierung.
Ich vermute, es liegt hier ein Missverständnis vor. Was versteht man unter Erziehung? Für die einen ist ganz klar, nur das, was die Eltern/Erziehungsberechtigten vorgeben. Für andere gehört dann da noch mehr dazu, wie der Einfluss der Schule oder des Freundeskreises. Und nochmal andere sehen da in Sache Erziehung noch andere Faktoren dazugehörig. Also, was versteht ihr unter Erziehung? Ich glaube, ihr habt da einfach nur unterschiedliche Auffassungen zu und dann führte eins zum anderen und zu Missverständnissen. Denn irgendwie hört sich, was ihr schreibt, doch alles richtig an… Es passt nur eben nicht zueinander, wenn die Basis “was ist Erziehung” unterschiedlich ist.
Ich hoffe ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken.
Mit Erziehung meinte ich hier die Eltern.
Schule usw würde ich als Umwelt bezeichnen. Ja da findet teils auch Erziehung statt.
Im OT schrieb ich deshalb auch Erziehungsberechtigte.
Und die Umwelt und der Werdegang hat extrem großen Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes.
Daher bezogen auf ‘kann man nicht alles auf Erziehung schieben’.
Denn Zwillinge sind in ihrer Art viel ähnlicher als Geschwister unterschiedlichen alters.
Das liegt daran, dass diese zu unterschiedlichen Zeiten in die Schule kommen, daher andere Menschen in der Klasse und andere Freunde.
Bei Zwillingen ist das wieder anders, da werden beide in die gleiche Klasse gesteckt, hängen miteinander ab.
Dann kommt noch die Persönlichkeit ins Spiel, ist man eher Führer oder Gefolge bei Freunden (hat bisschen was mit Sub und Dom zu tun, nur nicht im Sexuellem sinne), da ändern sich Kinder auch, wenn diese eher als Gefolfe sich darstellen.
Gerade in der Teenager Zeit, wenn die Peer-Group das wichtigste im Leben eines Teenager wird, können diese sich komplett verändern und man trotz aller härte am Ende keine Macht mehr über sein eigenes Kind hat.
Deswegen Guter oder Schlechter Einfluss, liegt immer daran zu welcher Gruppe die Person zählt, zu Sub oder zu Dom
Ehrlich gesagt sehe ich das lustigerweise ähnlich wie N0ma, mich hat wirklich nur diese Aussage gestört.
Und jetzt nervt mich zusätzlich, dass auf einmal noch Entschuldigungssuche und Relativierung in den Raum geworfen wurde.
Ich habe aber auf deinen Kommentar geantwortet und die Stelle auf die ich mich bezog zitiert. Besagte Stelle war allgemein gehalten, wobei es auch bei diesem Fall schwierig sein sollte, das als Außenstehender zu beurteilen.
Zu schreiben, dass etwas zu sehr vereinfacht wird ist keine Relativierung und die Such nach einer Entschuldigung sehe ich da auch nirgends.
Du schreibst ja bereits selbst, dass das für dich nur so klingt. Das wiederum klingt für mich nicht sachlich.
“Wenn nicht das gewünschte bei rauskommt, war irgendwas an der Erziehung falsch”
Das ist schlicht zu sehr vereinfacht und unsachlich betrachtet klingt es nach “alle Schuld auf die Eltern”, auf mehr will ich nicht hinaus
Du verabsolutierst diesen Satz, “alle Schuld” hab ich auch nicht gesagt.
Ich kanns aber gern mal anders formulieren, wenn ein Kind nie dazu angehalten wird sein Zimmer aufzuräumen, weil das die Eltern immer für es getan haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit das es das nicht lernt recht hoch. Stimmts du dem zu?
Mehr meinte ich mit dem Satz nicht.
Für sich betrachet nicht, aber in diesem Context. Wir haben den Artikel. Aus dem konnte ich einige Sachen herauslesen. Von Genetik dieser Familie wissen wir nichts. Und Erziehung bestimmt den größten Teil des Handelns eines Kindes. Stimmst du dem soweit zu?
Wenn man dann sagt man kann nicht alles auf die Erziehung schieben oder das ist zu sehr vereinfacht da gibts ja noch Genetik , dann ist das aus meiner Sicht Relativierung. Oder die Suche nach Entschuldigungen. Wie gesagt es geht um den Artikel. Wir reden nicht im luftleeren Raum, dann alle anderen potentiellen Ursachen anzuführen wäre ok. Vielleicht hast du das ja nicht mit der Intension gemacht. Aber die einzigen beiden Antworten zu meinem OT gehen nur dahin. Das halte ich für bezeichnend.
Es wird leider heutzutage gerne gemacht, das man eigene Verantwortlichkeiten möglichst ausblendet. Wenn du zu dick bist, liegts an den Genen, an der Familie, am Umfeld… Sind die Kinder missraten, liegts am Internet. usw Wie man an den Likes der Kommentare sieht, hören die Leute auch gerne sowas. 😉 weil man das dann auch auf seine eigenen Sachen anwendet.
Dabei ist der Artikel, trotz seiner wenigen Aussagen dazu, doch erstaunlich aussagekräftig.
Warum du dich ausgerechnet auf den unsachlich betrachteten Teil beziehst, bei dem ich ohnehin nur geschrieben habe, wie es klang, ist mir schleierhaft.
Nein, auch in diesem Kontext ist das keine Relativierung, du empfindest es lediglich so.
In dem Artikel steht nichts über seine Erziehung, wenn du dich wirklich darauf stützt, würde ich ich erneut sagen, dass du zu sehr vereinfacht.
Nein, so allgemein gesagt, stimme ich dem nicht zu. Da kommt es allein schon darauf an, wie viel Erziehung überhaupt stattfindet.
Du hast in deiner Antwort auf den Kommentar eines anderen nur von Erziehung gesprochen, das kann man auf Erziehung im Allgemeinen deuten oder auf den hiesigen Fall.
Was heutzutage gemacht oder nicht gemacht wird hat damit nichts zu tun.
Weil du auch noch einen Vorwurf reingelegt hast.
Ich hatte geschrieben dein Text klingt für mich nach einer Entschuldigung. Was ist daran nicht sachlich? Mir scheint du bist dir nicht bewusst was du selbst geschrieben hast.
Im übrigen gehst du leider null auf Antworten ein und auch null auf den Artikel. Ich hab dir recht einfache Fragen gestellt. Einfach mal drauf antworten dann würden wir weiterkommen. Stattdessen wiederholst du immer wieder dasgleiche. Doch was du machst ist Relativierung, wenn du die Verantwortung der Erziehung in Frage stellst oder ablehnst. Diese Kritik kann ich dir nicht erlassen.
“In dem Artikel steht nichts über seine Erziehung”
Ich hatte bereits 2 Sache genannt.
“kann man auf Erziehung im Allgemeinen”
Auch das hatte ich bereits beantwortet. Kommentare unter einem Artikel beziehen sich auf den Artikel ansonstens sind sie offtopic.
Wenn du einer Diskussion aus dem Weg gehen willst dann sags einfach, statt hier irgendwelche Wortklauberei zu machen oder mir Sachen in den Mund zu legen die ich nicht gesagt habe.
“Relativieren bedeutet, etwas in seinem Wert einzuschränken, indem man es in einen anderen Zusammenhang stellt. Relativierungen finden auf vielen Ebenen statt und sind eine gerne verwendete Strategie, um die Argumente der Gegenseite zu entkräften.”
Entweder etwas ist eine Entschuldigung oder eben nicht. Wie es für eine jeweilige Person klingt ist nicht sachlich.
Was werfe ich dir in diesem Kontext denn vor?
Wie selbstgerecht, bis auf dein Beispiel mit dem Zimmer aufräumen habe ich dir doch auf fast alles geantwortet.
Aber gut, im Artikel steht nur, dass sein Vater das sauberhalten des Autos übernommen hat. Das heißt jedoch nicht mehr und nicht weniger als das. Vielleicht musste Asmo wöchentlich das gesamte Haus putzen, vielleicht musste er gar nichts machen, ich habe absolut keine Ahnung von seiner Erziehung und in dem Artikel steht dafür auch bei weitem nicht genug.
Wortklauberei werde ich nicht bestreiten, das ist eine Schwäche von mir, aber was für Sachen lege ich dir denn in den Mund?
Dass sich die Persönlichkeit mithilfe vieler verschiedener Faktoren entwickelt, von denen Erziehung nur ein – wenn auch meist sehr wichtiger – Punkt ist, ist eine Tatsache, die aller Wahrscheinlichkeit auch für Asmo gilt. Ich stelle also nicht die Verantwortung der Erziehung in Frage, sondern deren Tragweite.
Am Anfang bezog ich mich einzig und allein auf dein Kommentar:
Damit, dass du geschrieben hast, dass da natürlich noch andere Faktoren eine Rolle spielen, war das – zumindest in meinen Augen – geklärt.
Dann kam, dass das für dich wie eine Entschuldigung klingt und dass das eine Relativierung wäre. Das ist der Grund für meine Antwort.
Wie es für dich klingt und wie du es auffasst kann ich nicht ändern, aber egal, wie oft du es schreibst; die Nennung von Tatsachen ist weder eine Entschuldigung noch eine Relativierung.
Davon abgesehn, dass du mir Relativierung unterstellen willst, auf was willst du hinaus und worüber willst du diskutieren?